Sparzwänge
Opernehe in NRW - Bonn und Düsseldorf buhlen um Köln
Köln/Bonn (dapd-nrw). Hochzeitsplanungen aus Spargründen: Mehrere Großstädte in Nordrhein-Westfalen prüfen eine enge Zusammenarbeit ihrer Opernhäuser. Nachdem Düsseldorf und Köln mit ersten Gesprächen bereits begonnen haben, will nun auch die Stadt Bonn mit Köln kooperieren. Der Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (SPD) schlug am Donnerstag eine "Rheinische Oper Köln-Bonn" vor. Diese würde an zwei Standorten ein international renommiertes Kulturangebot ermöglichen, schrieb das Stadtoberhaupt in einem Essay.
Düsseldorf arbeitet seit mehr als fünf Jahrzehnten mit dem Opernhaus Duisburg zusammen. Wegen klammer Kassen hatte die Stadt Duisburg aber damit gedroht, die seit 1956 bestehende Opernehe zu beenden. Die Stadt Köln liegt wiederum mit ihrem eigenen Opernintendanten Uwe Eric Laufenberg über Kreuz. Laufenberg, der einen zu geringen Etat monierte, hatte zuletzt seinen vorzeitigen Abschied nach der nächsten Saison angeboten. Eine Entscheidung ist noch unklar.
Nimptsch erklärte: "Wer Qualität aber ohne neue Verschuldung sichern will, muss alle anderen Wege prüfen." Bonn sei mit 1,3 Milliarden Euro verschuldet. Eine Erhöhung des Kulturetats sei nicht zu verantworten. Köln habe sogar einen Schuldenstand von 2,5 Milliarden Euro. Mit seinem Vorstoß will Nimptsch Düsseldorf im Buhlen um Köln den Schneid abkaufen.
(Erstellt am 9. Mai 2012 - 16:39 Uhr; aktualisiert 10. Mai 2012 - 14:44 Uhr)
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Kommentare
Von mir aus Bonn, aber bitte
Von mir aus Bonn, aber bitte nicht Düsseldorf!
Das verstehe wer will: Wenn
Das verstehe wer will: Wenn ich zwei Häuser mit milliarden Schulden zusammenlege, verschwinden die Schulden? Eine Milchmädchenrechnung die wohl von beiden Seiten aufgemacht wird um den jeweils anderen über den Tisch zu ziehen. Durch die Zusammenlegung wird sicherlich kein Euro eingespart. Eine derartige Rechnung kann nur von Politikern oder Kommödianten aufgemacht werden. Die Kölner Oper ist pleite. Herr Laufenberg soll sein Köfferchen packen, so wie er es versprochen hat. Die Oper sollte für einige Zeit geschlossen bleiben. Die Planung für eine neue oder renovierte Oper sollte soliede sein. Dannach kann die Kölner Oper mit neuem Gesicht wieder öffnen. Wann werden die Politiker ihre Fehler eingestehen? In der normalen Wirtschaft nennt man das Konkursverschleppung! (strafbar)
die sollen alles in private
die sollen alles in private hand geben und keinen cent von den steuern bekommen, dann ist der ablaus wieder das brot des künzlers. das was gespart wird in kindergärten oder altenheime stecken
die sollen alles in private
die sollen alles in private hand geben und keinen cent von den steuern bekommen, dann ist der ablaus wieder das brot des künzlers. das was gespart wird in kindergärten oder altenheime stecken






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