Anti-Islamisierungskongress verlief friedlich
Zehn Festnahmen bei Pro Köln-Demo
Die Polizei Köln hat eine positive Bilanz der Demonstrationen rund um den sogenannten Anti-Islamisierungskongress gezogen. Die Kundgebungen seien friedlich verlaufen, nur gelegentlich sei es zu Ausschreitungen von Beteiligten gekommen. Zehn Personen wurden vorläufig festgenommen.
Der Kundgebung der als rechtsextrem eingestuften Bürgerbewegung "Pro Köln" auf dem Barmer Platz in Deutz waren monatelange Planungen der Polizei Köln vorausgegangen. Mit einem umfangreichen Informationskonzept waren Bürger, insbesondere Jugendliche, im Vorfeld über die Veranstaltung informiert worden.
Über 5.000 Polizisten aus Köln und dem Umland gewährleisteten die Sicherheit der Demonstrationsteilnehmer rund um den Heumarkt und den Barmer Platz. Anders als erwartet hatten sich statt 2000 nur ca. 200 "Pro Köln" und "Pro NRW"-Sympathisanten auf dem durch Polizeikräfte abgeriegelten Platz in Deutz zusammengefunden.
Ein Zusammentreffen der Rechtsextremen mit Gegendemonstranten konnte verhindert werden, es kam lediglich zu kleineren Rangeleien. Zehn Personen aus dem linken wie aus dem rechten politischen Bereich wurden jedoch wegen Straftaten wie Landfriedensbruch, Beleidigung und Waffenbesitz festgenommen. Auch die Veranstaltungen im Kölner Umland verliefen weitgehend friedlich, meldet die Polizei.
(Erstellt am 11. Mai 2009 - 9:58 Uhr; aktualisiert 11. Mai 2009 - 12:46 Uhr)
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