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Übergangslösung zwischen Stadt und Betreiber

Odonien darf mit Einschränkungen weiter machen

Der Betrieb des Kulturzentrums Odonien in Neuehrenfeld darf weitergehen - das beschlossen die Stadt Köln und der Betreiber in einer Gesprächsrunde. Allerdings müssen zukünftig alle Veranstaltungen im Vorhinein von der Stadt genehmigt werden. Mehr als 300 Besucher sind ohne bauliche Veränderungen des Partyareals weiterhin untersagt.

Auf dem Weg, für den Betrieb des Kulturzentrums "Odonien" eine Lösung zu finden, sind die Betreiber und Stadt Köln einen Schritt weitergekommen. Als Übergangslösung hat die städtische Bauaufsicht Einzelfallgenehmigungen für Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen in Aussicht gestellt. Vorausgesetzt, die Sicherheit der Gäste ist durch Zugangskontrollen, Lärmschutzmaßnahmen sowie eine Sicherung der Metallskulpturen auf dem Gelände gewährleistet.

Um Partys mit über 300 Leuten im Odonien veranstalten zu dürfen, setzt die Stadt weiterhin bauliche Maßnahmen voraus. Bei Events mit bis zu 500 Personen muss der Zugang zum Grundstück auf insgesamt zehn Meter verbreitert werden. In diesem Fall verzichtet die Stadt auf Errichtung eines zweiten Notausgangs. Diese Lösung lässt sich offenbar innerhalb einiger Wochen realisieren.

Um Veranstaltungen mit einem Publikum von 500 bis 1000 Personen durchführen zu dürfen, besteht die städtische Bauaufsicht allerdings weiterhin auf einen zusätzlichen Rettungsweg, der die Gäste im Notfall nach draußen führt. Zur Realisierung des geforderten zweiten Notausgangs hat
sich inzwischen Ehrenfelds Bezirksbürgermeister als Vermittler zwischen dem Betreiber und benachbarten Eigentümern eingeschaltet.

Wie koeln.de berichtete, hatte die Bauaufsicht Odonien wegen fehlender Sicherheitsauflagen für Veranstaltungen mit mehr als 300 Teilnehmern komplett geschlossen. Binnen kürzester Zeit formierten sich tausende Sympathisanten im Internet. Vorläufiger Höhepunkt der Proteste war eine Demonstration auf dem Rudolfplatz am Pfingstsonntag, bei der rund 1000 Odonien-Anhänger gegen die Schließung des Kulturzentrums auf die Straße gingen.

(Erstellt am 1. Juni 2012 - 9:40 Uhr; aktualisiert 1. Juni 2012 - 10:52 Uhr)


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Kommentare

Die vollmundige Ankündigung

Die vollmundige Ankündigung dass die Verbreiterung des Zugangs wohl in einer Woche zu machen sein werde war wohl zu optimistisch. Über Nacht wurde plötzlich ein Stromverteiler im Eingangsbereich installiert. Wo stand der wohl vor einem halben Jahr?

Da die nächste

Da die nächste Veranstaltung bereits am 9.6.12, allso am Samstag, stattfinden soll, braucht der Veranstalter bestimmt tatkräftige Hilfe. Bestimmt packen die Gäste, die auf dem Rudolfplatz dempnstriert haben, begeistert mit an um den Zugang zu verbreitern.---

Ah ja... Hauptsache

Ah ja... Hauptsache rummeckern von wegen Kultur etc und schlimm und, ah, bleibt mal locker! Wie man sieht, da gab es keinen Grund, sich aufzuregen!

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