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Stadt bietet Gespräche an

Demonstration für Erhalt des Odonien am Sonntag

Die Nachricht um das Aus für Großveranstaltungen in Odonien hat im Internet für heftige Proteste gesorgt. Am Sonntag wollen die Fans des Kulturzentrums für dessen Erhalt auf dem Rudolfplatz demonstrieren. Darüber hinaus hat die Stadt neue Gespräche angeboten.

Bereits kurz nachdem bekannt wurde, dass die Bauaufsicht der Stadt Köln auf dem Odonien-Gelände wegen fehlender Sicherheitseinrichtungen Veranstaltungen mit mehr als 300 Teilnehmern verboten hat, bildeten sich auf dem sozialen Netzwerk Facebook mehrere Gruppen, um für den Erhalt des Kulturzentrums zu kämpfen. Nach weniger als zwei Tagen kann die Seite "Rettet Odonien" bereits über 4.000 Fans verbuchen. Eine Online-Petition, welche die Stadt dazu auffordert ein neues Gutachten erstellen zu lassen, hat schon mehr als 6.000 Unterzeichner gefunden.

Neben den virtuellen Protesten wollen die Fans nun auch auf die Straße gehen. Die Polizei genehmigte für Sonntag eine Demonstration auf dem Rudolfplatz, zu der bei Facebook bereits über 1.900 Teilnehmer zugesagt. Zwischen 15 bis 16 Uhr ist eine Kundgebung geplant, bei der auch die Veranstalter vom Odonien zu Wort kommen sollen.

Auch bei der Stadt Köln sorgte der Aufruhr im Internet für Reaktionen. Beim Bauaufsichtsamt zeigte man Bereitschaft, in der kommenden Woche erneut in Gespräche mit der Feuerwehr und dem Betreiber vor Ort zu treten. Auch Bezirksbürgermeister Josef Wirges hat seine Hilfe als Vermittler angeboten.

Mehr zum Thema:
Emöprung über Aus für Großveranstaltungen in Odonien

(Erstellt am 25. Mai 2012 - 10:06 Uhr; aktualisiert 13. Juni 2012 - 10:27 Uhr)


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Kommentare

Man merkt was in den

Man merkt was in den Kommentaren: Fast nur Menschen, denen die kulturelle Stadtentwicklung egal und denen Subkultur offensichtlich ein Dorn im Auge ist. Was ich hier in den Kommentaren lese ist mehr als traurig. Die werfen den Betreibern der individuellen Läden pur kommerzielles Interesse vor, aber wenn die Papierfabrik für ein Einkaufszentrum platt gemacht wird ist das kein kommerzielles interesse? Ich frage mich eher: Welche institution steckt hinter diesen Kommentaren? Oder welcher Personenkreis? Puffbesucher, die sich lieber noch nen dritten da hin wünschen? Köln ist arm an individueller Kultur, also muss man sich dafür einsetzen, dass die letzten Oasen auch noch zerstört werden? Man muss sich in Köln schon genau umsehn, um noch solche Plätze zu finden, aber offensichtlich scheinen den Kommentatoren auch diese Orte im Weg zu sein. Meine Frage: WARUM? Warum ist hier ein reges Interesse, auch diese Orte zu zerstören? Warum ist kein Verständnis dafür da, die Subkultur (=kulturelle Vielfalt) zu erhalten? (Werdet ihr für die Kommentare bezahlt?)
Ich sehe genau hier den kölschen Klüngel am werk. Interessen Dritter, die in solchen Flächen Potential zum Kommerz sehen, auf Kosten der Kultur.
Das Odonien ist bereit, sich um die Sicherheit zu kümmern, aber wenns euch um die Sicherheit geht, dann fangt beim Karneval an!

Subkultur auf beiden Seiten

Subkultur auf beiden Seiten des Zauns. - In Ihrem Biotop ist es wohl noch nicht angekommen, dass auch im Kölner Karneval geänderte Sicherheitsbestimmungen gibt; Zugänge zum Altermarkt und Heumarkt können geschlossen werden. - Sie fordern Subkultur zu erhalten, gleichzeitig ziehen Sie über die Subkultur auf dem Nachbargrundstück her, wollen aber von eben diesem Nachbarn unterstütz werden. - Wenn sich die Stadt überreden ließe die Sicherheitseinrichtungen für Odonien zu lockern währe das Klüngel. Genau der Klüngel den Sie an anderer Stelle bekämpfen wollen. - Beschreiben Sie bitte was genau Sie wollen. - Nicht die Stadt zerstört Subkultur, das macht der Veranstalter schon selbst indem er Sicherheit hinter eigene Interessen stellt. Das Geld der Gäste nimmt er gerne an, die Sicherheit läßt er dabei trefflich außer acht. Wie muß ein Sympatisant gestrickt sein?

Ich kann mir meine Kultur

Ich kann mir meine Kultur auch in meinem Wohnzimmer machen! Und ich kann Freunde einladen die genauso denken wie ich und wir setzen uns irgendwo in den park! Mensch, Kultur ist doch nicht an einen ort gebunden! Wenn ihr unbedingt einer bescheuerten "Subkultur" angehören wollt (also Mainstream in anderem Gewand), dann tut das doch und sucht euch irgendwas wo ihr euch trefft. Ansonsten, ich bin ja gegen diese Einteilung in "Szenen" und "Kulturen": wenn jeder so ist wie er ist, und wenn sich Leute zusammentun die so sind wie sie sind, dann haben wir unsere kulturelle Vielfalt!Da muss sich keiner in eine Schublade zwängen lassen! Und treffen können sich Leute mit gleichen Interessen doch überall! Dazu ist doch ein Ort so gut wie jeder andere auch! Macht doch nicht so ein Geheule hier als würde hier eine "Szene" ausgelöscht werden, es ist bloß ein Gebäude!!! Und es wird ja nichtmal abgerissen! Die Kultur entsteht durch die menschen die da drin sind, und die wird es auch ohne das Gebäude geben!!!

Du willst es ja

Du willst es ja offensichtlich nicht begreifen, das ist aus deinem Kommentar zu entnehmen.

Argumente bitte... im

Argumente bitte... im Prinzip ist dieses Odonien auch nur eine leere Halle!

Wie sich die Probleme

Wie sich die Probleme gleichen: Petitionen Proteste Desinformation durch Veranstalter! Oper und Odonien haben vieles gemeinsam. Petitionen durch Menschen die in der Mehrheit nicht in Köln ansässig sind. Proteste durch Abhängige. Falschmeldungen durch Veranstalter, Opernintendant wollte abtreten und Odonien sollte geschlossen werden. Beides ging jedoch um Geld. An beiden Problemen wird jetzt geklüngelt.

Die Demo am Rudolfplatz war

Die Demo am Rudolfplatz war ja wohl nicht so groß wie in ein paar Medien beschrieben. Bei 1000 Teilnehmern waren sicherlich viele aus dem Umland von Köln. Selbst wenn es alles Kölner waren liegt die Zustimmung im Promille-Bereich. Es sind allso nicht allzu viele die sich von einem schlauen Wirt als Lobby benutzen lassen. Erinnerung: Es geht nicht um die Schließung des Odonien sondern um Sicherheit.

Es wird immer lustiger in

Es wird immer lustiger in Odonien. Der Betreiber hat also Angst um seinen Finanzen, folglich liegt nun die gleiche Situation vor, wie bei der Papierfabrik. Halt nur aus anderer Perspektive.
Und alles "Nutzvieh" lässt sich mal wieder unter Auschaltung aller Stammhirnzellen unter dem Deckmäntelchen des angeblichen Kulturverlustes als "willenloses Stimmvieh" missbrauchen.
Mal gespannt, wies weitergeht.

Dem Wirt ist es gelungen

Dem Wirt ist es gelungen seine Gäste als Lobby zu mobilieren. Die streiten jetzt mit Hilfe der Presse mit der Stadt. Wenn die Politik sich einmischt ist der Kölsche Klüngel perfeckt. Der Wirt lacht sich ins Fäustchen--:) Niemand will das Lokal schließen! Es ist lediglich nicht für Großveranstaltungen geeignet! Der Wirt sieht seine Felle schwimmen. Der Wirt kann dann nicht mehr genug verdienen! Es geht ihm nicht um den Inhalt der Veranstaltungen sondern nur um seinen Verdienst. Hier sind die Gäste gegen Kommerz und Unternehmertum und setzten sich eben dafür ein. Überlegen diese Menschen nicht oder haben sie durch Alkohol und andere Drogen ihr Gehirn beiseite gelegt?

Ach Leute... Eine

Ach Leute... Eine Eventlocation macht zu, dann geht halt in ne andere! In Raum ist ein Raum, basta... Erst machen sie alle Lärm von wegen Spießigkeit, und bei der nächsten Veranstaltung stürzt die Decke ein und alle sind tot. Und dann ist das Geschrei groß "Wie kann man sowas nur erlauben?". Ist doch klar, dass die Politik dann lieber vorsichtiger ist, denn letztendlich wenn was passiert, wären sie schuld! Sagt zumindest dann die Bevölkerung...

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