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Sanitätsdienst zieht Bilanz

Kaum Schnittverletzungen, dafür viele Glätte-Unfälle

Das Glasverbot der Stadt hat Früchte getragen: Im Rosenmontagszug gab es deutlich weniger Schnittverletzungen als im letzten Jahr, so meldete es der Malteser Hilfsdienst. Gefährlich wurde es allerdings auf den Straßen der Stadt. Dort sorgten Schnee und Glätte für viele Ausrutschunfälle.

Rund 200 Unfälle konnte der Malteser Hilfdienst dieses Jahr im Rosenmontagszug verzeichnen, lediglich vier davon wurden durch Schnittverletzungen hervorgerufen. "Dies ist deutlich weniger als im Vorjahr", so Pressesprecher Kai Vogelmann gegenüber koeln.de. Durch das Glasverbot in der Altstadt, im Zülpicher Viertel und auf den Ringen von Köln war es den Jecken dieses Jahr untersagt, Flaschen und Gläser mitzuführen. Unter dem Motto "Mehr Spaß ohne Glas" kontrollierten über 200 freiwillige Helfer die glasfreien Zonen.

Wenig Gewaltpotenzial unter den Feiernden

Doch nicht nur die Schnittverletzungen waren beim Zoch deutlich geringer, auch das Aggressionspotenzial der Feiernden sei im Vergleich zu Großveranstaltungen in anderen Städten verhältnismäßig niedrig gewesen, so Pressesprecher Vogelmann weiter. Ähnliche Aussagen machte ebenfalls die Pressestelle der Polizei Köln: "Es wurde meist fröhlich und friedlich gefeiert", sagte eine Sprecherin gegenüber der Nachrichtenargentur ddp. Grund hierfür könnte zum einen das schlechte Wetter sein, das die Jecken vom ausgiebigen Trinken abgehalten hat, aber auch die starke Polizei-Präsenz in der Stadt.

Hohe Ausrutschgefahr sorgte für zahlreiche Unfälle

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Unfälle jedoch kaum geändert, dort gab es ebenfalls rund 200 Vorfälle. Schuld ist vor allem das frostige Wetter, mit dem die Karnevalisten zu kämpfen hatten. Vereiste Straßen sorgten auch am Rosenmontagszug für eine erhöhte Ausrutschgefahr, so dass es zum Teil zu schweren Kopfverletzungen kam. 39 der 200 Verletzen mussten ins Krankenhaus gebracht werden, am Karnevalssonntag waren es nur neun Personen.

Erfreulich war für den Hilfdienst der geringe Missbrauch von Alkohol unter Kinder und Jugendlichen. Lediglich sechs Minderjährige mussten am Rosenmontag durch den Sanitätsdienst versorgt werden, am Karnevalssonntag kam zu keinem Vorfall. (rg)

(Erstellt am 16. Februar 2010 - 10:46 Uhr; aktualisiert 16. Februar 2010 - 13:40 Uhr)


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Au Backe! Reichlich Unfälle

Au Backe!
Reichlich Unfälle wegen Schnee und Eis.
Kein Problem:
Nächstes Jahr verbieten ;-)

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