Polizei: Weitere Deutsche bei Erdbeben in Nepal gestorben

Bei dem verheerenden Erdbeben in Nepal ist nach Polizeiangaben eine weitere Deutsche ums Leben gekommen. Die Frau sei in der beliebten Wander-Region Langtang gestorben, heißt es in einer Liste, die Nepals Polizei online veröffentlichte. Weitere Angaben machten die Behörden noch nicht. Auch ein Professor aus Göttingen kam bei der Naturkatastrophe ums Leben. Noch immer werden laut Polizei 112 Ausländer in Nepal vermisst, darunter sieben Deutsche. Im Langtang-Nationalpark waren nach dem Erdbeben Erd- und Schneelawinen abgegangen. Eine davon begrub das Dorf Langtang quasi vollständig.  mehr

«Signal von Außerirdischen» kam von der Küchen-Mikrowelle

Auf der Suche nach bestimmten Impulsen aus dem Weltraum haben Wissenschaftler in Australien mysteriöse Signale aufgefangen. Was sich zunächst wie eine Botschaft aus dem All anhörte, entpuppte sich als viel profaner: Die Impulse kamen von der Mikrowelle in der Küche der Wissenschaftler, wie einer von ihnen der Nachrichtenagentur dpa berichtete. «Es war ein Rätsel», sagte John Sarkissian. Eine Doktorandin verfolgte die Störung schließlich bis in die Küche der Forschungseinrichtung. Mikrowellen seien nun verbannt, hieß es.  mehr

Lokführer beginnen fünftägigen Streik im Personenverkehr

Für die Fahrgäste der Deutschen Bahn wird es an diesem Dienstag wieder ungemütlich. Die Lokführer sind in der Nacht um 2.00 Uhr auch im Personenverkehr in den Streik getreten, wie ein Bahnsprecher am frühen Dienstagmorgen bestätigte. Sie wollen ihre Arbeit bis Sonntagmorgen ruhen lassen. Die Güterzüge der Bahn werden bereits seit Montagnachmittag bestreikt. Es ist der achte Ausstand im laufenden Tarifkonflikt und mit fast sechs Tagen Dauer der längste seit Gründung der Deutschen Bahn 1994.  mehr

Erdbeben der Stärke 7,4 erschüttert Papua-Neuguinea

Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat den Inselstaat Papua-Neuguinea im Pazifik erschüttert. Das Epizentrum lag südlich von Kokopo auf der Insel Neubritannien vor der Küste, wie die US-Geologiebehörde meldete. Berichte über Verletzte oder Schäden lagen zunächst nicht vor. Beben dieser Stärke sind in dem drittgrößten Inselstaat der Welt keine Besonderheit. Dort stoßen die australische und die pazifische Erdplatte aneinander. Das verheerende Erdbeben am 25. April in Nepal hatte eine Stärke von 7,8. Dort kamen mehr als 7200 Menschen ums Leben.  mehr

Amnesty International wirft Syriens Regime Kriegsverbrechen vor

Syriens Regime bombardiert die Stadt Aleppo nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International regelmäßig mit Fassbomben und begeht damit Kriegsverbrechen. Einige Vergehen der Regierung in Damaskus kämen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gleich. Die Zivilisten in Aleppo seien schierem Terror und einem unerträglichen Leiden ausgesetzt. Bei Angriffen mit Fassbomben seien in Aleppo seit Anfang 2014 mehr als 3000 Zivilisten ums Leben gekommen. Bei Fassbomben handelt es sich um Metallbehälter, die mit Sprengstoff und Metallteilen gefüllt sind.  mehr

Ärztekammer: Reformen nach Organspende-Skandal greifen

Knapp drei Jahre nach Bekanntwerden des Göttinger Organspende-Skandals sehen Experten große Fortschritte. Die Reformen im deutschen Transplantationssystem hätten auch eine Abschreckungsfunktion. Das sagte der Vorsitzende der Ständigen Kommission Organtransplantation bei der Bundesärztekammer, Hans Lilie. Kein Chirurg werde mehr Manipulationen wagen. Der Göttinger Organspende-Skandal war 2012 bekanntgeworden. Ein Leberchirurg soll seine Patienten auf dem Papier kranker gemacht haben, als sie waren, um schneller an Spenderorgane zu kommen.  mehr

85 000 Trickfilmfans bis Sonntag in Stuttgart erwartet

Die Landeshauptstadt Stuttgart wird ab heute wieder zur Hochburg deutscher Trickfilmfans. 85 000 Besucher werden bis Sonntag auf dem Schlossplatz sowie in diversen Kinos im Stadtzentrum erwartet. Rund 1000 Trickfilme wetteifern um ein Preisgeld von insgesamt mehr als 60 000 Euro. Auf einer riesigen Leinwand werden zur Primetime am Abend open Air etwa der Klassiker «Toy Story» gezeigt, aber auch recht aktuelle Streifen wie «Baymax - Riesiger Robowabohu».  mehr

Bericht: Bundesregierung bestätigt NSA-Spionage mindestens bis 2013

Die Bundesregierung hat nach einem Medienbericht in einem Geheimpapier bestätigt, dass der US-Geheimdienst NSA mindestens bis August 2013 deutsche und europäische Ziele ausgespäht habe. Das ZDF-Politmagazin «Frontal21» konnte das Papier nach eigenen Angaben einsehen. Demnach stellte der Bundesnachrichtendienst damals fest, dass die NSA aktuelle Mail-Adressen von europäischen Politikern, Ministerien europäischer Mitgliedsstaaten, EU-Institutionen, aber auch Vertretungen deutscher Firmen ausspähe. Die US-Spionage-Praxis habe gegen deutsche Interessen verstoßen, werde dort eingeräumt.  mehr

Gericht verhandelt über Rückabwicklung von Lebensversicherungen

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe beschäftigt sich heute erneut mit der Kündigung von Kapitallebensversicherungen. Im Fokus stehen diesmal Kombi-Produkte, bei denen ein Darlehen von einer solchen Versicherung abgesichert wird. Die Frage ist, ob im Falle einer Kündigung beider Verträge nicht nur der Darlehensvertrag, sondern auch die extra zur späteren Tilgung abgeschlossene Lebensversicherung von der Bank rückabgewickelt werden muss. Sollte der BGH dies bejahen und damit im Sinne der Verbraucher urteilen, könnten auf die Banken schmerzhafte Verluste zukommen.  mehr

Ehefrau erwürgt: Cellist wegen Mordes vor Gericht

Vor dem Bonner Schwurgericht beginnt heute ein Mord-Prozess gegen einen Cellisten. Der 54 Jahre alte Orchestermusiker ist angeklagt, seine Frau - eine Konzertpianistin - erdrosselt zu haben. Laut Anklage hatte er sie nach einem Streit gefesselt, geknebelt und ihr eine Plastiktüte über den Kopf gezogen. Zwei Tage nach der Tat soll er die Leiche vergraben haben. Bei der Polizei meldete er die 50-Jährige als vermisst. Zwei Wochen später wurde der Mann festgenommen - er legte den Angaben zufolge ein Geständnis ab.  mehr

Lokführer beginnen fünftägigen Streik im Personenverkehr

Für die Fahrgäste der Deutschen Bahn wird es heute wieder ungemütlich. Die Lokführer sind in der Nacht um 2.00 Uhr auch im Personenverkehr in den Streik getreten, wie ein Bahnsprecher bestätigte. Sie wollen ihre Arbeit bis Sonntagmorgen ruhen lassen. Die Güterzüge der Bahn werden bereits seit gestern bestreikt. Die Bahn hat Ersatzfahrpläne aufgestellt. Demnach soll noch etwa jeder dritte Fernzug im Einsatz sein. Im Regionalverkehr will die Bahn 15 bis 60 Prozent des regulären Angebots aufrechterhalten. Auch die S-Bahnen sind von der Arbeitsniederlegung betroffen.  mehr

Lokführer dehnen Streik auf Personenverkehr aus

Der Streik bei der Deutschen Bahn trifft nun auch den Personenverkehr. Die bei der Gewerkschaft GDL organisierten Lokführer legten um 2.00 Uhr im bundesweiten Nah- und Fernverkehr die Arbeit nieder. Das bestätigte ein Bahnsprecher am frühen Morgen. Dieser achte Streik im laufenden Tarifkonflikt soll bis Sonntag um 9.00 Uhr dauern. Die Gütertransporte der Bahn werden bereits seit Montagnachmittag bestreikt. Die Bahn hat Ersatzfahrpläne aufgestellt.  mehr

Steuerschätzer beraten neue Einnahmeprognose für Staatskassen

Der Arbeitskreis Steuerschätzung beginnt heute in Saarbrücken mit den Beratungen über die neue Einnahmeprognose für die Staatskassen. Bund, Länder und Kommunen können sich dank der stabilen Konjunktur und robusten Lage auf dem Arbeitsmarkt auf mehr Steuereinnahmen einstellen als bisher geplant. Allein in diesem Jahr rechnen Experten mit einem zusätzlichen Einnahmeplus für den Staat zwischen sieben und neun Milliarden Euro im Vergleich zur November-Schätzung. Die endgültigen Ergebnisse der Steuerschätzer werden am Donnerstag verkündet.  mehr

Schmidt will Veröffentlichung von Hygiene-Sündern voranbringen

Verbraucher sollen nach dem Willen von Agrarminister Christian Schmidt künftig besser über Täuschungen und Gesundheitsrisiken bei Lebensmitteln informiert werden. Das gehe aus einem Gesetzentwurf hervor, der ihr vorliege, berichtet die «Welt». Schon seit 2012 sind die Behörden eigentlich verpflichtet, schwere Verstöße zum Beispiel gegen Hygienevorschriften zu veröffentlichen. So sollten Verbraucher schneller die Namen verantwortlicher Unternehmen erfahren. In der Praxis hakte es jedoch bei der Umsetzung, Gerichte stoppten Veröffentlichungen per Eilverfahren.  mehr

Volkswagen muss Aktionären nach Krisenwochen Rede und Antwort stehen

Europas größter Autobauer Volkswagen muss sich heute in bewegten Zeiten den kritischen Fragen seiner Aktionäre stellen. Auf dem Messegelände in Hannover erwartet der Konzern in zwei riesigen Hallen rund 3000 Anteilseigner zu seiner Hauptversammlung. Das Aktionärstreffen folgt einer rund drei Wochen langen Führungskrise, auf deren Höhepunkt VW-Patriarch Ferdinand Piëch nach mehr als einem Jahrzehnt an der Spitze seinen Rücktritt als Aufsichtsratschef erklärte und den seiner Frau und Aufsichtsrätin Ursula gleich mit.  mehr

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