Unglückssstelle extrem instabil
Arbeit der Rettungskräfte sehr schwierig
Köln (ddp-nrw). Nach der Bergung der ersten Leiche unter dem Trümmerhaufen des eingestürzten Stadtarchivs in Köln gestaltet sich die Arbeit für die Rettungskräfte weiter schwierig.
Bildergalerie 5: Die Bergungsarbeiten am Sonntag
Alle Informationen zum Unglück
Die Leiche von einem der Verschütteten war in der Nacht auf Sonntag geborgen worden. Der Tote lag laut Feuerwehr in einer Tiefe von ungefähr drei bis vier Metern unterhalb des Straßenniveaus in dichtem Schutt. Am Sonntagmorgen sollte die Leiche in der Gerichtsmedizin untersucht werden. Erst dann könne man genaue Auskunft zur Identität des Mannes machen, hieß es. Nach unbestätigten Gerüchten soll es sich bei dem Toten um den 17-jährigen Bäcker-Lehrling handeln. Vermisst wird jetzt noch ein 23-jähriger Design-Student, der sich mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls unter dem Trümmerhaufen befindet.
Sorgen bereiten den Rettungskräften auch für diesen Sonntag erwartete neue Regenfälle. Daher werde der Bau eines Notdachs über dem Trümmerkegel vorangetrieben, um die verschütteten Bestände des Stadtarchivs vor Feuchtigkeit zu schützen.
Bildergalerie 4: Trümmerbeseitigung und Suche nach Vermissten seit Freitag
Bildergalerie 3: Arbeiten an der Einsturzstelle
Bildergalerie 2: Rettungsarbeiten an der Einsturzstelle
Bildergalerie 1: Der Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln
(Erstellt am 8. März 2009 - 12:02 Uhr; aktualisiert 8. März 2009 - 13:08 Uhr)
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