Keine Schadensmeldungen nach schwerem Beben vor Papua-Neuguinea

Ein schweres Erdbeben im Südpazifik hat eine lokale Tsunamiwarnung ausgelöst. Das Beben der Stärke 7,5 ereignete sich im Osten von Papua-Neuguinea, rund 1500 Kilometer nordöstlich der australischen Stadt Cairns. Schäden wurden nach Angaben des Amtes für Katastrophenschutz in Papua-Neuguinea nicht gemeldet. Die US-Geologiebehörde gab die Stärke des Bebens zunächst mit 7,7 an. Sie korrigierte die Angaben später auf 7,5.  mehr

Hauptrouten der Bahn im Norden nach Sturmschäden gesperrt

Reisende müssen heute auf Hauptstrecken der Deutschen Bahn im Norden und Osten Deutschlands mit Verspätungen rechnen. Grund sind dem Unternehmen zufolge Sturmschäden in Brandenburg und Niedersachsen. Betroffen seien derzeit vor allem die ICE- und IC-Verbindungen zwischen Hamburg und Hannover sowie zwischen Berlin und Wolfsburg - in beide Richtungen. Umgestürzte Bäume und herumfliegende Äste verursachten der Bahn zufolge Schäden an den Oberleitungen.  mehr

Rechtsruck in Frankreichs Départements - Schlappe für Hollande

Bei den als wichtiger Stimmungstest geltenden Départements-Wahlen in Frankreich haben die Konservativen um Ex-Präsident Nicolas Sarkozy einen deutlichen Sieg errungen. Auch die Front National verbuchte Erfolge. Allerdings konnten die Rechtsextremen keines der Départements als stärkste Partei erobern. Abgestraft wurden bei der zweiten Abstimmungsrunde die Sozialisten von Präsident François Hollande. Viele Franzosen lasten ihm die schlechte Wirtschaftslage mit anhaltend hoher Arbeitslosigkeit, wenig Wachstum und vielen Schulden an.  mehr

Endspurt im Finale der Atomgespräche in Großer Runde

Die Atomgespräche mit dem Iran werden heute in großer Runde im schweizerischen Lausanne fortgesetzt. Am Vormittag wollen die Außenminister aus den sieben beteiligten Nationen ausloten, ob eine Einigung bis zur selbst gesetzten Frist am 31. März möglich ist. Immer noch sind wichtige Punkte wie die Laufzeit eines Vertrages und die Art der Aufhebung der Wirtschaftssanktionen umstritten. Nach den Worten von Außenminister Frank-Walter Steinmeier ist das «Endspiel» bei den Verhandlungen erreicht. «Näher waren wir uns in den vergangenen Jahren nie», sagte Steinmeiner im ZDF.  mehr

Sturm knickt Bäume in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen um

Ein Sturm hat Rettungskräften in Teilen Deutschlands in der Nacht zu schaffen gemacht. In Niedersachsen mussten die Feuerwehren mehrmals ausrücken, um umgestürzte Bäume zu beseitigen. Laut der Polizei wurden im nordrhein-westfälischen Kreis Steinfurt zwei Menschen leicht verletzt, als ihr Wagen von einem Baum getroffen wurde. Auch in Köln wurde ein Mann leicht verletzt, als ein Baum auf sein fahrendes Auto stürzte. Bauzäune, Schilder und Bäume wurden auch in Bayern umgeweht. In Hessen mussten einige Straßen gesperrt werden. Große Schäden blieben aber aus.  mehr

Verdi-Streik bei Amazon in Bad Hersfeld begonnen

Bei Amazon in Bad Hersfeld haben Beschäftigte erneut ihre Arbeit niedergelegt. «Der Streik hat mit der Nachtschicht begonnen», sagte Mechthild Middeke von Verdi Hessen am frühen Morgen. Auch in Leipzig traten Amazon-Beschäftigte in den Ausstand. In der Frühschicht sollten ihnen Kollegen an den Standorten Koblenz sowie Rheinberg und Werne folgen. Das Unternehmen sichert seinen Kunden eine pünktliche Zustellung bis Ostern zu, wenn bis Dienstagabend bestellt wird.  mehr

Lisicki wie Petkovic im Achtelfinale von Miami

Miami (dpa) – Sabine Lisicki steht als zweite deutsche Spielerin nach Andrea Petkovic im Achtelfinale des Tennis-Hartplatz-Turniers von Miami. Die Berlinerin besiegte in ihrer Wahlheimat Florida die ehemalige serbische Weltranglisten-Erste Ana Ivanovic mit 7:6, 7:4, 7:5. Bei ihrem Erfolg in 1:47 Stunde lag Lisicki im zweiten Satz zwischenzeitlich mit 1:4 hinten. Dennoch konnte sie ihren zweiten Sieg im sechsten Duell gegen Ivanovic bejubeln. In der Runde der besten 16 heißt ihre Gegnerin Sara Errani. Gegen die Italienerin gewann Lisicki drei der bisherigen vier Partien.  mehr

Lokale Tsunami-Warnung nach Beben bei Papua-Neuguinea

Im Südpazifik hat ein schweres Erdbeben die Küste von Papua-Neuguinea erschüttert. Das Tsunami-Warnzentrum für den Pazifik auf Hawaii schloss Tsunamiwellen in der Region zunächst nicht aus. Australien und Neuseeland gaben für ihre Küsten jedoch schnell Entwarnung. Die US-Geologiebehörde schätzte die Stärke des Bebens zunächst auf 7,7, korrigierte aber später auf 7,5. Über Schäden ist noch nichts bekannt. Das Epizentrum lag ganz im Osten von Papua-Neuguinea, auf der Insel Neubritannien. Auf der gut 500 Kilometer langen Insel leben rund eine halbe Million Menschen.  mehr

Behelfsstraße soll Bergung der Opfer von Flug 4U9525 erleichtern

Fast eine Woche nach dem Absturz des Germanwings-Flugzeugs in Frankreich mit 150 Toten bleibt der zweite Flugschreiber der Maschine unauffindbar. Lufthansa-Manager Kay Kratky verwies auf eine mögliche Beschädigung des Geräts. Das Flugzeug sei mit Tempo 800 und damit mit unvorstellbarer Wucht an dem Bergmassiv zerschellt, sagte Kratky in der ARD-Talkshow «Günther Jauch». «Es könnte sein, dass die Belastung hier zu groß war und er keine Signale sendet.» Die Ermittler erhoffen sich von den Daten auf dem Flugschreiber Aufschluss darüber, was an Bord des Airbus geschah.  mehr

Unwetter zerstören Tausende Häuser im Norden Chiles

Nach den heftigen Überflutungen im Norden Chiles wird mit wochenlangen Aufräumarbeiten gerechnet. Die eigentlich trockene Wüstenregion in dem südamerikanischen Staat war in den vergangenen Tagen von den schlimmsten Niederschlägen seit 80 Jahren heimgesucht worden. Mindestens 14 Menschen starben, weitere 20 gelten noch als vermisst. Tausende Menschen waren in den betroffenen Regionen Antofagasta, Atacama und Coquimbo in Sicherheit gebracht worden. Mehrere Ortschaften sind von der Außenwelt abgeschnitten.  mehr

Tsunami-Warnung nach Beben der Stärke 7,7 nahe Papua-Neuguinea

Im Nordosten Papua-Neuguineas im Pazifik hat sich ein Beben ereignet. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke zunächst mit 7,7 an. Über Schäden ist noch nichts bekannt. Das Pacific Tsunami Warning Center gab eine Tsunami-Warnung für alle Küsten im Umkreis von 1000 Kilometern vom Epizentrum heraus. Laut USGS lag das Zentrum 54 Kilometer südöstlich der Stadt Kokopo. Papua-Neuguinea liegt auf dem sogenannten Ring aus Feuer - eine häufig von Erdbeben und Vulkanausbrüchen heimgesuchte, hufeisenförmige Zone entlang der Küsten des Pazifischen Ozeans.  mehr

Bundeslandwirtschaftsminister sucht Alternativen zum Kükentöten

Veterinärmediziner der Universität Leipzig forschen intensiv an einer Alternative zur massenhaften Tötung männlicher Küken. Das Projekt zur spektroskopischen Geschlechtsbestimmung im Hühnerei sei weit fortgeschritten, teilte die Universität Leipzig mit. Wie weit - darüber will sich heute Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt in Leipzig informieren. Das Ministerium fördert die Forschungen. In der Legehennenzucht werden nach Uni-Angaben in Deutschland jährlich rund 40 Millionen männliche Küken nach dem Schlüpfen getötet. Nur die weiblichen Tiere werden benötigt.  mehr

Gysi erhofft sich von SPD mehr «Leidenschaft» für Regierungswechsel

Mit Blick auf ein rot-rot-grünes Bündnis im Bund wünscht sich Linksfraktionschef Gregor Gysi von der SPD mehr «Leidenschaft» für einen Wechsel. Die SPD dürfe sich nicht mit der Rolle einer Vizekanzlerpartei abfinden, sagte Gysi der «Berliner Zeitung» . «Eigentlich müsste sie Leidenschaft entwickeln und sagen: Wir wollen mehr. Das strahlt sie zurzeit aber nicht aus.» Einen rot-rot-grünen Machtwechsel 2017 hält Gysi für wenig wahrscheinlich.  mehr

Merkel reist nach Finnland - Gespräche mit der Staatsführung

Bundeskanzlerin Angela Merkel reist heute zu Gesprächen mit Finnlands konservativem Ministerpräsidenten Alexander Stubb nach Helsinki. Anschließend trifft sie Präsident Sauli Väinämö Niinistö und hält vor Studenten eine Rede zur Sicherheit in Europa und zur Ukraine-Krise. Vor ihrem Besuch hob Merkel Finnlands Einsatz für Frieden und Verständigung hervor und verwies auf die Schlussakte der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa vor 40 Jahren. Aus der KSZE entstand die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit OSZE.  mehr

Germanwings lädt für Montag zu Pressekonferenz über Betreuungszentrum

Die Fluggesellschaft Germanwings hat eine Pressekonferenz für den Morgen im französischen Marseille angekündigt. Dabei wolle Germanwings-Geschäftsführer Oliver Wagner über das neue Betreuungszentrum für die Angehörigen der Opfer des Airbus-Absturzes informieren, teilte das Unternehmen mit. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 27 Jahre alte Copilot die Maschine vergangenen Dienstag nordöstlich von Marseille mutwillig zum Absturz gebracht haben - keiner der 150 Menschen an Bord überlebte. Der genaue Hintergrund der ist den Ermittlern noch unklar.  mehr

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