Spende des Kunsthauses Lempertz
60.000 Euro für die Stiftung Stadtgedächtnis
Die Stiftung Stadtgedächtnis darf sich über eine Finanzspritze in Höhe von 60.000 Euro freuen. Henrik Hanstein, Vorsitzender des Kunstauktionshauses Lempertz in Köln, überreichte Oberbürgermeister Jürgen Roters am Montag den Scheck. Die Stiftung unterstützt die Restaurierung und Instandsetzung der geborgenen Dokumente des eingestürzten Historischen Stadtarchivs.
Schon im April hatte Deutschlands größtes Auktionshaus angekündigt, mit dem gesamten Erlös seiner Versteigerungskataloge die Aufarbeitung der geborgenen Archivalien finanziell unterstützen zu wollen. Den versandten Versteigerungskatalogen wurden Spendenaufrufe beigelegt und so kamen insgesamt 60.000 Euro zusammen. Etwa die Hälfte davon stammt aus dem Ausland. Lempertz hatte sich vorgenommen, ein Zeichen zu setzen, in der Hoffnung, Nachahmer sowie nationale und internationale Unterstützung bei der Restaurierung der Archivalien zu finden
Die Scheckübergabe fand passenderweise im Stadtmuseum statt, in dem derzeit die Ausstellung "Köln 13 Uhr 58. Geborgene Schätze aus dem Historischen Archiv" zu sehen ist. Noch bis zum 21. November bietet sie einen chronologischen Überblick über alle Arten der Bestände des Archivs und soll zugleich an den Einsturz des Archivs im März 2009 erinnern.
(Foto: bilderbuch-koeln.de)
(Erstellt am 12. Oktober 2010 - 10:29 Uhr; aktualisiert 12. Oktober 2010 - 21:21 Uhr)
Schon gelesen?
Vorheriger Artikel: Durchsuchungen bei Baufirmen wegen Stadtarchiv-Einsturz









Kommentar hinzufügen