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Komplize weiter auf freiem Fuß

Ein mutmaßlicher Schläger vom Friesenplatz stellt sich

Am frühen Sonntagmorgen (4. Dezember) haben zwei Unbekannte einen jungen Mann an der U-Bahnstation Friesenplatz überfallen. Sie schlugen ihr Opfer zusammen und flüchteten anschließend mit seiner Geldbörse. Nach der Veröffentlichung eines Fahndungsvideos hat sich einer der Täter am Dienstagabend gestellt. Noch immer sucht die Polizei nach dem zweiten Verdächtigen.

Nach einer Weihnachtsfeier beabsichtigte ein 19-jähriger Mann vom Friesenplatz mit der Bahn nach Hause zu fahren. Auf dem Bahnsteig in Richtung Rudolfplatz wartete er auf einer Bank auf seine Bahn nach Hause.

Gegen 7.50 Uhr kamen zwei unbekannte Männer auf ihn zu und sprachen ihn unter einem belanglosen Vorwand an. Nach einem kurzen Wortwechsel gaben sie vor, Polizisten zu sein und forderten ihr späteres Opfer auf, sich auszuweisen. Der junge Mann erkannte sofort, dass es sich nicht um echte Polizisten handelte und reagierte deshalb nicht auf die Aufforderung.

Als die zwei Unbekannten bemerkten, dass sie mit ihrer Masche nicht weiterkamen, schlugen sie dem Kölner unvermittelt mehrfach ins Gesicht. Zeitgleich gelang es einem der Täter, dem Opfer die Geldbörse aus der Hosentasche zu ziehen. Ein Zeuge, der das Geschehen vom gegenüberliegenden Bahnsteig aus beobachtet hatte forderte die Schläger auf, ihr Opfer in Ruhe zu lassen. Daraufhin flüchteten die Räuber mit ihrer Beute. Das Opfer wurde anschließend mit einem Bruch der Kieferhöhle in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Ein mutmaßlicher Täter hat sich bereits gestellt - zweiter auf freiem Fuß

Um den Druck auf die Täter zu erhöhen, veröffentlichte die Kölner Polizei am Dienstagnachmittag Fotos und ein Video von der Tat. Mit Erfolg: Noch am Abend stellte sich einer der Männer in einer Kölner Kriminalwache, wie ein Pressesprecher unserer Redaktion am Telefon bestätigte. Dennoch wird weiterhin der zweite der Verdächtigen gesucht. Die Polizei hofft auf weitere Hinweise aus der Bevölkerung.

Die Angreifer werden folgendermaßen beschrieben:

1.
- männlich
- südländisches Aussehen
- ca. 175 bis 180 cm groß
- dunkle, kurze Haare
- weiße Trainingsjacke mit dunkelblauen Ärmeln und dunkelblauem Emblem auf der Brust
- hellblaue Jeans
- weiße Straßenschuhe
- schwarze Bauchtasche

2. (Mutmaßlicher Täter hat sich bereits gestellt)
- männlich
- ca.175 bis 180 cm groß
- schwarze Lederjacke
- blaue Jeans
- weiße Straßenschuhe

Die Polizei sucht dringend Zeugen und fragt: Wer kennt die Person mit der Trainingsjacke? Hinweise werden unter der Telefonnummer 0221/229-0 oder per Email unter info@polizei-koeln.de entgegengenommen.

(Erstellt am 7. Dezember 2011 - 10:59 Uhr; aktualisiert 11. Dezember 2011 - 19:40 Uhr)


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Kommentare

Ja es ist schlimm für die

Ja es ist schlimm für die Opfer. Die Täter haben bei der Kölner 68-er Kuscheljustiz sowieso keine Strafe zu erwarten. Aber, liest man sich folgendes Zitat vom Türkenführer Erdogan durch, dürfen einen solche Gewaltausbrüche seiner "Soldaten" nicht wundern:
Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten. [Recep Tayyip Erdoğan, vorbestrafter Ministerpräsident der Türkei].

KRASS! Der arme Kerl! Mir

KRASS! Der arme Kerl! Mir ist dasselbe vor einem Jahr passier..in meinem Fall wurde der Täter schnell gefasst. Seitdem bin ich nur noch mit dem Auto unterwegs. Es ist wirklich das letzte! Dann stehen diese Verbrecher vor einem und "ENTSCHULDIGEN" sich auch noch, obwohl sie es nicht ernst meinen..nur um Ihre Strafe zu mildern! BAAAHHHH

das sagt doch schon

das sagt doch schon alles
1.
- männlich

- südländisches Aussehen

- ca. 175 bis 180 cm groß
- dunkle, kurze Haare
- weiße Trainingsjacke mit dunkelblauen Ärmeln und dunkelblauem Emblem auf der Brust
- hellblaue Jeans
- weiße Straßenschuhe
- schwarze Bauchtasche

Richtig und

Richtig und unmissverständlich muss die Überschrift lauten:
"Einer der beiden mutmaßlichen Schläger vom Friesenplatz stellt sich."
Ich wundere mich immer wieder über den Schreibstil der koeln.de-Redakteure!

Mehr wundert mich, dass sich

Mehr wundert mich, dass sich nur EINER der Zeugen gemeldet hat. Die Leute regen sich über alles auf, reissen die Backen für absolute Banalitäten auf, aber wenn jemand hilfe braucht, dann halten sich alle zurück und wollen damit nix zu tun haben, könnte ja Ärger geben. Das ist wohl eher beschämend, als die Grammatik der Redaktion

Wie viele Personen sind da

Wie viele Personen sind da bitte vorbeigegangen, und keiner ist auf die Idee gekommen mal rüberzugehe... Dazu fällt mir nichts ein. Super, dass das wenigstens gefilmt wurde! Echt cool!!!
Wie geht es denn dem Opfer und warum wird davon in dem Artikel nichts erwähnt? Ich selbst war nach ähnlichen Übergriffen immer ziemlich traumatisiert und schockiert. Niemand erwartet ja, dass einem plötzlich, unverschuldet Gewalt angetan wird.

P. s. In meiener Jugend wurde man noch ausgelacht und galt als schwul, wenn man mit diesen Bauchtäschchen rumgelaufen ist. Und heute muss man in bestimmten "südländischen" Kreisen son teil haben um cool zu sein... Verrückte Welt^^

ES REICHT JETZT. Meine Bitte

ES REICHT JETZT. Meine Bitte an Polizei und Justiz, sofortige Festnahme bis zur unmittelbaren Verurteilung deren Strafe auch spürbar sein muss.
und bitte nicht wieder die Ausreden von Drogen und Alkohol.
Jeder muss wissen das es damit keine Minderung der Strafe mehr geben darf

Warum schaut unsere Justiz

Warum schaut unsere Justiz hier weg? Solche Täter müssen konsequent bestraft werden, sonst hat das alles keine abschreckende Wirkung! Leider schrecken oftmals eher linksgerichtete Richter vor einer harten Strafe zurück.

An meinen Vorredner: Ich bin froh, dass der mutige Mann dies mit seiner Handykamera gefilmt hat und dem Opfer geholfen hat, in dem er die Täter durch Schreie verjagte. Die anderen Passanten, die nur auf dem Bahnsteig entlang laufen, schockieren mich allerdings ebenfalls. Naja, vom PC aus große Töne spucken ist immer einfach, wenn man nicht selbst in der Situation war.

Weils Südländer sind, die

Weils Südländer sind, die Justiziare wollen nicht als Nazis dastehen. Sind genauso feige wie die Zuschauer die nicht geholfen oder sich als Zeuge zur Verfügung gestellt haben.

Sehr guter Kommentar!

Sehr guter Kommentar!

Schon mal was von

Schon mal was von Zivilcourage gehört? Da rennen ne Menge Leute durch das Bild und niemand hilft dem armen Kerl! Tolle Leistung sowas zu filmen! Aber von zusammen schließen und eingreifen, hat noch niemand was gehört! Echt geil... und damit auch noch Public machen ... *kopfschüttel* Schon mal darüber nachgedacht, dass man die Tat hätte verhindern können? Armes Deutschland...

Naja, der filmende ist ja

Naja, der filmende ist ja auf der anderen seite der Gleise. Ich weiß nicht ob du aus Köln kommst, aber es wird wohl auch mit jeder u-bahn das gleiche sein, er hätte erst die treppe hoch, auf die andere seite, und dort die treppe wieder runter gemusst. Da häetten sie schon längst weg sein können. Außerdem hat er ja wohl was gesagt, so kommt es mir zumindest vor, auch wenn man den ton nicht hört. und am anfang war es wohl auch "nur" gepöbel, der schlag kam ja kurz bevor sie schon wieder abgehauen sind..

Das hätte ungefähr 2 Min

Das hätte ungefähr 2 Min gedauert. Faule Ausrede.

Beide Täter sind bei den

Beide Täter sind bei den Behörden sicherlich nicht unbekannt.
Möchte ich wetten.
Tatsache ist, dass der Haupttäter wenn überhaupt in vielen Monaten zu einer kurzen Bewährungsstrafe verurteilt werden wird. Gerade die Kölner Justiz ist doch bundesweit für ihre extrem milden Urteile bekannt.Nehmen wir doch aktuell z.B. die Kritik der Polizeigewerkschaften. Oder die hohe Quote von Urteilen Kölner Gerichte,die vom BGH aufgehoben wurden.
Das was jetzt per Handy gefilmt wurde, passiert doch jeden Tag dutzende Male in Köln.Davon bekommt die Öffentlichkeit in der Regel nichts mit. In Köln wird die Kriminalität mittlerweile von allen zuständigen Behörden doch nur noch verwaltet.
Zum Thema den oder die Täter direkt anzugehen. Welche Strafe haben Täter für ihre Tat zu erwarten? Aber wie hoch ist das Risiko für jemanden der direkt eingreift? Dominik Brunner ist doch ein klassisches Beispiel dafür. Die Täter damals hätten Jugendarrest für ihre Tat bekommen. D. Brunner hat für sein Eingreifen mit dem Leben bezahlt.Notruf absetzen ja. Direkt eingreifen nein. Zumal man dann außer dem hohen Risiko selbst verletzt zu werden ganz schnell selbst vor dem Kadi landen kann.Dafür gibt es auch genug Beispiele. Die Deutsche Justiz ist und bleibt eine reine Täterjustiz.Opfer und Angehörige von Opfern spielen für diese Justiz selten oder gar keine Rolle.

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