Kritik an Umweltdezernentin
Heumarkt: Noch immer laufen 18 illegale Brunnen
Am Heumarkt pumpen noch immer 18 illegale Brunnen Grundwasser aus der Baugrube - die Stadtverwaltung weiß seit mindestens einem Jahr davon. Nun fordert der Regierungspräsident den Rücktritt von Umweltdezernentin Bredehorst.
Bildergalerie: Ortstermin in der U-Bahn-Baustelle Heumarkt
Die Skandale um den Bau der Kölner Nord-Süd-Bahn reißen nicht ab. Auch am Heumarkt ist offenbar die gesamte Wasserhaltung bis heute illegal. Dies ist der Stadt seit dem 10. März 2009 bekannt - also seit über einem Jahr. Trotzdem laufen die Brunnen bis heute weiter.
Regierungspräsident Hans Peter Lindlar platzte jetzt der Kragen: "Ich halte das Vorgehen der Stadt Köln gegenüber der Öffentlichkeit und der Aufsichtsbehörde für irreführend und skandalös. Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Stadt den bis heute illegalen Zustand duldet und mich nicht früher in Form eines Zwischenberichtes informiert hat!" Der RP kritisiert damit vor allem die Informationspolitik der Stadt. Er habe trotz mehrfacher Aufforderung erst am 19. März 2010 eine Nachricht der Stadt Köln erhalten - nach einem Jahr steten Nachfragens.
Dezernat: "Stillegung unverhältnismäßig"
In Betrieb sind die Brunnen noch immer: Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtet, habe das Umweltdezernat erklärt, eine Stilllegung sei aus "bautechnischen Gründen nicht möglich und somit unverhältnismäßig". Das Blatt beruft sich dabei auf ein internes Papier der Kölner Stadtverwaltung. Nach eigenen Angaben hatte der Regierungspräsident sechs mal schriftlich um einen Bericht über Kontrollmaßnahmen der Stadt gebeten, bis heute aber keinen bekommen.
Starke Kritik übt Lindlar auch an Umweltdezernentin Marlies Bredehorst (Grüne), in deren Zuständigkeitsbereich die Brunnen-Überwachung fällt. Die Abberufung von KVB-Vorstand Walter Reinarz sei zwar richtig gewesen, sagte Lindlar dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Ebenso müssten jetzt aber auch die Versäumnisse bei der Brunnenkontrolle personelle Folgen haben: "Wenn ich Oberbürgermeister wäre, hätte ich auch kein Vertrauen zu Frau Bredehorst mehr."
Ärger über Bericht der "Kölnischen Rundschau"
Verärgert zeigte sich der Regierungspräsident auch über einen Bericht der "Kölnischen Rundschau" vom Donnerstag: Dort hatte ein Verwaltungsexperte geäußert, die Bezirksregierung sei für die Überwachung zuständig gewesen. "Die sehr eigenwillige rechtliche Schlussfolgerung legt nahe, dass Herr Professor Stelkens keinen Einblick in die relevanten Unterlagen hatte", polterte Lindlar.
Das illegale Abpumpen von Grundwasser gilt in Zusammenhang mit einem Loch in der unterirdischen Baustellenwand als mögliche Ursache für den Einsturz des Historischen Stadtarchivs am Waidmarkt, bei dem am 3. März 2009 zwei junge Männer ums Leben gekommen waren.
(Erstellt am 26. März 2010 - 11:24 Uhr; aktualisiert 26. März 2010 - 12:44 Uhr)
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Vorheriger Artikel: Bundesweite Autorenlesungen zugunsten des Stadtarchivs
Kommentare
Nee lass ma Horsti; ich such
Nee lass ma Horsti; ich such ja nach was Richtigem :-)
Hättest eh kein Spaß an mir und meinen drei Kindern, wobei die 2 schwarzen echt lieber sind als man beim ersten Kennenlernen meinen sollte *lol* )))
Dann mach dich mal ran
Dann mach dich mal ran Horsti! :-) Eine gute Partie ist es vielleicht bald nicht mehr, aber dafür dürftet ihr euch auf geistigem Niveau sehr wohl miteinander fühlen. Dann hau mal rein :-)
Naa, ich hab ja auch meine
Naa, ich hab ja auch meine Ansprüche und mach mich ja auch nicht an jede Frau ran! Bist du eigentlich noch zu haben, Lisa?
Die heißt Bredehorsti? Hey,
Die heißt Bredehorsti? Hey, die heißt fast wie ich! Ich heiße nämlich zufällig auch Horsti! Aber ohne "Brede"! Haha! Horsti!
Nicht schlecht die
Nicht schlecht die Ausfluchtsversuche der Frau Bredehorst. Versuchte sie sich in der letzten Woche damit rauszureden, dass sie zwar für die Brunnen verantwortlich ist, aber irgendwie dann doch nicht, weil schon vor Baustelleneinrichtung welche installiert waren...so hatten nun sicher grüne Kumpels, die bei der Kölnischen Rundschau arbeiten den Angriff auf Frau Bredehorst versucht ans Land weiter zu geben.
tja, Pech! Die haben offenbar schon lange Fragen an Bredehorst gerichtet und einfach keine Antwort erhalten. Somit liegt die Bringschuld und Beweislast in Köln bei Frau Bredehorst...zu dumm aber auch, dass nicht alle so schludern und ihren Job machen. Damit konnte ja nun wirklich niemand rechnen, gelle? ))
Da muss mal geputzt werden und darum:
ROTERS übernehmen Sie!
Huch...oder dann doch nicht???
Wo bleibt und blieb das Machtwort des neuen OB ??????????
Dem Reinarz (CDU) gegenüber hatte das doch auch ganz gut funktioniert...Huhuuuu Herr OB...ja schon guut...ist zwar eine Grüne und hat somit mehr Stallgeruch mit ihnen gemeinsam als ein CDU'ler...aber Mist bleibt doch Mist und muss ausgemerzt werden oder?
Das ist es eben Leute. Egal wer in Köln dran ist...ob nun Union, SPD,Grüne, Gelbe oder vielleicht sogar mal Linke (erschauder!) oder vielleicht sogar auch mal Pro-Kölner (völlig erschauder!!!)...die sind alle nix, auch wenn se vorher was anderes singen. Wer was taugt geht halt nicht in die Politik; da vertrau ja meinem Banker mehr und das will heutzutage was heißen :-)









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