"Bevölkerung ist viel zugemutet worden"
Verkehrsclub fordert Teilinbetriebnahme der Nord-Süd-Bahn
Eine Optimierung der öffentlichen Verkehrsmittel - dafür sollte die Nord-Süd-Stadtbahn eigentlich stehen, stattdessen ist sie schon vor ihrer Inbetriebnahme weit über die Stadtgrenzen bekannt aufgrund der zahlreichen Pannen während ihrer bereits seit sieben Jahren andauernden Bauphase. Gerade deswegen fordert der Verkehrsclub Deutschland eine schnelle Teilinbetriebnahme.
"Der Kölner Bevölkerung ist in den letzten Jahren durch den U-Bahn-Bau viel zugemutet worden. Sie hat ein Anrecht darauf, nun so rasch wie möglich durch einen besseren Nahverkehr in der Innenstadt entschädigt zu werden." Die Teilinbetriebnahme würde erste sichtbare Veränderungen für die Kölner Bürger nach Entbehrungen und Beeinträchtigungen durch den Bau schaffen.
Linie 5 auf neuer Trasse?
Eignen würde sich hierfür der Teil nördlich der Unglücksstelle am ehemaligen Stadtarchiv. Der Kreisverband Köln und Umgebung hat dafür bereits ein Konzept erarbeitet: Die Linie 5 könnte von Ossendorf kommend über Friesenplatz - Hauptbahnhof in den neuen Tunnel geleitet werden und an der neuen Haltestelle Rathaus halten, bevor sie am Heumarkt endet.
Damit könnten die zur Hauptverkehrzeit überfüllten Bahnen zwischen Neumarkt und Dom/Hbf entlastet werden. Hierfür müssten lediglich vier zusätzliche Weichen eingebaut werden, sowie einige wenige Signale und eine Stellwerksanpassung.
Bildergalerie: Der Einsturz des Historischen Stadtarchivs
(Erstellt am 12. Januar 2010 - 11:14 Uhr; aktualisiert 12. Januar 2010 - 12:14 Uhr)
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Kommentare
Sportausschussvorsitzender
Sportausschussvorsitzender Peter Kron (SPD) weist dem pro-Köln-Ratsherren Jörg Uckermann scheinbar rechtswidrig die Tür – Uckermann: „So ein Gebaren war mir bisher nur aus undemokratischen Systemen bekannt.“
Die Nerven der etablierten Ratspolitiker scheinen blank zu liegen, seit jeder in den Wortprotokollen der Ratssitzungen nachlesen kann, wie die neue Fraktion pro Köln die Altparteien in den Ratssitzungen regelrecht vorführt: Bei der gestrigen Sitzung des Sportausschusses lag zumindest der Hauptfokus nicht auf Sacharbeit, sondern scheinbar waren die etablierten Ausschussmitglieder einzig zu dem Zweck im Spanischen Bau zusammengekommen, um den pro-Köln-Ratsherren Jörg Uckermann zu diskreditieren. Uckermann hatte die geplante Gebührenerhöhung der Kölner Bäder GmbH bei gleichzeitiger Leistungsminderung scharf kritisiert und war während seines Wortbeitrages vom Ausschussvorsitzenden dreimal dazu ermahnt worden, doch bitte zur Sache zu sprechen.
„Selbstverständlich war mein Beitrag zur geplanten Gebührenerhöhung absolut sachbezogen und ich habe sogar zahlreiche Verbesserungsvorschläge angebracht, die allerdings niemand hören wollte. Die Zur-Sache-Rufe von Peter Kron waren also offensichtlich rechtswidrig. Auch verweigerte er mir eine persönliche Erklärung und über den von meiner Fraktion gestellten Antrag zum Tag der Kölner Sportvereine wollte er erst gar nicht abstimmen lassen. Eine Debatte hierzu sei überflüssig. So ein Gebaren war mir bisher nur aus undemokratischen Systemen bekannt“, äußert dazu Jörg Uckermann.
Offensichtlich suchte der Ausschussvorsitzende dann nach einer Möglichkeit, den ihm so unliebsamen Jörg Uckermann des Saales zu verweisen, was Uckermann wie folgt berichtet: „Etwas linkisch kramte Herr Kron in der vor ihm liegenden Geschäftsordnung. Er meinte, dass nun ja eine Bestrafung für mich erfolgen müsse, nur wisse er noch nicht so genau welche. Schließlich murmelte er ‚Uckermann raus!’, was aber offenbar nicht direkt an mich gerichtet war. Also blieb ich selbstverständlich im Saal, wofür mir Kron einen Ordnungsruf erteilte. Zu meiner Nachfrage, für was dieser Ordnungsruf denn erteilt worden sei, äußerte er nur lapidar, dass er mich auch für sieben Sitzungen ausschließen könne.“
Ratsherr Jörg Uckermann verließ daraufhin den Saal und wird nun die Gerichte klären lassen, ob sein Rauswurf mit geltendem Recht vereinbar war. Es ist wieder einmal erstaunlich, wie wenig Interesse die etablierten Fraktionen an wirklicher Sacharbeit zu haben scheinen. Dazu sagt Jörg Uckermann: „Ein Ausschuss ist doch kein Trappistenkloster. Wenn die Vertreter der etablierten Fraktionen keine Sacharbeit leisten wollen, dann sollen sie doch bitte zu Hause bleiben und ihren Frust über ihre mangelnde Sachkompetenz nicht an aufrechten Demokraten auslassen.“
Die Idee finde ich super!
Die Idee finde ich super!
Und hat der Verkehrsclub
Und hat der Verkehrsclub auch mal berechnet was an mehrkosten auf die Stadt zukommen .









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