Keine Krise auszumachen
Über 32.000 besuchen Süßwarenmesse
Rund 32.500 Einkäufer aus 150 Ländern haben in diesem Jahr die Internationale Süßwarenmesse (ISM) Köln besucht. Damit lag die Besucherzahl in etwa auf dem Vorjahresniveau, wie die Kölner Messe zum Abschluss der Veranstaltung mitteilte.Seit Sonntag hatten 1.593 Unternehmen in den Kölner Messehallen ihre Neuheiten vorgestellten. In diesem Jahr wurden mehr Einkäufer aus dem Inland registriert, der Auslandsbesuch ging - nicht zuletzt wegen der europäischen Wetterkapriolen am Messemontag - leicht zurück auf 62 Prozent. Branchensprecher berichteten von vorsichtigem Optimismus bei Herstellern und Importeuren. Eine Krise bei Süßwaren und Knabberartikeln sei nicht auszumachen.
"Wir haben sehr gute Gespräche geführt. Darüber hinaus ist das Exportgeschäft ein wichtiges Thema der ISM", sagte Tobias Bachmüller, Katjes-Chef und Vorsitzender des Arbeitskreises Internationale Süßwarenmesse. "Hier waren alle unsere Kunden mit der entsprechenden Entscheidungskompetenz vor Ort. Dies ist vor dem Hintergrund der problematischen wirtschaftlichen Situation wirklich ein positives Signal."
Als wichtigste Branchenfachmesse für Süßwaren und Knabberartikel findet die ISM jährlich in Köln statt und zeigt die gesamte Bandbreite des Angebots der Warengruppen Schokolade, Zuckerwaren, Feine Backwaren, Knabbererzeugnisse, Eiskrem und Rohmassen. Die präsentierten Artikel sind ausschließlich für den Ladenverkauf bestimmte Endprodukte. (ddp, sar)
(Erstellt am 4. Februar 2009 - 16:29 Uhr; aktualisiert 5. Februar 2009 - 9:04 Uhr)
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