Kampf um Computerspiel-Messen
Gamescom: Leipzig gibt sich Köln geschlagen
Die Leipziger Messe beugt sich dem Konkurrenzdruck der neuen Spielemesse "Gamescom" in Köln und wird die eigentlich zeitgleich geplante "Games Convention" aussetzen. Das teilte der Leipziger Messegeschäftsführer Wolfgang Marzin mit. Um die Computerspiel-Ausstellungen war ein Messestädtekampf zwischen Leipzig und Köln entbrannt.
"Online-Game" ist die Zukunft, sagte der Leipziger Messegeschäftsführer. Deshalb werde Leipzig dieser Branche eine Plattform geben und vom 30. Juli bis 2. August die "Games Convention online" in Leipzig veranstalten. Dies sei eine "sehr spannende Herausforderung". Die "Games Convention" werde nach den Worten des Leipziger Messechefs ausgesetzt, weil die klassische Spielebranche bei zwei zeitgleichen Veranstaltungen nicht geschlossen auftreten könne.
Bisher war die Zukunft von Europas größter Messe für Video- und Computerspiele unklar. Der BIU hatte seine Zusammenarbeit mit Leipzig gekündigt und in diesem Jahr erstmals mit der Messe Köln zusammengearbeitet. Dort findet im August die "Gamescom" statt.
Allerdings stellte Marzin klar, dass die "Games Convention" unberührt von der neuen "Games Convention online" bleibe. Aufgrund der neuen Wettbewerbssituation im deutschen Messemarkt setzt Leipzig die "Games Convention" 2009 zwar aus, gibt den Kampf mit Köln allerdings noch nicht ganz auf. Marzin: "Wenn die Branche wieder eine Plattform für Konsolen-, PC-Spiele und Hardware mit dem Knowhow der ,Games Convention' wünscht, stehen wir sofort zur Verfügung."
Unterdessen reagierte die Kölner Messe zügig auf das Werfen des Leipziger Online-Fehdehandschuhs. Im Rahmen der "Gamescom" bereiten sich verstärkt auch führende Unternehmen aus dem Bereich Online- und Browsergames, einem der Wachstumsmärkte der Industrie, auf die Kölner Messe vor, so "Gamescom"-Sprecher Franko Fischer.
"Online-Games verändern den konventionellen Markt stetig. Die reinen Wachstumszahlen sind neben der intensiven Nutzung durch die Spieler nur ein interessanter Aspekt", sagte Thomas Friedmann, Geschäftsführer des deutschen Computerspiel-Entwicklers "Funatics". "Daher schauen wir gespannt auf den Markt, der sich in Köln in einem attraktivem Umfeld präsentiert." (sar, ddp)
(Erstellt am 29. Januar 2009 - 13:51 Uhr; aktualisiert 31. Januar 2009 - 15:57 Uhr)
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Kommentare
@OE-master: Vielen Dank für
@OE-master: Vielen Dank für den Hinweis. Einmal ist das Wort "veranstalten" bezüglich des BIU im Fall der Leipziger GC falsch eingesetzt worden. Zudem ist es richtig, dass der BIU, aus einer Vorgängerorganisation hervorgegangen, 2005 gegründet worden ist. Die GC gibt es seit 2002.
Meine Güte,wie kann man
Meine Güte,
wie kann man einen so schlechten Artikel schreiben, der vor Recherche - Fehlern nur so spruddelt. Der BIU kann nicht seit 2002 die Games Convention ausgetragen haben, was Er nie gemacht hat. Der BIU wurde erst 2005 gegründet, Punkt 1, die Games Convention gab es seit 2002, Punkt 2. Die Leipziger Messe hat den BIU mit in das GC Konzept eingebunden, was nicht heißt das es eine Messe unter Leitung des BIU ist, was die Gamescom jetzt ist. Wenn dem so wäre würden wir Köln nicht nur ein kopiertes Messe-Konzept sehen sondern auch einen uns allen bekannten Titel der Messe, GAMES CONVENTION. Dieser bleibt aber in Leipzig! All the Best









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