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"Solidarische Stadtgesellschaft"

Neuauflage von "Arsch huh, Zäng ussenander!" am 9.11.

Am 9. November 1992 fand auf dem Chlodwigplatz mit 100.000 Menschen das legendäre Konzert “Arsch huh, Zäng ussenander!” statt. 2012 gibt's eine Neuauflage, auch am 9. November - für eine solidarische Stadtgesellschaft und soziale Gerechtigkeit. 

Am 9. November 1992 fand auf dem Chlodwigplatz mit 100.000 Menschen das legendäre Konzert “Arsch huh, Zäng ussenander!” gegen Rechts statt. In diesem Jahr gibt es Tag eine Neuauflage, auch am 9. November. “Nicht um das 20. Jubiläum zu feiern, sondern weil Rassismus und Diskriminierung von Schwachen in unserer Gesellschaft nichts von ihrer Relevanz verloren haben”, erklärte Initiator Karl-Heinz Pütz, als das Projekt am Freitag in der Severinstorburg vorgestellt wurde.

Gegen Neonazis, Rassismus und Ausgrenzung ist auch diesmal der Untertitel. Aber auch “für eine solidarische Stadtgesellschaft” und “für soziale Gerechtigkeit”. “Denn unsere Stadt driftet weiter auseinander. Wenn wir da nicht gegensteuern, sympathisieren besonders die Jugendlichen mit Rechtsextremismus oder religiösem Fundamentalismus und Fanatismus”, warnte Pütz stellvertretend für die anwesenden Musiker. “Mir schwant Schlimmes, wenn wir die Jugendarbeitslosigkeit nicht beseitigen”, ergänzte Jürgen Zeltinger.

Alle sind dabei, die damals dabei waren

Es werden alle mitmachen, die auch damals dabei waren: Brings, BAP, Jürgen Zeltinger, Bläck Fööss, LSE, The Piano has been drinking, Viva la Diva. Auch die Höhner – sie konnten am Freitag wegen eines Gastspiels in Mainz nicht dabei sein. Auch Gäste werden auftreten. Auf großen Leinwänden werden Filme von Kölner Jugendlichen gezeigt, die von ihren Ausgrenzungserfahrungen berichten.

Klar ist aber auch: Es gibt keine Politikerrede. “Wir als Bürger dieser Stadt sind gefragt. Wir müssen die Politiker zum Handeln bringen”, so wieder Pütz. Und Peter Brings gab spontan das aktuelle Motto für den kommenden Sonntag der Landtagswahl aus: “Arsch huh, wählen jonn!”.

Über Ort wird verhandelt

Steht das Datum für das 2. “Arsch huh”-Konzert schon fest, ist der Ort noch unklar. Darüber wird noch mit der Stadt verhandelt. Fest steht auch, wie das Geld für die Organisation zusammenkommen soll, 300.000 Euro werden gebraucht. Wie schon vor 20 Jahren soll ein neues Album es bringen, zu dem jeder Künstler ein neues oder aktualisiertes Stück beitragen wird.

Ab dem 14. Mai ist es online bestellbar (www.arschhuh.de), ab dem 28. Oktober steht es gegen 10 Euro zum herunterladen im Internet bereit, ab dem 1. November ist die CD für 11 Euro im Handel. (js)


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