14. April im E-Werk
Mumford & Sons kommen mit sphärischem Folk nach Köln
Kaum eine Band aus England wurde im vergangenen Jahr in so hohen Tönen gelobt, wie die Folkmusiker von Mumford & Sons. Im November 2009 stellten sie ihr Talent im Gebäude 9 mit Erfolg unter Beweis. Jetzt kommen sie noch einmal: am 14. April ins E-Werk.
Von Ronja Gasper
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Dass ihre Live-Qualitäten nicht unentdeckt blieben, hat sich bei den Verkäufen zu ihrem zweiten Konzert gezeigt, welches sie am 14. April in Köln geben: Das eigentlich im Gloria Theater geplante Konzert wurde wegen zu großer Nachfrage ins E-Werk verlegt, in das etwa 1.500 Menschen reinpassen. Kein schlechter Aufstieg für eine Band, die gerade einmal eine CD auf den Markt gebracht hat.
Folk, der aus einem englischen Pub stammen könnte
Diese hat auch einiges zu bieten: "Sign No More" klingt mal melancholisch, mal euphorisch und enthält zwölf Songs, die alle stets in dynamischen Soundwellen über den Hörer zu schwappen scheinen. Ganz vorne mit dabei der Gesang von Marcus Mumford, der zwar sehr rau klingt, jedoch genauso einfühlsam sein kann. Untermalt wird dieser zwischendurch durch einen vierstimmigen Gesang, Gitarre, Kontrabass, Akkordeon, Schlagzeug, Banjo oder Tambourin, das der Sänger und Gitarrist mit den Füßen bedient.
Wer ihr intimes Konzert im Gebäude 9 verpasst und sich geärgert hat, sollte bei ihrem Konzert im E-Werk am 14. April zuschlagen, das um 20:30 Uhr beginnt. Denn wer weiß: Vielleicht kann man die Jungs das nächste Mal nur noch in einer Arena von weit hinten betrachten.
(Erstellt am 12. März 2010 - 15:11 Uhr; aktualisiert 15. März 2010 - 10:11 Uhr)
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