Kinderschutzbund erlebt Spendenwelle nach Edathy-Absage

Die Ablehnung der Geldauflage von Sebastian Edathy im März hat dem niedersächsischen Landesverband des Deutschen Kinderschutzbundes einen Spendenregen beschert. Rund 160 000 Euro seien seither eingegangen. Wie der Vorsitzender des DKSB Niedersachsen, Johannes Schmidt, der dpa sagte, habe der Verband unzählige Zuschriften und Anrufe bekommen, nachdem er die Zahlung des ehemaligen Bundestagsabgeordneten nicht annehmen wollte. Der Kinderporno-Prozess gegen Edathy war gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt worden.  mehr

Lokführer planen neue Streiks in der kommenden Woche

Bei der Bahn soll es schon in der kommenden Woche wieder Streiks der Lokführer geben. Ihre Gewerkschaft GDL hat am Abend die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn für gescheitert erklärt. «Ich gehe davon aus, dass wir sehr zeitnah in die Arbeitskämpfe eintreten werden», kündigte GDL-Chef Claus Weselsky nach den Verhandlungen in Frankfurt an. Zu «tagesschau24» sagte er, die Streiks sollten schon «in der nächsten Woche» stattfinden. Die Öffentlichkeit werde rechtzeitig informiert. Die GDL hatte im vergangenen Jahr bereits viermal zum Streik aufgerufen.  mehr

Kinderschutzbund erlebt Spendenwelle nach Edathy-Absage

Die Ablehnung der Geldauflage von Sebastian Edathy im März hat dem niedersächsischen Landesverband des Deutschen Kinderschutzbundes einen Spendenregen beschert. Rund 160 000 Euro seien seither eingegangen, das Fünfzigtausendfache der gewöhnlichen Spendensumme. Wie der Vorsitzender des DKSB Niedersachsen, Johannes Schmidt, der dpa sagte, habe der Verband unzählige Zuschriften und Anrufe bekommen, nachdem er die Zahlung des ehemaligen Bundestagsabgeordneten nicht annehmen wollte. Der Kinderporno-Prozess gegen Edathy war gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt worden.  mehr

Hofreiter vermisst echte Reformen in Griechenland

Der Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat der griechischen Regierung vorgeworfen, keinen entschlossenen Reformkurs zu fahren. Nach einem zweitägigen Besuch in Athen sagte Hofreiter, es gebe keine effektiven Maßnahmen in der Verwaltung, bei der Steuerpolitik und zur Korruptionsbekämpfung. Ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone müsse unbedingt verhindert werden, sagte Hofreiter. Zuletzt hatten die Spekulationen über einen «Grexit», also einen Verzicht Athens auf den Euro, wieder zugenommen.  mehr

Bericht: Griechenland plant Milliarden-Deal mit Russland

Griechenland will nach Informationen von «Spiegel Online» durch ein Energieabkommen mit Russland bis zu fünf Milliarden Euro einnehmen. Das Geld solle in Form einer Vorauszahlung für die geplante Pipeline Turkish Stream fließen. Sie soll russisches Gas über die Türkei und Griechenland nach Europa bringen. Das Abkommen mit Russland solle voraussichtlich kommenden Dienstag unterzeichnet werden. Über das Vorhaben sei in Moskau während des Besuchs von Regierungschef Alexis Tsipras beraten worden.  mehr

Gladbachs Trainer Favre schließt Wechsel zu Borussia Dortmund aus

Gladbachs Trainer Lucien Favre hat Spekulationen über einen Wechsel zu Borussia Dortmund eine klare Absage erteilt. «Ich kann nur sagen: Ich werde die nächste Saison nicht Dortmund trainieren», sagte Favre am Abend nach dem 0:0 des Fußball-Bundesligisten bei Eintracht Frankfurt. Nach dem angekündigten Abschied von Jürgen Klopp aus Dortmund zum Saisonende war auch der Name des Schweizers als potenzieller Nachfolger genannt worden. Favre besitzt in Gladbach noch einen Vertrag bis 2017.  mehr

Bahn rammt Auto im Schwarzwald - Mädchen stirbt

Eine Regionalbahn hat in Baden-Württemberg das Auto einer Mutter und ihrer drei Töchter erfasst. Eine 15-jährige Tochter starb am Abend noch an der Unfallstelle, wie die Polizei in Offenburg mitteilte. Die Mutter wollte mit ihrem Wagen über einen unbeschrankten Bahnübergang in Ottenhöfen im Schwarzwald fahren. Dabei habe sie wohl die nahende Bahn übersehen, hieß es weiter. Die Frau sowie ihre 14 und 17 Jahre alten Töchter überlebten. Sie wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht.  mehr

Bundesweite «Woche für das Leben» wird in Hamburg eröffnet

Die bundesweite «Woche für das Leben» der evangelischen und katholischen Kirche wird heute in Hamburg eröffnet. An dem ökumenischen Gottesdienst in der Hauptkirche St. Katharinen nehmen auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, teil. In diesem Jahr lautet das Thema «Sterben in Würde». Im Mittelpunkt stehen die gesellschaftliche und politische Debatte zur Sterbehilfe sowie der Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen.  mehr

Besserer Schutz Ungeborener vor Folgen des Alkoholkonsums gefordert

Politiker von CDU und SPD fordern mehr Aufklärung über die gravierenden gesundheitlichen Folgen für Kinder, wenn eine Schwangere Alkohol trinkt. Der CDU-Abgeordnete Hubert Hüppe verlangte in der «FAZ», dass auf Flaschen mit alkoholischen Getränken ein gesetzlich vorgeschriebener Warnhinweis angebracht werden solle. SPD-Gesundheitsexpertin Hilde Mattheis plädierte dafür, dass Ärzte, Hebammen und Jugendämter besser zusammenarbeiten. Jedes Jahr kommen rund 10 000 Kinder mit geistigen und körperlichen Schädigungen zur Welt, weil ihre Mütter in der Schwangerschaft Alkohol getrunken haben.  mehr

Aktionstag gegen Freihandelsabkommen in ganz Deutschland

Kritiker des Freihandelsabkommens TTIP zwischen der EU und den USA und ähnlicher Vereinbarungen wollen heute bundesweit auf die Straße gehen. Die Proteste sind Teil eines internationalen Aktionstages. Nach Angaben des globalisierungskritischen Netzwerks Attac sind deutschlandweit in mehr als 200 Städten und Gemeinden Kundgebungen und Aktionen geplant. In Berlin soll es eine Menschenkette vom Potsdamer Platz über das Brandenburger Tor bis hin zur EU-Vertretung geben.  mehr

Bericht: Griechenland plant Milliarden-Deal mit Russland

Das von der Staatspleite bedrohte Griechenland will nach Informationen von «Spiegel Online» durch ein Energieabkommen mit Russland bis zu fünf Milliarden Euro einnehmen. Das Geld solle in Form einer Vorauszahlung für die geplante Pipeline Turkish Stream fließen. Sie soll russisches Gas über die Türkei und Griechenland nach Europa bringen. Die Höhe der Vorauszahlung werde mit drei bis fünf Milliarden Euro angegeben. Griechenland steht derzeit in zunehmend angespannten Verhandlungen mit Europa und dem IWF über die Freigabe weiterer Rettungskredite.  mehr

Loriots Geburtsstadt ehrt den Komiker mit «Waldmopszentrum»

Brandenburg/Havel (dpa) - Zu Ehren von Loriot wird das «Waldmopszentrum» heute mit der Bundesgartenschau in Brandenburg/Havel eröffnet. Einen Tag zuvor wurde nach Angaben des Kulturvereins Brandenburg die neunte Figur installiert. Die Anlage besteht aus einem Rudel von bronzenen gehörnten Waldmöpsen, dazu ein Sockel mit den Fußabdrücken Vicco von Bülows alias Loriot und Informationstafeln. Die Geburtsstadt des Komikers setzt ihrem Ehrenbürger damit ein Denkmal, das sich an seinen Sketch über den «Wilden Waldmops» anlehnt.  mehr

Experten bescheinigen Sturmgewehr G36 mangelnde Treffsicherheit

Nach monatelanger Prüfung hat eine vom Verteidigungsministerium eingesetzte Expertengruppe dem Sturmgewehr G36 mangelnde Treffsicherheit bescheinigt. Sowohl bei hohen Außentemperaturen als auch bei einer Erhitzung der Waffe durch Dauerfeuer stellten die Fachleute Präzisionsprobleme fest. «Ursächlich für die sinkende Treffwahrscheinlichkeit ist nicht eine der Komponenten, z.B. Munition oder Waffe, sondern das Gesamtsystem», heißt es in dem Bericht, der der dpa in Auszügen vorliegt. Die Grünen forderten schnelle Konsequenzen aus dem Bericht.  mehr

Gauck eröffnet Bundesgartenschau 2015

Nach mehr als sechs Jahren Vorbereitung startet heute die Bundesgartenschau 2015 in der Havelregion in Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Schirmherr Bundespräsident Joachim Gauck wird die bis Oktober laufende Veranstaltung eröffnen. Erstmals ist eine ganze Region Gastgeber, bislang war es immer nur eine Stadt. In Brandenburg/Havel, Premnitz, Rathenow und Amt Rhinow/Stölln in Brandenburg sowie in Havelberg in Sachsen-Anhalt geht das Programm am Sonntag richtig los. Alle Orte werden über 80 Kilometer durch den Fluss Havel verbunden.  mehr

Eltern von Opfer des Boston-Anschlags gegen Todesstrafe für Täter

Zwei Hinterbliebene eines Opfers des Terroranschlags beim Boston-Marathon wollen den Attentäter Dschochar Zarnajew nicht mit dem Tode bestraft sehen. In einem offenen Brief fordern die Eltern eines bei dem Anschlag getöteten achtjährigen Jungen die US-Regierung auf, die Forderung nach der Todesstrafe im laufenden Gerichtsverfahren fallenzulassen. Sonst könne sich der Prozess wegen der drohenden Berufungsverfahren jahrelang in die Länge ziehen. Die Geschworenen haben Zarnajew bereits für schuldig befunden. Sie müssen nun entscheiden ob er hingerichtet werden soll.  mehr

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