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Erster Spatenstich

So schön wird der Rheinboulevard in Deutz

Innerhalb von zwei Jahren soll das rechte Rheinufer der Domstadt ein neues Gesicht erhalten: Mit dem ersten Spatenstich am Montag starteten die Bauarbeiten für den Rheinboulevard. Finanziert wird er aus Mitteln der Regionale 2010.

Die "Schäl Sick" bekommt eine Flaniermeile am Rheinufer, den Rheinboulevard. Das Projekt gehört zu den drei Modulen des städtebaulichen Leitprojekts der Regionale in Köln mit dem Namen "Stadtentwicklung beiderseits des Rheins". Dahinter steht die Absicht der Stadt, die beiden Uferseiten des Rheins auf gleiche Augenhöhe zu bringen.

"Der Rheinboulevard macht das immer stärkere Zusammenwachsen der beiden Hälften Kölns deutlich und soll den Strom zum urbanen Raum machen", so Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD). Zentrales Element soll eine großzügige Freitreppe hinunter zum Fluss werden, die zum Flanieren am rechten Rheinufer einlädt und einen besonderen Blick auf die Kulisse von Dom und Altstadt ermöglicht.

Kosten von 18 Millionen Euro

Die Fertigstellung dauert so lange, weil der Hochwasserschutz während der Bauarbeiten nicht vernachlässigt werden darf. Eine provisorische Schutzwand soll die rechte Rheinseite in den nächsten Monaten dann vor möglichen Überflutungen bewahren, solange die wesentlichen Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind.

Die Bauarbeiten sollen nach dem derzeitigen Zeitplan in zwei Jahren abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 18 Millionen Euro, die Stadt Köln rechnet mit Zuschüssen in Höhe von insgesamt 14 Millionen Euro. Ein Großteil davon kommt vom Land NRW und wird aus Mitteln des Stukturförderprogramms "Regionale 2010" getragen, das Projekte aus der Region Köln/Bonn fördert.

(Erstellt am 22. Juni 2010 - 10:07 Uhr; aktualisiert 22. Juni 2010 - 11:00 Uhr)


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Kommentare

Aber bitte nicht die

Aber bitte nicht die Ausgrabungen vernichten!!!! Es ist ein unglaubliches Gewinn für Deutz und vom wahnsinnige historischer Wert!! Die Boulevard kann kommen, nur mit einer Neuplanung und Integration der Funde!!!!

Gegen alle Noergler: Daumen

Gegen alle Noergler: Daumen hoch!

Ausserdem wird der Grosteil der Kosten vom Land getragen und ich finde eine Stadt muss auch attraktiv sein/bleiben bzw. attraktiver, auch fuer Investoren etc. was wiederum unterm Strich mehr Steuern einbringt.

Ich finds ne absolut gute Investition.

Uebrigens sollte das Projekt mal 6mio kosten, also die Kosten haben sich schon verdreifacht und ich denke nicht, dass es nochmal viel teurer wird.

@HeinJupp: "Nach außen

@HeinJupp:
"Nach außen hui"? Was meinst Du, wie schnell das alles wieder verdreckt und vermüllt ist! Wie der Rest diser extrem ungepflegten Stadt! In Köln bleibt nichts lange "hui".
Da kann ich nur sagen: Pfui!

Mein sieht ja bestimmt mal

Mein sieht ja bestimmt mal schön aus , aber für 18 Millionen sollte man ersteinmal die Schulen usw in Köln renovieren . Aber nein das ist ja nicht wichtig . Würd gern mal von OB hören ob das nicht Zeit gehabt hätte.

Ja da ist es wieder. Für

Ja da ist es wieder. Für schnöde Schönheitsbauten ist genug Geld vorhanden. Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen, Sozialeinrichtungen für unsere Jugend oder die Altenbetreuung bleiben brach liegen. Aber nein, da sollen dann unqualifizierte 1 Euro Jober zu Hilfe geholt, während ausgebildetes Personal auf die Straße gesetzt wird.
Aber Hauptsache Köln ist nach außen hui, während es im inneren pfui ist und es anfängt zu brodeln.

aber ist doch schon schön

aber ist doch schon schön genug. statt wiesen am rheinufer jetzt ne olle Treppe??

Sehe ich auch so...derzeit

Sehe ich auch so...derzeit sind die Kassen leer und die Kalkulation von 18 Mio Euro wird sicher nicht eingehalten werden.

Der alte Baubestand gehört irgendwie zu Köln und vielleicht reicht es, wenn man den aufpeppt.

Ich bin Deutzer und alles

Ich bin Deutzer und alles was mein "Dorf" schöner macht ist willkommen, aber in Zeiten von klammen Kassen sollte man solche Projekte auf Eis legen.
Wie die Erfahrung lehrt, wird das sowieso doppelt so teuer. Also meiner Meinung nach sollte man lieber bis zum nächsten Konjunkturhoch warten. So schlecht sieht es nun auch nicht aus. Es fällt ja nichts auseinander. Damals hat man noch für die Ewigkeit gebaut.....

Wo ist der ganze für Köln

Wo ist der ganze für Köln typische Dreck??? Liebe Architekten, bitte noch mal überarbeiten!

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