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Neue Werbekampagne

Köln - Fahr hin - und Du bist mittendrin!

Eine neue Werbekampagne soll Besucher aus dem Umland nach Köln locken und den Einzelhandel in der Stadt stärken. Unter dem Motto "Köln - Fahr hin - und Du bist mittendrin!" schaltet die Stadt gemeinsam mit dem Einzelhandel und Kölntourismus nun je drei Werbespots für Fernsehen und Radio, die den verkaufsoffenen Sonntag am 06. Dezember bewerben.

Oberbürgermeister Jürgen Roters: "Wir wollen mit der Kampagne mehr Menschen aus dem Umland anlocken." Und Herbert Hamacher, Geschäftsführer der Galeria Kaufhof GmbH, ergänzt: "Wir wollen die Attraktivität Kölns nach außen transportieren."

Das Problem, so Hamacher, sei, dass die wenigsten Menschen mehr in Köln kennen als den Dom. Das wolle man mit den Werbespots nun ändern, indem man die Vorzüge der Stadt in die Städte und Gemeinden im Umkreis von rund 100 Kilometern transportiere: "Köln ist nicht nur der Dom, sondern hat auch attraktive Kultur-, Gastronomie- und Shoppingangebote, die außerhalb leider niemand kennt", so Hamacher. Zudem kämen schon immer Menschen nach Köln, um Shopping und Kultur zu verbinden. Rund 100 Millionen Tagesbesucher zählte man im vergangenen Jahr.

Werbespots mit Charme

Doch wie funktionieren die Spots? Die drei Sympathieträger Jackie, Angelika und Hans werben in den drei Spots, die ab Freitag sowohl auf den Center.TV-Stationen des Umlandes, als auch in den Lokalradios zwischen Koblenz, Siegen und dem Ruhrgebiet gesendet werden, für Köln. Dabei sollen alle Altersgruppen angesprochen werden: "Jackie stellt die flippige Mittzwanzigerin dar, Angelika ist die flotte Mama Mitte 40 und Hans ist Senior Anfang sechzig", erklärt Marcus Nowack, Geschäftsführer der für die Spots verantwortlichen NowackThelen-Werbeagentur.

Die Spots kosteten zusammen rund eine Viertelmillionen Euro, Produktion, Kreativaufwand und Sendekosten eingerechnet. Diese Summe wird größtenteils vom Einzelhandel bestritten, die Stadt steuerte jedoch 35.000 Euro bei, "denn wir arbeiten zurzeit an einer Markenbildung der Stadt Köln", so Roters, und scherzt: "Die Spots sind gut, jedenfalls um Klassen besser als mein Wahlwerbespot." Man versuche damit, Köln als "Erlebnis- und Einkaufsstadt" im Kopf der Menschen in NRW zu verankern.

Hairspray-Sonderpaket

Dabei helfen soll auch die Vermarktung des Musicals "Hairspray" helfen: Tetje Mierendorf, einer der Darsteller und bekannt aus der Sendung "Schillerstraße", vermutet, dass "Hairspray eine Menge Leute aus dem Umland oder sogar ganz Deutschland nach Köln ziehen wird." Die Show sei einfach gut und bereits in New York und London extrem erfolgreich gewesen. Um der Stadt bei ihrer Vermarktung zu helfen, können Musical-Fans ab Freitag ein Hairspray-Musical-Paket kaufen: Zum Preis der Eintrittskarte gibt es kostenlos ein Begrüßungsgetränk und ein Programmheft. (cr)

Link: Köln Werbespot "Jackie"

Weblinks: 

Köln-Werbespot mit Jackie

Köln-Werbespot mit Angelika und

Köln-Werbespot mit Hans 

(Erstellt am 23. November 2009 - 13:25 Uhr; aktualisiert 24. November 2009 - 9:08 Uhr)


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Kommentare

Nur wegen der ganzen

Nur wegen der ganzen Ramschläden werden die sich keinen Kilometer gen Köln bewegen.

Ein in sich stimmiges

Ein in sich stimmiges Konzept. Bergheimer und Eifelaner wird es in Scharen nach Köln ziehen, so tolle Spots haben die bestimmt noch nicht gesehen.

Gott, ist das schlecht.

Gott, ist das schlecht.

Apropos Dreck: Die 35.000

Apropos Dreck: Die 35.000 Euro wären in die Sauberkeit der Stadt auf jeden Fall besser investiert gewesen! Die Leute, die man aus dem Umland anlocken will, hinterlassen doch nur noch mehr Müll.

Keine Ahnung, mitten im

Keine Ahnung, mitten im Dreck auf jeden Fall!

mittendrin zwischen all den

mittendrin zwischen all den Nichtskönnern

@S.U. Vielleicht mittendrin

@S.U. Vielleicht mittendrin zwischen all den unfreundlichen VerkäuferInnen?

Wieso muß man da überhaupt

Wieso muß man da überhaupt noch Werbung machen? Köln ist zur Vorweihnachtszeit doch eh schon bis in den kleinsten Winkel überfüllt, und die Stadt wird dem Chaos doch schon seit Jahren nicht mehr Herr. Im Gegenteil: Die Leute sollten eher dazu aufgefordert werden, die Stadt an solchen Tagen zu meiden.

Frage mich schon die ganze

Frage mich schon die ganze Zeit, was die wohl mit "mittendrin" meinen. Mittendrin in Chaos und Dreck? Stecken geblieben im Parkhaus oder als Fußgänger auf der Hohe Straße? Mittendrin zwischen den Auspuffgasen der holländischen und englischen Reisebuskolonnen? Mittendrin in Rempelei und Rücksichtlosigkeit? Zwischen Taschendieben und Bettlern? Kann mir das bitte mal jemand erklären? Ich zerbreche mir den Kopf darüber. Vielen Dank im Voraus.

Super Roters fängt ja SUPER

Super Roters fängt ja SUPER an.

Der Kämmerer gehört

Der Kämmerer gehört entlassen, für so 'ne Scheiße 35 Riesen locker gemacht zu haben. *g*

Für diese grottenschlechte

Für diese grottenschlechte Werbekampagne muss man sich als Kölner wirklich mal wieder in Grund und Boden schämen (passiert übrigens sehr häufig in letzter Zeit, das mit dem Schämen). Hallo? Die Stadt ist doch viel gepriesener Medienstandort, oder? Und da drehen die deart peinliche Spots? Da ist ja die regionale Kino-Reklame in Hintertupfingen noch um Klassen besser. Echt arm.

Heißer Anwärter auf die

Heißer Anwärter auf die Cannes-Rolle 2010. Und absolut kultverdächtig.

Werbespot "Angelika": "...in

Werbespot "Angelika":

"...in ALLER RUHE Geschenke shoppen."

Liebe Angelika,
das Einzige, was Du in ALLER RUHE schön kannst, ist weiter Deine Haschkekse backen! Jeder, der sich an den Vorweihnachtswochenenden schon mal in das Schlachtfeld "Innenstadt" gewagt hat und dieses Horrorszenario überlebt haben sollte, muss sich hier allen Ernstes fragen: Wie zugedröhnt muss man eigentlich sein, um so einen Stuss zu labern???

OMG ist das grottig!!!

OMG ist das grottig!!! fremdschäm

http://de.sevenload.com/video

peinlich-provinziell.

peinlich-provinziell. typisch köln.

Die Darsteller, Verzeihung

Die Darsteller, Verzeihung »Sympathieträger« sind äusserst unglaubwürdig, das gesamte Konzept mehr als flach und der Versuch »damit, Köln als "Erlebnis- und Einkaufsstadt" im Kopf der Menschen in NRW zu verankern« ist eine Viertelmillionen Euro nicht wert. Bei mir bleibt da nur Karstadt hängen und auf dem Niveau bleibt die Kampagne auch hängen. Wer bitte fühlt sich denn von »flippige Mittzwanzigerin« oder »flotte Mama« ernsthaft angesprochen. Und dann prahlt Herr Roters auch noch damit, dass die Werbespots tatsächlich um Klassen besser sind als seine eigenen Wahlwerbespots. Peinlich, peinlich! Und schade für Köln, dass echt eine Menge zu bieten hat und sich ganz anders darstellen könnte.

Köln schafft es immer

Köln schafft es immer wieder, sich in Sachen Peinlichkeit noch selbst zu übertreffen. Unglaublich!

Bitte wechseln Sie sofort

Bitte wechseln Sie sofort die Agentur! Diese Spots und ach das bisherige CD sind einfach nur grauenhaft, nicht ernstzunehmen.

Ganz Köln besteht doch nur

Ganz Köln besteht doch nur noch aus 1 Euro Läden, was soll man denn noch Kaufen. Das Geld hätten die sich sparen können. Aber das kenn wir ja schon,unsere Steuergroschen werden sinnlos verschleudert

Wie peinlich ist das denn?

Wie peinlich ist das denn?

Kölner Bürgerhaushalt -

Kölner Bürgerhaushalt - teure Mogelpackung?

“Kölner Bürgerhaushalt – Deine Stadt, Dein Geld” – so lautet der an den Werbejargon von Softdrinks erinnernde Titel einer Hochglanzbroschüre des Stadtkämmerers Norbert Walter-Borjans (SPD) zum sog. “Kölner Bürgerhaushalt”. Seit 2007 sollen sich die Kölner Bürger zum städtischen Haushalt äußern und eigene Vorschläge einbringen. Doch was steckt wirklich dahinter? Der Stadtkämmerer spricht stolz von “10.000″ Bürgern (1%), die sich seitdem mit Anregungen beteiligt und fast “5.000 Vorschläge” eingebracht hätten. Den Unterschied zwischen “Anregung” und “Vorschlag” vermag der SPD-Kämmerer zwar nicht zu erklären (zumal beide Begriffe in seiner Broschüre synonym verwendet werden) – dafür gibt es seit kurzem aber eine eigene Internetseite: 60.000 € hat deren Erstellung verschlungen, Pflege und Wartung kosten extra. (Immerhin kann man hier auch gleich die Abschaffung des teuren Projektes vorschlagen.)

Wie wäre es mit Vorschlag Nr. 490 "Bürgerhaushalt abschaffen"?

Um es vorweg zu nehmen: Der sog. “Kölner Bürgerhaushalt” gaukelt der Bürgerschaft konkrete politische Teilhabe lediglich vor. Der Ablauf des Verfahrens ist zumindest undurchsichtig – die konkreten Mitwirkungsmöglichkeiten äußerst gering. Schaut man sich die Details des “Bürgerhaushaltes” der etablierten Parteien genauer an, könnte man meinen, es handele sich lediglich um ein politisches Ablenkungsmnöver mit einer großen Portion politischer Schaumschlägerei.

Der Haushalt der Stadt Köln umfasst 18 Aufgabenbereiche, die wiederum in einzelne Unterbereiche gegliedert sind. Die angebliche Mitwirkung der Bürger am Haushalt ist aber nur auf ein enges Korsett von vier Unterbereichen beschränkt, deren Anteil am gesamten Haushalt unbedeutend sind:

- Schulträgeraufgaben (Unterbereich 0301)

- Volkshochschule (Unterbereich 0414)

- Rheinische Musikschule (Unterbereich 0415)

- Umweltordnung, -vorsorge (Unterbereich 1401)

Auf die wesentlichen Haushaltspositionen (z.B. Verkehr, Verwaltung, Gesundheit oder Kultur und Wissenschaft) haben die Kölner nach wie vor keinerlei Einflussmöglichkeiten. Aber selbst die Mitwirkungsmöglichkeiten an den aufgeführten Unterbereichen dürfte gering sein. Geradezu süffisant wirkt dazu ein Kommentar des Stadtkämmerers in seiner eigenen Broschüre zum Bürgerhaushalt:

"Für viele Aufgaben im Bereich der Schulen ist allerdings nicht die Stadt Köln zuständig, sondern die Landesregierung von Nordrheinwestfalen."

…womit sich bei drei von vier Themenbereichen, zu denen die Kölner eigene Vorschläge einreichen dürfen, die ohnehin vagen Mitwirkungsmöglichkeiten nochmals reduzieren.

Auch die Durchführung des Verfahrens, trotz eigenem Internetportal, erscheint eigenartig. Nachweise über konkrete Mitwirkungsresultate zu den eingebrachten Vorschlägen der Bürgerschaft finden sich nirgendwo. Selbst die städtische Internetseite “Erster Kölner Bürgerhaushalt – die Resultate” bietet dazu so viele konkrete Informationen wie ein Wahlwerbekugelschreiber von SPD oder CDU. Verwirrend mutet das Bewertungsystem der eingereichten Vorschläge an: Ob- und wie schön man als Kölner Bürger bestimmte Vorschläge findet, z.B. zukünftig die Bürgersteige in Köln zu beheizen oder fleischlose Tage in Kölner Kantinen und Mensen einzuführen (Vorschlagsnummer 487), kann man über das entsprechende Internetportal mit einem Mausklick zum Ausdruck bringen. Warum dazu auch noch ”spezielle Formulare” in allen Kölner Bürgerämtern ausliegen, eine Email aber verboten ist, dass mag nur der Stadtkämmerer wissen.

In Anlehnung an die Überschrift des “Bürgerhaushaltes” möchte man dem duzenden Stadtkämmerer im Fazit gerne erwidern: “Meine Stadt”, Norbert, haben Deine Parteifreunde von SPD, CDU, FDP und GRÜNE über jahrzehnte finanziell, baulich und politisch ruiniert. “Mein Geld” wird auch zukünftig versickern: In immer mehr Radarfallen und Strafzettel, Mittelstandsschädliche städtische “Privatunternehmen” und merkwürdige linksideologisch gefärbte “Kultur”-Projekte.

Dabei ist echte Bürgerbeteiligung ganz einfach: Transparente Bürger-Abstimmungen über wesentliche Haushaltspositionen der Stadt. Doch das wird vorerst ein Wunschtraum bleiben. Noch betrachtet eine kleine Wirtschafts- Medien- und Politelite die Stadt Köln als ihr Eigentum und hebelt nach wie vor den Bürgerwillen im Hinterzimmer aus.

Kommerz, Kommerz.

Kommerz, Kommerz.

Ja klasse, eine

Ja klasse, eine autofeindliche Stadt wie Köln macht Werbung mit "Fahr mal hin". Überall Parkverbot, Anwohnerparken, überteuerte Parkuhren/Parkhäuser, Knöllchenschreiber lauern überall, Einbahnstrassen bis man die Orientierung verliert und Rote Ampelwellen das man nicht vorwärts kommt. Man verbläst mehr Sprit und Giftstoffe durch die roten Ampeln in die Umwelt, als durch das eigentliche fahren.

Für mich ist Köln schon lange nicht mehr attraktiv zum Einkaufen.

schon mal von der Erfingung

schon mal von der Erfingung des öffentlichen Personennahverkehrs gehört?

ÖPNV, das ich nicht lache.

ÖPNV, das ich nicht lache. Schon mal mit Frau und zwei Kindern in die City gefahren?
VERGISS ES!!!!!!!!!!!

Das ist ja mal wieder das

Das ist ja mal wieder das Hinterletzte. Da werden die Parkgebühren erhöht und gleichzeitig teure Marketingaktionen initiiert. Wenn man das Geld zur Verringerung der Parkentgelte einsetzen würde. "Wer bei und kauft, parkt kostenlos, aber nicht umsonst ;-)"- wäre der Effekt unmittelbar ...

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