Malaysia verhandelt über Waffenruhe im MH17-Absturzgebiet

Kuala Lumpur (dpa) – Malaysias Diplomaten verhandeln nach eigenen Angaben über eine Waffenruhe zwischen der ukrainischen Regierung und pro-russischen Milizen. Sie wollen damit sicheren Zugang für Ermittler zum Absturzgebiet des Malaysia-Airlines Flugzeugs in der Ostukraine erreichen. «Die Verhandlungen dauern an», sagte der Chef des malaysischen Ermittlungsteams, Khairil Hilmi Mokhtar, der staatlichen Nachrichtenagentur Bernama. Malaysia hatte mit den Rebellen bereits die Übergabe der Blackbox ausgehandelt.   mehr

Tod eines Achtjährigen: Polizei warnt vor Selbstjustiz

Eine Woche nach dem gewaltsamen Tod eines acht Jahre alten Jungen in Freiburg warnt die Polizei vor gefälschten Fahndungsaufrufen. Im Internet kursiere unter anderem ein angebliches Phantombild eines Mannes verbunden mit dem Aufruf zur Selbstjustiz, teilte die Polizei mit. Als Quelle werde die Polizei genannt, dies sei jedoch falsch. Die Polizei rief dazu auf, solche Bilder nicht weiterzuleiten. Sie erschwerten die Arbeit der Ermittler und gefährdeten Unbeteiligte. Zudem seien sie strafbar.  mehr

Hochschulprofessor startet Rhein-Durchquerung

Der Chemiker und Extremsportler Andreas Fath will heute seine Rhein-Durchquerung starten. Sein Abenteuer beginnt im Tomasee bei Tujetsch in der Schweiz. Auf rund 1230 Kilometern will der Hochschulprofessor aus Baden-Württemberg durch den Fluss schwimmen und Ende August die Mündung in den Niederlanden erreichen. Der 49-Jährige hofft, mit der Aktion Sponsoren für ein Wasser-Analyse-Gerät für seinen Fachbereich zu finden.  mehr

USA: Beweise für russische Attacken gegen ukrainische Soldaten   

Die US-Regierung hat angebliche Beweise dafür vorgelegt, dass russische Soldaten über die Grenze hinweg ukrainische Streitkräfte beschossen haben. Das Büro des Nationalen Geheimdienstdirektors veröffentlichte Satellitenaufnahmen, die zwischen dem 21. und 26. Juli entstanden seien. Unterdessen gibt es weiter Behinderungen beim Zugang zur Absturzstelle der malaysischen Passagiermaschine. Heute wollen die Niederlande und Australien erneut versuchen, für internationale Helfer einen Zugang zur Absturzstelle vom Flug MH17 in der Ostukraine zu erreichen.  mehr

Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates um Mitternacht

Zu extrem ungewöhnlicher Stunde hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eine Sondersitzung zum Gazakonflikt einberufen. Das mächtigste UN-Gremium will um 6 Uhr deutscher Zeit zusammentreten, teilte die Mission Ruandas als derzeitige Ratspräsidentin mit. Details wurden vorerst nicht bekannt. Sondersitzungen am Wochenende sind ungewöhnlich, kommen aber doch immer wieder vor.  mehr

Entscheidung im Rechtsstreit über Yukos-Milliarden erwartet

Im Milliardenstreit um die Zerschlagung des einstigen russischen Ölkonzerns Yukos von Michail Chodorkowski könnte heute eine Entscheidung in Den Haag fallen. Eine Gruppe ehemaliger Großaktionäre von Yukos fordert vom russischen Staat 100 Milliarden US-Dollar Entschädigung. Eine Entscheidung des Ständigen Schiedsgerichtshofes in Den Haag gilt insbesondere wegen des Ukraine-Konflikts als hochbrisant.  mehr

Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates zu Gaza um Mitternacht

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat eine Sondersitzung zum Gazakonflikt für Mitternacht einberufen. Details wurden nicht bekannt, die Uhrzeit ist aber extrem ungewöhnlich.  mehr

Niederlande wollen weiter freien Zugang zu MH17-Absturzstelle

Donezk (dpa) – Die Niederlande und Australien wollen weiter versuchen, für internationale Helfer einen Zugang zur Absturzstelle vom Flug MH17 in der Ostukraine zu erreichen. Dazu verhandeln Außenminister Frans Timmermans und seine australische Kollegin Julie Bishop mit der ukrainischen Regierung in Kiew. Allerdings haben schon gestern neue Kämpfe in der Region verhindert, dass Beobachter an die Stelle gelangen. Ein Abflauen der Gefechte ist nicht zu erwarten, zumal die ukrainische Armee auf dem Vormarsch gegen die prorussischen Separatisten zu sein scheint.  mehr

Kein Ende im Gaza-Konflikt in Sicht

Auch fast drei Wochen nach Beginn des blutigen Gaza-Konflikts zwischen Israel und der radikal-islamischen Hamas ist kein Ende abzusehen. Die USA und die Vereinten Nationen machen sich eindringlich für eine humanitäre Feuerpause stark, Israel lehnt vorerst ab. Die palästinensischen Extremisten beschießen weiter Israel. US-Präsident Barack Obama sprach sich im Telefonat mit dem israelischen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu für eine sofortige und bedingungslose humanitäre Feuerpause aus. Sie sei ein «strategisches Gebot».  mehr

Zeitung: Arbeitgeber legen neues Flexi-Renten-Konzept vor

Die Arbeitgeberverbände verlangen nach einem Zeitungsbericht, die starren Hinzuverdienstgrenzen für Frührentner in Deutschland abzuschaffen. Jeder solle unbeschränkt zur Altersrente hinzuverdienen dürfen, zitiert die «Süddeutsche Zeitung» aus einem Positionspapier der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. Darin wird kritisiert: «Die heute geltenden Hinzuverdienstregeln werden vielfach als Arbeitsverbot verstanden.»  mehr

US-Richter hebt Waffenverbot in Washington auf

Nach jahrelangem juristischen Streit hat ein US-Bundesrichter jetzt verfügt, dass Bürger in der Hauptstadt Washington Handfeuerwaffen in der Öffentlichkeit tragen dürfen. Er hob ein bisheriges Verbot als verfassungswidrig auf, wie die «Washington Post» berichtete. Demnach war es jedoch zunächst unklar, ob der Richterspruch unverzüglich in Kraft tritt oder die Entscheidung zunächst ausgesetzt bleibt, bis über einen erwarteten Berufungsantrag der Stadt entschieden ist.  mehr

Grüne fordern Abschaffung des Betreuungsgeldes

Ein Jahr nach dem Start des von Anfang an umstrittenen Betreuungsgeldes fordern die Grünen, diese staatliche Leistung rasch wieder abzuschaffen. «Das Betreuungsgeld ist absoluter Unsinn», sagte die Grünen-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt dem «Kölner Stadt-Anzeiger». «Es setzt falsche Anreize und verhindert die frühkindliche Förderung.» Die Grünen-Politikerin reagierte damit auf die Ergebnisse einer Studie, nach denen das Betreuungsgeld viele Migrantenfamilien und Eltern mit geringer Bildung offensichtlich davon abhält, ihre Kleinkinder in eine Kita zu schicken.  mehr

Niederländische Behörden lassen venezolanischen Konsul auf Aruba frei

Die niederländischen Behörden auf der Karibik-Insel

Aruba haben die Freilassung eines vor vier Tagen festgenommenen venezolanischen Diplomaten angeordnet. Die Regierung in Caracas hatte die Festnahme des früheren Chefs des militärischen Geheimdienstes, Hugo Armando Carvajal Barrios, als «Entführung» und gravierenden Verstoß gegen internationales Recht verurteilt. Carvajal war als Konsul auf die Insel geschickt worden. Die Behörden Arubas hatten ihn auf Ersuchen der USA festgenommen. Sie legen ihm Drogenhandel sowie die Unterstützung der kolumbianischen Rebellen zur Last.   mehr

USA: Beweise für russische Attacken gegen ukrainische Soldaten

Die US-Regierung hat angebliche Beweise dafür vorgelegt, dass russische Soldaten über die Grenze hinweg ukrainische Streitkräfte beschossen haben. Das Büro des Nationalen Geheimdienstdirektors veröffentlichte Satellitenaufnahmen, die zwischen dem 21. und 26. Juli entstanden seien. Den US-Angaben zufolge belegen die Fotos auch, dass prorussische Separatisten in der in der Ostukraine von Russland gelieferte schwere Artillerie gegen ukrainische Soldaten eingesetzt haben.  mehr

Klamauk und Rock'n'Roll - Beatles-Musical «Backbeat» feiert Premiere

Mit viel Rock'n'Roll und Komik hat die deutsche Erstaufführung des Beatles-Musicals «Backbeat» das Publikum in Hamburg überzeugt. Die rund 530 Zuschauer im Altonaer Theater belohnten die Darsteller nach der dreistündigen Aufführung mit Jubel und Standing Ovations. Das unterhaltsame Stück erzählt von den Anfängen der «Fab Four», als sie 1960 in Hamburg im «Indra» in der Großen Freiheit ihre Karriere begannen. Damals waren sie allerdings noch fünf Musiker: John Lennon, Paul McCartney, George Harrison, Pete Best und Stuart Sutcliffe.  mehr

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