19. Etappe: Sprinter hoffen auf Massenankunft

Nach den Strapazen in den Pyrenäen können die Radprofis auf der 19. Etappe der Tour de France wieder etwas durchatmen.  mehr

Hat IS-Miliz Genitalverstümmelung im Irak angeordnet?

Die Vereinten Nationen prüfen Hinweise, wonach im Irak die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) die Genitalverstümmelung von Frauen befohlen haben soll. «Wir versuchen herauszufinden, was wir gesichert wissen», sagte ein UN-Sprecher am Donnerstag in Genf und relativierte damit Äußerungen der UN-Gesandten für den Irak, Jacqueline Badcock. Diese hatte zuvor mitgeteilt, dass Millionen Frauen rund um die von den Extremisten kontrollierte Stadt Mossul im Nordirak durch die Anordnung bedroht seien. Unterstützer der Terrormilizen dementierten die Vorwürfe in sozialen Netzwerken. IS fordere keine Genitalverstümmelungen, hieß es.  mehr

Zufallsfund bei Kontrolle: Zoll sichert eine Million Zigaretten

Bei einer Autobahnkontrolle auf einem Rastplatz bei Gütersloh haben Zollbeamte eine Million unversteuerte Zigaretten im Laderaum eines Lastwagens entdeckt. Der Fahrer habe zunächst angegeben, lediglich Postpakete von Paderborn nach Dortmund zu transportieren, teilte der Zoll in Bielefeld mit. Dokumente über seine Fracht hatte der Fahrer allerdings nicht dabei. Die Zollbeamten durchsuchten daraufhin den Laderaum und stießen dabei auf die Zigaretten. Der Steuerschaden hätte bei dieser Menge Zigaretten rund 190 000 Euro betragen, erklärte das Hauptzollamt. Der Fahrer des Lastwagens wurde vorläufig festgenommen.  mehr

EU erweitert Sanktionsliste

Die Wirtschaftssanktionen der EU gegen Russland sollen rasch kommen, brauchen aber noch etwas Zeit. Einstweilen verlängert die Europäische Union die Liste mit Einreiseverboten und Kontensperrungen.  mehr

Umfrage: Viele Deutsche stören sich am Nacktbaden

Steigen die Temperaturen, fallen die Hüllen: Doch viele Deutsche stören sich an zu großer Freizügigkeit. Insgesamt 63 Prozent der Bürger halten Nacktbaden nur in eigens dafür ausgewiesenen Bereichen für akzeptabel, wie aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für das Magazin «Reader's Digest» hervorgeht. Frauen (67 Prozent) sind hierbei kritischer eingestellt als Männer (58 Prozent). An Badeseen und am Meer hält nur rund ein Viertel das Nacktbaden für hinnehmbar, nur etwa jeder zehnte Deutsche würde Freikörperkultur im Freibad dulden.  mehr

200 Experten identifizieren Opfer von MH17

Ein internationales Team von 200 Experten hat mit der Identifizierung der Opfer des Absturzes von Flug MH17 in der Ostukraine begonnen. Der Prozess könne lange dauern, sagte der Sprecher des Forensischen Teams der niederländischen Polizei, de Bruin. Er warnte vor falschen Erwartungen, dass man wie in der US-Krimiserie «CSI innerhalb einer halben Stunde alle Informationen sammeln» könne. In dem Team arbeiten 120 Niederländer und 80 Experten unter anderem aus Deutschland zusammen. Am Nachmittag waren zwei Militärmaschinen mit 74 weiteren Opfern in den Niederlanden gelandet.  mehr

Vierter Tagessieg: Nibali triumphiert wie einst Pantani

Vincenzo Nibali zeigte immer wieder mit dem Finger auf seine Brust, dann stieß er eine Faust in den wolkenverhangenen Himmel von Hautacam. Wenige Meter weiter setzte sein umstrittener Astana-Teamchef Alexander Winokurow das breiteste Grinsen auf und zeigte mit dem Daumen nach oben.  mehr

13 Jahre Haft für Bluttat in Wohngemeinschaft

Im Januar richtete ein 30-jähriger Mann in einer Wohngemeinschaft in Bocholt im Münsterland ein Blutbad an. Erst schlug er einer seiner Mitbewohnerinnen mit einem Hammer mehrmals auf den Kopf, dann schnitt er ihr mit einem Messer die Kehle durch. Am Donnerstag wurde der Angeklagte vom Schwurgericht Münster wegen Totschlags zu 13 Jahren Haft verurteilt. Der 30-Jährige hatte die Tat im Prozess eingeräumt, zu den Motiven aber geschwiegen. Zwischen ihm und dem Opfer soll es in den Wochen vor der Bluttat häufig Meinungsverschiedenheiten gegeben haben. Für den Tattag hatte ihn die Vermieterin der Wohngemeinschaft zum Auszug aufgefordert.  mehr

Lanxess leitet konzernweites Restrukturierungsprogramm ein

Der angeschlagene Chemiespezialist Lanxess leitet ein konzernweites Restrukturierungsprogramm ein. Das habe der Vorstand in seiner Sitzung am Donnerstag beschlossen, teilte das Unternehmen in Köln mit. Zu weiteren Einzelheiten wollte ein Sprecher auf Anfrage keine Stellung nehmen und verwies auf die bevorstehende Vorlage der Quartalszahlen am 6. August. Ziel sei es, Verwaltungsstrukturen und Entscheidungsprozesse zu verbessern, hieß es lediglich. Zu den geplanten Maßnahmen würden nun mit dem Aufsichtsrat und den Arbeitnehmervertretern Gespräche geführt. Vor zwei Monaten hatte Vorstandschef Matthias Zachert bereits eine deutliche Kürzung der Investitionen angekündigt.  mehr

Neuer Rentenbescheid bei Mütterrente sorgt für Verunsicherung

Berlin (dpa) - Die neuen Bescheide über die aktuelle Rentenanpassung sorgen für Verunsicherung. Darin wird der Eindruck erweckt, die neue Mütterrente sei in dem Bescheid bereits berücksichtigt - und zwar nur mit einem minimalen Betrag. Tatsächlich erhielt keine Rentnerin den zum Monatsbeginn per Gesetz deutlich angehobenen Betrag für Kindererziehungszeiten überwiesen. Dies kann noch bis zum Winter dauern, die verbesserte Mütterrente wird aber in jedem Fall rückwirkend zum 1. Juli ausbezahlt. Dennoch machte sich bei tausenden Betroffenen die Sorge breit, leer auszugehen.  mehr

Vettel zu Wechselgerüchten: «Frage stellt sich nicht»

Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat Spekulationen über einen Wechsel ins Reich der Fabel verwiesen.  mehr

Hamilton nach Unfall: «Noch nicht bei 100 Prozent»

Mercedes-Pilot Lewis Hamilton hat knapp eine Woche nach seinem schweren Unfall von Hockenheim nur noch leichte Beschwerden.  mehr

Weitere Kunstwerke in Gurlitts Wohnung gefunden

Neues im Fall Gurlitt: Nach dem Tod des Sammlers wurden weitere Kunstwerke bei der Auflösung von dessen Wohnung gefunden. Es geht unter anderem um zwei Skulpturen, die von Edgar Degas und Auguste Rodin stammen könnten. Experten prüfen nun, ob es sich um Raubkunst handelt. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft betonte, dass die neu entdeckten Werke bei der Razzia Anfang 2012 nicht in der Münchner Wohnung gewesen seien. Gurlitt hatte bei Salzburg zudem ein Wohnhaus. Denkbar ist, dass die Kunstwerke erst nach der Durchsuchung von Österreich nach Bayern gebracht wurden.  mehr

IWF senkt Wirtschaftsprognose

Auf dem Papier ist es um das globale Wachstum nicht schlecht bestellt. Doch hinter den Daten lauern viele Gefahren für neue Wirtschaftskrisen, warnt der IWF in seiner neuer Prognose. Ein übereiltes Ende von Konjunkturhilfen könne schwere Folgen haben.  mehr

Ukrainische Regierung tritt zurück: Weg für Neuwahlen frei

Die ukrainische Regierung ist nach fast fünf Monaten am Ende - halb aus Not, halb aus Kalkül. Eine Parlamentswahl soll den politischen Wandel beschleunigen. Fraglich ist, ob der Osten dann mitwählen kann.  mehr

Firmenvideos von Kölner Unternehmen