Schweinegrippe-Pandemie
In Köln gibt es nicht genug Impfserum
Trotz des meist milden Verlaufs einer Schweinegrippe-Infektion sorgt der ständige Blick auf Infektion- und Todeszahlen für eine gewisse Panik in der Bevölkerung Kölns. Viele möchten sich zur Sicherheit nun doch impfen lassen, allerdings haben die Behörden nicht mit einem derartigen Ansturm gerechnet: Das Impfserum wird knapp.
Für Köln wurden bisher rund 40.000 Impfdosen ausgeliefert, weitere 16.500 sollen noch in dieser Woche ankommen. Das ist jedoch nicht genug für den Ansturm der Impfwilligen: Die inzwischen knapp 900 Infizierten im Stadtgebiet verunsichern vor allem Eltern kleiner Kinder, chronisch Kranke und ältere Menschen, wütet die Krankheit doch besonders unter den Schwachen: Unter den inzwischen 11 Toten im Bundesgebiet waren laut dpa-Informationen bisher nur zwei nicht bereits anderweitig geschwächt.
Die Stadt verteilt die Impfkontingente, die das Land NRW ihr zuteilt an die Arztpraxen und Impfstationen. Doch immer öfter müssen Ärzte Impftermine absagen, da nicht genug Serum für alle Impfwilligen zur Verfügung steht. Zumal die Impf-Nachfrage in dieser Woche massiv anstieg, nachdem die Infektionszahlen am vergangenen Wochenende schlagartig auf 823 Fälle anstieg.
Hinzu kommt, dass in der aktuellen Phase 2 der Impfkampagne Patienten der Hochrisikogruppen vorgezogen werden. Dazu gehören vor allem Menschen mit chronischen Erkrankungen der Atmungsorgane, chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Leber- und Nierenkrankheiten, Krebserkrankungen, Zuckerkrankheit und anderen Stoffwechselstörungen, chronischen Erkrankungen des Nerven- und Muskelsystems, angeborenen oder erworbenen Immundefekten und Menschen mit HIV-Infektion.
Für die breite Bevölkerung normalgesunder Bürger bleiben momentan deshalb kaum Dosen des Impfstoffs Pandemrix übrig, der Nachschub tröpfelt wegen der erhöhten Nachfrage seit dem Wochenende vor sich hin. Zwar beteiligen sich rund 230 Arztpraxen im Stadtgebiet an der Impfaktion; diese haben jedoch immer seltener Impfdosen vorrätig.
Wer wissen möchte, wo man sich gegen das Virus impfen lassen kann, bekommt eine aktuelle Liste der teilnehmenden Arztpraxen unter www.stadt-koeln.de sowie telefonisch unter 0221 - 221 24215.(cr)
(Erstellt am 10. November 2009 - 11:19 Uhr; aktualisiert 10. November 2009 - 12:22 Uhr)
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Kommentare
Wer weiß welche
Wer weiß welche Nebenwirkungen die Wirkstoffverlängerer, Streckmittel und Konservierungsstoffe haben !
Ich stimme dem Schreiber
Ich stimme dem Schreiber voll und ganz zu
Wie Vorteilhaft für die
Wie Vorteilhaft für die Panikmacher in diesem Impfwahn, dass plötzlich und aus heiterem Himmel am WE 823 neu Infektionen aufgetaucht sind. Wo kommen die denn auf einmal her? Selbst an Schulen tauchen sie auf (offiziell) wo noch nicht mal die Schulleitung oder die betroffenen Kinder etwas von wissen. Ist doch merkwürdig!! Dann sollen in der 2ten Phase auch noch Risikogruppen zuerst geimpft werden. Kennt ihr denn nicht den Spruch; Wer gesund ist, brauch keine Impfung und wer krank ist, darf nicht geimpft werden. Egal was ihr da schreibt liebe Offiziellen, ihr macht aus einer Mücke einen Elefanten. Angeblich 11 Todesopfer soll diese neue Grippe bisher gefordert haben, bei über 20.000 Erkrankungen. Das sind nicht einmal 0,06 %. Denkt mal darüber nach wie viele Menschen jedes Jahr an Alkohol bedingten Krankheiten sterben, oder durch Nikotin hervorgerufene Krankheiten. Also bleibt mit eurer Panikmache mal auf dem Teppich. Wir wissen ja schon, dass die Pharmaindustrie Geld verdienen will.









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