Besondere Vorsicht bei Kinderkostümen
Warnung vor gefährlichen Kostümen
Die Bezirksregierung Köln warnt vor Verletzungsrisiken bei Spielzeugen und Kostümen. So zum Beispiel bergen lange Schnüre Strangulationsgefahr, Pistolen können Knallschäden verursachen.
Jecke Spielzeuge und Kostüme bergen jede Menge Verletzungsrisiken. Insbesondere lange Schnüre im Halsbereich
von Kinderkarnevalskostümen können beim Spielen - auch auf dem spielplatz - zur Strangulation
führen.
Deshalb sollten Eltern darauf achten, dass bei neu gekauften
Kinderkostümen keine Schnüre vorhanden seien. Bei alten Kostümen sollten
die Schnüre einfach abgeschnitten werden. Schnüre, zu lange oder flatternde Kostüme können sich auch in Türen, etwa an der Straßenbahn, verfangen und so zur Gefährdung werden.
Bei ersten Kontrollen von Karnevalskostümen im Oktober wurde festgestellt , dass es erschreckend viele Kinderkostüme mit langen Schnüren und Kordeln im Halsbereich auf dem Markt gab. Ebenso sollten Eltern auf das Material der Kostüme achten, empfahl der Sprecher der Bezirksregierung: "Baumwolle ist nun einmal nicht so leicht entflammbar wie viele Fasern aus Kunststoff." Auf jeden Fall sollen die Verkleidungen vor dem ersten Tragen gewaschen werden. Bei Masken muss darauf geachtet werden, dass auch genügend Löcher zum Atmen eingearbeitet sind.
Eine weitere Gefahr drohe den jungen Jecken, wenn Spielzeugpistolen zu nahe am Ohr abgefeuert würden. Der Grenzwert liegt nach der europäischen Norm für Spielzeug (EN 71) bei 125 Dezibel. Dies entspricht ungefähr dem Pegel eines Presslufthammers. Der Wert ist den Angaben zufolge deswegen zulässig, weil die Spielzeugpistolen nicht als "ohrnahes Spielzeug" gelten. Vor dem Kauf sollte daher beim Händler erst die Lautstärke der Spielzeugpistolen ausprobiert werden, um die Kinder vor Hörschäden zu schützen.
Bei allen anderen Karnevalsaccessoires für Kinder wie Sheriffstern oder der Prinzessinnenkrone solle man darauf zudem achten, dass keine scharfen Kanten und Spitzen vorhanden seien. Die Bezirksregierung Köln wird nach eigenen Angaben bis Aschermittwoch noch weitere Kontrollen von Karnevalsartikeln durchführen. (ddp/kb)
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Die Kostümtrends 2010
(9. Februar 2010 - 10:06)





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