Schluss nach 96 Jahren
Letztes Kölsch "Em Golde Kappes"
Es wird vorerst das letzte Kölsch gewesen sein, welches in der Nippeser Traditionskneipe "Em Golde Kappes" am vergangenen Samstag gezapft wurde. Nachdem die Betreiber im Juni 2008 Insolvenz angemeldet hatten, muss das Brauhaus nun die Türen schließen.
Dem "Golde Kappes" werden zukünftig wohl nicht nur im eigenen Veedel ein paar Tränchen hinterher geweint werden: mit seiner urigen Gemütlichkeit, den blitzschnellen Köbessen und dem "Beichtstuhl" war das Brauhaus auch weit über die Stadtteilgrenzen hinaus bekannt geworden.Ob es eine Zukunft für das Lokal unter anderer Führung oder mit neuem Konzept geben wird, ist noch unklar.
(Erstellt am 2. Februar 2009 - 11:04 Uhr; aktualisiert 2. Februar 2009 - 11:25 Uhr)
Schon gelesen?
Vorheriger Artikel: Prinz Poldi naschte auf der ISM
Kommentare
Das ist doch echt nicht
Das ist doch echt nicht nachvollziehbar: Man kann doch nicht immer einfach alles, auch fremdenfeindliche, zudem ziemlich platt verallgemeinernde Kommentare, mit "köschem Humor" entschuldigen!
Wer das nicht lustig findet, ist nicht etwa zu schwach, sondern denkt lediglich etwas differenzierter.
Ich sehe nicht wer hier
Ich sehe nicht wer hier über unsere eurasischen Mitbürger und deren Gotteshäuser herzieht. Das ist nichts weiter als unser typischer, hart klingender kölner Humor. Es werden doch andere Kulturen toleriert. Deswegen muss man sich ja nicht seiner eigenen Kultur entledigen. Das ist dann etwas, das von jenen toleriert werden muss, die wir tolerieren. Der Kappes macht zu, weil zu wenig Kunden hingingen. An diesem Standort gibt es mittlerweile auch zu wenig Kunden für ein Brauhaus. Zudem sieht die Neusser Straße in dieser Gemarkung auch nicht gerade einladend aus. Was unsere kölner Kultur angeht; ist unser Humor zu stark, bist du zu schwach. Wie bei diesen Pfefferminzpastillen!
Meine Güte; darf man in
Meine Güte; darf man in Köln keinen Scherz mehr machen? )) Wir sind doch in Köln so tolerant und lassen jedem seinen kulturellen Freiraum.
Frecher Humor gehört nun aber mal zur Kultur in Köln und ich sehe nicht ein, warum nicht andere Kulturkreise so tolerant sein sollen, dass wir uns diesen kulturellen Freiraum erhalten dürfen.
Aber mal im Ernst: ist es nicht so, dass bis dato relativ wenig von der Toleranz zurück gekommen ist, die man da bereits investiert hat? Ein Grund mehr die eigene kulturelle Prägung nicht zu vernachlässigen. Sonst trainieren wir uns die noch selber ab.
Der Kappes steht in einer Lage in der es heutzutage bei Weitem nicht mehr so viele Kölsch-Konsumenten gibt wie früher. An einem solchen Standort macht ein Brauhaus keinen Sinn mehr und so ist es, denke ich, zu dem Unweigerlichen gekommen.
Alle, die jetzt darüber weinen, dass diese urkölsche Institution nun schließt müssen sich aber auch fragen, warum sie diese nicht besser unterstützt hatten.
Ok, wirklich wohl fühlt man sich in dieser Straße nicht und ansprechende Straßen sehen anders aus. Das wird man nun nicht in Abrede stellen können. Daher auch die Scherze wie: Mit der KVB nach Anatolien und zurück in nur 5 Mminuten :-) Wir Kölner verstehen doch umgekehrt solche Späße auch und jeder der sich für Köln entscheidet sollte auch damit leben können.
Wie fies, über Türken und
Wie fies, über Türken und deren Moschee herzuziehen.
Was haben die denn mit der Schließung von Kappes zu tun?
Moscheen sind doch gerade
Moscheen sind doch gerade in...und Nippes ist doch mittendrin!!! Schonmal Samstags auf dem Markt am Wilhelmplatz gewesen. Dann weisste warum.....
- Antworten
- markiert
Macht einfach eine Moschee
Macht einfach eine Moschee daraus. Das ist doch momentan eh voll im Trend, oder?
- Antworten
- markiert
Wer braucht schon nach
Wer braucht schon nach Schweiß stinkende Köbesse. Weint der Kaschemme etwa einer eine Träne nach?
Lieber leere Läden als nur
Lieber leere Läden als nur Türkische Ramschläden haben . Ich hoffe nur das der Laden ganz schnell wieder aufmacht.
Recht haste!!! Entweder sind
Recht haste!!! Entweder sind es türkische Ramschläden, oder Döner-buden mit ekelerregendem Gammelfleisch!!! Ich esse diesen Türkenfrass schon lang nicht mehr, seitdem mir vor 1/2 Jahr davon so übel wurde dass ich 3Tage krank war.
- Antworten
- markiert
Na, was soll das denn ? Ich
Na, was soll das denn ?
Ich glaube nicht, dass es Gammelfleisch war, vielleicht hast du ja ein paar Bierchen zuviel getrunken !" ;-)) Und allem Anschein nach, bist du doch gerne in türkische Imbissläden gegangen.
Auch muss nicht abfällig über den Imbiss der Türken und deren Geschäftsläden, oder Ramschläden geschimpft werden, es gehört schon lange zum Bild der Neusser Strasse. Gerade die hier darüber schimpfen, sind Stammgäste dieser Läden. Also:
Ball flach halten, lächeln und mal Inne gehen, okay ?
Euer
KoelscheWolly !" ;-))
Hallo an alle Nippeser &
Hallo an alle Nippeser & Kölner,
die Bemerkung, das die Türken alles aufkaufen ist nicht falsch...dennoch Lieber Türken als gar keiner,oder?! Stellt euch doch mal vor,das sonst jeder 5.ter Laden in Nippes leer stehen würde.
Die Ausländerfeindlichkeit ist hier fehl am Platz. Wir sind alle Kölner ob schwarz oder weiß
LG
Ahmed
Dem Kommentar von Elisabeth
Dem Kommentar von Elisabeth möchte ich mich anschließen, da ich auch zu besagter "Clique" gehöre. Einem richtigen Kölner (Nippeser) "deiht et Häz wieh" bei der Nachricht über die Schließung des "Goldenen Kappes". Es ist schon sehr traurig zusehen zu müssen, wie langsam der Stadtteil (und nicht nur Nippes !!!) zerbröckelt und immer weniger traditionelles zu bieten hat.
Die Stadtväter sollten sich langsam ein paar Gedanken machen, wie man "uns` Kölle" noch retten könnte. Wäre wirklich schade drum !
Vorschlag zum "Unwort des Jahres 2009" : Kappesschließung :-(
Übrigens haben wir uns auch von Deutschland verabschiedet und sind dann doch lieber ins Ausland gegangen um dort den Rest unserer Tage zu genießen !
Trotz allem möchte ich auch weiterhin ab und zu "meiner Stadt" einen Besuch abstatten und bin froh, die "besseren Zeiten" dort erlebt zu haben !
In diesem Sinne
Thea
Seit meiner Kindheit war
Seit meiner Kindheit war für mich die urige Restauration auf der Neusserstrasse ein Inbild von Gemütlichkeit. Früher mit Papa mal auf ein Bierchen, dann später selbst als Gast, wenn auch nicht so regelmäßig. Beim täglichen Einkauf im Vorrübergehen immer ein freundliches nettes "Hallo" von den Koebesen, während sie den Gästen mit einem Lächeln die leckeren tradiotionellen Speisen und das Kölsch servierten.
Zu glauben, das sollte alles vorbei sein, liegt mir noch wirklich fern, denn es tut weh zu sehen, wie unser schönes Nippes immer mehr zerbröckelt.
Schade schon wieder eine
Schade schon wieder eine Tradition in Nippes weniger.
Man sollte schon in voraus wissen wie man einen Stadtteil plant. Nur bestimmten Menschen Geld in den
H.... reinschieben und nicht merken das Nippes zu
New Istanbul wird. Ich habe nichts gegen die Türkei bzw. Türken, aber müssen Sie nur unter sich wohnen und
durch Geldwäsche ( Hornstr. )deutsche Geschäfte ein nach dem anderen aufkaufen, oder warum sind die Mieten in den Geschäftsstraßen so teuer? Aber die Grünen wissen ja alles besser, bis es zu spät ist. Ich wünsche frohes Erwachen wie gesagt leider zu Sät !!!
Traurige Nachricht von
Traurige Nachricht von Nippes nach Tunesien!
Seit ca. 20 Jahres war der Kappes Treffpunkt von unserer Clique von der Post, jeden 1. Diensttag im Monat. Auch wenn ich seit einigen Jahren viele Monate im Ausland lebe, war unser "Kappestreff" immer eins der Highlights beim Koelnbesuch. Was nun? Was gibt es noch in Nippes bzw. Weidenpesch und Umgebung.....
Danke an die netten Koebese die uns die Jahr ueber so nett bedient haben.
Im Namen aller
Elisabeth









Kommentar hinzufügen