Ratingagenturen müssen sich in der Europäischen Union künftig an strengere Regeln halten.
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Drei Monate nach dem überraschenden Abbruch startet der Strafprozess gegen die frühere Führung des Bankhauses Sal. Oppenheim heute noch einmal neu. Das Kölner Landgericht hatte die Hauptverhandlung gegen fünf Angeklagte Mitte März schon beim zweiten Prozesstermin ausgesetzt - wegen eines Formfehlers. Das Ex-Führungsquartett der Bank und ein früher enger Geschäftspartner sollen das Geldinstitut mit Immobiliengeschäften um rund 145 Millionen Euro geschädigt haben. In dem Untreue-Verfahren wird nun auch noch eine weitere Anklage mitverhandelt. Unzulässig riskante Kredite sollen der Bank zusätzlich sogar ein Schaden von 460 Millionen Euro verursacht haben. Die Angeklagten bestreiten - soweit sie sich bisher geäußert haben - die Vorwürfe. Es wird mit einem Mammutprozess gerechnet.
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Im bislang aufregendsten Spiel des Confed Cups hat Italien gegen glücklos kämpfende Japaner den vorzeitigen Einzug ins Halbfinale geschafft.
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Verteidigungsminister Thomas de Maizière ist zu einem Truppenbesuch in Nordafghanistan eingetroffen. Er landete am Mmorgen im regionalen Hauptquartier der internationalen Schutztruppe Isaf in Masar-i-Scharif.
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Im Streit um die Konzernstruktur der Deutschen Bahn legt Brüssel nach: Die EU-Kommission hat einen Brief nach Berlin geschickt und fordert die Bundesregierung zum Handeln auf. Es geht dabei um den Vorwurf, die Deutsche Bahn subventioniere ihren Passagierbetrieb unerlaubterweise mit Staatsgeldern. Das teilte die Behörde mit. Die EU-Kommission sieht in der Buchführung der Deutschen Bahn einen möglichen Rechtsverstoß. Sie fordert Deutschland auf, den Verstoß gegen EU-Recht binnen zwei Monaten aus der Welt zu schaffen.
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Ein Unwetter hat in Gütersloh in der Nacht zum Donnerstag größere Schäden angerichtet. Wie die Polizei mitteilte, wurden Straßen überflutet und Bäume stürzten um. Die Feuerwehr musste etwa 120 Keller und Tiefgaragen leer pumpen. Fast alle Bahnunterführungen waren durch den starken Regen vollgelaufen. Bis nach Mitternacht kämpfte die Feuerwehr gegen die Wassermassen. Verletzt wurde niemand. Zu der Höhe des Sachschadens konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Die anderen Landesteile Nordrhein-Westfalens blieben größten Teils von dem Unwetter verschont.
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Hunderte vollgelaufene Keller, überschwemmte Straßen und Blitzeinschläge: Heftige Unwetter haben am Abend die Feuerwehren im Nordwesten Deutschlands auf Trab gehalten. In Brunsbüttel in Schleswig-Holstein hielt das Dach eines Supermarkts den Regenmassen nicht stand und brach ein. Die Mitarbeiter konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Unterstützung bekamen die Einsatzkräfte von Helfern, die in den Hochwassergebieten waren. In Bremen-Nord schlugen zwei Blitze ein, der Dachstuhl eines Einfamilienhauses fing Feuer.
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Wellington (dpa) – Beim Spaghetti-Essen am Lenkrad ist ein deutscher Tourist in Neuseeland tödlich verunglückt. Ein französischer Beifahrer kam ebenfalls ums Leben. Die Ablenkung sei Hauptursache des Unfalls gewesen, sagte laut lokaler Medien ein Untersuchungsrichter. Eine deutsche Beifahrerin sowie die Insassen des Wagens, mit dem der Deutsche kollidierte, überlebten den Unfall bei Nelson auf der Südinsel. Wo die deutschen Touristen herkamen, sagte das Gericht nicht.
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In der Reifentest-Affäre müssen sich Mercedes und Pirelli heute vor dem Internationalen Tribunal des Automobil-Weltverbandes FIA verantworten. Die Verhandlung findet in Paris statt. Teamchef Ross Brawn vertritt die Spitze des deutschen Formel-1-Rennstalls. Mercedes hatte Mitte Mai drei Tage lang auf der Strecke in Barcelona Reifen für Pirelli getestet. Red Bull und Ferrari legten gegen die Probefahrten Protest ein, weil sie aus ihrer Sicht gegen das Testverbot während der Saison verstießen.
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Das Bundesarbeitsgericht entscheidet heute über die Wirksamkeit von Kündigungen, die keinen konkreten Entlassungstermin benennen. Geklagt hatte eine Frau aus Nordrhein-Westfalen. Ihr war nach der Insolvenz des Betriebes im Mai 2010 «zum nächstmöglichen Zeitpunkt» gekündigt worden. Das Entlassungsschreiben verwies nur auf die gesetzlichen Fristen, nannte aber keinen genauen Zeitpunkt, an dem das Arbeitsverhältnis enden sollte. Gegen diese Kündigung hatte sich die Frau bislang erfolgreich juristisch gewehrt.
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Verteidigungsminister Thomas de Maizière ist zu einem Truppenbesuch in Nordafghanistan eingetroffen. Er landete am Morgen im regionalen Hauptquartier der internationalen Schutztruppe Isaf in Masar-i-Scharif. De Maizière ist zum zwölften Mal seit seinem Amtsantritt in Afghanistan. Bei dem jetzigen Besuch wird es unter anderem um die Vorbereitung der Zeit nach dem Ende des internationalen Kampfeinsatzes ab 2015 gehen. Von den einst mehr als 5000 deutschen Soldaten sind noch 4100 in Afghanistan.
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Die Kultusminister wollen das Abitur in den 16 Bundesländern vergleichbarer machen. Dazu soll heute auf der Kultusministerkonferenz in Wittenberg der Aufbau eines gemeinsamen zentralen Pools mit Abituraufgaben beschlossen werden, aus denen sich die Länder bei den Reifeprüfungen bedienen können. Außerdem sollen Prüfkriterien bundesweit standardisiert werden. Im Fach Mathematik geht es beispielsweise darum, wie weit Taschenrechner bei der Abiturklausur eingesetzt werden dürfen.
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Familienministerin Kristina Schröder und Finanzminister Wolfgang Schäuble wollen heute ihre Untersuchung zur Wirksamkeit familienpolitischer Leistungen vorstellen. Die Bundesregierung will so dem Vorwurf begegnen, dass in Deutschland ein Großteil der teuren Maßnahmen verpuffe, ohne Ergebnisse zu erzielen. Für ehe- und familienpolitische Leistungen werden pro Jahr bis zu 200 Milliarden Euro ausgegeben. Trotzdem liegt in Deutschland die Geburtenrate seit 1975 konstant niedrig.
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Erstmals hat die US-Bundespolizei FBI den Einsatz von Drohnen zu Überwachungszwecken auch innerhalb der USA bestätigt. Man habe «sehr wenige» der unbemannten Fluggeräte in begrenztem Umfang eingesetzt, sagte FBI-Direktor Robert Mueller vor einem Senatsausschuss in Washington. Die vom FBI verwendeten Drohnen sind in etwa so groß wie Modellflugzeuge und unbewaffnet, wie CBS News berichtete. Befürworter unterstreichen ihre geringen Kosten und die Möglichkeit, sie anstelle von Agenten in gefährlichen Situationen einzusetzen. Kritiker befürchten Auswirkungen auf die Privatsphäre von Millionen Amerikanern.
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US-Schauspieler James Gandolfini ist tot. Der Star der Mafia-Serie «Die Sopranos» starb offenbar an einem Herzinfarkt während eines Besuchs in Rom. Das berichten US-Medien und die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Gandolfini wurde 51 Jahre alt. Der US-Amerikaner italienischer Abstammung spielte in der beliebten Serie «Die Sopranos» das Familienoberhaupt Tony. Zuletzt wirkte Gandolfini in den Filmen «Der unglaubliche Burt Wonderstone» und «Zero Dark Thirty» mit.
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