Hinweis im Internet
Polizei durchsucht Kölner Messe nach Anschlagsdrohung
Nach einer Anschlagsdrohung im Internet durchsuchte die Polizei in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Kölner Messehallen. Anhaltspunkte für eine Gefährdung wurden nicht gefunden.
Die Kölner Polizei hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Kölner
Messehallen durchsucht. Grund für die Durchsuchung war "ein im Internet
veröffentlichter Warnhinweis für Großveranstaltungen in Köln am
Sonntag", so die Polizei. Die Aktion dauerte bis zum frühen
Sonntagmorgen; Anhaltspunkte für eine Gefährdung wurden nicht gefunden.
Dennoch erhöhte die Polizei am Sonntag ihre Präsenz bei der zur Zeit
stattfindenden Lebensmittelmesse Anuga.
Die Drohung würde "sehr ernst" genommen, so ein Polizeisprecher. Nach Auswertung der Hinweise im Internet überprüfte das Landeskriminalamt (LKA) vorsorglich fünf Personen aus dem Raum Köln/Bonn. Die Betroffenen gehörten dem sogenannten islamistischen Spektrum an, teilte ein LKA-Sprecher mit. Hinweise auf einen geplanten Anschlag hätten sich nicht ergeben. Die fünf Personen befänden sich wieder auf freiem Fuß.
Zur Zeit findet in der Kölnmesse die Anuga statt, die weltweit wichtigste Messe für Lebensmittel und Getränke. Auf der Anuga präsentieren Aussteller aus rund 90 Ländern bis zum 14. Oktober die neuesten Trend rund um das Thema Essen. (ddp, hl; Symbolfoto: ddp)
(Erstellt am 11. Oktober 2009 - 15:53 Uhr; aktualisiert 11. Oktober 2009 - 16:02 Uhr)
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