Karneval: 80 Polizisten nach verdorbenem Essen krank

Köln (dapd-nrw). Die Kölner Jecken verhielten sich friedlicher als im vergangenen Jahr, dafür setzte ein offenbar kontaminiertes Essen zahlreiche Polizisten außer Gefecht. Was genau den Beamten im Essen so zusetzte, soll nun geprüft werden, wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte.

Etwa 80 Beamte hätten am Donnerstag in einer Verpflegungsstelle Hühnerfrikassee gegessen und danach über Magen-Darm-Beschwerden geklagt, sagte er weiter und bestätigte damit in Teilen einen Vorabbericht der "Bild"-Zeitung (Samstagausgabe). Zugleich betonte er jedoch, dass nicht das Essen an sich schlecht gewesen sei. Denn mehrere 1.000 Beamte hätten von dem Fleisch eines privaten Caterers gegessen, aber nur in einer Verpflegungsstelle seien die Einsatzkräfte anschließend krank geworden.

Eine Sprecherin ergänzte, Proben des Essens seien zur Untersuchung an ein externes Institut gesendet worden. Bislang sei völlig unklar, wodurch das Essen kontaminiert worden sei. Möglich sei unter anderem, dass bei der Essensausgabe jemand krank gewesen und seine Bakterien oder Viren auf das Essen übertragen habe. Auch Probleme beim Warmhalten des Essens seien theoretisch denkbar.

 

(Erstellt am 17. Februar 2012 - 14:50 Uhr; aktualisiert 17. Februar 2012 - 14:51 Uhr)

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