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Trümmerfrauen als Vorbild

Bürgerinitiative zur Rettung des Stadtarchivs gestartet

Ihr Vorbild sind die Trümmerfrauen, die die Bombenschäden des zweiten Weltkrieges beseitigten: Eine Bürgerinitiative will die Trümmer des zerstörten Historischen Stadtarchivs beseitigen, das am Dienstag innerhalb von Sekunden einstürzte und Unmengen an wertvollen Dokumenten unter Schutt begrub. Freiwillige sollen sich daran beteiligen.

Unter der Adresse www.koelner-stadtarchiv.de ruft der Initiator Mike Gahn dazu auf, an der Hilfsaktion zur Bergung der Dokumente und Urkunden teilzunehmen. Die historischen Stücke reichen bis  in das Jahr 922 zurück und sind von unschätzbarem historischen Wert sind. Laut Gahn könne durch gemeinsame Arbeit nicht nur Kosten gespart, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl gefördert werden.

(Erstellt am 4. März 2009 - 16:28 Uhr; aktualisiert 5. März 2009 - 10:52 Uhr)


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Kommentare

Mich "kotzen" die Kommentare

Mich "kotzen" die Kommentare der KVB an: "alles zur Prüfung des Untergrundes unternommen"...
Die Schuldfrage dürfte eindeutig sein. Und nun sollte geholfen werden und zwar schnellstens und unbürokratisch. Aber vor 2 Jahren wurde ja schon mal einem Anwohner Hilfe versprochen - nur LuftLuftLuft.
Wenn ich könnte-ich würde mitbuddeln.

Als ich die ersten Bilder

Als ich die ersten Bilder des zerstörten Archives sah, war mir zum heulen. Was über mehr als 40 Generationen zusammengetragen und bewahrt wurde, war innerhalb von Sekunden zerstört und für immer verloren. Ich finde es toll, dass die Kölner ehrenamtlich mitanpacken wollen bei der Sicherung ihres Archives. Heute in Zeiten, da für kulturelle Belange immer weniger Mittel zur Verfügung gestellt werden und der sogenannte moderne Mensch immer weniger übrig hat für die Leistungen der Vorfahren, finde ich das Engagement der Kölner lobenswert.

Jeder Mensch mit

Jeder Mensch mit einigermaßen Hirn würde diesen "alten Plunder" liebend gerne retten,denn es ist Teil der Zivilisation und der Kultur, aber manche habe nicht mal den Sprung von der Höhle in die Neuzeit geschafft, aus rein darwinistischer Sicht. Wie dämlich muss ich eigentlich sein, Kulturnachweise als alten Plunder zu bezeichnen? Das hier zwei Personen vermißt werden ist sicherlich dramatisch, aber sollen sich für zwei Personen,andere Menschen auch noch in Lebensgefahr begeben? Ich empfehle dann doch mal dem Plunder Schreiber sich zu melden um konstruktiv vor Ort dann die Rettungsmaßnahmen einzuleiten. Ich bin mir sicher das hier getan wird was man tun kann um Menschen zu retten, aber Sicherheit und Vernunft gehen in diesem Fall einfach vor. Und ich finde es eine großartige Idee einer Bügerinitiative zu gründen um das Archiv zu retten.

donnt doch nidde su

donnt doch nidde su schaenge!!!was und wem nuetzt das denn? Natuerlich muss demnaechst eine grosse Hilfsaktion stattfinden, nachdem das Drama der zwei Vermissten -hoffentlich positiv-vorbei sein wird! Feuerwehr und Polizei sind nicht schuld, dass das Gebaeude kaputt ist, aber sie sind fuer ihre Leute doppelt und dreifach verantwortlich und muessen sie schuetzen, sonst sind sie doch dran, und dann wuerde es erst recht losgehen...!Man kann doch wirklich nur Gott danken, dass nicht noch mehr Menschen dabei verletzt, oder schlimmeres, wurden! Und, zum Schluss, wem das- oder generell ein- Stadtarchiv ganz egal ist, der/die hat doch mit Kommentaren an dieser Stelle nichts zu suchen!

Dieses Geld sollte von der

Dieses Geld sollte von der KVB und den Bauunternehmen, also den Hauptverantwortlichen sofort aufgebracht werden. Anscheinend haben es diese Unternehmen noch immer nicht verstanden, welches historische Erbe durch diese Schlamperei verloren geht. Es ist an der Zeit, das diese Unternehmen alles erdenkliche an Unterstützung zur Rettung der historischen Schriften des Rheinlandes zur Verfügung stellen.

Dieses ist keine Naturkatastrophe, sondern eine durch Kommerz hervorgerufene Katastrophe der am Bau der U-Bahn beteiligten Firmen. Damit sind diese für die Bergungskosten verantwortlich, nicht der einzelne Bürger.

Dieses Geld sollte von der

Dieses Geld sollte von der KVB und den Bauunternehmen, also den Hauptverantwortlichen sofort aufgebracht werden. Anscheinend haben es diese Unternehmen noch immer nicht verstanden, welches historische Erbe durch diese Schlamperei verloren geht. Es ist an der Zeit, das diese Unternehmen alles erdenkliche an Unterstützung zur Rettung der historischen Schriften des Rheinlandes zur Verfügung stellen.

Dieses ist keine Naturkatastrophe, sondern eine durch Kommerz hervorgerufene Katastrophe der am Bau der U-Bahn beteiligten Firmen. Damit sind diese für die Bergungskosten verantwortlich, nicht der einzelne Bürger.

Ich denke auch, die erste

Ich denke auch, die erste Sorge & Anteilnahme und Hilfe gilt den Menschen und Angehörigen die viel vielleicht sogar alles verloren haben.

Aber auch unsere Stadt hat viel verloren und wie so oft im Leben weiss man das erst zu schätzen, wenn es fort ist...

Deshalb finde ich klasse, wenn es Menschen gibt die einfach versuchen zu retten was zu retten ist und wenn es nur symbolisch ist..

Ich werde mitmachen !

Das schlägt dem Fass den

Das schlägt dem Fass den Boden aus. Um alten Plunder will sich die Bürgerinitiative zur Rettung des Stadtarchivs kümmern. Und das zu einem Zeitpunkt wo noch Menschen vermisst werden. -Wo andere Menschen Ihr Hab und Gut und ihre Existenz verloren haben und noch nicht wissen wie es weitergeht. -Wo Menschen darum bangen ob auch Ihr Haus noch dem Erdboden gleichgemacht wird oder zusammenbricht. -Wo Menschen noch nicht wissen wo sie in Zukunft leben werden und wie ihr Schaden ersetzt wird.

Über eine Bürgerinitiative um diesen Menschen und deren Angehörigen zu helfen hätte ich mich freuen können - aber so was ist fast noch unbegreiflicher als das Unglück selber.

Der Schreiber hat völlig

Der Schreiber hat völlig recht. Es ist unvorstellbar, dass hier der Rettung von altem Papier mehr Bedeutung beigemessen wird als der Rettung von Menschenleben.

Sollte einer der beiden vermißten Personen (oder alle beide) hoffentlich überleben und später mal nachlesen, was nach dem Einsturz Priorität hatte, werden sie wohl beim nächsten mal nicht mehr sagen: Ich bin stolz, ne' Kölsche zo sinn...

Das Know-how, um

Das Know-how, um Verschüttete auszugraben habe ich nicht. Zumal damit offenbar selbst die Fachleute echte Probleme haben.
Das Geld, um die Betroffenen finanziell oder mit Sachspenden zu unterstützen habe ich ebenfalls nicht, da ich arbeitslos bin und selbst kaum über die Runden komme.
Ich bin auch kein Psychologe, der die Betroffenen mental unterstützen könnte.
Was ich aber habe, das ist Zeit! - Also beteilige ich mich da, wo es mir nach meinen persönlichen Umständen möglich ist - und spende meine Zeit!
Im übrigen: Warum soll nicht jeder das geben, was er kann?! Oder soll die Alternative sein: Ich hab kein Geld, also halte ich mich ganz raus?
Und nebenbei noch eines: Die Verschütteten und ihre Freunde und Familien tun mir von Herzen leid und ich hoffe, es nimmt trotz der minimalen Hoffnung ein gutes Ende. Aber ich bezweifle, daß alle Menschen, die sich über die Rettungsaktion des "Plunders" aufregen, z.B. einen Dauerauftrag für ein Patenkind in Afrika haben oder sich aktiv für die Senkung von Verkehrsunfallzahlen einsetzen oder auch ihre Zigaretten konsequent ausmachen, wenn Kinder im selben Raum sind. Da frage ich mich, ob es denen um Rettung von Leben geht oder was für Motive in Wahrheit hinter der Meckerei stehen ... Worte sind immer sehr einfach. Wer nichts tut, sollte aber mit Worten sehr bedacht umgehen.

*alten Plunder* leider bin

*alten Plunder* leider bin ich zu alt und auch etwas kränklich, wohne ausserdem etliche 100km von Köln entfernt, aber um diesen Plunder zu retten, würde ich gerne vieles in Kauf nehmen. Die beiden Vermissten werden von Fachleuten sprich Feuerwehr und sonstige gesucht es wird sich drum gekümmert. Feuerwehr und Polizei haben schon immer und werden es auch jetzt hervorragend mit Sorgsamkeit ihre Arbeit erfüllen. Also was soll das? Natürlich muss auch den Anderen geholfen werden aber dafür gibt es ja Versicherungen.
Was mir nicht einleuchtet ist das, dass bereits mehrmals gemeldeten Schäden lapidar abgetan wurde. Die dafür Verantwortlichen sollten mit in Regress genommen weren.das war purer Leichtsinn und Unverantwortlichkeit.

Für die Vermissten drücke ich die Daumen, und Feuerwehr und Polizei wünsche ich das Ihre Arbeit mit Erfolg und ohne weiteren schweren Zwischenfällen beenden können.

Ohne solch "alten Plunder"

Ohne solch "alten Plunder" wäre Deutschland und die Welt nicht was sie sind!
Stell Dir mal vor Du hättest Schlagartig Deine erinnerung an alles bis dahin gewesene verloren. Was denkst Du wie das wäre!

Dann fassen Sie es doch

Dann fassen Sie es doch bitte an! Gründen Sie eine Bürgerinitiative für das, was Ihnen wichtig ist!
Den beiden Vermissten wird geholfen, sobald es eben möglich ist, da können einzelne Bürger sowieso nichts ausrichten.
So schrecklich das Schicksal der betroffenen Anwohner auch ist, aber für Materielle Dinge gibt es Versicherungen.
Aber ein uraltes Kulturgut, ein Vermächtnis unserer Vorfahren, etwas, das Generationen gehört und nützlich ist, ist vielleicht unwiederbringlich verloren. Und wenn ich einen kleinen Beitrag dazu leisten kann, ein Stück Geschichte zu retten, dann werde ich das tun.

Was für eine dumme und

Was für eine dumme und unreflektierte Aussage. Dann gründe Du doch eine solche Bürgerinitiative! Denn Flachbildfernseher zahlt die Versicherung...die verschütteten Kulturschätze die einen Pfeiler unserer Zivilisation darstellen sind unwiederbringlich und unbezahlbar.

Wie kann man über Kultur

Wie kann man über Kultur und Schätze reden.........
Rettungsaktionen und Bürgerinitiative zur Rettung der unwiederbringlichen Dokumente.......
"Retten, was zu retten ist“ heißt es ... leider sind hier Gegenstände gemeint. Papiere und Urkunden von denen viele Kölner bisher überhaupt gar nicht wußten, dass diese existieren.
Aber die größten Schätze unter diesen Trümmern, sind doch zwei Menschen! Unwiederbringliche, einzigartige Menschen; Lebewesen oder auch nicht mehr.
"Armes Köln" Nehmt Euch an Beispiel an armen erdbebengeplagten Ländern, da werden Verschüttete mit den Händen ausgegraben ohne Rücksicht auf das eigene Leben. Spürhunde haben angeschlagen und man konnte diese Stellen nicht freilegen?! Nein statt dessen werden Planen über die "Schätze" gelegt. Nun hatten wir auch unseren 11.Sep. aber hier sieht es ganz anders aus. Die Themen über die hier gesprochen werden, für wen sind die nützlich ? Um wen geht es hier eigentlich?

Der Vergleich mit dem 11.

Der Vergleich mit dem 11. September ist derart unreflektiert, daß mir dazu nichts mehr einfällt. Mit solchen Vergleichen sollte man sich wirklich zurückhalten. Das mal vorweg.
Und die Planen liegen nicht da, wo die Verschütteten sind. Man sollte sich mal mit den Plänen und Skizzen beschäftigen. Wäre doch totaler Blödsinn, die Planen an einem Ort nicht zu legen, weil an anderem Ort Verschüttete gesucht werden.
Und zum Buddelnhelfen, womöglich noch mit den Händen und druch Laien:
1 Maler streicht eine 4 Meter mal 2 Meter Wand in 1 Stunde. Wie lange brauchen 1000 Maler für dieselbe Wand?
Genau! Viel hilft nicht unbedingt viel.
Und soweit ich es verstanden habe sind da noch diverse einsturzgefährdete Bereiche, die nachrutschen oder eben einstürzen können. Die Rettungsversuche sollen ja wohl kaum dazu führen, daß sich über ihnen noch mehr Trümmer aufschichten oder am Ende 10 Retter zusätzlich verschüttet werden und ausgegraben werden müssen.
Mit bloßen Händen und durch Laien wird dort aus purer Not zu helfen versucht, wo es keine Fachleute gibt, die das sowohl im Sinne der zu Rettenden als auch im Sinne der Retter besser (und erfolgreicher) können.
Das hochzustilisieren ist totaler Quatsch und wird der ganzen schlimmen Situation nicht gerecht.
Wer wollte denn verantworten, wenn durch seine laienhaft tolpatschigen Buddeleien noch größeres Unglück entsteht? Hört mit dem Geschwätz auf und denkt nach bevor ihr schreibt.

Noch so ein Schlaumeier!

Noch so ein Schlaumeier! Klar sind Menschenleben das wichtigste. Aber es macht ja nicht wirklich Sinn das Leben der Retter zu riskieren, wenn es fraglich ist ob die evtl. verschütteten überhaupt noch leben!
Wenn Du Dein Leben dafür aufs Spiel setzen willst darfst Du das gerne versuchen, aber vielleicht bist Du ja dann doch froh das Dich andere (sprich Polizei und Feuerwehr) davon abgehalten hätten...

Hilfe anbieten kann nie

Hilfe anbieten kann nie schaden,

als ich kurz nach dem Unglück in Richtung Severinsbrücke fuhr, war auch mein erster Gedanke - wie kannst du helfen? Mit Sicherheit hätte ich vor Ort in diesem Moment nicht helfen können und so habe ich den Bereich weiträumig umfahren umdie Arbeiten nicht zu behinden.

Die Idee eine Seite einzurichten auf der sich Hilfswillige melden können finde ich absolut gut. Mit Sicherheit wird es kein kölsches "Ground Zero" geben bei dem Freiwillige wie Trümmerfrauen nach dem Krieg den Schutt schaufen.

Dafür sind die Arbeiten vor Ort zu diffizil, da im Vordergrund nach der Bergung der Verschütteten, bei allen Aufräumarbeitendarum geht möglichst viel Kölsches Kulturgut zu retten. Da sind Profis gefragt, die sich tagtäglich mit dem Freilegen von Schätzen beschäftigen.

Vielleicht sind ja unter denen die sich melden pensionierte Fachkräfte oder Studenten die schon Erfahrungen mit der vorgehensweise bei Ausgrabungen haben. Mit Sicherheit kann man die Arbeiten aber auch dadurch unterstützen, daß man Verpflegung für die Helfer bereitstellt. ehrenamtliche Helfer das Gelände absperren. Möglicherweise gibt es ja auch noch Firmen die Möglichkeiten zur Unterstützung anbieten könen. 

Ich finde die Idee, die Hilfsangebote zu bündeln sehr gut. Vielleicht sollte man gemeinsam mit der Stadt ausloten wo Freiwillige eingesetzt werden können. Gemeinsam etwas für die Stadt zu tun macht Spaß, dies habe ich in der Vergangenheit bei der Teilnahme anden Kölle Putzmunter Aktionen erlebt.

Packen wir es an !

 

 

 

Man , man , man.... anstatt

Man , man , man....
anstatt mal einen zarten "Ansatz" zu unterstützen, der befürwortet,in irgendeiner Weise beim Helfen zu helfen kommt bei Vielen hier sofort der Pawlowsche Reflex: Ablehnen, diskreditieren, sagen, warum es NICHT geht.

Ihr benehmt euch kein Deut besser, als die von euch so gescholtenen Politiker. Aus dem wohlfeinen Kämmerchen gute Ratschläge geben kann jeder. Konstruktiv mal was auf die Beine stellen ist in Köln gefährlich, da wird man nierdergesteckt, bevor man auch nur den Kopf aus der Deckung hebt.

MACHT MAL WAS !!! Aber ihr schafft es ja noch nicht mal, eure als korrupt bezeichneten Politiker bei einer Wahl abzuwählen weil ihr euren Arsch am Wahlsonntag nicht an die Urne bringt, sondern lieber in eurer Kammer abwartet, obs was gibt, wo man verbal draufschlagen kann.

Ich denke, es geht nicht

Ich denke, es geht nicht (nur) darum, auf den Trümmern rumzuklettern, sondern die geborgenen Dokumente müssen ja auch wieder geordnet, gesäubert und dokumentiert werden und solche Arbeiten können weit ab von der Baustelle stattfinden und sind auch von Laien durchführbar.
Von blindem Aktionismus halte auch ich nichts, aber eine gut koordinierte Hilfsaktion ist viel besser als gar nichts zu tun.
Es wird doch immer so viel über die (angebliche) Tatenlosikeit der Bürger gemeckert...hier ist die Chance seine Hilfe zumindest anzubieten.

Also die Idee ansich ist

Also die Idee ansich ist super und die freiwilligen müßen ja nicht auf den Trümmern rum tanzen um zu helfen sondern könnten dienst am rande des gschehens ausübern.Und wenn es nur ist die Tonnen zu LKW zu schieben(simbolisch)bei solch einer Katastrophe ist immer hilfe nötig und wenn es menschen gibt die diese hilfe leisten möchten dann sollte man die Iniziator in die Presse oder oder aber vielleicht auch nicht denn manchmal möchten die menschen einfach nur ´´HELFEN´´auch wenn der Gedanke des helfen hier vielleicht noch nicht ausgereift ist.JA MANCHMAL HILFT ES AUCH DEN HELFERN NUR EINEN KAFFEE UND EIN BROT ZU REICHEN!!!!!

Das hier eine

Das hier eine "Bürgerinitiative zur Rettung des Stadtarchivs" erkannt wird halte leider für einen Marketing Gag. Ich behaupte, dass der Initiator einfach nur mit seiner Person in die Medien gelangen möchte um seine Firma weiter zu bringen. Es wird niemand normale Bürger in ein einsturz gefährdetes Gebiet lassen. Der Krater ist außerdem schon mit Tonnen von Beton verfüllt. Selbst Anwohner dürfen nicht in die Häuser. Häuser werden abgerissen. Ich halte diese Initiative in anbetracht der dramatischen Situation für völlig unkorrekt und sinnlos. Wenn es einen Initiative wäre die nach freiwilligen Spezialisten sucht, könnte ich das als gut heissen. So nicht !

Die Wortwahl "Marketing-GAG"

Die Wortwahl "Marketing-GAG" ist der Situation unangemessen. Gagig oder lsutig ist hier gar nichts. Es scheint als ob durchaus nach Spezialisten gesucht wird. Aber eben nicht nur...
Das hat m.E. mindestens 2 Vorteile:
1. Die Stadt und die im Einsatz befindlichen Stellen werden nicht mit unkoordinierten undurchdachten Hilfsbuddlerangeboten überschwemmt, die zur Zeit eh noch nicht aktuell gefragt sind.
2. Wenn die Spezialisten mit ihrer Ausgrabungs- und Katalogisierungs- und Reinigungsarbeit beginnen, dann bekommen sie vielleicht auch mal nen Kaffee (von den Freiwilligen) oder jemand räumt die Steine weg, die nach dem Aussortieren übrig beleiben. Es gibt noch genug Arbeit drumherum.
Und die Sorge, daß irgendetwas bei ebay auftauchen könnte ... ja ... vielleicht. Aber ich denke,. die absolute Mehrheit will wirklich helfen und das nicht aus Profitgier oder in Goldgräberlaune.
Und wenn eine Firma - falls dem so ist - durch diese Aktion in irgendeiner Weise profitiert, was ist daran sooo schlimm? Die Betonhersteller profitieren wohl gerade auch an den Tonnen von Material, die sie am Unfallort versenken... Sollen sie deshalb den Unfallort nicht absichern helfen oder wie? Auch die Spezialisten verdienen ihr Geld, wenn sie die Fundstücke in Ordnung bringen und auch die Ärzte oder Sanitäter, die den hoffentlich nur verletzten beiden Männern helfen, verdienen damit Geld.

genau daran habe ich auch

genau daran habe ich auch gedacht wie ich davon gelesen habe. die zuständigen werden nicht begeistert sein, wenn jetzt amateure in dem schutt rumtrampeln würden.
einerseits teile ich da die bedenken i.b.a. ebay, andererseits wird ja irgendwer für die sicherheit der beteiligten verantwortlich (haftbar) sein. und vermutlich nicht für die unversehrtheit etc, von laien garantieren wollen.

blAcky

http://www.mitmachzeitung.de

Ich finde es bedenklicher,

Ich finde es bedenklicher, daß Sie hier offensichtlich versuchen, auf Ihre Zeitung aufmerksam zu machen als sich um die aktuelle und sehr brisante Situation unserer Stadt Köln.

Ich glaube herauszuhören,

Ich glaube herauszuhören, das der hilfsbereite Bürger "von der Straße" hier von manchen Schreibern doch für ziemlich blöd gehalten wird. Natürlich muß es dazu ein Konzept und Absprachen geben, wie im täglichen Leben auch. Übrigends: Meine Meinung ist auch, wenn sich betroffene Planungs- und Baubachleute vielleicht etwas besser abgesprochen hätten, wäre es evtl. nicht zu diesem Dilemma gekommen? Also, m.E. steht es 1:1 und man sollte die Hilfe annehmen und richtig einsetzen. Mir ist es gleich, ob ich Schutt schaufele oder Kaffee koche, mir geht es auch nicht darum, ob ich dann "ins Fernsehn komme", ich will einfach einen Beitrag zur Verbesserung der Situation kommen. Ich kann auch 1-2 Personen in meinem Gästezimmer am Stadtrand aufnehmen. Macht doch nicht immer gleich alles so negativ, was Euch nicht in Euren Sinn gekommen ist. U.R.

Super Idee? Irgendwie haben

Super Idee?
Irgendwie haben einige noch nicht kapiert, welche Werte hier verschüttet worden sind. Wenn jetzt auch noch jeder rumbuddeln darf, würde ich mich nicht wundern, wenn die Dokumente später bei ebay auftauchen. Also hört endlich auf mit diesem typisch kölschen Aktionismus/Dilletantismus und lasst die Profis machen ! Von einem Mangel an Helfern bei THW und Feuerwehr ist mir jedenfalls nichts bekannt. Zudem ist die betroffene Fläche nun auch nicht unüberschaubar groß...

eine super Idee und als

eine super Idee und als Kölnerin/Ex-Kölnerin fühlt man noch stärker für seine Stadt.
Hab mich angemeldet und wäre froh wenn ich mithelfen dürfte.

Das ist wirklich eine tolle

Das ist wirklich eine tolle Idee. Ich hoffe die Stadt macht da mit und stellt sich nicht quer, wegen irgendwelchen Vorschriften. Das wäre wirklich schade! Hoffe es kann möglichst viel gerettet werden ... natürlich vorrangig die Vermissten...

Das ist eine Super-Idee.

Das ist eine Super-Idee. Zuvor müsste aber ein grosses provisorisches Zeltdach über die Stelle gebaut werden. Nässe wäre das letzte, was die kümmerlichen Reste des Archivs jetzt abhaben könnten. Wenn ich helfen könnte, dann würde ich es tun und dafür auch Urlaub nehmen.

Es darf nicht sein, dass eine Stadt wie Köln ihr Gedächtnis über viele Kriege rettet und bewahrt und nun ein U-Bahnbau dieses auslöschen soll.

Und: natürlich denke ich auch die Opfer, die noch nicht gefunden sind, das ist schon traurig genug.

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