Falsch auf die A3 aufgefahren
Geisterfahrer verursacht Unfall mit zwei Toten
Ein schwerer Verkehrsunfall auf der A3 hat am Dienstagabend zwei Menschenleben gefordert. Ein 21-Jähriger war in Mülheim in falscher Richtung auf die Autobahn aufgefahren und stieß mit einem entgegenkommenden PKW zusammen.
Bei einem Verkehrsunfall auf der A3 zwischen Köln-Mülheim und dem Kreuz Leverkusen sind am Dienstagabend zwei Autofahrer getötet worden. Nach Angaben eines Polizeisprechers war ein 21-jähriger Autofahrer am Dienstagabend an der Anschlussstelle Köln-Mülheim in falscher Richtung auf die Autobahn aufgefahren.
Anschließend stieß sein Wagen mit hoher Geschwindigkeit frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Dabei wurden der Unfallverursacher und der 40-jährige Fahrer des anderen Wagens getötet. Ein weiterer Verkehrsteilnehmer habe noch ausweichen können und sei unverletzt geblieben.
Die A3 musste zwischen dem Kreuz Leverkusen und Köln-Mülheim für drei Stunden gesperrt werden. Es bildeten sich kilometerlange Staus. Die Polizei will nun klären, warum der 21-Jährige falsch auf die Autobahn auffuhr. Anhaltspunkte für einen Selbstmord gab es zunächst nicht. (ddp, fr)
(4. Februar 2009 - 11:10)
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