Lautstark und friedlich
5.000 Schüler und Studenten protestierten gegen Bildungssystem
Etwa 5.000 Schüler und Studenten protestierten am Dienstag in Köln für Veränderungen im Bildungssystem. Der Protest in Köln war Teil deutschlandweiter Aktionen der Initiative "Bundesweiter Bildungsstreik", bei denen 80 000 Menschen für Reformen im Bildungssystem auf die Straße gingen.
Die jungen Leute forderten "selbstbestimmtes Lernen und Leben" statt eines starren Zeitrahmens und des Leistungs- und Konkurrenzdrucks, wie Jörg Rostek vom Organisationskomitee der Initiative "Bundesweiter Bildungsstreik" mitteilte.
Während sich Schüler unter anderem gegen Kopfnoten stark machten, lehnten die Studenten erneut Studiengebühren ab. Zudem prangerten die angehenden Akademiker überlastete Studiengänge, Unterfinanzierung der Universitäten sowie Mängel bei der Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge an. Bildung müsse mit öffentlichen Mitteln finanziert werden. Eine "Einflussnahme der Wirtschaft" auf das Bildungssystem dürfe es nicht geben.
"Die Bildung ist seit Jahren im Notstand", sagte der Vorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Universität zu Köln, Christian Poell. Studiengebühren, die zu einer sozialen Selektion führten, katastrophale Studienbedingungen, ungenügende Studienplätze sowie marode Hochschulen seien nur einige der Gründe für die Proteste. (ddp, hl)
(Erstellt am 18. November 2009 - 9:50 Uhr; aktualisiert 19. November 2009 - 8:30 Uhr)
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Kommentare
Faulen STudenten, ich hatte
Faulen STudenten,
ich hatte mit zahlreichen gesprochen und die meinten sie würden nur streiken, weil sie kein Bock haben in der Uni zu "studieren". So ein Bildungsystem wie in Deutschland findet man nicht oft, seid froh, dass Euch sowas angeboten wird!!!!
Seit gestern nachmittag ist
Seit gestern nachmittag ist die Aula der Uni Köln von zurzeit ca. 150 StudentInnen, SchülerInnen und Auszubildenden besetzt.









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