Bilanz nach einem Jahr
Erfolg des Handy-Parkens noch steigerungsfähig
Gute technische Funktion, aber noch Steigerungsbedarf der Akzeptanz bei den Verkehrsteilnehmern und der Einnahmen. Dies bescheinigt Klaus Harzendorf, Leiter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik, dem Handy-Parken in Köln.
Ende Februar 2008 hatte die Stadt das Projekt Handy-Parken gestartet und zieht nun erste Bilanz: Nach einem Jahr benutzen 6.200 Kölner die Möglichkeit des Bezahlens ihrer Parkscheine über das Mobiltelefon. 4.700 Mal wurde im Januar 2009 ein Parkschein mit dem Mobiltelefon bezahlt - im März des Vorjahres waren es 1.200. Die Einnahmen stiegen im gleichen Zeiraum von etwa 2.000 auf 10.400 Euro.
In der Masse der gezogenen Parkscheine verlieren sich allerdings diejenigen, die über das Handy bezahlt werden: Lediglich ein Prozent der gesamten städtischen Parkeinnahmen von monatlich einer Million Euro werden über das Handy-Parken generiert. Der Anteil soll bis Ende 2010 auf zehn Prozent gesteigert werden.
(Erstellt am 3. März 2009 - 10:53 Uhr; aktualisiert 3. März 2009 - 11:35 Uhr)
Schon gelesen?
Vorheriger Artikel: Stradivari-Ausstellung im Wallraf-Richartz Museum









Kommentar hinzufügen