Loss mer singe
Junge Wilde bringen "Oma Kleinmann" zum Kochen
Heiß und stimmungsvoll wurde es am Mittwochabend bei "Loss mer singe" in der Kultkneipe Oma Kleinmann, wo rund 200 Gäste aus 20 nominierten Karnevals-Hits ihren Favoriten wählen durften.
Von Ronja Gasper
Bildergalerie: Karnevalsstimmung bei Oma Kleinmann
Bereits eine halbe Stunde vor Beginn von "Loss mer singe" ist die Kölner Kult-Lokalität Oma Kleinmann bis ins letzte Eck gefüllt. Die Schlange vor der Kneipe ist lang und lässt erahnen, was für ein Event den Gast innerhalb der altmodischen Kneipe erwartet. Die Stimmung ist euphorisch, einige Gäste halten ihren "Mitsingzettel" bereits erwartungsvoll in den Händen. Es haben rund 200 Personen Platz gefunden, die sich Nase an Nase in den Gastraum und das berühmte "Säälchen" des Oma Kleinmann drängen und gemeinsam auf die kommenden Hits der Session anstoßen.
Das Publikum gibt alles
Bevor es richtig los geht, schunkelt sich das Publikum zu den Gewinnern der letzten Jahre in Stimmung und gibt eine kleine A-capella-Version von "Loss mer singe" der Bläck Fööss zum Besten. Um Viertel nach Acht tritt Moderator Helmut Frangenberg vor die gut vorbereitete Menge und moderiert, bekleidet mit Erdbeer-Narrenkappe und knall-orangenem Hemd, den ersten Song "Sing, Kölsche Jung sing" der Räuber an. Ein Eimer mit den ausgedruckten Songtexten geht rum. Es wird kräftig mitgemacht, geschunkelt und getanzt.
"Die absolut beste Veranstaltung im Kölner Karneval"
Rund 30 Lokalitäten nehmen teil
Dass die Organisatoren der Kneipentour einen guten Riecher für die aktuellen Hits der Karnevals-Session haben, beweisen sie dem Publikum nun schon in der zehnten Session. Zwanzig Songs werden jedes Jahr ausgewählt und dem Jecken in rund 30 Kölner Lokalitäten auf dem sogenannten "Köbesweg" präsentiert. Künstler wie Brings, Tommy Engel und die Höhner konnten sich in den letzten Jahren den Titel sichern und wurden von den Gästen zum Hitschreiber der Session gekührt.
Die Jungen Wilden erzielen klaren Sieg
Im Oma Kleinmann lässt sich nur schwer heraus hören, welcher Song es diesmal werden wird. Sowohl bei "Schenk mir dein Herz" von den Höhner, "He deit et wih un do deit et wih" der Bläck Fööss, den Brings mit "Halleluja" und dem Song "Kölle es" der Jungen Wilden singen die Gäste lauthals mit. Die Stimmung des bunt gemischten Publikums erreicht gegen Ende der Veranstaltung ihren Höhepunkt, als Moderator Helmut Frangenberg nach Einsammeln der Stimmzettel bekannt gibt, dass an diesem Abend der Song "Kölle es" der Jungen Wilden das Rennen gemacht hat - noch vor Brings mit "Halleluja". Ob sie letztendlich auch den Titel mit nach Hause nehmen, wird sich zeigen. Fest steht jedoch, dass der Song schon jetzt ein Publikums-Schlager ist.
Hier finden Sie die weiteren Termine der "Loss mer Singe"-Kneipentour
(Erstellt am 21. Januar 2010 - 9:30 Uhr; aktualisiert 22. Januar 2010 - 10:50 Uhr)
Schon gelesen?
Vorheriger Artikel: 2.000 Mädchen standen Schlange für Topmodel-Casting









Kommentar hinzufügen