Keine Aufführung wird ausfallen
Einigung im Streit um Opernetat
Der Spielplan der Oper 2012/13 steht fest. Nach wochenlangem Finanzierungsstreit haben Opern-Intendant Eric Laufenberg und die Stadt Köln beschlossen, keine der geplanten Aufführungen zu streichen. Auch die Produktionen "Die Gezeichnete" und "Il Trittico", deren Absage zuletzt in den Mittelpunkt der Diskussionen rückte, werden stattfinden.
In einer Gesprächsrunde bei Oberbürgermeister Jürgen Roters ist es dem Opern-Intendanten Eric Laufenberg und weiteren Kulturoberhäuptern der Stadt gelungen, eine Einigung über die kommende Spielzeit der Kölner Oper zu erzielen.
Basis der Zusammenkunft war eine Ratsentscheidung, die für den Spielbetrieb der Oper einen Betriebskostenzuschuss von rund 32 Millionen Euro vorsieht. Mit diesem Budget muss keine der geplanten Opern-Aufführungen ausfallen. Für finanzielle Defizite hat der Rat eine Rückzahlungspflicht von fünf Jahren beschlossen. Außerdem sollen höhere Einnahmen und Einsparungen bei den Sachaufwendungen der Oper für eine halbe Million mehr in der Kasse sorgen.
Wie koeln.de berichtete, herrschte seit Wochen Uneinigkeit zwischen dem Intendanten und der Stadt in Bezug auf den Opern-Etat. Laufenberg drohte zunächst mit der Absage einzelner Produktionen, anschließend mit einer Absage der gesamten Spielzeit. Auch über eine mögliche Kündigung des Opern-Chefs wurde diskutiert. Die plötzliche Übereinkunft kam durch den Direktor des Deutschen Bühnenvereins, Rolf Bolwin, zu stande. Dieser hatte die Stadt vor ideellen Schäden gewarnt.
Detaillierte Informationen über das Opern-Programm 2012/13 sind auf der Website der Kölner Oper nachzulesen.
(Erstellt am 24. Mai 2012 - 10:38 Uhr; aktualisiert 24. Mai 2012 - 11:45 Uhr)
Schon gelesen?
Vorheriger Artikel: Rockstars "hängen" in Galerie am Wallrafplatz
Kommentare
Das Geld das für diese
Das Geld das für diese unnütze Sache ausgegeben wird, hätte man besser für Kindergärten und Schulen verwendet.
Gruß Jupp.





Kommentar hinzufügen