Größte Gefahr ist Feuchtigkeit
Buchrestauratoren sehen gute Chancen für Rettung von Archivmaterial
Leipzig/Köln (ddp-nrw). Nach dem Einsturz des Historischen Stadtarchivs in Köln sehen Experten für Buchrestauration gute Chancen für die Rettung der verschütteten Dokumente.
Der Geschäftsführer des Zentrums für Bucherhaltung (ZFB) in Leipzig, Manfred Anders, schloss auf ddp-Anfrage nicht aus, dass sich die Schäden an dem Schriftgut in Grenzen halten könnten, falls das Material nicht nass werde. «Die größte Gefahr für das Archivmaterial stellt Feuchtigkeit dar», sagte Anders. Schäden an Schriftgut durch Einsturz hielten sich oft in Grenzen.
Aus diesem Grund müsse dafür gesorgt werden, dass kein Wasser an das Schriftgut dringe. Falls es durch Regen nass sei, müsse es schnell gefriergetrocknet werden. Auf diese Weise könnte Schimmelbildung verhindert werden. Nach Angaben von Anders gab es noch keine Anfrage an das ZFB, die Sicherung der Dokumente zu unterstützen.
Das Stadtarchiv umfasst den Angaben zufolge Dokumente aus mehr als tausend Jahren Kölner und rheinischer Geschichte, unter anderem 65 000 Urkunden, 104 000 Karten und eine halbe Million Fotos. Auch zahlreiche Nachlässe, darunter der des Schriftstellers Heinrich Böll, befinden sich in dem Archiv. Die früheste Urkunde stammt aus dem Jahr 922. (Foto: wikpedia.org)
(Erstellt am 4. März 2009 - 12:39 Uhr; aktualisiert 5. März 2009 - 11:58 Uhr)
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Kommentare
Ich frage mich, was in
Ich frage mich, was in Deutschland wichtiger ist!!!
Ein Menschenleben oder Papier?????
Tja, nu regnet es aber schon
Tja, nu regnet es aber schon in Köln!! Sind denn schon Planen zum Schutz über die Unglücksstelle gezogen worden? Bis auf den Abriss der rückwärtigen Garagen und Bergung erster Akten aus dem Keller hört man nichts mehr.. und erst recht nicht von der Suche nach den 3 Vermissten.. Die Chancen stehen wohl doch mehr als schlecht und die Zeit arbeitet nicht gerade für Köln.









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