"Wir lehnen das ab!"

DEHOGA will sich gegen Bettensteuer wehren

Protest aus der Hotellerie: Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband zeigt sich verärgert über die am Montagabend in Köln beschlossene "Bettensteuer". Um die neue Regelung zu verhindern, sollen alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden.

Von Julia Schmitz

"Wir lehnen die Bettensteuer ganz klar ab", beteuerte Thorsten Hellwig, Pressesprecher der DEHOGA NRW in einem Gespräch mit koeln.de. Es dürfe nicht sein, dass ein Konflikt zwischen Land, Bund und Kommunen auf dem Rücken eines einzelnen Gewerbes ausgetragen würde, in diesem Fall der Hotellerie. 

Um die Einführung der so genannten "Bettensteuer" in Köln zu verhindern, bei der alle Hotels zukünftig zu einer Abgabe von fünf Prozent des Netto-Übernachtungspreises verpflichtet werden sollen, will der Verband alle rechtlichen und politischen Möglichkeiten in Anspruch nehmen. Die Satzung muss vom Kölner Rat noch beschlossen und anschließend vom Land genehmigt werden.

Werden Preiserhöhungen aus Gäste abgewälzt?

Unklar ist noch, ob die neue "Kulturförderabgabe" auch Preiserhöhungen für Übernachtungen mit sich bringen könnte. Hellwig möchte sich dazu noch nicht verbindlich äußern: "Das kommt ganz auf die Entwicklung des Marktes an. Eventuell müssen die Preise dann angepasst werden"  (js)

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Kommentare

Dummes Geschwätz eines

Dummes Geschwätz eines Lobbyisten! Warum solle ein einzelnes Gewerbe nicht belastet werden, wenn es auch dass einzige Gewerbe ist, dass von der Bundespolitik (Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf Übernachtungsdienstleistungen) profitiert?

Es ist auch nicht vermittelbar, warum die Übernachtungspreise aufgrund der Abgabe steigen sollen, wenn sie auch nicht gesunken sind als die Steuerentlastung eintrat.

Typisches Geheule eines Interessenverbandes!

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