Maikäfer macht sich in NRW rar

Während die Maikäfer im Süden Deutschlands mit Giftduschen bekämpft werden, bekommt man sie derzeit in Nordrhein-Westfalen nur selten zu Gesicht. Exemplare seien in Bottrop und in Richtung Emsland ebenso gesehen worden wie in Essen am Schloß Borbeck, erklärt Peter Schütz vom Landesamt für Umwelt und Verbraucherschutz. Der Grund für die unterschiedlichen Mengen: Warme Temperaturen seien günstig, in Monokulturen fühle sich der Maikäfer wohl, sagt Schütz. Selbst zu Tausenden sei der Maikäfer aber keine langfristige Gefahr für den Wald. Die Population pendele sich nach ein bis zwei Jahren wieder auf eine normale Größe ein.  mehr

Rapsfelder blühen: Landwirte hoffen auf höhere Preise

Auf den Feldern leuchtet es sonnengelb: Der Raps blüht. Für die Ernte Ende Juli haben die meisten Bauern aber noch keine der üblichen Vorverträge abgeschlossen. Der Grund ist der aktuell schlechte Rapspreis wegen des großen weltweiten Angebotes an Palm- und Sojaölen. Sorgen machen sich die Bauern in Nordrhein-Westfalen aber nicht. «Die Bauern beobachten momentan den Markt. Die Preise bei Vorverträgen sind momentan schon nicht schlecht, aber sie werden vielleicht auch noch etwas raufgehen», sagte Bernhard Rüb, Sprecher der Landwirtschaftskammer NRW. Etwas Zeit haben die Landwirte noch: In einer Woche stehen die Rapsfelder in voller Blüte, nach vier bis sechs Wochen wachsen aus den Blüten die Rapsschoten, welche die Körner mit dem starken Ölgehalt tragen.  mehr

Vor Koalitionsgipfel: Seehofer warnt SPD vor Tricks

CSU-Chef Horst Seehofer hat die SPD vor dem Koalitionsgipfel im Kanzleramt davor gewarnt, zentrale Projekte der Union zu torpedieren.  mehr

BVB mit Rückenwind nach München - «Auf Krawall gebürstet»

Noch vor zwei Monaten sorgten sie sich um den Klassenerhalt, nun reden sie von der Europa League. Rechtzeitig zum Pokal-Hit beim FC Bayern ist bei den Profis von Borussia Dortmund der Glaube an die eigene Stärke zurück.  mehr

«Tatort»-Staatsanwältin Großmann: Krimi nur ein kleiner Teil

Mechthild Großmann (66), kettenrauchende Staatsanwältin aus dem Münster-«Tatort», hat einen Rat für junge Leute, die von der Schauspielerei träumen. Wenn man sich frage, ob man überhaupt Schauspieler werden wolle, solle man es besser gleich lassen. «Man muss es schon mehr als wollen, und selbst dann reicht es nicht», sagte Großmann im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Sie selbst spielt demnächst in Bochum die Hauptrolle in Friedrich Dürrenmatts «Besuch der alten Dame». Die «Tatort»-Rolle sei nur «ein ganz kleiner Teil» ihres Berufslebens, sagt Großmann. «Das sind in meiner Wahrnehmung acht Tage im Jahr. Und ich pflege 280 zu arbeiten.»  mehr

Protest gegen Nichtraucherschutzgesetz kaum noch spürbar

Die Gegner des verschärften Nichtraucherschutzgesetzes in Nordrhein-Westfalen haben sich weitgehend geschlagen gegeben. Rund zwei Jahre, nachdem die strikteren Regeln in Kraft traten, ist der aktive Widerstand des Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) und mehrerer Raucher-Initiativen nahezu zum Erliegen gekommen. «Die Wirte mussten sich mit dem Gesetz arrangieren», sagte NRW-Dehoga-Sprecher Thorsten Hellwig der Deutschen Presse-Agentur. Die Chance, das Rauchverbot doch noch zum Kippen zu bringen, bezeichnete er als «aussichtslos».  mehr

Bericht: BND informierte Kanzleramt schon 2008 über NSA-Vorgehen

Der Bundesnachrichtendienst soll das Kanzleramt schon 2008 über Spionageabsichten des US-Geheimdienstes NSA informiert haben.  mehr

Proteste gegen Polizeigewalt in Baltimore

Bei Protesten nach dem Tod eines Schwarzen in Polizeigewahrsam ist es in der US-Metropole Baltimore zu Ausschreitungen gekommen. Nach US-Medienberichten wurden Polizeiwagen beschädigt, Polizisten unter anderem mit Steinen und Wasserflaschen beworfen und als «Mörder» beschimpft.  mehr

Zahl der Toten am Mount Everest steigt auf mindestens 18

Die Zahl der Lawinen-Toten am Mount Everest nach dem schweren Erdbeben ist offiziellen Angaben zufolge auf mindestens 18 gestiegen. Die Leichen seien von einem Expeditions-Team der indischen Armee gefunden worden. «Und das sind nur diejenigen im Basislager. Es gibt auch noch Camp 1 und 2 darüber», sagte ein Armeesprecher. Zum Zeitpunkt des Unglücks hielten sich etwa 1000 Bergsteiger und Träger am Mount Everest auf. Derzeit ist dort Hauptsaison. Nach Angaben von Expeditionsleitern und Angehörigen sind unter den Toten ein Australier, ein US-Amerikaner und ein Chinese.  mehr

Leverkusen erreicht Champions-League-Ziel

Erfolgsserie gerissen und schlecht gespielt, aber dennoch Ziel erreicht: Bei Bayer Leverkusen herrschte trotz des schmeichelhaften 1:1 im rheinischen Bundesliga-Derby beim 1. FC Köln Zufriedenheit.  mehr

DGB-Chef kritisiert systematische Verstöße gegen Mindestlohn  

DGB-Chef Reiner Hoffmann wirft der Wirtschaft vor, den gesetzlichen Mindestlohn in vielen Fällen zu unterlaufen. Man habe zahlreiche Hinweise, dass Arbeitgeber systematisch versuchten, den Mindestlohn zu umgehen. Das sei schlicht und ergreifend gesetzeswidrig, sagte Hoffmann im Deutschlandfunk. Er verlangte, die Kontrollen zu verstärken und das nötige Personal so schnell wie möglich aufzustocken. Änderungen am Mindestlohngesetz lehnte Hoffmann ab. Von einem «Bürokratiemonster» könne keine Rede sein, eine Lockerung der Dokumentationspflichten sei nicht notwendig.  mehr

70 Prozent finden Welt der Kinder unsicherer als früher

Für die deutliche Mehrheit der Bundesbürger leben Kinder heute in einer gefährlicheren Welt als sie selbst in ihrer eigenen Kindheit.  mehr

Klopp lehnt Blumen ab - Rummenigge äußert Verständnis

Der FC Bayern hat verständnisvoll darauf reagiert, dass Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp eine Verabschiedung vor seinem letzten Spiel in München ablehnt.  mehr

Schon mehr als 1800 Tote nach Erdbeben im Himalaya

Kathmandu (dpa) - Nach dem verheerenden Himalaya-Erdbeben haben die Helfer in Nepal bislang mehr als 1800 Leichen geborgen. Tausende Menschen wurden nach offiziellen Angaben bei der Naturkatastrophe verletzt. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Toten weiter steigen wird. Nepal war am Samstagmittag von einem Beben der Stärke 7,8 erschüttert worden. Die meisten Menschen in Nepals Hauptstadt Kathmandu verbrachten die Nacht im Freien. Tausende haben ihre Häuser verloren oder fürchten sich, in die Gebäude zurückzukehren. Selbst der Präsident Ram Baran Yadaf hat in einem Zelt geschlafen.  mehr

Mehr als 1800 Tote nach Beben im Himalaya

Kathmandu (dpa) - Nach dem verheerenden Himalaya-Erdbeben haben die Helfer in Nepal bislang mehr als 1800 Leichen geborgen. Tausende Menschen wurden nach offiziellen Angaben bei der Naturkatastrophe verletzt.  mehr

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