Eischaos in Köln
Polizei zählt 91 Unfälle in nur vier Stunden
Für die Kölner ist es ein Jahrhundertwinter, so viel Schnee fiel selten in der Stadt. Am Montagmorgen wurden die Autofahrer von eisglatten Fahrbahnen und erneutem Schneefall begrüßt, die Räumdienste sind im Dauereinsatz. Trotzdem krachte es 91 Mal im Stadtgebiet, bei Bus und Bahn kam es zu teils erheblichen Behinderungen.
Der Schneefall der letzten Tage war am Wochenende angetaut, danach wieder gefroren. Das Resultat: Spiegelglatte Fahrbahnen in vielen Bezirken der Stadt. In Ossendorf etwa mussten sich Autofahrer mit zur Eisbahn erstarrten Straßen auseinandersetzen, die selbst mit Winterreifen nur schwer zu bewältigen war.
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Für die Polizei bedeutete das Winterwetter am Montagmorgen Dauereinsatz: Nach Informationen der Kölner Polizei kam es am Morgen bereits zwischen 6 und 10 Uhr zu zahlreichen Unfällen im Kölner Stadtgebiet, insgesamt krachte es 91 Mal. Polizeisprecherin Cathrine Maus: "Zum Glück handelte es sich überwiegend um Blechschäden". Allerdings kam es auch zu zwei Unfällen mit Personenschaden: In Zündorf wurde ein Fußgänger angefahren und leicht verletzt, außerdem klagte ein Autofahrer nach einer witterungsbedingten Kollision über Kopfschmerzen.
Verspätungen bei Bus und Bahn
Die Polizei rät allen, die ihren Wagen nicht unbedingt brauchen, ihn bei diesem Wetter möglichst stehen zu lassen, um Unfälle zu vermeiden, was jedoch im Anbetracht der Verzögerungen im ÖPNV utopisch erscheint. vielerorts kamen Busse und Bahnen spät oder gar nicht. Eine Kölnerin berichtete gegenüber der Redaktion: "Ich musste 45 Minuten auf den Bus warten und als der nicht kam, habe ich ein Taxi zur Arbeit genommen".
"Die Leute fahren vorsichtiger"
Insgesamt ist jedoch zu erkennen, dass sich auch die wenig schneeerfahrenen Kölner langsam an den strengen Winter gewöhnen. Polizeisprecherin Maus: "Die Leute fahren deutlich vorsichtiger, auch deshalb gab es so wenige Personenschäden." Die Eisglätte sei flächendeckend gewesen, nicht nur alle Stadtteile Kölns, sondern auch die umliegenden Städte und Kreise waren betroffen.
Auch in den nächsten Tagen könnte es vermehrt zu Eisglätte kommen: Anhaltende Schneefälle, Eisregen und Temperaturen um den Gefrierpunkt sorgen auch am Dienstag und Mittwoch für überfrierende Nässe und glatte Straßen. (cr)
(Erstellt am 1. Februar 2010 - 10:10 Uhr; aktualisiert 1. Februar 2010 - 12:19 Uhr)
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Kommentare
"Für die Kölner ist es ein
"Für die Kölner ist es ein Jahrhundertwinter"...
Ja klar, wo dieses Jahrhundert gerade mal 10 Jahre alt geworden ist! Jörg Kachelmann hat es gestern bei WDR 3 auf den Punkt gebracht: Die Kölner sind Weicheier, bedeut in Köln 1cm Schneee doch schon viel und ist eine Katastrophe!
*LOL*!!!









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