US-Repräsentantenhaus erlaubt Klage gegen Präsident Obama

Das US-Repräsentantenhaus will Präsident Barack Obama offensichtlich vor Gericht ziehen. Die Abgeordneten gaben in Washington mehrheitlich einer Resolution statt, die es erlaubt, den Präsidenten zu verklagen. 225 stimmten für den Beschluss, 201 dagegen. Alle Ja-Stimmen kamen von Republikanern, von denen nur fünf die äußerst ungewöhnliche Resolution ablehnten - hingegen votierte kein einziger von Obamas Demokraten für die Klagebefugnis. Die Republikaner meinen, dass Obama mit präsidialen Verordnungen zur Umsetzung der Gesundheitsreform die Verfassung gebrochen hat.   mehr

CDU-Wirtschaftsflügel will Steuerbremse gegen Merkel durchsetzen

Der Wirtschaftsflügel der Union setzt Kanzlerin Angela Merkel unter Druck, die Kalte Progression und damit heimliche Steuererhöhungen abzubauen. Landesverbände und etliche Kreis- und Bezirksverbände unterstützten einen entsprechenden Antrag für den CDU-Bundesparteitag im Dezember, sagte der Chef der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung von CDU und CSU, Carsten Linnemann, der dpa. Die Vereinigung pocht auf die Einführung einer Steuerbremse mit einer jährlichen automatischen Angleichung der Tarifkurve an die Inflation.  mehr

Liberias Präsidentin ordnet im Anti-Ebola-Kampf Schulschließungen an

Im Kampf gegen den Ebola-Ausbruch hat die liberianische Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf die Schließung aller Schulen des Landes angeordnet. Die Maßnahme gelte, bis es weitere Anweisungen des Bildungsministeriums gebe, teilte die Staatschefin anlässlich der Vorstellung eines Nationalen Aktionsplans gegen die tödliche Krankheit mit. Neben weiteren Maßnahmen erklärte Sirleaf ferner den Freitag zu einem arbeitsfreien Tag. Dann sollten alle öffentlichen Einrichtungen desinfiziert werden. Nach Angaben der WHO wurden bislang 1201 Fälle bestätigt, mehr als 670 Menschen starben.  mehr

Verhandlungen zwischen Argentinien und Hedgefonds gescheitert

Die Last-Minute-Verhandlungen im Schuldenstreit zwischen Argentinien und US-Hedgefonds sind gescheitert. Beide Seiten konnten sich trotz mehrstündiger direkter Gespräche in New York nicht verständigen. Die Hedgefonds hätten ein Angebot Argentiniens abgelehnt, sagte Wirtschaftsminister Axel Kicillof bei einer Pressekonferenz in New York. Der gerichtlich bestellte Schlichter in dem Streit, Daniel Pollack, bestätigte das Scheitern der Gespräche. Damit stehe Argentinien vor dem Zahlungsausfall.  mehr

Proteststurm für «Siegfried» in Bayreuth

Ein wahrer Proteststurm hat die Aufführung des «Siegfried» bei den Bayreuther Festspielen begleitet. Als am Abend der Vorhang nach Frank Castorfs Inszenierung des dritten Teils von Richard Wagners «Ring des Nibelungen» fiel, brach ein Buhkonzert los - nur unterbrochen von einigen Bravo-Rufen. Die Publikumsreaktion dürfte ein Vorgeschmack sein auf das, was Regisseur Castorf am Freitag nach der «Götterdämmerung» erwartet. Zur Aufführung am Mittwoch war auch Bundeskanzlerin Angela Merkel - ganz privat - mit ihrem Mann Joachim Sauer gekommen.  mehr

EU-Wirtschaftssanktionen gegen Russland werden offiziell beschlossen

Die 28 Regierungen der EU wollen heute offiziell die geplanten Wirtschaftssanktionen gegen Russland beschließen. Dies geschieht in einem schriftlichen Verfahren. Mit den Sanktionen soll unter anderem der Zugang russischer Banken zu den Finanzmärkten der EU erschwert werden. Zu den Strafmaßnahmen gehören auch ein Verbot künftiger Rüstungsexporte und ein Ausfuhrstopp für Hochtechnologiegüter an das russische Militär. Mit den Sanktionen soll Russland dazu gebracht werden, die Unterstützung für die prorussischen Separatisten in der Ukraine zu stoppen.  mehr

UN verlängern Irak-Mission und zeigen sich besorgt wegen Islamisten

Der UN-Sicherheitsrat hat die militanten Islamisten im Irak als «Hauptgefahr für die Zukunft» des Landes bezeichnet. Der Rat sei zutiefst besorgt, hieß es in einer verabschiedeten Resolution. Mit dem Papier wurde zugleich das Mandat der UN-Mission im Irak um ein Jahr verlängert. Die Resolution verurteilt die Angriffe der Gruppe Islamischer Staat und ruft zum Dialog auf, um die Regierung zu stärken.  mehr

Standard&Poor's stuft Argentinien als teilweisen Zahlungsausfall ein

Die US-Ratingagentur Standard & Poor's hat Argentinien vor dem Hintergrund des Schuldenstreits mit US-Hedgefonds auf das Niveau eines «teilweisen Zahlungsausfalls» eingestuft. Damit reagierte die Agentur auf die ausbleibenden Einigung des südamerikanischen Landes mit US-Hedgefonds und die nicht erfolgte Auszahlung eines Schuldenbetrages von rund 540 Millionen US-Dollar. Argentinien versucht, die drohende Staatspleite noch abzuwenden. Eine Delegation unter Führung von Wirtschaftsminister Axel Kicillof ringt mit den gegnerischen Hedgefonds weiter um einen Kompromiss.  mehr

Stürmer Lukaku für 35 Millionen Euro von Chelsea nach Everton

Der FC Everton hat mit einem Vereins-Transferrekord Belgiens Nationalstürmer Romelu Lukaku vom FC Chelsea verpflichtet. Der 21-Jährige kommt für eine Ablösesumme von gut 35 Millionen Euro endgültig nach Everton und erhält dort einen Fünfjahresvertrag, gab der Premier-League-Verein auf seiner Homepage bekannt. Lukaku hatte in der vergangenen Saison bereits leihweise in Everton gespielt und in 33 Spielen 16 Tore erzielt. Er galt auch als ein Kandidat für den VfL Wolfsburg.  mehr

Russland droht EU mit höheren Energiepreisen

Russland hat auf die Wirtschaftssanktionen des Westens mit einer Erhöhung der Energiepreise in Europa gedroht. Der «verantwortungslose Schritt» werde unweigerlich einen Preisanstieg auf dem europäischen Energiemarkt zur Folge haben, warnte das Außenministerium in Moskau. Auch die in Russland tätigen Banken aus der EU müssten negative Folgen fürchten. Für Obst und Gemüse aus Polen hat Moskau einen Importstopp verfügt. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel erwartet rasche Effekte der EU-Sanktionen - die russische Ökonomie sei in keiner guten Verfassung, wie er sagte.  mehr

Scharfe Kritik an israelischem Beschuss von UN-Schule in Gaza

Durch Granatenbeschuss sind im Gaza-Streifen Dutzende palästinensische Zivilisten getötet worden. In einer UN-Schule und auf einem Marktplatz starben mindestens 40 Menschen, wie ein Sprecher der palästinensischen Gesundheitsverwaltung in Gaza mitteilte. Die USA verurteilten den israelischen Beschuss der UN-Schule. Dabei seien «Dutzende unschuldige Palästinenser» ums Leben gekommen, darunter auch Kinder und humanitäre Helfer, sagte eine Regierungssprecherin im Weißen Haus, der dpa. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sagte: «Es gibt nichts beschämenderes als schlafende Kinder anzugreifen.»  mehr

New Yorker Schlusskurse am 30.07.2014

Die 30 Aktien des Dow Jones Industrial Index

wiesen am 30.07.2014 um 22:25 Uhr MEZ folgende Schlusskurse auf.

(Stand und Veränderung zur Schlussnotierung am vorherigen Börsentag

bei Aktien in US-Dollar, bei Indizes in Punkten).   mehr

Stürmer Lukaku für 35 Millionen Euro nach Everton

Der FC Everton hat mit einem Vereins-Transferrekord Belgiens Nationalstürmer Romelu Lukaku vom FC Chelsea verpflichtet.  mehr

Bank of America büßt mit 1,3 Milliarden für Hypotheken-Deals

Hypothekengeschäfte vor der Finanzkrise holen die Bank of America schmerzlich ein.  mehr

Rekordfasten für den Nachwuchs: Krake hütet Eier gut vier Jahre

Monterey Bay (dpa) – Viereinhalb Jahre hat ein Krakenweibchen in Dauerdunkel und Kälte der Tiefsee ausgeharrt, um seine Eier bis zum Schlüpfen zu betreuen.  mehr

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