EuGH urteilt zu Angaben in deutschen Reisepässen

Der Europäische Gerichtshof urteilt am Vormittag über die Angabe des Geburtsnamens in deutschen Reisepässen. Dabei geht es etwa um die Frage, in welchem Feld der Geburtsname im Pass eingetragen wird und ob die Abkürzung «geb.» für «geboren» auch in der englischen und französischen Sprache angegeben werden muss. Geklagt hatte ein Mann aus Karlsruhe, der einen anderen Nachnamen als seinen Geburtsnamen trägt. Er argumentierte, die Angabe «geb.» führe zu Missverständnissen im Ausland und bei der Ausstellung von Visa.  mehr

Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit beginnen

In Hannover beginnen heute die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil eröffnet das Bürgerfest mit einem Rundgang über das Festgelände. Die Landeshauptstadt ist nach 1998 zum zweiten Mal Ort der zentralen Einheitsfeier, zu der insgesamt rund eine halbe Million Menschen erwartet werden. Auf einer 1,5 Kilometer langen Partymeile präsentieren sich alle Bundesländer mit Zelten sowie Bühnen für Diskussionsrunden und Konzerte. Finanziert wird das Fest von Sponsoren sowie dem Land und dem Bund.  mehr

Löw benennt Kader für EM-Qualifikation gegen Polen und Irland

Joachim Löw benennt heute seinen Kader für die EM-Qualifikationsspiele in Polen und gegen Irland. Der Bundestrainer muss dabei erneut auf viele Spieler verzichten. Neben den Fußball-Weltmeistern Bastian Schweinsteiger, Sami Khedira und Benedikt Höwedes sind auch Marco Reus und Mario Gomez verletzt. Löw wird am 11. Oktober in Warschau und am 14. Oktober in Gelsenkirchen also improvisieren müssen.  mehr

Fünf Kinder wegen Kontakt zu Ebola-Patient unter Beobachtung

Im Ebola-Fall in den USA stehen auch fünf Kinder unter Beobachtung. Sie hatten Kontakt mit dem nun Kranken, zeigen aber selbst noch keine Symptome der Infektion. Das teilte US-Medienberichten zufolge die Schulbehörde in Dallas mit. Der Mann wird dort in einer Klinik behandelt. Die US-Gesundheitsbehörde

hat bislang insgesamt bis zu 18 Menschen ausgemacht, die möglicherweise mit dem Patienten in Kontakt gekommen sein könnten.

Einen weiteren bestätigten Ebola-Fall gebe es bislang aber nicht.   mehr

Lokführergewerkschaft zählt Urabstimmung aus

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer will heute das Ergebnis ihrer Urabstimmung bekanntgeben. Es geht um weitere Streiks im derzeitigen Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn. Die Auszählung beginnt am Morgen in Frankfurt/Main, mit dem Resultat sei nicht vor dem Mittag zu rechnen, heißt es von der GDL. Die erforderliche Zustimmung ist bei 75 Prozent Ja-Stimmen erreicht. Die GDL will fünf Prozent mehr Geld und eine kürzere Arbeitszeit durchsetzen - und das für das gesamte Zugpersonal.  mehr

Lokführergewerkschaft zählt Urabstimmung aus

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer will heute das Ergebnis ihrer Urabstimmung bekanntgeben. Es geht um weitere Streiks im derzeitigen Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn. Die Auszählung beginnt am Morgen in Frankfurt/Main, mit dem Resultat sei nicht vor dem Mittag zu rechnen, heißt es von der GDL. Die erforderliche Zustimmung ist bei 75 Prozent Ja-Stimmen erreicht. Die GDL will fünf Prozent mehr Geld und einer kürzeren Arbeitszeit durchsetzen - und das für das gesamte Zugpersonal.  mehr

Angeklagter im Düsseldorfer Al-Kaida-Prozess will aussagen

Im Düsseldorfer Prozess gegen mutmaßliche Al-Kaida-Terroristen will der Anführer der Gruppe sein Schweigen brechen. Der Marokkaner Abdeladim El-K. wolle sich heute ausführlich äußern, hatte das Oberlandesgericht mitgeteilt. Zusammen mit dem 33-Jährigen stehen drei Mitangeklagte vor Gericht. Die Gruppe soll einen verheerenden Terroranschlag in Deutschland geplant haben. Der Prozess läuft seit mehr als zwei Jahren.  mehr

Bundesverwaltungsgericht verkündet Entscheidung zur Elbvertiefung

Das Bundesverwaltungsgericht will heute seine Entscheidung zur umstrittenen Elbvertiefung in Hamburg verkünden. Die Umweltverbände BUND und Nabu haben gegen die Pläne geklagt. Sie halten die Elbvertiefung für überflüssig und rügen zahlreiche Verstöße gegen Gewässer- und Artenschutzrecht. Hamburg will die Elbe vertiefen, um den Hafen konkurrenzfähig zu halten. Unabhängig von Ebbe und Flut sollen in Zukunft Containerschiffe mit einem Tiefgang von bis zu 13,50 Meter den Hafen erreichen können.  mehr

Tausende demonstrieren in Hongkong weiter für mehr Demokratie

Tausende Hongkonger haben in der Nacht weiter für mehr Demokratie demonstriert. Die Proteste verliefen friedlich. Viele campierten auf den Straßen. Die Polizei hielt sich zurück. Die Demonstranten fordern den Rücktritt von Regierungschef Leung Chun-ying und die Rücknahme einer umstrittenen Wahlreform. Damit erlaubt Peking 2017 zwar direkte Wahlen, aber keine freie Nominierung der Kandidaten. Die Studentenvereinigung hat ein Ultimatum bis heute gestellt und droht, wichtige Regierungsgebäude zu besetzen.  mehr

Streit wegen lauter Musik: US-Gericht verurteilt Todesschützen

Ein US-Gericht in Florida hat einen weißen Amerikaner wegen Mordes verurteilt, weil er einen schwarzen Teenager nach einem Streit über zu laute Musik erschossen hat. Eine Geschworenenjury in Jacksonville fällte das Urteil nach kurzer Beratung. Wie der lokale TV-Sender WJXT weiter berichtete, droht dem Verurteilten lebenslange Haft. Das Strafmaß soll aber erst später verkündet werden. Im November 2012 hatte der Mann mehrfach auf das Auto gefeuert, in dem der 17-Jährige und drei weitere Männer saßen.  mehr

Länder suchen Lösung im Streit um Geld für den Nahverkehr

Das Tauziehen zwischen Ländern und Bund um die Mittel für den Nahverkehr der Bahn geht in eine entscheidende Runde. Bei der Verkehrsministerkonferenz in Kiel hoffen die Ressortchefs heute auf einen Durchbruch. Der Bund will die Gelder in der bisherigen Höhe von 7,3 Milliarden Euro einfrieren. Die Länder fordern deutlich mehr Geld. Ihre Position wird dadurch erschwert, dass sie sich noch nicht über die Mittelverteilung untereinander einigen konnten. Bisher werden die neuen Länder überproportional ausgestattet.  mehr

Türkisches Parlament stimmt über Mandat für Militäroperationen ab

Das türkische Parlament stimmt heute über ein Mandat für einen Militäreinsatz gegen Terrororganisationen in Syrien und im Irak ab. Ankara könnte dann über Zeitpunkt, Dauer und Ausmaß der Operationen entscheiden. Die Regierung hätte mit dem Mandat freie Hand, jederzeit militärisch gegen die Terrormiliz Islamischer Staat vorzugehen, die in Syrien an der südtürkischen Grenze steht.  mehr

Merkel und Putin besorgt über Gewalt im Osten der Ukraine

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in der Ukraine-Krise ein weiteres Mal mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert. Beide seien beunruhigt über die brüchige Waffenruhe im Osten des Landes, teilte das Bundespresseamt mit. Erst gestern waren bei Kämpfen zwischen prorussische Separatisten und ukrainischen Truppen mindestens zehn Menschen umgekommen. Merkel bat Putin erneut, auf die Separatisten mäßigend einzuwirken. Der Waffenstillstand müsse endlich vollständig eingehalten werden.  mehr

Studenten in Hongkong drohen mit Besetzung von Gebäuden

Bei den Protesten für mehr Demokratie in Hongkong haben Studentenführer mit der Besetzung von Regierungsgebäuden gedroht, falls ihre Forderungen nicht erfüllt werden. Hongkongs Regierungschef Leung Chun-ying müsse im Laufe des Tages zurücktreten, verlangt die Studentenvereinigung. Es gebe keinen Raum für Dialog, das die Regierung die Polizei angewiesen habe, Tränengas einzusetzen. Von früheren Drohungen, einen Arbeiterstreik auszurufen oder die Proteste auszuweiten, schienen die Studenten eher wieder abzurücken.  mehr

Von der Leyen informiert sich über Ausbildung kurdischer Soldaten

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen informiert sich heute über die Ausbildung kurdischer Kämpfer. Sie besucht die Infanterieschule der Bundeswehr im bayerischen Hammelburg. Dort werden seit Samstag 32 Peschmerga aus dem Nordirak vor allem im Umgang mit der Panzerabwehrwaffe «Milan» geschult. Für den Kampf gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat sollen die Kurden aus Deutschland 500 «Milan»-Raketen, 16 000 Gewehre sowie Munition aus Bundeswehrbeständen bekommen.  mehr

Firmenvideos von Kölner Unternehmen