Betrieb geht weiter
Beleuchtungshaus Remagen meldet Insolvenz an
Das bekannte Kölner Beleuchtungshaus Remagen hat Insolvenz angemeldet. Ein Insolvenzverwalter hat die Geschäfte übernommen, der Betrieb des Unternehmens geht weiter.
Das bekannte Kölner Beleuchtungshaus Remagen hat Insolvenz angemeldet: Inhaber Heinrich Remagen, der das Unternehmen in der fünften Generation leitet, zog damit die Konsequenz aus den immer schlechter laufenden Geschäften im Jahr 2009.
Der Betrieb des Hauses am Neumarkt läuft derzeit weiter. Rechtsanwalt Andreas Amelung leitet das Insolvenzverfahren, das das Ende des Unternehmens verhindern soll. Zusammen mit Remagen arbeitet Amelung an einer Strategie, die die Existenz Remagens "nachhaltig sichert und garantiert, dass es auch weiterhin Licht von Remagen gibt", so der Firmenchef im "Kölner Stadt-Anzeiger".
2009 wurde das Unternehmen umstrukturiert, doch die Wirtschaftskrise hat offenbar voll eingeschlagen: Der Umsatz sei in jenem Jahr um 30 Prozent eingebrochen und wichtige Aufträge wurden storniert, sagte Remagen der Lokalzeitung. Unter anderem plane er nun, die Verkaufsfläche um 400 auf 900 Quadratmeter zu senken und damit Mietkosten einzusparen. Zurzeit beschäftigt Remagen 22 Mitarbeiter. (Foto: ddp)
(Erstellt am 12. Januar 2010 - 11:09 Uhr; aktualisiert 12. Januar 2010 - 12:19 Uhr)
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