Neue Siedlung zwischen Vingst und Ostheim
Erster Spatenstich für 450 Mietwohnungen und 240 Eigenheime
450 neue Mietwohnungen und 240 Einfamilienhäuser entstehen zwischen Vingst und Ostheim. „Das wird die Wohnungsknappheit in Köln etwas mildern“, sagte OB Jürgen Roters. Am Dienstag machte er mit Kindern der nahen Kita Ostheim und GAG-Vorstandsmitgliedern den ersten Spatenstich für das „Waldbadviertel“.
Mit einem Investor für die Reihenhäuser (Gesamtwohnfläche: 30.000 Quadratmeter), die als Eigenheime verkauft werden sollen, wird noch verhandelt. Ebenso mit dem künftigen Träger einer Kita und eines Seniorenwohnheims. Die GAG will außerdem Mehrgenerationen-Häuser, seniorengerechte Wohnungen und bei Nachfrage auch eine Demenz-WG anbieten. Außerdem sind Gewerberäume für Geschäfte und Dienstleistungsanbieter vorgesehen.
Das Gelände am Langendahlweg in der Größe von 17 Fußballfeldern liegt in unmittelbarer Nachbarschaft östlich von Vingster Freibad und Hövi-Land. Im Volksmund ist es auch als „Millionenacker“ bekannt. Die Stadt hatte es vor etwa 50 Jahren von einer Erbengemeinschaft in Erbpacht übernommen und bis zur Übernahme durch die GAG gut 17 Millionen Euro Pacht gezahlt.
In unmittelbare Nähe lag ein Schießplatz, dessen Betreten immer noch verboten ist. Ein GAG-Sprecher versicherte, dass der Boden der neuen gartenstadtähnlichen Siedlung belastungsfrei ist. Im April 2014 sollen die ersten Wohnungen bezogen werden können, Ende 2017/Anfang 2018 soll das Gesamtprojekt nach den Plänen des Kopenhagener Architekten Carsten Lorenzen vollendet sein. Die Siedlung kann über den Alten Deutzer Postweg angefahren werden, eine Busverbindung ist mit der KVB vereinbart. (js)
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(Erstellt am 24. Oktober 2012 - 13:24 Uhr; aktualisiert 24. Oktober 2012 - 13:51 Uhr)
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