Auf einer feierlichen Gala erhielt die Kölnerin Claudia Stern am Montagabend den Deutschen Gastronomiepreis 2011. Ausgezeichnet wurde sie in der Kategorie "Food" für die außergewöhnlichen und kreativen Speisen ihres Restaurants "Vintage", das sich in der Kölner Hahnenstraße befindet.
Gelobt wurde die Gastronomin nicht nur für das Essen, sondern für das Gesamtkonzept des "Vintage", das neben dem Restaurant einen Weinhandel, eine Kochschule und einen Cateringservice umfasst. Der Preis in der zweiten Kategorie "Beverage" ging nach Kühlungsborn. Die unabhängige Jury bestehend aus Branchenexperten zeichnete Peter Weide und sein Café-Restaurant "Vielmeer" aus.
Weitere Informationen über das Vintage: www.vintage.info
Ein
Lastwagen ist am frühen Dienstagmorgen auf der Autobahn 1 bei Köln in
einen liegengebliebenen Lkw gekracht. Dabei sei ein Fahrer verletzt
worden, sagte ein Polizeisprecher in Köln. Wie es zu dem Unfall kam, war
zunächst unklar. Beide Laster blockierten die A1 an der Ausfahrt
Frechen. Aus einem der Fahrzeuge lief Diesel aus. Die A1 in Richtung
Süden wurde bis 12:30 Uhr gesperrt. Der
Verkehr wurde die Verteielerfahrbahn der Anschlusstelle Frechen umgeleitet. Zeitweise bildete sich ein Stau von über zehn Kilometern Länge. (dpa-lnw/ol)
Eine defekte Gasleitung hat Sonntagnacht Anwohner in
Köln aus ihren Betten geholt. Wie die Feuerwehr am Montag berichtete,
mussten elf Wohnhäuser wegen möglicher Explosionsgefahr mitten in der
Nacht evakuiert werden. Ein örtlicher Energieversorger hatte der
Feuerwehr am späten Abend einen undichten Gasanschluss auf der Straße
gemeldet.
Aufgrund der niedrigen Temperaturen wurden etwa 25 der
Evakuierten in Bussen der Feuerwehr untergebracht. Weitere Anwohner
harrten für die Dauer der Reparaturarbeiten bei Nachbarn aus. Nach
erfolgreicher Abdichtung der defekten Leitung konnte die Feuerwehr die
Bewohner am frühen Morgen in ihre Häuser zurückschicken. Die Ursache des
Defekts ist bislang nicht bekannt. (dpa/lnw)
Bei einem Frontalzusammenstoß mit einem geparkten Pkw ist in Nacht von Samstag auf Sonntagin Köln-Worringen ein 76-jähriger Autofahrer getötet worden. Zwei weitere Menschen wurden verletzt.
Der Unfallfahrer war kurz vor Mitternacht mit seinem Fahrzeug auf der Sankt-Tönnis-Straße in Richtung Alte Neusser Landstraße unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam und ungebremst frontal auf ein geparktes Fahrzeug auffuhr, in dem sich zwei Insassen befanden. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der geparkte Pkw etwa 25 Meter weiter geschoben.
Der 76-Jährige wurde noch vor Ort von Rettungskräften reanimiert, verstarb jedoch kurze Zeit später im Krankenhaus. Der 37-jährige Insasse des geparkten Pkw wurde schwer verletzt ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht, seine 34-jährige Ehefrau wurde leicht verletzt.
Ermittlungen ergaben, dass der 76-Jährige bereits wenige Minuten zuvor einen Verkehrsunfall verursacht hatte. Am Kreisverkehr Sankt-Tönnis-Straße/Parallelweg war er geradeaus über die bepflanzte Mittelinsel gefahren. Dabei hatte er ein Verkehrszeichen sowie einen Holzpfosten umgefahren. Im weiteren Verlauf fuhr der 76-Jährige auf eine Verkehrsinsel und entwurzelte dort einen Baum.
Köln (dapd-nrw). Ein Obdachloser ist beim Brand seiner Schlafstätte in Köln ums Leben gekommen. Offensichtlich hatte der Mann Kerzen oder Zigaretten nicht richtig gelöscht, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten. Die Leiche war am Freitagmorgen in der Nähe von Bahngleisen entdeckt worden. Der Mann war bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Ein Fremdverschulden wurde ausgeschlossen.
Die Vorstellung von "König Lear" im Kölner Schauspielhaus am Samstag, 4. Februar, muss wegen Erkrankung der Hauptdarstellerin Barbara Nüsse
ausfallen. Nachdem die Vorstellung am dienstag bereits abgesagt werden musste, wird nun auch dieser Termin gestrichen.
Als Ersatz für Samstag konnte das Schauspiel Köln allerdings Rufus Beck für ein Gastspiel gewinnen. Der beliebte Schauspieler kommt mit seinem One-Man-Theaterabend "Von der Erde zum Mond" nach dem gleichnamigen Roman von Jules Verne nach Köln. Rufus Beck in unterschiedlichen Rollen, ein überraschender Plot, schräge Charaktere, eine Filmdramaturgie und witzige, rasante Dialoge werden zu einem unterhaltsamen und lehrreichen Theaterabend.
Alle, die bereits Karten für die Vorstellung "König Lear" haben, können mit diesen Ticket das Gastspiel mit Rufus Beck besuchen. Alternativ können die Karten ab sofort an der Theaterkasse für die nächste Vorstellung am Sonntag, 25. März umgetauscht werden. Selbstverständlich gibt es auf Wunsch auch das Geld zurück.
"Bei Ihnen ist eingebrochen worden" - mit diesen Worten hat sich am Dienstag ein als Polizist getarnter Trickdieb in
Köln-Buchforst Zugang zu zwei Wohnungen verschafft.
Der erste
Fall ereignete sich gegen 11.30 Uhr auf der Mesmerstraße. Der bislang
noch Unbekannte hatte die Geschädigte (78) an der Hauseingangstür
abgefangen und sich als Polizeibeamter ausgegeben. "Er hat mir die
Einkaufstüten abgenommen und hat gesagt, dass er in meine Wohnung muss,
da bei mir eingebrochen worden sei", so die 78-Jährige gegenüber den
hinzugerufenen Beamten. Die Seniorin bemerkte allerdings, dass etwas mit
dem Mann nicht stimmte und hat ihn der Wohnung verwiesen. Daraufhin
ergriff der etwa 30 Jahre alte und circa 180 Zentimeter große Täter ohne
Beute die Flucht. Er hat glatte mittelblonde Haare und braune Augen.
Bei dem Flüchtigen soll es sich um einen Osteuropäer handeln. Er trug
zur Tatzeit eine schwarze Lederjacke.
Nur etwa zwei Stunden
später suchte ein unbekannter Mann eine Frau (91) in ihrer Wohnung auf
der Cusanusstraße mit der gleichen Masche auf. Ob es sich in beiden Fällen um denselben Täter handelt, müssen die weiteren Ermittlungen zeigen.
Die Autobahn 3 auf dem Kölner Ring ist am Mittwochmittag nach einem Lkw-Unfall zwischen dem Heumarer Dreieck und dem Autobahnkreuz Köln-Ost in Fahrtrichtung Oberhausen voll gesperrt worden. Nach Angaben der Polizei waren insgesamt vier Laster zusammengestoßen, darunter ein Gefahrgut-Lkw. Die Sperrung dauerte bis in den frühen Abend.
Die Sperrung führte auch zu erheblichen Staus auf den Ausweichstrecken. Auf dem Autobahnring Köln-Süd staute sich der Verkehr vor dem Autobahnkreuz Köln-West über 10 Kilometer.
Ein 17-Jähriger hat am Montagmittag in Köln-Ostheim eine 21 Jahre alte Frau angefahren und ist anschließend von der Unfallstelle geflüchtet. Der Jugendliche, der keinen Führerschein besitzt, wollte mit dem BMW seines Bruders ausparken, als er der 21 Jährigen über den Fuß fuhr. Das Unfallopfer stürzte dabei zu Boden und konnte sich nicht mehr bewegen.
Ohne sich um die Verletzte zu kümmern, flüchtete der 17-Jährige vom Unfallort. Die durch Zeugen alarmierten Polizeibeamten ermittelten den jungen BMW-Fahrer nur wenig später. Dieser zeigte allerdings keine Einsicht. In einer ersten Befragung gab der Teenager an, dass die Frau wie eine
Katze vor sein Auto gehüpft sei. Da ihm kalt war, habe er es auch nicht für nötig gehalten sich um die Verletzte zu kümmern. Der 17-Jährige muss sich nun in einem Strafverfahren verantworten.
Die Vorstellung von „König Lear“ im Kölner Schauspielhaus am Dienstag, 31. Januar, muss wegen Erkrankung der Hauptdarstellerin Barbara Nüsse ersatzlos ausfallen. Die Vorstellung am kommenden Samstag soll wieder planmäßig stattfinden. Alle, die bereits Karten für „König Lear“ am 31.1. besitzen, können diese ab sofort an der Theaterkasse für eine der nächsten Vorstellungen am Samstag, 4. Februar, oder am Sonntag, 25. März, jeweils 19.30 Uhr umtauschen. Auf Wunsch wird auch der Kartenpreis zurück erstattet.
Düsseldorf/Köln (dapd-nrw). Die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer
will am Dienstag (31. Januar, 11.00 Uhr) auf einer Pressekonferenz
in Düsseldorf gegen Kürzungen beim FrauenMediaTurm Köln (FMT)
protestieren.
Das feministische Archiv und Dokumentationszentrum in Köln war
1984 auf Initiative von Schwarzer gegründet worden. Seit 2008 hatte
das Archiv unter dem damaligen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers
(CDU) jährlich 210.000 Euro an Landesförderung erhalten.
Rot-Grün kürzte den Betrag laut Medienberichten auf 70.000 Euro.
Die Verhältnismäßigkeit zu anderen Frauen-Förderprojekten müsse
gewahrt bleiben, hieß es zur Begründung. Schwarzer schrieb demnach
bereits sieben Protestbriefe an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft
(SPD).
"Nimmt NRW die Kürzung der Förderung nicht zurück, ist die
Existenz des in dieser Form weltweit einmaligen Frauenarchivs
bedroht", heißt es im Einladungsschreiben zur Pressekonferenz.
Köln (dapd-nrw). Bei einem Autounfall in Köln-Gremberghoven sind sieben
Menschen verletzt worden, einer davon schwer. Ein 42-jähriger
Pkw-Fahrer hatte in der Nacht zum Sonntag auf einer Straße offenbar
links abbiegen wollen und dabei ein entgegenkommendes Auto
übersehen, wie die Polizei mitteilte. Die beiden Fahrzeuge prallten
gegeneinander.
Der Unfallverursacher und drei Insassen seines Wagens wurden
leicht verletzt, eine 63-jährige Frau erlitt schwere Verletzungen.
Die Fahrerin des anderen Wagens kam ebenso wie ihr Beifahrer mit
leichteren Blessuren davon.
Köln (dapd-nrw). Mit lebensgefährlichen Stichverletzungen ist
eine Frau in einem Mehrfamilienhaus in Köln-Holweide aufgefunden worden.
Zeugen hatten am Samstagmorgen Schreie im Flur des Hauses gehört und
die Polizei alarmiert. Im Dachgeschoss fanden die Beamten sowohl die
28-Jährige als auch einen 41-Jährigen mit schwersten Verletzungen
und blutüberströmt auf, wie die Polizei mitteilte. Beide kamen ins
Krankenhaus. Der Mann wurde festgenommen. Die Polizei hat eine
Mordkommission eingerichtet. Die Tathintergründe sind bislang
unklar.
Bereits zum 9. Mal findet am 16.05.2012 der Galeria Kaufhof Nachtlauf in Köln statt.
Jedes Jahr dürfen 3000 Teilnehmer die 10,5 km lange Strecke antreten. Bisher war das außergewöhnliche Laufevent in jedem Jahr ausgebucht und weil die Teilnahmeplätze so heiß begehrt sind, gilt auch dieses Jahr wieder: der Schnellste gewinnt.
Wer also jetzt schon in den Startlöchern steht, kann sich ab sofort beim ASV online anmelden. Mitmachen kann jeder, der Freude am Laufen hat und mindestens 14 Jahre alt ist.
Start- und Zielbereich für den Lauf ist der Tanzbrunnen in Deutz. Die Strecke führt entlang des
Rheins, mit Blick auf das Dom- und Altstadtpanorama.
Der Startschuss ist um 21.15. Nach Ende des Laufes finden für alle, die nach dem Lauf immer noch genug Energie haben, ab 22:45 Uhr die Siegerehrung und die After Run Party statt.
Auf Grund eines fehlenden Bühnenetats von 150.000 Euro verzichtet Opernintendant Uwe Eric Laufenberg auf das für Juni angekündigte Stück "Das Lied der Frauen vom Fluss". Die Idee und Konzeption des Musikdramas stammt von Regisseur Carlos Padrissa, der in Zusammenarbeit mit der katalanischen Theatergruppe "La Fura
dels Baus" bereits die kostenintensive und deshalb viel kritisierte Stockhausen-Oper "Sonntag aus Licht" auf die Bühne brachte.
Die Premiere von "Das Lied der Frauen vom Fluss" hätte nicht im Opernhaus, sondern während einer Rheinfahrt zwischen Duisburg und Köln stattfinden sollen. Padrissa selbst hätte dazu sein Schiff namens "Naumon“ zur Verfügung gestellt.
Die Antwerpener Galerie Wide White Space erhält den
diesjährigen Art-Cologne-Preis. Die mit 10 000 Euro dotierte
Auszeichnung gehe damit erstmals an eine «historische Galerie», die seit
einigen Jahrzehnten nicht mehr aktiv sei, teilte die Koelnmesse am
Dienstag mit.
Die Qualität ihrer Vermittlungspraxis rage jedoch bis in
die Gegenwart hinein, und die Künstler, die in Wide White Space
teilweise erstmals ausgestellt worden seien, seien heute durchweg
etabliert.
Der Preis wird am 19. April im Historischen Rathaus von Köln
im Rahmen der Kunstmesse Art Cologne an Anny De Decker überreicht. Sie
hatte die Galerie von 1966 bis 1976 gemeinsam mit ihrem 2010 gestorbenen
Mann Bernd Lohaus geleitet.
Köln/Bonn (dapd-nrw). Flüssiges Kokain haben Kontrolleure in Beißringen für Kleinkinder am Flughafen Köln/Bonn gefunden. Die Artikel kamen am Freitag als Luftpost in einer Sendung aus Südamerika an, wie der Zoll Köln am Montag mitteilte.
Die Kontrolleure seien durch den eigenartigen Geruch der Sendung auf die Drogen aufmerksam geworden. Insgesamt 300 Gramm Kokain stellte der Zoll den Angaben zufolge sicher.
Die Polizei fahndet nach einer jungen Frau, die am Donnerstagabend, den 12. Januar, eine jüdische Gedenktafel in der Richmodisstraße mit einem Hakenkreuz besprühte. Ihre Begleitung, ebenfalls weiblich, stand Schmiere.
Ersten polizeilichen Ermittlungen nach gingen die beiden gegen 21.35 Uhr aus Richtung Breitestraße zur Richmodstraße. Dort sprühte die mit einer auffälligen gelben Mütze bekleidete junge Frau ein pinkfarbenes Hakenkreuz auf eine im Boden eingelassene Messingplatte. Ihre Komplizin filmte die Tat mit einer Handykamera.
Anschließend entfernte sich das Duo in Richtung Neumarkt.
Eine in der Nähe angebrachte Überwachungskamera filmte die beiden Frauen kurz vor und während der Tatausführung.
Die Sprayerin trug eine auffällige gelbe Mütze mit Ohrenklappen. Ihre Mittäterin war bekleidet mit einem blauen Sweatshirt und einem bräunlichen Steppmantel.
Nach ersten Erkenntnissen wurde das Duo kurz vor der Tat von einer bislang noch unbekannten Passantin angesprochen. Die Polizei Köln bittet die Zeugin, sich zu melden.
Hinweise zur Tat nimmt das Kriminalkommissariat KI ST 2 unter der Telefonnummer 0221 / 229-0 oder unter info@polizei-koeln.de entgegen.
Bei einer Explosion in einem Chemiewerk in
Wesseling bei Köln sind am Samstag sieben Menschen leicht verletzt
worden. Drei von ihnen kamen nach Angaben der Polizei vorsorglich ins
Krankenhaus.
Wie das Unternehmen Lyondell-Basell mitteilte, traten
aus der betroffenen Anlage zur Kunststoffproduktion keine Stoffe aus.
Für die Nachbarschaft habe keine Gefahr bestanden. Dies hätten Messungen
unmittelbar nach dem Betriebsunfall um 6.00 Uhr gezeigt. Die Polizei
ermittelt.
Die Polymeranlage sei kontrolliert abgeschaltet
worden, hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens. Werkfeuerwehren
hätten die Unfallstelle gesichert. Die ersten der verletzten Mitarbeiter
hätten schon kurz nach dem Unfall das Krankenhaus verlassen können.
Köln (dapd-nrw). Vor dem Kölner Landgericht ist am Donnerstag
nach über einem Jahr Verhandlungsdauer das Verfahren gegen den
Wirtschaftsbetrüger Ralf J. (60) mit einer Freiheitsstrafe von
sieben Jahren und zehn Monaten zu Ende gegangen. Das Gericht sah es
als erwiesen an, dass der Angeklagte über seine in den Niederlanden
gegründete Firma zahlreiche Geschädigte um ihr Geld gebracht hatte.
In 38 Betrugsfällen soll er einen Schaden von rund 2,7 Millionen
Euro verursacht haben.
Der 60-Jährige versprach seinen Kunden die Finanzierung einer
Immobilie und verlangte vorab eine Gebühr. Mit Blick auf die sich
anschließende negative Bonitätsprüfung der finanzschwachen Kunden
verweigerte er dann den Kredit und behielt die Vorab-Gebühr. Wegen
ähnlicher Wirtschaftsdelikte ist der Mann bereits vorbestraft.
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