Greenpeace: 8000 Tonnen Öl verschmutzen jährlich die Nordsee

Greenpeace stellt heute in Hamburg einen Bericht zu den Auswirkungen der Öl- und Gasindustrie in der Nordsee vor. Es sei die größte Industrieregion Europas. Durch den Förderbetrieb würden jährlich mehr als 8000 Tonnen Öl das Meer verdrecken. Zudem sei die Nordsee voller Förderplattformen. Rund 500 Plattformen müssten in den nächsten 30 Jahren abgebaut werden. Die Zerlegung müsse an Land geschehen. Das sei nach der Greenpeace-Kampagne gegen die Versenkung der Ölplattform «Brent Spar» vor 20 Jahren vorgeschrieben.  mehr

Mehr Unfälle mit Elektrofahrrädern auf Deutschlands Straßen

Berlin (dpa) – Elektrofahrräder sind im vergangenen Jahr in 3700 schwere Unfälle verwickelt gewesen. Dabei starben 59 Menschen, 1120 wurden verletzt. Das geht aus Zahlen des Automobilclubs ACE hervor. Der Club bezieht sich dabei auf Daten des Statistischen Bundesamts. Nach Einschätzung eines ACE-Sprechers dürften die tatsächlichen Zahlen aber höher liegen: Nur etwa 40 Prozent der Unfälle mit Rädern würden statistisch erfasst. Der Verkauf solcher Räder boomt: 480 000 E-Bikes wurden 2014 verkauft, 70 000 mehr als 2013.  mehr

Baltimore verhängt Ausgangssperre - Randale und Plünderungen

Nach schweren Ausschreitungen gilt in Baltimore eine nächtliche Ausgangssperre. Bürgermeisterin Stephanie Rawlings-Blake verhängte die Sperre für eine Woche von 22.00 Uhr abends bis 5.00 Uhr morgens. Der Gouverneur des US-Bundesstaats Maryland, Larry Hogan, berief die Nationalgarde ein und rief den Notstand aus. Demonstranten setzten Geschäfte in Brand, plünderten und zerstörten Autos. Zahlreiche Polizisten wurden verletzt. Die Ausschreitungen wurden durch den Tod eines Afroamerikaners ausgelöst, der nach seiner Festnahme eine Rückenmarkverletzung erlitten hatte.  mehr

Kitas droht Dauerstreik - Verdi erklärt Verhandlungen für gescheitert

Nach fünf ergebnislosen Verhandlungsrunden droht in Kindertagesstätten ab Ende nächster Woche ein unbefristeter Streik der Erzieher. Die Gewerkschaft Verdi erklärte die Tarifverhandlungen für die 240 000 Erzieher und Sozialarbeiter für gescheitert. Sie lässt ihre Mitglieder Anfang Mai in einer Urabstimmung über das weitere Vorgehen entscheiden. Wenn mindestens drei Viertel der Mitglieder für Streik stimmen, müssen die Eltern mit geschlossenen Kitas rechnen, heißt es von Verdi. Die Gewerkschaft sicherte den Eltern zu, sie frühzeitig über Schließungen zu informieren.  mehr

Zwölf Tote bei Unwetter in Brasilien

Mindestens zwölf Menschen sind im Nordosten Brasiliens bei einem Unwetter umgekommen. Die Opfer wurden von zwei Erdrutschen in Salvador verschüttet, berichtet das Nachrichtenportal G1. Mehrere Menschen werden noch vermisst. Die starken Regenfälle der vergangenen Wochen haben in der Hauptstadt des Bundesstaates Bahía Überschwemmungen verursacht. Bewohner der Stadtteile an der Küste müssen Boote oder Surfbretter auf den Straßen benutzen.  mehr

Tsipras gegen Neuwahlen auch bei erfolglosen Schulden-Gesprächen

Athen (dpa) - Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras hat Neuwahlen auch für den Fall erfolgloser Gespräche mit den Gläubigern über eine finanzielle Rettung Griechenlands ausgeschlossen. Es mache keinen Sinn, Neuwahlen anzustreben, sagte Tsipras der Webseite «enikos.gr». Gleichzeitig zeigte sich Tsipras erneut optimistisch, dass es eine Lösung in den Verhandlungen mit den Geldgebern geben werde. Er verteidigte auch, dass andere Funktionäre seiner Syriza-Partei bei der Frage nach Neuwahlen andere Ansichten hätten.     mehr

EU-Parlament stimmt über Autonotruf eCall ab

Straßburg (dpa) - Das EU-Parlament stimmt am Mittag über das automatische Notrufsystem eCall ab. Bei einem Unfall soll eCall einen 112-Notruf auslösen. Dies soll die Zeit bis zum Eintreffen der Helfer verkürzen. Ab dem 31. März 2018 soll das System zur Pflicht werden, und die Autobauer sollen alle neuen Modelle mit der nötigen Technologie ausrüsten. Das System soll nur bestimmte Daten weitergeben, darunter Ort und Zeitpunkt des Unfalls. Um einen Missbrauch der Daten zu verhindern, soll eCall ungenutzte Informationen kontinuierlich löschen.   mehr

Nationalgarde nach Baltimore einberufen

Wegen der gewaltsamen Ausschreitungen in Baltimore hat der Gouverneur des US-Bundesstaats Maryland die Nationalgarde einberufen. Außerdem rief Larry Hogan für die Stadt an der Ostküste den Notstand aus. Dort wurden mindestens sieben Polizisten schwer verletzt, Geschäfte wurden geplündert und Polizeiautos in Brand gesteckt. Auch eine Drogerie brannte. Ausgelöst wurden die Ausschreitungen durch den Tod des Afroamerikaners Freddie Gray, der nach seiner Festnahme eine  Rückenmarkverletzung erlitten hatte.  mehr

Studie warnt vor globaler Waldvernichtung - Amazonas stark bedroht

In den nächsten 15 Jahren könnten laut einer neuen Studie weltweit bis zu 170 Millionen Hektar Wald verschwinden. Dies entspreche fast der fünffachen Fläche Deutschlands, teilte die Umweltorganisation WWF mit. Mit den größten Verlusten müsse in den Tropen gerechnet werden. Besonders betroffen seien Borneo, die Mekong-Region und das Amazonas-Gebiet. Der Amazonas könnte sogar ein Drittel seiner Waldfläche verlieren. Hauptgründe seien die Ausweitung der Agrarindustrie, Viehhaltung sowie Straßen- und Kraftwerksbau.  mehr

Medien: BND-Berichte gingen an leitende Mitarbeiter im Kanzleramt

In der Spionageaffäre um den Bundesnachrichtendienst werden Details über die Informationskette ins Kanzleramt bekannt. Dokumente aus dem NSA-Untersuchungsausschuss belegen laut «Bild», welche Mitarbeiter im Kanzleramt seit Jahren über die Vorfälle informiert waren. Demnach gingen entsprechende Berichte in den Jahren 2008 und 2010 an Referatsleiter. In der neuen Affäre geht um den Vorwurf, dass der US-Geheimdienst NSA mit Hilfe des BND versucht hat, europäische Unternehmen, Personen und Behörden zu überwachen.  mehr

Mit Messer bewaffneter Mann von Polizist angeschossen

Bei einem Einsatz in Grünstadt in Rheinland-Pfalz hat ein Polizist auf einen Mann geschossen und ihn lebensgefährlich verletzt. Am Abend waren zwei Streifen nach einem Notruf zu einem Mehrfamilienhaus gefahren, wo es einen Ehestreit gab. Der Wohnungsinhaber öffnete den Polizisten die Tür und ging unvermittelt mit einem Küchenmesser auf sie los. Auch nach mehrmaliger Aufforderung ließ der Mann das Messer nicht fallen, auch Pfefferspray konnte ihn nicht stoppen. Ein Beamter gab deshalb zwei Schüsse ab. Der Mann wurde am Bauch getroffen.  mehr

Merkel und Poroschenko fordern Umsetzung des Donbass-Friedensplans

Kiew (dpa) - Kanzlerin Angela Merkel und der ukrainische Präsident Petro Poroschenko haben die Umsetzung des Friedensplans für das Kriegsgebiet Donbass gefordert. Die beiden hätten in einem Telefonat über andauernde Verstöße gegen die vereinbarte Waffenruhe durch prorussische Separatisten gesprochen, teilte das Präsidialamt in Kiew mit. Der Friedensprozess für die Ostukraine kommt seit Wochen nicht voran. Gegen die Feuerpause verstoßen die Konfliktparteien nahezu täglich.  mehr

Ausschreitungen in Baltimore - Mindestens sieben Polizisten verletzt

Nach dem Tod eines 25-jährigen Afroamerikaners ist es in der US-Ostküstenstadt Baltimore zu gewalttätigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Mindestens sieben Beamte wurden verletzt. TV-Bilder zeigen Demonstranten, die ein Polizeiauto demolieren und Flaschen und Steine auf Beamte werfen. Mehrere Geschäfte wurden geplündert. Die Polizei setzte Tränengas und Pfefferspray ein. Ausgelöst wurde die Gewalt durch den Tod Freddie Grays, der vor rund zwei Wochen nach seiner Festnahme eine Rückenmarkverletzung erlitten hatte und starb.  mehr

In Kitas droht unbefristeter Streik - Tarifverhandlungen gescheitert

Ab Ende nächster Woche droht in Kindertagesstätten ein unbefristeter Streik der Erzieher. Die Gewerkschaft ver.di erklärte die Tarifverhandlungen für die 240 000 Erzieher und Sozialarbeiter für gescheitert und lässt ihre Mitglieder über einen unbefristeten Streik abstimmen. Wenn sich mindestens drei Viertel der Mitglieder positiv zum Streik äußerten, müssten die Eltern mit geschlossenen Kitas rechnen, heißt es von ver.di. Die Gewerkschaft fordert eine höhere Eingruppierung der Beschäftigten. Das würde im Durchschnitt zu Einkommensverbesserungen von rund zehn Prozent führen.  mehr

Wall Street beginnt Woche mit leichten Verlusten

Schwache Biotech-Aktien haben dem US-Aktienmarkt den Schwung genommen. Auch die optimistischen Erwartungen an den nach Handelsende erwarteten Apple-Quartalsbericht konnten die Verluste letztlich nicht verhindern. Der Dow Jones verlor 0,23 Prozent auf 18 037,97 Punkte. Der Euro schaffte es nur kurz über die Marke von 1,09 US-Dollar. Zuletzt rutschte die Gemeinschaftswährung wieder etwas ab auf 1,0885 Dollar.  mehr

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