Jecken wollen's bunt
Hippie, schrill und kölsch sind die Karnevalskostüme 2010
Die Trends der diesjährigen Session lassen sich in den großen Kostümhäusern schon ausmachen und der Jeck darf sich auf farbenforhe und ideenreiche Verkleidungen freuen: Bunt, schrill und pink - so wird in diesem Jahr der Karneval.
"Die Flower-Power-Hysterie kommt wieder", weiß Frank Schröder, Geschäftsführer des Karnevalsartikelhauses "Karnevalswierts" in Köln-Godorf. "Vor allem bei den jungen Leuten muss es flippig und sexy sein". Bei den 30- bis 40-Jährigen hingegen seien traditionell Rokokokostüme angesagt.
Doch nicht nur bei den Altersgruppen lassen sich klare Unterschiede ausmachen - auch Männlein und Weiblein haben in Sachen Kostümierung so ihre ganz eigenen Vorlieben. "Männer tragen lieber praktisch, die Frau will immer schön sein", so Schröder. Die Damen achten bei ihrer Kostümierung auch aufs kleinste Detail. Und wer mit seiner Partnerin in den Laden geht, darf sich als Mann darüber klar sein: sie entscheidet. "Schuhe, Handtaschen, Karnevalskostüme - das ist so die Domäne der Frauen", weiß Schröder nach jahrelanger Beobachtung.
Diese Behauptung scheint Mareike Paterek zu bestätigen. Sie ist extra aus Königswinter angereist, um für sich und ihre Kolleginnen in der Bäckerei neue Kostüme auszusuchen: "Wir wollten dieses Jahr einfach mal was anderes". In der nächsten Kabine probiert Silke Freier aus Lohmar gerade ihr neues Kostüm für eine Damensitzung in Köln an. "Ich bin Fan von Köln", freut sie sich auf die jecke Zeit und die Veranstaltung in der Domstadt.
Ohnehin finden viele Auswärtige den Weg nach Köln, um sich hier vorzeitig ihr Kostüm zu sichern. Egal ob Frankfurt, Freiburg oder Düsseldorf - auf dem Parkplatz des Kostümhandels lassen sich allerlei Kennzeichen von weit außerhalb Kölns entdecken.
Perfekte Logistik ist gefragt
Schon jetzt zählt das Haus täglich 5.000 bis 10.000 Besucher; zu Beginn des Straßenkarnevals steigert sich dies nochmal auf bis zu 15.000 Jecken pro Tag. Da ist perfekte Logistik gefragt. 100 Mitarbeiter sorgen dann für den reibungslosen Ablauf, damit sich bei der Bezahlung nicht zu lange Staus bilden, sind die 13 Kassen dann die ganze Zeit über besetzt.
Während im Januar noch viele Kostüme für den Sitzungskarneval ausgesucht werden, so sind in den Tagen vor dem Straßenkarneval ganz andere Verkleidungen der Renner. "Tierfellkostüme gehen in der letzten Woche", berichtet Schröder. Solche sind bei den ganz kleinen Jecken angesagt - egal ob Löwe, Huhn, Hase oder Dalmatiner. Etwas, was früher schon so war, ist auch heute noch so: Mädchen wollen immer noch gerne Prinzessin sein und Jungs als Cowboys ihre Umgebung unsicher machen.
Bei den Erwachsenen bleiben einige Klassiker nach wie vor angesagt: So erobert der Pirat auch weiterhin die Karnevalshochburgen. Besonders gerne möchte der Jeck auch mit seiner Kostümierung seiner Liebe zur Domstadt Ausdruck verleihen. Egal ob Glas und Hose mit Kölnschriftzug oder Funkemariechen - begehrt sei "alles, was mit Köln zu tun hat", so Schröder. (Kerstin Bernards)
(Erstellt am 15. Januar 2010 - 14:46 Uhr; aktualisiert 20. Januar 2010 - 12:44 Uhr)
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Kommentare
ich verkleide mich dieses
ich verkleide mich dieses Jahr höchstwahrscheinlich als Penis!
....wie schön das wieder
....wie schön das wieder alle gleich aussehen !
Echt Super Werbung für den Karnevalswirts. Köln.de bekommt wohl Provision gezahlt !!!
Ja genau, entweder das, oder
Ja genau, entweder das, oder sie bekommen Geld vom Karnevals-Wirt!
Hallo, mal ehrlich! DIeser
Hallo,
mal ehrlich! DIeser Artikel plus Bilder ist eine reine Werbung für den Karenavlwierts.
Hier sind Kostüme und Artikel abgebildet die es schon seit Jahr uns Tag dort zu kaufen gibt.
Ich hätte Kostüme aus den Festsäälen erwartet.
Werbung ist ja gut, aber so plump...........?
Prima Kostümvorschlag: Ein
Prima Kostümvorschlag:
Ein Clown, der ein
Nilpferdkostüm trägt,
Ist der neueste Trend!
Sieht echt lustig aus!









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