photo.Cologne
Neues Foto-Festival verhilft Photokina zu noch mehr Glanz
Köln bekommt ein neues Foto-Festival. Zur kommenden Photokina-Messe sind unter dem Titel "photo.Cologne" zahlreiche Aktionen und Ausstellungen in der Stadt geplant, die sich an Profis, Künstler und Amateurfotografen gleichermaßen richten. Am Donnerstag wurde das Konzept der Öffentlichkeit vorgestellt.
"Wir wollen das Thema Fotografie in die Stadt tragen und einem breiten Publikum präsentieren", gibt sich der Geschäftsführer der Koelnmesse, Oliver P. Kurth, ehrgeizig. Die Koelnmesse wird sich mit der "Visual Gallery" und dem Stadtevent "Köln fotografiert!" an dem Festvial beteiligen. Hinter der "Visual Gallery" verbergen sich insgesamt zwölf Ausstellungen international bekannter Fotografen und Nachwuchkünstler. Es werde einige Überraschungen geben, kündigte Kurth an.
111 Workshops für das besser Bild
Beim Publikumsevent "Köln fotografiert!" kommt der interessierte Amateur zum Zuge. Getreu der kölschen Zahlensymbolik soll in 111 Workshops Hobbyfotografen der Weg zum besseren Bild vermittelt werden. Der Kölner Fotograf Joachim Rieger, der seit vielen Jahren mit koeln.de zusammen arbeitet, hat ein Baukastensystem von Basisworkshops, weiterführenden Kompaktworkshops, Fotoexkursionen und Vorträgen entwickelt, die sich modular miteinander kombinieren lassen. Zielgruppenbezogen und zu erschwinglichen Preisen wird es unter anderem Workshops für Kinder und Jugendliche geben, Programme für Schulklassen und Familien sowie Angebote für Senioren.
In den Workshops werden nicht nur technische und gestalterische Grundlagen der Fotografie vermittelt, sondern auch und vor allem das Einfangen und Festhalten von Stimmungen und Emotionen. "Mit Bildern Geschichten erzählen" ist das Ziel zahlreicher Foto-Entdeckertouren durch Köln, ob im Dom, in der Altstadt, am Rhein, an ehemaligen Industriestandorten, in Nobelhotels, Zoo und Flora oder im Stadion.
IPK<festival> mit 100 Ausstellungen
Die "Internationale Photoszene Köln", die zuletzt 20.000 Besuchern locken konnte, bringt das "IPK<festival>
IPK-Vorsitzender Norbert Moss rief am Donnerstag die Kulturinstitutionen der Stadt auf, sich an dem Projekt photo.Cologne zu beteiligen und ihre Archive und Sammlungen für das Publikum zu öffnen. Ob sein Ruf gehört wird, wird sich zeigen. Für den Kulturstandort Köln wäre es ein großer Gewinn. (sp)
(Erstellt am 5. November 2009 - 13:59 Uhr; aktualisiert 5. November 2009 - 16:44 Uhr)
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