Nachlass Gruber zum Teil zerstört
Stadtarchiv: Internetportal zeigt letzte Filmaufnahmen
Das Kölner Fotoportal FotoTV hat auf seiner Internetseite die wahrscheinlich letzten Aufnahmen eines Filmteams im Historischen Archiv der Stadt Köln veröffentlicht. Der Beitrag entstand im Sommer 2008 und enthält einen Bericht über den Nachlass des bekannten Journalisten und Sammlers L. Fritz Gruber.
In dem Video gibt Eberhard Iller, der frühere Abteilungsleiter für Nachlässe, Sammlungen und Fotografie, einen Überblick über den Nachlass Grubers, der in 70 Regalmetern des Archivs gelagert wurde und den Lebenswegs des Photokina-Gründers nachzeichnete. Von der Geburtsurkunde Grubers über sein Abitur-Zeugnis bis hin zu seinen journalistischen Beiträgen und der Korrespondenz zur Photokina reicht das Archivgut. Rund 14.000 Fotografien stellten Fritz Gruber und seine Frau Renate dafür zusamen und dokumentierten diese.
Mit dem Einsturz des Historischen Archivs ist ein Teil der Sammlung Gruber - ein anderer Teil befindet sich im Museum Ludwig - wahrscheinlich verloren gegangen. Für Renate Gruber kommt der Verlust des Nachlasses fast einem "zweiten Tod" ihres 2005 verstorbenen Mannes gleich, wie sie jüngst gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger äußerte.
Der von FotoTV gezeigte Film lässt den Zuschauer erahnen, welche Schätze mit dem Gebäudeeinsturz verloren gegangen sind. Gleichzeitig hilft das Video jedoch, den verlorenen Nachlass in Erinnerung zu behalten. Gegenüber koeln.de berichtet Marc Ludwig, Gründer von FotoTV, von weiterem Filmmaterial aus dem Archiv, das er Initiativen, die sich um die Erhaltung des historischen Gedächtnisses der Stadt bemühen, zur Verfügung stellen will. (sp)
(Erstellt am 10. März 2009 - 17:06 Uhr; aktualisiert 16. März 2009 - 13:45 Uhr)
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Kommentare
Buh! Nach ein paar Minuten
Buh! Nach ein paar Minuten endet das (Vorschau-)Video mit dem Sound einer lauten Ohrfeige und dem Hinweis, man möge sich registrieren, wenn man den Rest sehen will. Nein, danke!









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