Sanitätsdienst zieht Bilanz
Kaum Schnittverletzungen, dafür viele Glätte-Unfälle
Das Glasverbot der Stadt hat Früchte getragen: Im Rosenmontagszug gab es deutlich weniger Schnittverletzungen als im letzten Jahr, so meldete es der Malteser Hilfsdienst. Gefährlich wurde es allerdings auf den Straßen der Stadt. Dort sorgten Schnee und Glätte für viele Ausrutschunfälle.
Wenig Gewaltpotenzial unter den Feiernden
Doch nicht nur die Schnittverletzungen waren beim Zoch deutlich geringer, auch das Aggressionspotenzial der Feiernden sei im Vergleich zu Großveranstaltungen in anderen Städten verhältnismäßig niedrig gewesen, so Pressesprecher Vogelmann weiter. Ähnliche Aussagen machte ebenfalls die Pressestelle der Polizei Köln: "Es wurde meist fröhlich und friedlich gefeiert", sagte eine Sprecherin gegenüber der Nachrichtenargentur ddp. Grund hierfür könnte zum einen das schlechte Wetter sein, das die Jecken vom ausgiebigen Trinken abgehalten hat, aber auch die starke Polizei-Präsenz in der Stadt.
Hohe Ausrutschgefahr sorgte für zahlreiche Unfälle
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Unfälle jedoch kaum geändert, dort gab es ebenfalls rund 200 Vorfälle. Schuld ist vor allem das frostige Wetter, mit dem die Karnevalisten zu kämpfen hatten. Vereiste Straßen sorgten auch am Rosenmontagszug für eine erhöhte Ausrutschgefahr, so dass es zum Teil zu schweren Kopfverletzungen kam. 39 der 200 Verletzen mussten ins Krankenhaus gebracht werden, am Karnevalssonntag waren es nur neun Personen.
Erfreulich war für den Hilfdienst der geringe Missbrauch von Alkohol unter Kinder und Jugendlichen. Lediglich sechs Minderjährige mussten am Rosenmontag durch den Sanitätsdienst versorgt werden, am Karnevalssonntag kam zu keinem Vorfall. (rg)
(Erstellt am 16. Februar 2010 - 10:46 Uhr; aktualisiert 16. Februar 2010 - 13:40 Uhr)
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Kommentare
Au Backe! Reichlich Unfälle
Au Backe!
Reichlich Unfälle wegen Schnee und Eis.
Kein Problem:
Nächstes Jahr verbieten ;-)









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