Rehe bremsen Flugzeuge in Japan aus

Rehe haben einen Flughafen in Japan lahmgelegt. Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo meldet, knabberten sich  sieben Tiere seelenruhig auf dem Regionalflughafen Chitose durchs Gras. Das Gelände wurde gesperrt. Die Passagiere von 31 Flugzeugen mussten sich bis zu drei Stunden in Geduld üben. Ein benachbarter Luftwaffenstützpunkt bot vorübergehend eine Ausweichmöglichkeit an. Einige Maschinen wurden auf andere Orte umgeleitet. Mit Schneepflügen und anderen Fahrzeugen wurden die Tiere vertrieben.  mehr

Netanjahu beschwört in Rede Feindbild eines radikalen Irans herauf

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat bei einer umstrittenen Rede das Feindbild eines «dunklen und mörderischen» Irans heraufbeschworen. Das «radikale Regime» in Teheran bezeichnete der Regierungschef vor dem US-Kongress als unberechenbar. Er warnte die Amerikaner in deutlichen Worten vor dem geplanten Atomabkommen. Für US-Präsident Barack Obama enthielt die 40 Minuten lange Rede keine Neuigkeiten. Eine Sprecherin des iranischen Außenministeriums bezeichnete sie als langweilig.  mehr

Zehn Festnahmen nach Pegida-Demonstration in Karlsruhe

Nach einer Demonstration der islamkritischen Pegida-Bewegung in Karlsruhe sind zehn Menschen festgenommen worden. In der Stadt protestierten am Abend etwa 200 Pegida-Anhänger. Ihnen standen rund 500 Gegendemonstranten gegenüber. Es kam zu Zusammenstößen. Anhänger des linken Spektrums warfen mit Steinen und Eiern. Mehrere Menschen wurden verletzt, darunter ein Polizist. Zehn Personen wurden festgenommen, ihnen wird unter anderem Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung vorgeworfen.  mehr

Institut: 382 Patienten erhalten Cannabis als Schmerzmittel

In Deutschland können derzeit 382 Patienten Cannabis legal als Schmerzmittel einsetzen. An der Spitze liegt NRW mit 93 Patienten. Bayern folgt mit 84 auf dem zweiten Platz. Dies geht aus einer Auflistung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte hervor. Die wenigsten Cannabis-Patienten sind in den neuen Bundesländern zu finden: In Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt ist es jeweils ein Patient, in Sachsen sind es vier und in Thüringen und Brandenburg jeweils fünf.  mehr

Australier in Handschellen auf Weg zu indonesischer Hinrichtungsinsel

Zwei in Indonesien wegen Drogenschmuggels zum Tode verurteilte Australier sind aus ihrem Gefängnis in Bali abgeholt worden. Fernsehsender zeigen, wie Andrew Chan und Myuran Sukumaran in Handschellen ein Flugzeug bestiegen, das sie nach Cilacap fliegen soll. Die Stadt liegt in der Nähe der Insel Nusakambangan, wo indonesische Erschießungskommandos die Todesstrafe vollstrecken. Angehörige, Anwälte und die australische Regierungsspitze haben vergeblich um Gnade gebeten.  mehr

Bericht: Union will «Soli» von 2020 an schrittweise senken

Die Unionsspitze will den Solidaritätszuschlag vom Jahr 2020 an schrittweise senken. Darauf hätten sich die Vorsitzenden von CDU und CSU, Angela Merkel und Horst Seehofer, mit Finanzminister Wolfgang Schäuble verständigt, schreibt die «Süddeutsche Zeitung». Der Zuschlag solle über einen längeren Zeitraum abgeschmolzen werden, zum Beispiel bis 2030. Schäuble war bislang wie auch SPD und Grüne dafür, den Solidaritätszuschlag künftig in die Einkommensteuer zu integrieren. So wäre er auch den Ländern und Kommunen im Westen zugutegekommen. Die SPD kritisiert die Pläne der Unionsspitze.  mehr

Rost am Gebrauchtwagen: Streit zwischen Käuferin und Händler vor BGH

Rostschäden beim Kauf eines Gebrauchtwagens beschäftigen heute den Bundesgerichtshof. Der BGH muss über die Klage einer Frau entscheiden, die nach dem Kauf eines gebrauchten Autos feststellen musste, dass wegen eines Produktionsfehlers Rost auftrat. Vor dem Amtsgericht Waldshut-Tiengen war die Klägerin zunächst erfolgreich: Der Autohändler wurde dazu verurteilt, für die Schäden in Höhe von rund 2160 Euro aufzukommen. Das Landgericht wies die Klage in der zweiten Instanz jedoch wegen Verjährung zurück. Jetzt will die Käuferin erreichen, dass das erste Urteil gilt.  mehr

Schaden am Triebwerk zwingt Flugzeug nach Start in Dresden zur Umkehr

Ein Schaden an einem Triebwerk hat den Piloten eines Flugzeugs nach dem Start in Dresden zur Umkehr gezwungen. Die Maschine war mit knapp 40 Menschen an Bord Richtung Zürich gestartet. Kurz danach sei es zum Ausfall eines Triebwerks gekommen, berichtet die Feuerwehr Dresden. Der Pilot sei umgedreht und zurückgeflogen. Die Feuerwehr rückte am Abend mit etwa 80 Einsatzkräften und mehr als 20 Fahrzeugen an. Die Landung sei aber ohne Zwischenfälle verlaufen, hieß es im Einsatzbericht.  mehr

«The Big Bang Theory»-Star Jim Parsons erhält Hollywood-Stern

US-Schauspieler Jim Parsons wird auf Hollywoods «Walk of Fame» mit einer Sternenplakette geehrt. Der Star der TV-Serie «The Big Bang Theory» soll seinen Stern am 11. März auf dem berühmten Bürgersteig enthüllen. Der Emmy- und Golden-Globe-Preisträger ist in der Hit-Sitcom für seine Rolle als Physiker Sheldon Cooper bekannt. Die TV-Serie um schräge Wissenschaftler und eine hübsche Kellnerin ist in Deutschland seit 2009 auf ProSieben zu sehen. Im Januar lief die achte Staffel an.  mehr

Prozess um Terroranschlag in Boston beginnt mit Eröffnungsplädoyers

Fast zwei Jahre nach dem Terroranschlag auf den Marathon in Boston beginnt heute in der US-Metropole der Prozess gegen den mutmaßlichen Attentäter Dschochar Zarnajew. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 21-Jährigen vor, mit seinem Bruder auf der Zielgeraden des berühmten Marathons zwei Bomben gezündet zu haben. Durch die Explosionen waren drei Zuschauer getötet und 260 verletzt worden. Zarnajew muss sich zudem wegen Mordes an einem Polizisten während der Flucht einige Tage nach der Tat verantworten. Bei dieser war sein 26 Jahre alter Bruder erschossen worden.  mehr

Umfrage: Große Mehrheit der Bürger steht weiter zum Mindestlohn

Die große Mehrheit der Bevölkerung befürwortet einer Umfrage zufolge weiterhin den Mindestlohn - trotz der Debatte um die als bürokratisch kritisierten Dokumentationspflichten. Demnach halten 86 Prozent die Einführung der gesetzlichen Lohnuntergrenze in Höhe von 8,50 Euro nach wie vor für richtig. Nur etwa jeder Zehnte lehne das Gesetz ab, berichtet die «Süddeutsche Zeitung» unter Berufung auf eine repräsentative Umfrage von Infratest Dimap im Auftrag des DGB. Gefragt wurden gut 1000 repräsentativ ausgewählte Bürger.  mehr

Zeitung: Schüsse auf NSA-Gebäude bei Washington

Auf das Hauptquartier des US-Geheimdienstes NSA ist geschossen worden. Eines der Gebäude in Fort Meade im Bundesstaat Maryland sei von mehreren Schüssen getroffen worden, berichtet die «Washington Post» unter Berufung auf die Polizei. Verletzte habe es nicht gegeben. Polizei und NSA sind für eine Stellungnahme bislang nicht zu erreichen. Die National Security Agency war nach Enthüllungen des Ex-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden über deren umfangreichen Spionageprogramme weltweit in die Kritik geraten.  mehr

Weitere Warnstreiks im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder wollen die Gewerkschaften heute weiter Druck machen. Nach der ersten Warnstreikwelle gestern legen erneut vor allem angestellte Lehrer die Arbeit nieder. Schwerpunkte der Proteste bilden Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern, aber auch in Baden-Württemberg sind Protestaktionen geplant. Gestern hatten sich nach Angaben der Gewerkschaft GEW rund 5000 angestellte Lehrkräfte an Warnstreiks beteiligt. Hinzu kamen Mitarbeiter von Kliniken und Ämtern.  mehr

US-Medien: Viele Promi-Gäste bei «Mr. Spocks» Beerdigung

An der Beerdigung von «Mr. Spock», dem legendären «Raumschiff Enterprise»-Star Leonard Nimoy, haben auch viele Prominente teilgenommen. Unter den 300 Trauergästen in Los Angeles seien unter anderem «Star Trek»-Regisseur J.J. Abrams und die Schauspieler Zachary Quinto sowie Chris Pine gewesen, berichtet die US-Zeitschrift «People». Der Schauspieler, der in den «Enterprise»-Filmen als «Halb-Vulkanier» mit Spitzohren berühmt wurde, war vergangenen Freitag im Alter von 83 Jahren gestorben.  mehr

Bericht: «Soli» soll von 2020 an schrittweise gesenkt werden

Die Unionsführung will den Solidaritätszuschlag nach Informationen der «Süddeutschen Zeitung» vom Jahr 2020 an schrittweise senken. Darauf hätten sich die Parteivorsitzenden von CDU und CSU, Angela Merkel und Horst Seehofer, mit Finanzminister Wolfgang Schäuble verständigt, schreibt die Zeitung. Der Zuschlag solle über einen längeren Zeitraum abgeschmolzen werden, zum Beispiel bis 2030. Die SPD-Führung kennt die Pläne, hält sich mit einer Stellungnahme aber noch zurück.  mehr

Firmenvideos von Kölner Unternehmen