"Kein Baufehler"
Erdrutsch am Waidmarkt: Stadt weist Vorwürfe zurück
Baudezernent Bernd Streitberger und Bauleiter Jörg Holzhäuser nahmen bei der Sitzung des Hauptausschusses am Montag Stellung zum Erdrutsch in der Baugrube am Waidmarkt. Streitberger wies dabei die Vorwürfe zurück, dass der Erdrutsch durch einen Baufehler der Stadt Köln verursacht wurde.
Kurz vor dem Einbruch des Bauwerk-Bodens am 9. Februar 2011 wurde eine Schauminjektion zur Abdichtung des Erdreichs angewendet. Trotz Stabilisierung ist ein fünf Meter tiefer Krater an der Baustelle entstanden und es wurden Vorwürfe gegen die Baupläne der Stadt erhoben.(koeln.de berichtete)
Streitberger betonte nun jedoch, dass die Schauminjektion ein anerkanntes Verfahren sei und dem neuesten Stand der Technik entspreche. Es diente nicht der Statik der Baustelle, sondern sollte lediglich das herunterfallen von lockerem Gestein verhindern. Eine Gefahr für Gebäude oder das Gleiswecheslbauwerk habe daher nicht bestanden. Der genaue Grund für den Erdrutsch konnte noch nicht ermittelt werden.
Stadt Köln übernimmt die Bauleitung
Auch wurde bekanntgegeben, dass der Bau des dritten Abschnitts der Nord-Süd-Bahn zwischen Marktstraße und Bonner Verteiler nicht mehr von der KVB, sondern der Stadt selbst geleitet werden soll. Die Strecke soll "in großer zeitlicher Nähe" mit den anderen Abschnitten fertig werden.
(Erstellt am 22. März 2011 - 11:14 Uhr; aktualisiert 22. März 2011 - 16:13 Uhr)
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