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Prozess gegen Formel-1-Boss Ecclestone beginnt in München

München (dpa) – Vor dem Landgericht München beginnt heute der Strafprozess gegen Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone wegen Verdachts der Bestechung in Millionenhöhe. Der 83-Jährige soll dem früheren BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky 44 Millionen Dollar gezahlt haben, um damit im Jahr 2006 den Verkauf der Formel 1 in seinem Sinne zu beeinflussen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Briten Bestechung und Anstiftung zur Untreue in einem besonders schweren Fall vor. Ecclestone hatte die Bestechungsvorwürfe stets bestritten.  mehr

Ton zwischen USA und Russland im Ukraine-Konflikt wird rauer

Mit gegenseitigen Anschuldigungen heizen die USA und Russland den Ukraine-Konflikt weiter an. Der russische Außenminister Sergej Lawrow warf Washington vor, das Handeln der ukrainischen Regierung zu steuern. Das US-Außenministerium bezeichnete das als «lächerlich». Außenminister Frank-Walter Steinmeier rief Moskau und Kiew auf, zur Deeskalation beizutragen. Doch auch knapp eine Woche nach der Genfer Einigung auf einen Friedensplan bleibt die Lage im Osten des Landes bedrohlich. In mehreren Orten halten moskautreue Separatisten weiter Verwaltungsgebäude besetzt.  mehr

Zeitung: Regierung führt für Gesetzesvorhaben «Demografie-Check» ein

Die Bundesregierung unterzieht nach einem Zeitungsbericht künftig alle ihre Projekte einem internen «Demografie-Check». Das Innenministerium habe an alle anderen Ressorts einen entsprechenden Kriterienkatalog geschickt, berichtet die «Rheinische Post» unter Berufung auf Koalitionskreise. Anhand der 24 Punkte seien künftig Gesetzesvorhaben, Richtlinien und Investitionen hinsichtlich ihrer Auswirkungen für kommende Generationen zu überprüfen.  mehr

Linken-Chefin: Geplante Hartz-IV-Korrekturen teils verfassungswidrig

Die Linkspartei hat die geplanten Korrekturen an den Hartz-IV-Regelungen als teilweise verfassungswidrig kritisiert. Das sei eine Giftliste, sagte die Vorsitzende Katja Kipping der «Mitteldeutschen Zeitung». Das Recht auf Existenzsicherung sei Verfassungsrecht. Es wäre nicht das erste Hartz-Gesetz, das Karlsruhe kassiert. Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe hat sich unter anderem darauf verständigt, Langzeitarbeitslosen, die dreimal einen Termin beim Jobcenter versäumen, ihre Leistung komplett zu streichen statt nur zu kürzen.  mehr

Arbeiten an Unglücksfähre fortgesetzt

Vor der Küste Südkoreas haben die Bergungsmannschaften die Suche nach weiteren Leichen in der gesunkenen Fähre fortgesetzt. Eine Woche nach dem Kentern des Schiffes sind bislang mehr als 150 Tote geborgen worden. Fast 150 werden noch vermisst. In Südkoreas Medien hieß es, die Besatzung der Fähre habe zwei Wochen vor dem Unglück von einem technischen Problem mit dem Ruder berichtet. Der Defekt sei aber offenbar nicht behoben worden. Ermittler vermuten als eine mögliche Unglücksursache eine abrupte Kursänderung, wodurch die Ladung verrutscht und das Schiff in Schieflage geraten sei.  mehr

Bangladesch gedenkt der über 1100 Toten des Fabrik-Einsturzes

Ein Jahr nach dem verheerenden Fabrik-Einsturz von Rana Plaza wird in Bangladesch heute der mehr als 1100 Toten gedacht. Geplant sind mehrere Trauer-Zeremonien, außerdem soll es Demonstrationen für Arbeiterrechte geben. Der Einsturz am 24. April 2013 war das schwerste Fabrikunglück in der Geschichte Bangladeschs, wo viele Textilfirmen aus aller Welt nähen lassen. Als Reaktion auf das Unglück haben zahlreiche Handelskonzerne ein rechtlich bindendes Abkommen für Feuer- und Gebäudesicherheit unterzeichnet.  mehr

«SZ»: Regierung blockiert Rüstungsausfuhren nach Russland

Wegen des Konflikts um die Ukraine genehmigt die Bundesregierung derzeit keine Rüstungsexporte nach Russland. Fast 70 Anträge mit einem Gesamtwert von gut fünf Millionen Euro stecken aktuell im Genehmigungsverfahren, berichtet die «Süddeutsche

Zeitung» unter Berufung auf das Wirtschaftsministerium. Dabei gehe es nicht um Kriegswaffen, sondern um nicht näher bezeichnete Rüstungsgüter. Im März hatte Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel die Ausfuhr einer Gefechtsübungsanlage nach Russland vorerst auf Eis gelegt.   mehr

Autobombe reißt in Kenias Hauptstadt vier Menschen in den Tod

Bei der Explosion einer Autobombe sind in der kenianischen Hauptstadt Nairobi vier Menschen getötet worden. Wie das Innenministerium mitteilte, stoppten Polizisten ein verdächtiges Fahrzeug und deren zwei Insassen. Nachdem der Wagen auf das Gelände einer Polizeiwache gebracht worden war, detonierte der Sprengsatz. Die beiden Insassen und zwei Polizisten starben. Der Vorfall ereignete sich in einem Teil der Stadt, der als Hochburg von Sympathisanten und Mitgliedern der Islamistengruppe Al Shabaab gilt.  mehr

Schalke-Chef Tönnies wegen möglicher Putin-Reise in der Kritik

Aus der Politik ist Kritik an Vorstandschef Clemens Tönnies vom FC Schalke 04 laut geworden. Grund ist ein möglicher Besuch des Fußball-Bundesligisten bei Russlands Staatschef Wladimir Putin. In der momentanen Lage eine Einladung in den Kreml anzunehmen und sich so instrumentalisieren zu lassen, zeuge nicht wirklich von Fingerspitzengefühl, sagte CDU-Generalsekretär Peter Tauber der «Bild». Sport könne aufgrund seiner großen gesellschaftlichen Bedeutung nie völlig politikfrei sein. Tönnies hatte auch betont, trotz der umstrittenen Rolle Russlands in der Ukrainekrise zum Schalker Trikotsponsor Gazprom zu stehen.  mehr

Facebook verdient mehr Geld als gedacht

Der ständige Zustrom neuer Nutzer zahlt sich für Facebook in klingender Münze aus. Weil das soziale Netzwerk damit interessanter für Werbetreibende wird, stieg im ersten Quartal der Umsatz um 72 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar. Der Gewinn verdreifachte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf unterm Strich 642 Millionen Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. Das Ergebnis war besser als von Analysten erwartet. Die Aktie stieg nachbörslich um 3 Prozent.  mehr

Internationaler Drogenhändlerring in Costa Rica zerschlagen

Die Polizei in Costa Rica hat einen internationalen Drogenhändlerring zerschlagen. Bei mehreren Razzien in der Hauptstadt San José sei über eine Tonne Kokain beschlagnahmt worden, teilte das Ministerium für öffentliche Sicherheit mit. Zehn Verdächtige aus Costa Rica und Mexiko seien festgenommen worden. Die Bande habe den vorläufigen Ermittlungsergebnissen zufolge Kokain aus den Anbaugebieten in der südamerikanischen Andenregion über Costa Rica in die USA geschmuggelt, teilte die Polizei mit.  mehr

Jodie Foster heiratet Freundin Alexandra Hedison

Oscar-Preisträgerin Jodie Foster hat nach US-Medienberichten ihre Freundin, die Fotografin und Schauspielerin Alexandra Hedison, geheiratet. Fosters Sprecher habe die Eheschließung bestätigt, berichtete das Promi-Portal «Eonline.com». Die Feier soll am Wochenende stattgefunden haben. Das Paar ist knapp ein Jahr zusammen. Bei der Verleihung der Golden Globes im Januar 2013 hatte sich Foster beim Empfang eines Ehrenpreises öffentlich zu ihrer Homosexualität bekannt.  mehr

Dow-Jones-Index kaum verändert

Trotz schwächer als erwartet ausgefallener Konjunkturdaten hat sich der US-Leitindex Dow Jones stabil gezeigt. Der weltweit wichtigste Börsenindex trat mit minus 0,08 Prozent bei 16 501 Punkten auf der Stelle. Der Kurs des Euro bewegte sich im späten US-Handel kaum und stand zum Schluss bei 1,3816 Dollar.  mehr

Angelkutter vor Rügen mit 13 Menschen an Bord gerettet

Sassnitz (dpa) – Vor der Insel Rügen ist ein Angelkutter mit 13 Menschen an Bord aus Seenot gerettet worden. Der Kutter drohte am Nachmittag bei starken Nordostwinden nach einem Maschinenschaden vor der Steilküste nördlich von Sassnitz zu stranden, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger mitteilte. Ein Seenotkreuzer eilte dem Kutter zu Hilfe, nahm den 15 Meter langen Havaristen an den Haken und brachte ihn in den sicheren Hafen von Sassnitz.  mehr

Pech für Steinmeier: Schon wieder Panne bei Regierungsflieger

Außenminister Frank-Walter Steinmeier ist erneut wegen einer Flugzeugpanne auf einer Dienstreise aufgehalten worden. In Äthiopien waren es Ende März fünf Stunden Verspätung wegen einer Computerpanne. Jetzt konnte Steinmeier immerhin schon nach zwei Stunden von der Republik Moldau nach Georgien weiterfliegen. Diesmal sorgte eine defekte Dichtung in einer Kerosinleitung für die Verspätung. Steinmeier hatte den französischen Außenminister Laurent Fabius als Gast an Bord. Der nahm die Panne aber gelassen. «Wir bleiben sogar in Schwierigkeiten vereint», scherzte er.        mehr

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