Bundestag berät über Gesetz für attraktivere Bundeswehr

Der Bundestag berät heute erstmals über ein Gesetz, mit dem Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen die Bundeswehr zu einem der attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands machen will. Darin geht es unter anderem um gesetzlich geregelte Arbeitszeiten für Soldaten, mehr Teilzeitarbeit sowie bessere Beförderungschancen und höhere Renten für Zeitsoldaten. Die Bundeswehr soll durch die Neuregelungen bei der Anwerbung von qualifiziertem Personal im Wettbewerb mit Wirtschaftsunternehmen bestehen können.  mehr

Katy Perry verspricht spektakuläre Halbzeit-Show mit Überraschungen

US-Sängerin Katy Perry heizt für ihren Auftritt in der Halbzeit-Show beim Super Bowl am kommenden Sonntag kräftig ein. Sie werde eine spektakuläre Show liefern, sagt Perry in Phoenix auf einer Pressekonferenz. Sie sei wohl der erste Künstler, der einen Löwen und Haie mitbringen würde, grinste der Pop-Star. Zudem kündigte Perry einen Überraschungsgast an. Bei dem TV-Großereignis wird sie von Rock-Ikone Lenny Kravitz unterstützt. Im vergangenen Jahr standen Bruno Mars und die Red Hot Chili Peppers in der Halbzeit auf der Bühne.  mehr

Normenkontrollrat pocht auf weniger Bürokratie beim Mindestlohn

Der Nationale Normenkontrollrat hat den bürokratischen Aufwand beim Mindestlohn kritisiert. Dabei gehe es nicht nur um die mit der Prüfung durch die Zollverwaltung anfallenden Kosten von 80 Millionen Euro, sondern auch um den Mehraufwand für die Wirtschaft durch die zusätzlichen Dokumentationspflichten. Das sagte NKR-Chef Johannes Ludewig der Zeitung «Bild». Er unterstütze daher Forderungen aus der Wirtschaft, die Dokumentationspflichten zeitnah zu überprüfen und diese auf das unabdingbar Notwendige zu begrenzen.  mehr

Kurze Geiselnahme: Bewaffneter Mann dringt in TV-Studio

Eine Geiselnahme in den Studios des niederländischen TV-Senders NOS ist nach kurzer Zeit unblutig zu Ende gegangen. Ein bewaffneter Mann war am Abend in die TV-Studios kurz vor Beginn der Acht-Uhr-Nachrichten eingedrungen und hatte Sendezeit gefordert. Dabei hatte er nach Angaben des Senders einen Mitarbeiter als Geisel genommen. Nach etwa 15 Minuten wurde der Mann von der Polizei widerstandslos festgenommen, wie auf Fernsehbildern zu sehen war.  mehr

Bahngewerkschaft EVG entscheidet über Warnstreiks

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft will heute über mögliche Warnstreiks in der kommenden Woche entscheiden. In dem komplizierten Tarifkonflikt hatte die Gewerkschaft der Bahn ein Ultimatum gestellt, das um 16.00 Uhr abläuft. Stimmt der Konzern bis dahin einer geforderten Abschlagszahlung nicht zu, will die EVG Warnstreiks vorbereiten. An diesem Wochenende werde noch nicht gestreikt, sagte ein EVG-Sprecher. Jeder einzelne Warnstreik werde maximal vier Stunden dauern. Die Fahrgäste würden rechtzeitig darüber informiert.  mehr

Fußball-Bundesliga startet mit Spitzenspiel in Rückrunde

Wolfsburg (dpa) - Mit dem Topspiel zwischen dem Tabellenzweiten VfL Wolfsburg und Spitzenreiter Bayern München startet die Fußball-Bundesliga in die Rückrunde. Vor dem Duell hat der Rekordmeister aus München bereits elf Punkte Vorsprung. Es ist das erste Pflichtspiel der Niedersachsen seit dem Unfalltod von Mittelfeldspieler Junior Malanda. Der Belgier war am 10. Januar bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Auf eine Schweigeminute verzichtet Wolfsburg bewusst. Stattdessen soll zum Andenken an Malanda eine Minute lang geklatscht werden.  mehr

Mindestens 20 Tote bei Anschlägen von IS-Ableger in Ägypten

Eine der Terrormiliz Islamischer Staat nahestehende Gruppe hat die ägyptischen Sicherheitskräfte mit einer Serie von Anschlägen attackiert. Dem Staatsfernsehen zufolge kamen dabei auf der nördlichen Sinai-Halbinsel mindestens 20 Menschen ums Leben, 36 weitere wurden verletzt. Die Sendeanstalt nannte ab dem späten Abend keine Opferzahlen mehr. Bei Granatenangriffen in der Stadt Al-Arisch seien 40 Sicherheitskräfte getötet und 30 weitere verletzt worden, sagte ein hochrangiger Vertreter der Sicherheitsbehörden der dpa.  mehr

Steuereinnahmen auch 2014 auf Rekordniveau

Die Steuern sprudeln wie noch nie: Bund und Länder verbuchten 2014 ein Aufkommen von gut 593 Milliarden Euro. Das waren 4,0 Prozent mehr als im Vorjahr, wie aus dem Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervorgeht. Der Fiskus profitierte von der guten Beschäftigungslage und mehr Privatkonsum. Aber auch höhere Unternehmensgewinne schlugen sich positiv in den Staatskassen nieder. Der Zuwachs im vergangenen Jahr fiel etwas stärker aus als von den Steuerschätzern im November für das Gesamtjahr vorhergesagt.  mehr

Feuer in einer der ältesten Kirchen Sachsens ausgebrochen

In einer im 12. Jahrhundert erbauten Kirche in Sachsen ist ein Brand ausgebrochen. «Die Feuerwehr ist mit einem großen Aufgebot im Einsatz», sagte ein Sprecher der Leipziger Polizei. Wie es zu dem Feuer in der Wiprechtskirche in Eula bei Leipzig kam, war zunächst unklar. Die Wiprechtskirche ist laut Stadtverwaltung eines der ältesten Gotteshäuser in Sachsen.  mehr

Eurogruppenchef Dijsselbloem reist nach Athen

Fünf Tage nach dem Machtwechsel in Griechenland reist Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem heute nach Athen. Er will von Finanzminister Giannis Varoufakis erfahren, wie sich die neue Regierung in Athen die Überwindung der Finanzkrise vorstellt. Der linksgerichtete Ministerpräsident Alexis Tsipras will trotz aller Warnungen der internationalen Geldgeber nicht weiter am strikten Sparkurs des Landes festhalten. Zudem will er eine Neuregelung zum Abbau des 320 Milliarden Euro großen Schuldenberges Griechenlands aushandeln und Privatisierungen stoppen.  mehr

Regierungssprecher: Neue US-Sanktionen in Ukraine-Krise möglich

Die USA haben die geplanten neuen Sanktionen der Europäischen Union gegen Separatisten und ihre Unterstützer im Ukraine-Konflikt begrüßt. Es ließe sich mit gutem Grund davon ausgehen, dass auch die Vereinigten Staaten zu zusätzlichen Strafmaßnahmen greifen könnten, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest. Die Amerikaner werfen Russland vor, die Unterstützung für die prorussischen Separatisten in der Ukraine zuletzt noch einmal ausgebaut zu haben. Washington forderte Russland und die Separatisten auf, ihre militärische Offensive «sofort» einzustellen.  mehr

Haftbefehl gegen Eltern nach Tod von 19-Jähriger

Nach dem gewaltsamen Tod einer 19-Jährigen in Darmstadt ist gegen die Eltern der jungen Frau Haftbefehl erlassen worden. Der 51 Jahre alte Vater und die 41 Jahre alte Mutter sollen die eigene Tochter umgebracht haben, teilte die Staatsanwaltschaft mit. An der Tat beteiligt gewesen sein sollen auch der Onkel und die Tante des Opfers. Hintergrund soll ein Streit über den Bräutigam der jungen Frau gewesen sein. Die Leiche der Frau war am Mittwoch an einem Parkplatz entdeckt worden. Bei dem Opfer handelt es sich um eine deutsche Staatsbürgerin pakistanischer Herkunft.  mehr

Lateinamerikanische Staaten fordert Ende des US-Embargos gegen Kuba

Die Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Staaten hat zum Abschluss ihres Gipfels in Costa Rica ein Ende des US-Wirtschaftsembargos gegen Kuba gefordert. In einer gemeinsamen Erklärung verurteilte die Gruppe von 33 Staaten die Blockade und rief US-Präsidenten Barack Obama zu einem Stopp der Handelsbeschränkungen auf. Gleichzeitig begrüßten die Staats- und Regierungschefs der Region die jüngste Annäherung zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten. Kuba und die USA hatten im Dezember überraschend die Normalisierung ihre Beziehungen eingeleitet.  mehr

WM-Organisatoren bestätigen Proteste deutscher Handball-Fans

Die Gastgeber der Handball-WM in Katar haben Proteste deutscher Fans über geschlossene Eingänge beim Viertelfinale zwischen Deutschland und Katar bestätigt. Das teilte der Deutsche Handballbund im Anschluss an eine Pressekonferenz des Veranstalters mit. Aus Sicherheitsgründen seien die Eingänge geschlossen worden, sagte der Generaldirektor des Organisationskomitees, Dr. Thani Abdulrahman Al Kuwari. Ticketinhaber sollen entschädigt werden. Zuvor hatten Spielerfrauen berichtet, dass Fans trotz gültiger Karten nicht eingelassen worden waren.  mehr

Steigende Ölpreise führen Dow Jones wieder nach oben

Wieder steigende Ölpreise in der zweiten Tageshälfte haben dem Dow Jones Industrial Index zu einem positiven Abschluss verholfen. Der Index ging mit einem Aufschlag von 1,31 Prozent auf 17 416,85 Punkte aus dem Handel. Ein Euro kostet zuletzt 1,1318 Dollar.  mehr

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