Tötung eines Obdachlosen durch US-Polizei - Griff Opfer nach Waffe?

Die auf Video aufgenommene Tötung eines Obdachlosen durch Polizisten in Los Angeles ist von den Ermittlern als «extreme Tragödie» dargestellt worden. Polizeichef Charlie Beck sprach von einem «brutalen Kampf». Das Opfer habe in dem Gerangel mit Polizisten gewaltsam nach einer Waffe in der Pistolentasche eines Beamten gegriffen, sagte Beck. Auf den unbewaffenten Mann, der unter dem Spitznamen «Africa» bekannt war, waren fünf Schüsse abgegeben worden.  mehr

Mehr illegale Einreisen - Die meisten kommen aus Krisenländern

Die Zahl der illegalen Einreisen nach Deutschland nimmt zu - vor allem aus Krisenstaaten. Die Bundespolizei machte im vergangenen Jahr allein im Grenzgebiet rund 2,3 Millionen Kontrollen, um solche Verstöße zu verhindern. Dabei stellten die Beamten mehr als 30 000 unerlaubte Einreisen fest, 2013 waren es noch rund 17 000. Das geht aus einer Antwort auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor. Im kompletten Bundesgebiet zählte die Bundespolizei 2014 mehr als 57 000 illegal Eingereiste, etwa 75 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die meisten davon kamen aus Syrien, Eritrea und Afghanistan.  mehr

Bus mit Opern-Truppe stürzt Felshang hinab: 20 Tote in Zentralchina

Bei einem schweren Busunglück in Zentralchina sind 20 Menschen ums Leben gekommen. 13 weitere wurden verletzt, meldet die Nachrichtenagentur Xinhua. Der Bus mit einem örtlichen Opern-Ensemble war von der Straße abgekommen und eine steile Felswand hinabgestürzt. Der Unfall passierte in Linzhou nahe der Stadt Anyang in der Provinz Henan. Die Ursache wird noch untersucht. Der Bus war von der Künstlertruppe gemietet worden.  mehr

Nemzow-Begleiterin verlässt Russland

Die Zeugin des Mordes an dem russischen Oppositionellen Boris Nemzow hat Russland in Richtung Heimat verlassen. Anna Durizkaja habe einen Flug nach Kiew genommen, zitiert die russische Nachrichtenagentur Tass einen Sprecher des ukrainischen Außenministeriums. Die 23-Jährige hatte Nemzow begleitet, als dieser am späten Freitagabend mit vier Schüssen in den Rücken auf einer Brücke in Nähe des Kremls in Moskau getötet worden war. Durizkaja blieb unverletzt. Berichten zufolge gab sie an, den Täter nicht gesehen zu haben. Nemzow soll heute beigesetzt werden.  mehr

Experten zeigen sich bei MH370-Suche optimistisch

Fast ein Jahr nach dem Verschwinden von Flug MH370 gehen Experten davon aus, das Wrack der Maschine aus Malaysia doch noch zu finden. «Wir sind vorsichtig optimistisch», sagte ein Vertreter der Koordinationsstelle in Canberra. Das Gebiet und der Umfang dieser Suche seien zwar gewaltig, aber er halte daran fest, dieses Flugzeug zu finden. Das Malaysia-Airlines-Flugzeug mit 239 Menschen an Bord war am 8. März vorigen Jahres auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking spurlos vom Radar verschwunden.  mehr

Vierzehn Polizisten bei Viertliga-Spiel in Argentinien verletzt

Bei Ausschreitungen während eines Fußballspiels der vierten Liga sind in Argentinien 14 Polizisten verletzt worden, drei von ihnen schwer. Das meldet die Nachrichtenagentur Télam unter Berufung auf die Polizei. Anhänger des Vereins Deportivo Laferrere versuchten nach einem Tor des Rivalen Dock Sud, auf das Spielfeld zu gelangen, um die gegnerischen Spieler anzugreifen. Es kam unter anderem zu Steinwürfen und Schüssen. Mehrere Fahrzeuge wurden in Brand gesetzt. Zwei Menschen wurden festgenommen.  mehr

SPD will Punktesystem für Einwanderer - Drei Jahre Bleiberecht

Die SPD will mit einem Punktesystem Hunderttausende qualifizierte Einwanderer nach Deutschland locken. Das sieht ein Positionspapier für ein Einwanderungsgesetz vor, das die SPD heute vorstellen will. Jedes Jahr solle eine Quote festgelegt werden, wie viele Zuwanderer für welche Branchen man braucht. Bewerber bekämen gemäß Bedarf, Sprachkenntnissen und Ausbildung eine Punktzahl. Aufenthaltsgenehmigungen würden zunächst auf drei Jahre befristet - diese würden entfristet, wenn der Bewerber nachweist, dass er seinen Lebensunterhalt sichern kann.  mehr

Lebensmittelvergiftung bei mehr als 160 Schulleitern in Australien

Mehr als 160 Schulleiter haben sich nach einer Konferenz in Australien eine Lebensmittelvergiftung zugezogen. Rund zwei Dutzend mussten sich deshalb im Krankenhaus behandeln lassen. Eine erste Untersuchung lege eine Salmonellenvergiftung nahe, heißt es in Medienberichten. An der Konferenz im Kongresszentrum von Brisbane hatten vergangene Woche mehr als 1200 Delegierte teilgenommen.  mehr

Obama-Arbeitsgruppe will unabhängige Ermittlungen bei Polizeigewalt

Eine von US-Präsident Barack Obama eingesetzte Expertengruppe fordert, unabhängige Ermittlungen bei Polizeigewalt zur Pflicht zu machen. Es muss immer dann «externe und unabhängige Kriminalermittlungen» geben, wenn Bürger von Beamten getötet oder verwundet werden oder in Polizeigewahrsam sterben. Das schreiben die Autoren eines mehr als 100 Seiten langen Berichtes, der in Washington vorgelegt wurde. Die Arbeit der Sicherheitsbehörden müsse transparenter werden, um öffentliches Vertrauen zu schaffen.  mehr

Abschied von ermordetem Kremlkritiker Boris Nemzow in Moskau

In Moskau nehmen Freunde und Weggefährten heute Abschied von dem ermordeten Kremlkritiker Boris Nemzow. In den Räumen der Menschenrechtler vom Sacharow-Zentrum ist eine Trauerfeier geplant. Am Nachmittag soll Nemzow dann auf dem Moskauer Prominentenfriedhof Trojekurowo beigesetzt werden. Zu der Beerdigung wird auch der litauische Außenminister erwartet. Der 55-jährige Nemzow war Freitagabend mit vier Schüssen in den Rücken in Kremlnähe getötet worden.  mehr

Triebwerksproblem bei Militärhubschrauber NH90 häufiger als bekannt

Beim Militärhubschrauber NH90 sind noch häufiger Triebwerksprobleme aufgetreten als bisher bekannt. Das geht aus einem Brief der Staatssekretärin im Verteidigungsministerium, Katrin Suder, an den Haushaltsausschuss des Bundestages hervor. In dem Schreiben heißt es: International seien 19 solcher Vorfälle bekannt, darunter fünf bei der Bundeswehr. Bei zwei deutschen Transporthubschraubern fiel das Problem im Flugbetrieb auf. Die anderen drei Fälle wurden laut Ministerium «im Rahmen einer routinemäßigen Wartung» entdeckt.  mehr

Medien: Koalition regelt Verteilung von Milliarden-Investitionspaket

Die Bundesregierung hat sich auf die Verteilung des lange angekündigten Milliarden-Investitionspakets geeinigt. Die von der Union geführten Ministerien sollen in dem von 2016 bis 2018 ausgelegten Programm 4,5 Milliarden Euro zusätzlich erhalten. Das berichten die «Ruhr-Nachrichten» unter Berufung auf Koalitionskreise. Vor allem das Ministerium für Verkehr und Digitales, das Verteidigungsministerium sowie das Bildungs- und das Innenressort profitierten. Die von der SPD geführten Ministerien erhalten demnach 2,5 Milliarden Euro, vor allem das Wirtschafts- und Bauministerium.  mehr

Russische Gaslieferungen für Ukraine für Rest des Winters abgesichert

Die Lieferung von russischem Gas in die Ukraine ist für den Rest des Winters abgesichert. Die Ukraine versprach ausreichende Vorauszahlungen für den Monat März. Das berichtet die EU-Kommission in Brüssel nach mehrstündigen Verhandlungen mit verantwortlichen Ministern aus Moskau und Kiew. Auch der Transit von russischem Gas nach Europa sei gesichert. Gazprom werde lediglich jene Mengen liefern, die vorab bezahlt würden, sagte der russische Energieminister. Russland hatte zuvor im Streit um unbezahlte Gasrechnungen gedroht, der Ukraine von heute an das Gas abzustellen.  mehr

Vor Streiks: Länder fordern von Lehrern Bereitschaft zum Kompromiss

Vor den heutigen Lehrer-Streiks in mehreren Bundesländern hat Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn mehr Entgegenkommen von den Gewerkschaften verlangt. Diese müssten einsehen, dass zu einem Tarifergebnis auch ein Kompromiss gehöre. Das sagte der Chef der Tarifgemeinschaft deutscher Länder der Zeitung «Rheinische Post». Die Arbeitgeber hätten einen Tarifvertrag angeboten, mit dem auch die unterschiedlichen Verhältnisse in den alten und neuen Bundesländern aufgegeben würden. Dies hätten die Gewerkschaften ohne Grund abgelehnt.  mehr

Ebola-Konferenz zieht Zwischenbilanz der Seuchenbekämpfung

Mehr als 600 Teilnehmer wollen heute bei einer hochrangig besetzten Konferenz in Brüssel eine Zwischenbilanz im Kampf gegen Ebola ziehen. Angekündigt sind unter anderem die Präsidenten der stark betroffenen westafrikanischen Länder Guinea, Sierra Leone und Liberia. Ziel des Treffens ist die Abstimmung beim weiteren Vorgehen gegen das gefährliche Virus. Auch um die wirtschaftliche Lage in den Ländern soll es gehen. Neue Zusagen für finanzielle Hilfen erwartet die EU-Kommission nicht von dem Treffen.  mehr

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