CDU-Pläne
Rheinuferstraße: Neuer Vorstoß für Tunnel-Lösung
Sechsspuriger Ausbau oder Tunnel? Die Debatte um die Rheinuferstraße geht weiter. Während die SPD auf den im vorigen Jahr beschlossenen Plänen zum Ausbau der Kreuzung festhält, sprach sich ihr OB-Kandidat Jürgen Roters jetzt für eine erneute Prüfung aus. Die CDU zieht eine Tunnel-Lösung unter der Nord-Süd-Stadtbahn in Höhe der Südbrücke vor und will den Ausbau stoppen.
Die CDU ist damit relativ nah an den Ideen des rot-grünen OB-Kaniddaten Jürgen Roters. Der hatte zwar zuletzt klar gestellt, dass für ihn aus Kostengründen ein Tunnel nicht infrage komme. Allerdings hatte Roters auch gesagt, dass er eine „vernünftige Lösung“ wolle und deshalb eine erneute Prüfung der entstehenden Konsequenzen und möglichen Alternativen sinnvoll sei.
Es bleibt abzuwarten, ob der erneute Vorstoß der CDU für das Stoppen des Ausbaus und eine möglicherweise anschließende Tunnel-Lösung eventuell mit der Unterstützung Roters eine Mehrheit im Rat bekommen wird. Auf alle Fälle ist die Querung der Rheinuferstraße durch die Nord-Süd-Stadtbahn in Höhe der Südbrücke schon längst als Thema im Kölner Wahlkampf angekommen.
(Erstellt am 24. Juni 2009 - 10:26 Uhr; aktualisiert 24. Juni 2009 - 13:48 Uhr)
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Kommentare
Mir ist die örtlichkeit an
Mir ist die örtlichkeit an der Südbrücke bestens bekannt, da ich dort des öfteren mit dem Fahrrad vorbeifahre. Das Grundstück an dem Bürogebäude, wo die KVB dann auf die Rheinuferstr. trifft, ist ein schmaler Schlauch und nicht vernünftig zu bebauen. Meines Erachtens wäre es besser, für die Autofahrer etc. einen Tunnel zu bauen, damit die Bahnen der KVB dann in einem Zug über die Kreuzung fahren. Bezgl. Finanzierung müßte der OB/Rat dann mal im Verkehrsministerium vorsprechen. Wenn man eine U-Bahn für 1,1 Mrd. € bauen kann, dann müßte eine Tunnel auch möglich sein.









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