Medwedew warnt bei Einsatz von Bodentruppen in Syrien vor «Weltkrieg»

Der russische Regierungschef Dmitri Medwedew hat vor einem «Weltkrieg» im Falle der Entsendung westlicher oder arabischer Bodentruppen nach Syrien gewarnt. Bodentruppen würden den Krieg in Syrien nur auf unabsehbare Zeit verlängern, sagte er dem «Handelsblatt». Auch angesichts der vielen verschiedenen Kriegsparteien in Syrien sprach sich Medwedew für Verhandlungen als alleinige Möglichkeit zur Beendigung des Konflikts aus. Der russische Regierungschef rief im Vorfeld der Münchener Sicherheitstagung zu einer engen Kooperation zwischen Russland und dem Westen auf.  mehr

George Clooney lobt Angela Merkel für Flüchtlingspolitik

Hollywoodstar George Clooney hat Bundeskanzlerin Angela Merkel für ihre Flüchtlingspolitik gelobt. «Ich bin absolut einverstanden damit», sagte er auf dem roten Teppich der 66. Berlinale. Merkel müsse eine Menge Probleme bewältigen: Es gebe in Deutschland eine Million Flüchtlinge, das sei eine große Aufgabe, sagte der Hollywoodstar. Morgen will sich Clooney nach eigenen Angaben mit der Kanzlerin treffen. «Wir wollen sie fragen, was wir tun können.» Die USA müssten sich mehr engagieren, forderte er zugleich.  mehr

Clintons E-Mails müssen bis Ende des Monats veröffentlicht werden

Die restlichen E-Mails, die Hillary Clinton in ihrer Zeit als Außenministerin über einen privaten Server verschickt hat, müssen bis Ende des Monats veröffentlicht werden. Das verfügte ein Gericht in Washington. Als Außenministerin hatte Clinton ihren dienstlichen Schriftwechsel über einen privaten Server laufen lassen. Dafür steht sie massiv in der Kritik. Clinton galt lange als unangefochtene Favoritin bei den Demokraten. Am Dienstag musste sie bei der Vorwahl in New Hampshire eine herbe Niederlage einstecken. Ihr Konkurrent Bernie Sanders lag um 20 Prozentpunkte vor ihr.  mehr

Kabinett reiste seit 2013 für mehr als 1,5 Millionen Euro

Die Minister und Staatssekretäre der rot-grünen Landesregierung in Nordrhein-Westfalen haben 138 Auslandsreisen seit Beginn der Legislaturperiode im Mai 2013 unternommen. Dabei seien Kosten in Höhe von mehr als 1,5 Millionen Euro angefallen. Das gehe aus der noch unveröffentlichten Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP im Landtag hervor, berichtet die «Rheinischen Post» (Freitagausgabe).  mehr

Industrieverband: Griechenland droht wieder die Zahlungsunfähigkeit

Griechenlands Industrielle haben die Regierung in Athen aufgerufen, rasch die Verhandlungen mit den Gläubigern abzuschließen. Andernfalls drohe die Zahlungsunfähigkeit und die weitere Verarmung des griechischen Volkes, heißt es in einem Bericht des griechischen Industrieverbands SEB. Bereits am Vortag hatte Zentralbankchef Ioannis Stournaras Premier Alexis Tsipras zur umgehenden Umsetzung des Reformprogramms aufgefordert. «Jede Stunde, die ohne Einigung mit den Gläubigern vergeht, belastet das Wirtschaftsklima», erklärte Stournaras.  mehr

Bergung der Züge in Bad Aibling wird morgen fortgesetzt

Nach der Zugkatastrophe von Bad Aibling haben die Einsatzkräfte am Abend ihre Arbeiten zur Bergung der beiden Zugwracks unterbrochen. Die Aufräumarbeiten sollen morgen bei Tageslicht fortgesetzt werden, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mit. Der vermisste dritte Fahrtenschreiber sei auch zwei Tage nach dem Unglück noch nicht entdeckt worden, hieß es weiter. Die Experten hoffen, ihre Arbeiten am Wochenende abschließen zu können. Zwei Tage nach dem Unglück stieg die Zahl der Toten inzwischen auf elf, ein 47 Jahre alter Mann aus dem Landkreis München starb in einem Krankenhaus.  mehr

Industrieverband: Griechenland droht die Zahlungsunfähigkeit

Griechenlands Industrielle haben die Regierung in Athen aufgerufen, rasch die Verhandlungen mit den Gläubigern abzuschließen. Andernfalls drohe die Zahlungsunfähigkeit und die weitere Verarmung des griechischen Volkes, hieß es in einem Bericht des griechischen Industrieverbands SEB.  mehr

Merkel: Nato-Beteiligung am Kampf gegen Schleuser «wichtiger Schritt»

Kanzlerin Angela Merkel hat die Nato-Beteiligung am Kampf gegen Schleuserbanden in der Ägäis begrüßt. «Das ist wieder ein wichtiger Schritt, damit wir unsere Außengrenzen (…) schützen», sagte die CDU-Vorsitzende bei einem Wahlkampfauftritt im rheinland-pfälzischen Frankenthal. Die Verteidigungsminister der 28 Nato-Staaten hatten zuvor beschlossen, einen Marineverband in das Seegebiet zwischen der Türkei und Griechenland zu schicken. Er soll den Flüchtlingsstrom beobachten und Aufklärungsergebnisse an die nationalen Küstenwachen weitergeben.  mehr

USA und Brasilien treiben Suche nach Zika-Impfstoff voran

Die USA und Brasilien haben ein Abkommen zur raschen Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Zika-Virus unterzeichnet. Wie der brasilianische Gesundheitsminister Marcelo Castro mitteilte, sollen die Universität Texas und das Institut Evandro Chagas im nordbrasilianischen Bundesstaat Pará den Impfstoff entwickeln. Er soll in spätestens zwei Jahren zur Verfügung stehen. US-Präsident Barack Obama und Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff hatten zuvor vereinbart, das von Moskitos übertragene und womöglich gerade für Schwangere gefährliche Zika-Virus gemeinsam zu bekämpfen.  mehr

«Brexit»-Verhandlungen: Für EU-Gipfel bleiben offene Fragen

In den Reformverhandlungen mit Großbritannien gibt es weiterhin offene Punkte. Das verlautete nach einem Treffen von Botschaftern und Unterhändlern der EU-Staaten in Brüssel. Es habe gute Fortschritte zu technischen Fragen gegeben, wichtige politische Fragen blieben aber noch offen. Diese müssen nun die Staats- und Regierungschefs beantworten, die sich beim EU-Gipfel in der kommenden Woche treffen. Der EU-Gipfel soll dem britischen Premier David Cameron Reformen zusagen und so einen «Brexit», also einen Austritt aus der Europäischen Union, verhindern helfen.  mehr

Mainz 05 legt Vergütung von Präsident Strutz offen

Der FSV Mainz 05 hat auf den Vorwurf mangelnder Transparenz reagiert und unter anderem die Vergütung seines Präsidenten Harald Strutz offengelegt.  mehr

Gala zur Eröffnung der 66. Berlinale mit vielen Promis

Zur Eröffnung der 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin haben sich am Abend rund 1600 Promis und Filmfans im Berlinale-Palast am Potsdamer Platz versammelt. Umjubelte Stars auf dem roten Teppich waren unter anderem Hollywoodstar George Clooney und seine Ehefrau Amal. Clooney nahm sich viel Zeit, um Autogramme zu schreiben und in Handy-Kameras zu lächeln. Clooney gehört zu den Hauptdarstellern des Berlinale-Eröffnungsfilms «Hail, Caesar!» der US-Regisseure Joel und Ethan Coen. Die Brüder brachten auch ihre Darsteller Channing Tatum und Josh Brolin mit nach Berlin.  mehr

Elftes Todesopfer nach Zugunglück von Bad Aibling

Nach dem schweren Zugunglück von Bad Aibling ist die Zahl der Toten auf elf gestiegen. Zwei Tage nach der Kollision zweier Züge sei ein 47 Jahre alter Mann in einem Krankenhaus gestorben, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern mit. Der Mann stamme aus dem Landkreis München, hieß es weiter. Am Dienstag waren zwei Regionalzüge auf einer eingleisigen Strecke zusammengestoßen. Bei den Toten handelt es sich allesamt um Männer im Alter von 24 bis 60 Jahren. Sie stammen fast alle aus der Region, allerdings ist auch ein 38 Jahre alter Mann aus Brandenburg unter den Todesopfern.  mehr

Syrische Opposition: Angriffe müssen aufhören

München (dpa) – Unmittelbar vor den Syrien-Verhandlungen in München hat die syrische Opposition die Regierung von Machthaber Baschar al-Assad und deren Unterstützer eindringlich zu einem Ende der Gewalt aufgefordert. Die Angriffe auf Wohnviertel, Schulen und Krankenstationen müssten aufhören, sagte der Chef des Hohen Verhandlungskomitees der Regimegegner, Riad Hidschab, in München. Mit Blick auf die russischen Bombardements in der Region Aleppo sprach er von einer «nie gekannten Eskalation». Hidschab traf sich in München nach eigenen Angaben unter anderem mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier und dessen US-Kollegen John Kerry.  mehr

Dax schließt auf 16-Monatstief

Die Flucht aus Aktien in vermeintlich sichere Häfen wie Gold oder deutsche Staatsanleihen hat sich fortgesetzt. Die Börsenerholung zur Wochenmitte war damit nur ein kurzes Zwischenspiel. Es regierte wieder die Angst vor einer weltweiten Wirtschaftsflaute. Nachdem der Leitindex im Tagesverlauf bis auf rund 8699 Punkte abgerutscht war, ging er schließlich mit einem Abschlag von 2,93 Prozent bei 8752,87 Punkten aus dem Handel und damit auf dem tiefsten Stand seit Mitte Oktober 2014. Der Kurs des Euro stieg: Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1347 US-Dollar fest.  mehr

Firmenvideos von Kölner Unternehmen