Mehr als 20 Bergarbeiter bei Feuer in Kohlemine in China getötet

Bei einem Feuer in einer Kohlemine in Nordostchina sind mindestens 24 Bergarbeiter ums Leben gekommen. 52 weitere seien bei dem Unglück in der Provinz Liaoning verletzt worden, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Die Betreiberfirma kündigte demnach Sicherheitsuntersuchungen in all ihren Minen an. Trotz verbesserter Sicherheitsstandards gilt die chinesische Bergbauindustrie als eine der gefährlichsten der Welt.  mehr

Nach Koalitionsrunde Schlagabtausch über Merkels Politik im Bundestag

Wenige Stunden nach der schwarz-roten Spitzenrunde stellt sich Kanzlerin Angela Merkel heute im Bundestag einem Schlagabtausch über ihre Politik. Die Opposition nutzt die sogenannte Generaldebatte zum Kanzleretat traditionell für eine Abrechnung mit dem Kurs der Bundesregierung. Der Haushaltsentwurf sieht Gesamtausgaben von 299,1 Milliarden Euro für das kommende Jahr vor. Erstmals seit 1969 soll ein ausgeglichener Haushalt ohne neue Schulden erreicht werden. Ob das klappt, hängt allerdings vor allem vom weiteren Verlauf der Konjunktur ab.  mehr

EU-Parlament debattiert über Anerkennung eines Staates Palästina

 Das EU-Parlament debattiert heute mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini über die Frage, ob Palästina als Staat anerkannt werden sollte. Die ursprünglich für morgen geplante Abstimmung über diese kontroverse Frage ist allerdings auf Antrag der Christdemokraten auf die Dezember-Sitzung des Parlaments verschoben worden. Der Termin sei zu kurzfristig anberaumt worden, hieß es. Weltweit haben bereits rund 130 Länder Palästina als Staat anerkannt.  mehr

Hongkong lässt weitere Barrikaden räumen - Mehr als 100 Festnahmen

Nach Zusammenstößen zwischen Polizisten und Demonstranten hat die Hongkonger Regierung weitere Straßensperren räumen lassen. Bis zum Morgen Ortszeit wurden nach Polizeiangaben mehr als 100 Aktivisten festgenommen, die sich gegen die Räumung im Geschäftsviertel Mong Kok wehrten. Nach fast zweimonatigen prodemokratischen Protesten hatte ein Gericht die Räumung von Straßenbarrikaden angeordnet. Am späten Abend war es zu Ausschreitungen gekommen, als Aktivisten gegen die Räumung auf die Straße gegangen waren.  mehr

Demonstrationen in Ferguson und anderen US-Städten

Nach den schweren Unruhen in Ferguson ist es in der Nacht in mehreren US-Städten zu Demonstrationen gekommen. In New York protestierten Hunderte auf dem Times Square. Auch in Los Angeles gab es Proteste. Nach Angaben lokaler TV-Sender wurden drei Menschen festgenommen. In der Kleinstadt Ferguson selbst versammelten sich erneut zwischen 200 und 300 Menschen vor der Polizeistation. Als die Polizei die Menge aufforderte, die Straße zu räumen, kam es nach Angaben eines dpa-Reporters zu zwei oder drei Festnahmen.  mehr

Bahnstrecke Hamburg-Lübeck nach Zugunglück wieder frei

Nach einem Zugunglück mit einer getöteten Autofahrerin ist die Bahnstrecke Hamburg-Lübeck wieder frei. «Zu Betriebsbeginn sollte alles fahrplanmäßig funktionieren», sagte eine Bahnsprecherin. Eine Regionalbahn hatte bei Bad Oldesloe in Schleswig-Holstein ein Auto gerammt und etwa 500 Meter mitgeschleift. Die Autofahrerin starb in den Trümmern. Die 180 Fahrgäste konnten erst nach Stunden den Zug verlassen und wurden mit Bussen und Taxis weiter gefahren. Nach ersten Erkenntnissen war der Wagen über einen defekten Bahnübergang gefahren.  mehr

Arbeits- und Sozialminister beraten über Fachkräfte und Pflege

Die Arbeits- und Sozialminister von Bund und Ländern wollen bei einem Treffen in Mainz darüber beraten, wie dem Arbeitsmarkt genügend Fachkräfte zur Verfügung gestellt werden können. Auf der zweitägigen Hauptkonferenz soll es ab heute auch um Eingliederungshilfen für Behinderte gehen. Den Vorsitz hat in diesem Jahr Rheinland-Pfalz mit seiner neuen Arbeits- und Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Auf der Themenliste der Minister und Senatoren stehen zudem die Reform der Pflegeversicherung, psychische Belastungen am Arbeitsplatz und die Qualitätssicherung in der Pflege.  mehr

Bundesregierung gibt deutlich mehr Geld für Kampf gegen Ebola

Die Bundesregierung hat ihre Finanzmittel für den Kampf gegen Ebola noch einmal kräftig aufgestockt. Aus dem Etat des Entwicklungsministeriums werden demnächst zusätzlich 44 Millionen Euro für Hilfsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Damit hat das Ministerium bisher insgesamt 104 Millionen Euro für die Ebola-Hilfe zugesagt. Die zusätzlichen Mittel sollen an die am stärksten betroffenen Staaten Westafrikas gehen - etwa zum Aufbau eines Katastrophenschutzes, für Präventionsprojekte oder die Schulung von Mitarbeitern des Gesundheitswesens.  mehr

AC/DC-Schlagzeuger zu spät bei Gericht: Haftbefehl

Ein Gericht in Neuseeland hat gegen den Schlagzeuger der Rockgruppe AC/DC nach Medienberichten kurzzeitig Haftbefehl erlassen, weil er nicht rechtzeitig vor Gericht erschien. Wie die Zeitung «New Zealand Herald» berichtete, traf Phil Rudd allerdings wenig später im Gericht ein. Der 60-Jährige ist wegen Drogenbesitzes angeklagt. Zudem soll er eine Morddrohung ausgestoßen haben. Eine Klage wegen versuchter Anheuerung eines Auftragskillers war vor knapp drei Wochen zurückgezogen worden. Der Richter verwies den Fall an ein niedrigeres Gericht.  mehr

Neun Verletzte bei Busunfall in Nordrhein-Westfalen

Neun Menschen sind bei einem Busunfall in Siegen in Nordrhein-Westfalen verletzt worden. Drei von ihnen wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht, wie die Polizei mitteilte. Auslöser war der Spurwechsel eines 24 Jahre alten Autofahrers vor dem Bus. Die Busfahrerin trat daraufhin scharf auf die Bremse, wodurch mehrere Fahrgäste stürzten. Eine Frau erlitt Schnittwunden im Gesicht, als sie mit ihrem Kopf gegen eine Plexiglasscheibe geschleudert wurde.  mehr

Bundesverwaltungsgericht urteilt über Ausweitung der Sonntagsarbeit

Am Bundesverwaltungsgericht wird heute ein Grundsatzurteil zur Arbeit an Sonn- und Feiertagen erwartet. Es geht um die Frage, wie weit Ausnahmen für den gesetzlich geschützten, arbeitsfreien Sonntag reichen dürfen. Verhandelt wird über eine entsprechende Verordnung des Landes Hessen, das 2011 weitreichende Ausnahmen etwa für Callcenter oder Eishersteller festgelegt hatte. Die Gewerkschaft Verdi und zwei evangelische Kirchengemeinden klagten dagegen. Eine Entscheidung wird noch heute erwartet.  mehr

UN: Mehr als zwölf Millionen Syrer auf Hilfen angewiesen

Wegen des seit mehr als dreieinhalb Jahren tobenden Bürgerkrieges in Syrien sind nach Angaben der Vereinten Nationen rund 12,2 Millionen Menschen dringend auf Unterstützung angewiesen. Darunter seien mehr als fünf Millionen Kinder. Das sagte die UN-Koordinatorin für humanitäre Hilfe, Valerie Amos, vor dem Sicherheitsrat. Die anhaltende Gewalt habe beinahe die Hälfte der Syrer aus ihren Häusern vertrieben. Ihren Angaben zufolge gibt es in dem Land mittlerweile etwa 7,6 Millionen Binnenflüchtlinge, mehr als 3,2 Millionen Menschen hätten Syrien verlassen.  mehr

Nationalgarde in Ferguson wird verstärkt - Furcht vor neuen Unruhen

Aus Furcht vor neuen Unruhen in Ferguson verstärken die US-Behörden die Nationalgarde. Es würden mehr als 2000 Soldaten in der Kleinstadt und Umgebung stationiert. Das sagte der Gouverneur des Bundesstaates Missouri, Jay Nixon. US-Präsident Barack Obama verurteilte die Ausschreitungen und Plünderungen - dafür gebe es keine Entschuldigung. Zugleich gab es nach Angaben des TV-Senders CNN Demonstrationen in St. Louis, Atlanta, Baltimore und New York. Zwischenfälle wurden zunächst nicht bekannt. In Ferguson selbst herrschte am Abend gespannte Ruhe.  mehr

Verbraucherschutzamt überprüft Kühlketten und Schulessen

Wie gut funktioniert in Deutschland das Heißhalten von Schulessen oder die Transportkühlung von Milch und Joghurt? Dazu stellt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit heute in Berlin neue Zahlen vor. Denn nicht nur, wenn Speisen nicht ausreichend durcherhitzt werden, sondern auch nach Unterbrechen der Kühlkette können sich krankmachende Keime in den Lebensmitteln vermehren.  mehr

Urteil erwartet: Schwangere Frau mit Messer getötet

Sechs Monate nach dem gewaltsamen Tod einer schwangeren Frau in Minden spricht das Landgericht Bielefeld heute ein Urteil. Der 24-jährige Ex-Freund der zweifachen Mutter hat die Tat gestanden. Der Mann soll das 28-jährige Opfer mit rund 30 Messerstichen getötet haben. Die zwei Kinder des Opfers aus einer anderen Beziehung hatten den Tod ihrer Mutter miterlebt. Der Tat vorausgegangen war ein Streit um einen Schwangerschaftsabbruch, den der Mann wollte. Die Staatsanwaltschaft fordert eine lebenslange Gefängnisstrafe.  mehr

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