"Ich hatte Anlass dazu"
KVB-Anwalt Gatzweiler legt Mandat nieder
Von Michael Bosse und Jürgen SchönKöln (ddp-nrw). Der Kölner Anwalt Norbert Gatzweiler ist nicht länger Anwalt der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB). Wie die Kölner Tageszeitung «Express» (Dienstagausgabe) berichtet, hat Gatzweiler das Mandat niedergelegt. «Ich hatte Anlass dazu», sagte der Top-Strafverteidiger der Zeitung. Details nannte er nicht. Gatzweiler hatte das Unternehmen seit dem Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln vertreten.
Bildergalerie: Einsturz des Historischen Stadtarchivs
Nach Informationen des «Express» soll vor allem KVB-Vorstandssprecher Jürgen Fenske mehrfach gegen den Rat des Anwalts gehandelt haben - vor allem, was die Außendarstellung und die Öffentlichkeitsarbeit angehe. «Dem kann ich nicht widersprechen», sagte der Anwalt der Zeitung.
Dabei ging es den Angaben zufolge offenbar auch darum, dass Fenske und die KVB eigene Mitarbeiter als mögliche Mitschuldige bezeichnet hatten, obwohl bisher selbst vonseiten der Staatsanwaltschaft noch nicht einmal ein entsprechender Verdacht geäußert wurde. Zudem soll es nach «Express»-Informationen auch Ärger über die Beauftragung einer Bonner Anwaltskanzlei gegeben haben, die den sogenannten Viererausschuss, ein Gremium des 20-köpfigen KVB-Aufsichtsrates, berät.
Unterdessen traf sich am Montag der Aufsichtsrat des KVB zu einer Sitzung. Dabei wurde auch über eine vorzeitige Auflösung des Vertrages von Technik-Vorstand Walter Reinarz beraten. Bis zum Montagabend wurde dazu jedoch noch keine Einigung erzielt.
Reinarz ist in die Kritik geraten, weil es beim U-Bahn-Bau in Köln zu Mängeln und Manipulationen gekommen war. Für Empörung in der Öffentlichkeit sorgte unter anderem der Umstand, dass sich die KVB als Bauherrin des Großprojekts quasi selbst beaufsichtigte. Zuständig dafür war Reinarz.
Laut einem Fachanwalt für Baurecht war es bei der Kontrolle der Bauaufsicht der Kölner U-Bahn zu erheblichen Kommunikationslücken zwischen den Verantwortlichen gekommen. Wer dafür die Schuld trägt, erklärte der Fachanwalt zunächst nicht.
Bei dem Einsturz des Stadtarchivs und zweier benachbarter Wohnhäuser waren am 3. März 2009 zwei Männer getötet und unzählige wertvolle Kulturgüter verschüttet worden. Als wahrscheinlichste Unglücksursache gelten Probleme beim U-Bahn-Bau in unmittelbarer Nähe.
Aufgrund der vermutlichen Unregelmäßigkeiten beim U-Bahn-Bau in Köln und Düsseldorf will der an den Projekten beteiligte Mannheimer Baukonzern Bilfinger Berger sein Qualitätsmanagement verbessern. Der Vorstand habe eine unabhängige Expertenkommission eingesetzt, um «mögliche Schwachstellen» bei der Qualitätskontrolle vor Ort aufzudecken und zu beseitigen, sagte Konzernchef Herbert Bodner am Montag in Mannheim. «Wir sind dabei, umfassend und schonungslos aufzuklären», betonte er.
(Erstellt am 9. März 2010 - 8:34 Uhr; aktualisiert 9. März 2010 - 8:43 Uhr)
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Kommentare
Hallo Horsti!! Warte noch
Hallo Horsti!! Warte noch ein bischen.
Die KVB plant als nächstes ein U-Bahn zum Puff.
Mit der Rolltreppe direkt ins Bett.
Und neu für unsere Südländischen Gastarbeiter
74 Jährige Jungfrauen,so wie es im Koran steht.
Was geht mit mir? Im Moment
Was geht mit mir? Im Moment stelle ich immer wieder wirkjklich ernsthafte Überlegungen an, irgendwann in der nächsten Zeit mal in den Puff zu gehen! Ehrlich! Was geht mit mir dass ich unbedingt in den Puff will???
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Ja...wenn man die Nase voll
Ja...wenn man die Nase voll hat...
soviel Lügen und vertuschen macht aber auch nicht jeder mit...gut gemacht !!! sollen sie alleine die Suppe auslöffeln !!!









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