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Lockerung bei den Autokennzeichen

NIP, PO: Eigene Kennzeichen für Nippes, Porz und Co?

Die Kölner lieben ihre Stadt und ihr Veedel - und diese Heimatliebe können sie möglicherweise bald auch mit ihrem Kennzeichen ausdrücken. Das Verkehrsministerium möchte die Regelung bei den Autokennzeichen lockern und wenn die Stadt Köln zustimmt, könnte bei den Kölner Autofahrern möglicherweise bald ein NIP für Nippes oder ein PO für Porz auf dem Nummernschild prangen. 

Die Bundesregierung will Städten und Kreisen mehr Freiräume bei den Autokennzeichen geben. Künftig soll bei den Buchstabenkombinationen für den Verwaltungsbezirk auch "mehr als ein Unterscheidungszeichen" möglich sein, sieht ein Verordnungsentwurf des Verkehrs- und Innenministeriums vor.

Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) begrüßt die geplante Lockerung bei den Autokennzeichen: "Freie Wahl bei Kennzeichen finde ich gut." Ob es künftig auch Kennzeichen für Stadtteile geben solle, müssten aber die Kommunen entscheiden. "Wir als Land NRW wollen da niemandem etwas vorschreiben." Nun muss abgewartet werden, wie die Umsetzung konkret aussetzen soll.

Polizeigewerkschaft spricht von «Klamauk-Politik»

Die Deutsche Polizeigewerkschaft hingegen kritisiert die geplante Lockerung bei den Autokennzeichen als "Klamauk-Politik". Sie warnt vor einem Anstieg ungeklärter Ordnungswidrigkeiten und Straftaten. Wer Lokalpatriotismus zu seinem Kuhdorf zeigen wolle, solle das über einen Aufkleber am Kofferraum tun, sagte Gewerkschaftschef Rainer Wendt der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Er befürchtet, dass dadurch werde die Arbeit der Polizei erschwert. Das Bundesverkehrsministerium plant, Städte und Gemeinden die ersten Buchstaben von Kfz-Kennzeichen künftig frei wählen zu lassen.

Die Kreise und kreisfreie Städte in NRW hätten insgesamt elf historische Kennzeichen gemeldet, die wieder eingeführt werden sollen, sagte der Minister am Montag in Düsseldorf. Dazu gehörten unter anderem Wanne-Eickel (WAN), Wattenscheid (WAT), Witten (WIT) und Castrop-Rauxel (CAS). "Der Fantasie wollen wir hier keine Grenzen setzen, sofern nicht gegen die guten Sitten verstoßen wird", erklärte Groschek.

Derzeit gibt es 53 verschiedene Kennzeichen in NRW. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hatte sich für eine freie Wahl der Autokennzeichen ausgesprochen. Der Entwurf für eine solche Verordnung liegt derzeit beim Bundesrat. (dpa, kb, Foto: dapd)

(Erstellt am 21. August 2012 - 10:43 Uhr; aktualisiert 21. August 2012 - 11:39 Uhr)


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Kommentare

Es gibt echt genug

Es gibt echt genug Kennzeichen, da braucht man nicht noch lauter lustige Typis, die mit PO-PO oder NIP-EL rumfahren. Ich find das ist völlig unnötig. Ich schließe mich der Aussage mit dem Aufkleber an. Wer stolz auf seine Stadt oder seinen Stadteil ist, soll das halt irgendwie zeigen, aber nicht mit einem Nummernschild.

Hoffentlich ist nur die

Hoffentlich ist nur die alljährliche Sommerpausen - Ente von Ramsauer; einem ohnehin absolut unfähigen Verkehrsminister.

Unfähig allerdings jedoch

Unfähig allerdings jedoch nicht zweifelsohne ungeschickt. Der grinsende Schönbubi aus Bayern macht das aus Showtechnischem Grund : er möchte im Gesprächen sein und vor allem bleiben. Bisher hat er wenn es wieder ruhig um ihn wurde immer was neues rausgehauen wo sich Gott und die Welt über ihn das Maul zerreisst und sobald es wieder was ruhig wird kommt das nächste. Des deutschen liebstes Spielzeug ist und bleibt das Auto, das kann man geschickt nutzen um das Volk springen zu lassen. Der will gar keine Vernünftige Politik machen, der will nur im Gespräch bleiben und die Leute aufschrecken. Ich sag nur Maut für PKW, 8 Punkte Katalog und jetzt neue Kennzeichen. Vorher hat man von einem Verkehrsminister nichtmal halbsoviel (sinnbefreites) innerhalb eines Jahres gehört.

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