Euskirchen/Bonn/Siegen (dpa/lnw) - Vor starkem Dauerregen in den südlichen Landesteilen Nordrhein-Westfalens hat der Deutsche Wetterdienst gewarnt.
Eine amtliche Unwetterwarnung gab es für die Kreise Euskirchen und Siegen-Wittgenstein, die Stadt Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis. Dort komme am Sonntagnachmittag von Südosten her Regen auf, teilweise mit Gewitter, teilte der Wetterdienst mit. Die Experten erwarten, dass der Regen sich im Laufe der Nacht verstärkt und bis Montagnachmittag anhält.
Mehr als 50 Liter Regen pro Quadratmeter in 24 Stunden halten die Meteorologen dabei für möglich. An Bächen und kleineren Flüssen könne es Hochwasser geben. Auch seien Überflutungen von Straßen möglich. Erdrutsche könnten auftreten. «Schließen Sie alle Fenster und Türen!», rieten die Experten.
Immerhin noch mit 30 bis 50 Liter Regen wird in den Regionen Aachen, Köln, Bergisches Land und Sauerland gerechnet.
Am frühen Samstagabend ist es in einer Abfallverwertungsanlage in in Bayenthal zu einem Großbrand gekommen. In einer Lagerhalle hatten Abfälle, die von mehreren Baustellen stammten, Feuer gefangen. Der Abfall bestand überwiegend aus Holz, Papier, Bauschutt sowie geringen Mengen Plastikabfällen und Hausmüll.
Die Feuerwehr rückte sofort mit zwei Löschzügen und zwei Löschgruppen aus. Während vier Trupps, die sich mit Atemschutzgeräten ausrüsten mussten, den Brand in der Lagerhalle bekämpften, schlugen die Einsatzkräfte von zwei Drehleitern aus die Fenster der Halle ein, um zusätzlich Löschwasser auf die Brandstelle zu geben. Durch den schnellen Einsatz der ersten Löschzüge konnten die offenen Flammen rasch niedergeschlagen und die Rauchentwicklung eingedämmt werden.
Die Löscharbeiten gestalteten sich langwierig, weil das Brandgut mit einem Radlader der Feuerwehr getrennt und aus der Halle heraus gefahren werden musste, um restlos abgelöscht zu werden.
Während der Löscharbeiten wurden wegen der starken Rauchentwicklung Luftmessung vorgenommen. Die Messergebnisse lagen jedoch unterhalb der Nachweisgrenze möglicher Luftschadstoffe.
Die Bonner Straße musste für die Dauer des Einsatzes bis etwa 21:00 Uhr gesperrt werden
Den nächsten Blitz-Marathon in Nordrhein-Westfalen plant die Polizei für
den 4. Juni. Dann soll wieder 24 Stunden lang an Gefahrenstellen die
Geschwindigkeit von Verkehrsteilnehmern gemessen werden. Es ist die
vierte derartige Aktion in NRW, wie das Innenministerium am Samstag
mitteilte. Den letzten Blitz-Marathon gab es im Oktober. "Wir handeln bei der Verkehrssicherheit Hand in Hand. Überall in
Deutschland ist zu hohe Geschwindigkeit der Killer Nummer eins",
erklärte Innenminister Ralf Jäger. (dpa/lnw, Symbolfoto: In_Zukunft_Wien via photopin cc)
Die Premiere der Phil.Cologne bietet bekannte Denker auf wie Richard David Precht, Oskar Negt und Rüdiger Safranski, aber auch Berühmtheiten völlig anderer Disziplinen wie Fußballtrainer Volker Finke, Astronaut Reinhold Ewald, Bestsellerautor Franz Schätzing oder die frühere Bischöfin Margot Käßmann. "Die Suche hat begonnen..." heißt das Festival, das vom 26. bis zum 30. Juni dauert. An fünf Tagen sind 44 Termine geplant wie Diskussionen, Vorträge oder ein Philosophie-Slam für Nachwuchsdenker: "Schlag den Platon!". (dpa/lnw)
Bei einem Verkehrsunfall ist am vergangenen Dienstag (14. Mai) in
Köln-Lindenthal ein Radfahrer schwer verletzt worden. Dabei stürzte
der Mann, als er offensichtlich einem Pkw ausweichen wollte. Nach
Fortsetzung seiner Fahrt musste der 55-Jährige später mit starken
Schmerzen in ein Krankenhaus eingeliefert werden, wo er kurz danach
verstarb.
Die Polizei sucht nun dringend Zeugen, die den Verkehrsunfall
beobachtet haben oder Hinweise auf den beteiligten Pkw geben können. Zum Unfallzeitpunkt trug der Radfahrer eine auffällig schwarz-gelbe Jacke (siehe Foto), eine blaue Jeans und Sandalen. Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat 2 unter der Rufnummer 0221/229-0 oder per E-Mail unter poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.
Seit Anfang Mai ist die 14 Jahre alte Ilham Ahamriou verschwunden. Da das Mädchen aus Leverkusen stammt, nimmt die Polizei nun an, sie könnte sich im Raum Köln aufhalten. Ilham ist etwa 1,75 Meter groß, schlank und brünett. Als sie das letzte Mal gesehen wurde trug sie eine helle Jeans, eine graue Strickjacke, braune Schuhe und eine goldene Armbanduhr. Als Grund für ihr Verschwinden vermuten ihre Eltern und die Beamten schulische Probleme.
Wer etwas zum Verbleib des Mädchen sagen kann, möchte sich bitte an die Kölner Polizei wenden: 0221/229-0.
Nachtrag (17. Mai 2013, 20 Uhr): Die vermisste 14-Jährige hat sich am Freitagabend auf einer Polizeidienststelle in Köln gemeldet. Die Jugendliche ist
wohlauf. Sie wird nun an ihre Eltern übergeben.
Am Mittwoch hatte die Sängerin Pink zusammen mit ihrem Mann, dem Motocross-Fahrer Carey Hart (37), und Tochter Willow (2) ein Liebesschloss auf der Hohenzollernbrücke angebracht, doch lange sollte das symbolische Liebesglück nicht andauern. "Trophäenjäger" entfernten das Schloss des US-Stars nach nur wenigen Stunden. Sorgfältig zerschnitten die Diebe das Brückengitter, um das Schloss nicht zu beschädigen.
Pink, die vor ihrem Konzert am 15. Mai in Oberhausen im
Hyatt-Hotel übernachtet hatte, wollte sich und ihre Liebsten mit
deren sowie ihrem eigenen Vornamen Alecia auf dem Schloss verewigen. Angetan von den Liebesschlössern, bat sie einen Bodyguard ihrer Familie ein - pinkes Vorhängeschloss zu besorgen.
Am Mittwoch hat die Autobahnpolizei Köln zwei neue Blitzer auf der
Leverkusener Rheinbrücke in Betrieb genommen. Zur Überwachung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h ist ein Radargerät je Fahrtrichtung aufgestellt worden.
Die Polizei ergänzt damit die bereits betriebene
Überwachung mit Zivilfahrzeugen und Kontrollen durch den Wach- und Verkehrsdienst mit Streifenwagen. (Symbolfoto: In_Zukunft_Wien via photopin cc)
Im Mordfall der kleinen Lea Sofie, der derzeit vor dem Kölner Landgericht verhandelt wird, wurden die Plädoyers der Verteidigung verlesen. Der Anwalt der Mutter, die sich wegen Totschlags durch Unterlassen verantworten muss, fordert eine milde Strafe von höchstens fünf Jahren Haft. Die Staatsanwaltschaft hatte am Montag auf siebeneinhalb Jahre plädiert. Dem Lebensgefährten der Mutter droht eine lebenslange Haftstrafe wegen Totschlags aus niederen Beweggründen. Er hatte das zwei jährige Mädchen brutal geschlagen, woraufhin es ihren Verletzungen erlag. Ein endgültiges Urteil ist am Freitag zu erwarten.
Im Prozess um den qualvollen Tod der zweijährigen Lea
Sofie in Köln hat die Staatsanwaltschaft eine lebenslange
Freiheitsstrafe für den 23-jährigen Angeklagten gefordert. Die 20 Jahre
alte Mutter des Mädchens solle nach Jugendstrafrecht wegen Totschlags
durch Unterlassen zu sieben Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt
werden, beantragte Staatsanwältin Simone Laumen am Montag vor dem Kölner
Landgericht.
Der Lebensgefährte der Mutter habe das Mädchen aus niedrigen
Beweggründen ermordet. Er habe seine Frustrationen an dem hilflosen
Kleinkind ausgelassen. Das Mädchen war im Dezember in der Wohnung der
Mutter brutal misshandelt worden und hatte bis zu drei Tage lang in
seinem Bettchen mit dem Tod gerungen (dpa/lnw).
Video: Prozess um tote Lea Sofie
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