Für 3,9 Millionen Euro
Bergung am Stadtarchiv soll fortgesetzt werden
OB Schramma schlägt dem Rat vor, die Bergung noch verschütteter Kulturgüter fortzusetzen,
auch wenn diese fast vier Millionen Euro kostet. Die Dokumente, die
teilweise zehn Meter unter dem Grundwasserspiegel vermutet werden,
müssten mit einem Spezialbagger geborgen werden. Eine Entscheidung des Rates wird für Montag erwartet.
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Nach Informationen des "Kölner Stadt-Anzeigers" will die Verwaltung dem Rat der Stadt Köln vorschlagen, die Arbeiten mit einem Spezialbagger fortzusetzen. Die Notwendigkeit der Bergung ergebe sich für die Stadt aus "kulturpolitischen, vor allem aber gesetzlichen Verpflichtungen", zitiert das Blatt aus einem internen Schriftstück der Stadtverwaltung. Man vermutet, dass unter anderem Teile von Nachlässen des Nobelpreisträgers Heinrich Böll und des Architekten Wilhelm Riphahn sowie Originalhandschriften der Komponisten Guiseppe Verdi und Engelbert Humperdinck noch im Wasser der Baugrube liegen.
Etwa zwei Drittel der verbliebenen Dokumente könnte man vielleicht noch retten, heißt es weiter im Bericht des Stadt-Anzeigers. Allerdings nur unter Einsatz eines Spezialbaggers, der die wertvollen Papiere ans Tageslicht bringt, ohne Menschenleben zu gefährden. Um ein Abrutschen der Seitenwände zu verhindern, müssten außerdem zunächst sogenannte Bohrpfahlwände gesetzt werden, um die Konstruktion zu stabilisieren.
Nach Einschätzung von Experten könne die Bergung von Archivgut unterhalb des Grundwasserspiegels selbst nach längerer Zeit noch erfolgreich sein, da das Wasser die Papiere vor Mikrobenbefall schütze.
Am kommenden Montag wolle die Verwaltung ihre Pläne dem Hauptausschuss des Rates zur Entscheidung vorlegen. Allein die Bergung werde wohl 13 Monate in Anspruch nehmen. Nach weiteren zwei Monaten, im Herbst 2010, könnte dann auch der Einsturztrichter verfüllt sein, berichtet das Blatt.
(Erstellt am 7. August 2009 - 8:40 Uhr; aktualisiert 7. August 2009 - 12:56 Uhr)
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Kommentare
Wenn die Schriftstücke im
Wenn die Schriftstücke im Wasser liegen, verschwimmt die Schrift darauf nicht- oder wurde wasserfeste Tinte /Druckerschwärze verwendet?
Möglicherweise werden Schriftstücke geborgen auf denen nichts mehr zu lesen ist!
Schmeißt man wieder Millionen aus dem Fenster und Geld für sprudelnde Brunnen, Kindergärten ect. ist nicht da!









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