Fast 3200 Zika-Fälle bei Schwangeren in Kolumbien

In Kolumbien steigt die Zahl der Zika-Infektionen bei Schwangeren nach Angaben der Staatsführung weiter an. Inzwischen gebe es fast 3200 Fälle, sagte Präsident Juan Manuel Santos in Bogotá. Insgesamt hätten die Behörden bislang mehr als 25 000 Zika-Fälle registriert. Ob es sich dabei um bestätigte Infektionen oder um Verdachtsfälle handelte, ist noch unklar. In dem südamerikanischen Land seien aber bislang keine Schädelfehlbildungen bei Neugeborenen in Verbindung mit einer Zika-Infektion festgestellt worden.  mehr

Nordkorea brüskiert Nachbarländer mit Raketenstart

Trotz internationaler Warnungen hat Nordkorea nach südkoreanischen Angaben eine Langstreckenrakete abgefeuert. Südkoreanische Medien berichteten zunächst, der Start sei womöglich fehlgeschlagen. Später meldete die Nachrichtenagentur Yonhap dann, die Rakete habe offenbar ein Objekt auf eine Erdumlaufbahn gebracht. Das nordkoreanische Regime kündigte eine Stellungnahme für den Mittag an. Südkorea, die USA und Japan beantragten eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats in New York.  mehr

«Schull- un Veedelszöch» ziehen durch Köln

In Köln ziehen heute wieder die «Schull- un Veedelszöch» durch die Straßen. Angesichts der angespannten Sicherheitslage ist die Kölner Polizei dieses Jahr mit verstärkten Kräften vertreten. Der Zug umfasst insgesamt 8000 Teilnehmer aus 48 Schulen und 57 Vereinen. Etwa eine Viertelmillion Besucher stehen am Rand und fangen Kamelle, feuern aber vor allem die vielen Fußgruppen zum Durchhalten an.  mehr

Jecken entscheiden über Absage von Rosenmontagszügen

Die Karnevalsvereine im Rheinland müssen heute entscheiden, ob sie wegen des heraufziehenden Sturmtiefs ihre Rosenmontagszüge absagen. Vor allem in Düsseldorf wird eine Absage diskutiert. Die Jecken in Köln hingegen wollen ihren Karnevalszug wenn irgendwie möglich auch bei starkem Wind stattfinden lassen. In Mainz wird überlegt, auf die «Schwellköppe», die überdimensionalen Pappmachéköpfe, zu verzichten.  mehr

Fischkutter sinkt vor Fehmarn

Zwei Fischer sind bei einem Unglück vor der Küste der Ostseeinsel Fehmarn ums Leben gekommen. Wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger in Bremen mitteilte, konnten der Kapitän des Kutters und ein Besatzungsmitglied nach einer mehrstündigen Suche nur noch tot aus dem kalten Wasser geborgen werden. Die groß angelegte Rettungsaktion hatte begonnen, nachdem der Kutter «Condor» am Abend 6,5 Kilometer östlich von Fehmarn vermisst worden war. Wie es zu dem Unglück kam, ist noch unklar.  mehr

USA fordern nach Nordkoreas Raketenstart «ernste Konsequenzen»

Die USA haben Nordkoreas Start einer Langstreckenrakete als «destabilisierend und provokativ» verurteilt. Zugleich setzten sich die Vereinigten Staaten für «ernste Konsequenzen» ein, erklärte US-Sicherheitsberaterin Susan Rice in Washington. Auch US-Außenminister John Kerry prangerte den Raketenstart als Bedrohung für die Sicherheit der Region und der USA an. Er sagte, dass die USA der Verteidigung ihrer Verbündeten, darunter Südkorea und Japan, «eisenhart» verpflichtet seien.  mehr

Lob für Sturheit: NRW-Finanzminister erhält Eselorden

Für seine Beharrlichkeit im Kampf gegen Steuersünder erhält der nordrhein-westfälische Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) heute den karnevalistischen Eselorden der Stadt Wesel. Seine Sturheit übertreffe die eines Esels um Längen, lautete die Begründung der Narren. Der Minister habe maßgeblich dafür gesorgt, dass das Steuerabkommen mit der Schweiz im Bundesrat gescheitert sei und kaufe CDs mit Steuerdaten an. Das habe sich für Nordrhein-Westfalen in Mehreinnahmen von rund zwei Milliarden Euro ausgezahlt.  mehr

18 Tote und noch 152 Vermisste nach Erdbeben in Taiwan

Einen Tag nach dem Erdbeben im Süden Taiwans haben Rettungskräfte noch immer nach 152 Vermissten in den Trümmern gesucht. Die Zahl der Toten in der Metropole Tainan stieg auf 18, wie lokale Medien berichteten. Rund 500 Menschen wurden verletzt. Die Suche nach den Verschütteten dauert an. Die meisten Menschen wurden in den Trümmern eines 16-stöckigen Wohnhauses vermisst, das umgestürzt war. Die Behörden haben den Verdacht, dass Pfusch am Bau die Ursache war, warum das Haus dem Beben nicht standhalten konnte.  mehr

Nordkorea startet laut Südkorea Langstreckenrakete

Trotz internationaler Warnungen hat Nordkorea nach südkoreanischen Angaben eine Langstreckenrakete abgefeuert. Der Start erfolgte nur einen Monat nach einem neuen nordkoreanischen Atomtest, der weltweit verurteilt worden war. Nordkorea hatte angekündigt, einen «Erdbeobachtungssatelliten» ins All schießen zu wollen. Die USA, Südkorea und Japan sehen darin jedoch einen verschleierten Test für die Technologie von Interkontinentalraketen. Solche Raketen sind das wichtigste Trägermittel für atomare Sprengköpfe.  mehr

Nordkorea startet laut Berichten Langstreckenrakete

Nordkorea hat südkoreanischen Berichten zufolge eine Langstreckenrakete gestartet. Die Rakete sei von einer Startanlage im Nordwesten des Landes gestartet, berichtete die Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf das südkoreanische Militär. Die USA und Südkorea hatten Nordkorea zuvor vorgeworfen, unter dem Vorwand eines Satellitenstarts eine militärische Langstreckenrakete testen zu wollen.  mehr

Einigung auf Übergangsregierung in Haiti

Im Karibikstaat Haiti ist eine drohende Regierungskrise kurz vor Ablauf der Amtszeit von Präsident Michel Martelly abgewendet worden. Der Präsident einigte sich mit dem Parlament auf die Ernennung einer Übergangsregierung, teilte die Organisation Amerikanischer Staaten mit. Die Kammer soll einen Übergangspräsidenten für die nächsten 120 Tage ernennen. Martelly scheidet heute offiziell aus dem Amt. Die Wahl eines Nachfolgers war wegen Protesten und Manipulationsvorwürfen seit zweimal gescheitert.  mehr

CDU-Vize Klöckner kritisiert SPD-«Hü und Hott» wegen Asylpakets II

CDU-Vizechefin Julia Klöckner hat die SPD wegen der neuen Irritationen über das Asylpaket II scharf kritisiert. Für schnelle Entscheidungen in der Flüchtlingspolitik brauche man verlässliche Partner, sagte Klöckner der dpa in Mainz. Nur wenige Tage nach dem Beschluss im Kabinett sorgten Äußerungen von SPD-Chef Sigmar Gabriel für Verwirrung. Die ARD zitierte ihn mit den Worten, die Aussetzung des Familiennachzugs für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sei nicht mit ihm verabredet gewesen.  mehr

Jecken entscheiden über Absage von Rosenmontagszügen

Die Karnevalsvereine im Rheinland müssen heute entscheiden, ob sie wegen eines Sturmtiefs ihre Rosenmontagszüge absagen. Vor allem in Düsseldorf wird das diskutiert. Die Jecken in Köln hingegen wollen ihren Karnevalszug wenn irgendwie möglich auch bei starkem Wind stattfinden lassen. In Mainz wird überlegt, auf die «Schwellköppe», die überdimensionalen Pappmachéköpfe, zu verzichten. Der Deutsche Wetterdienst kann konkrete Informationen zu den Windverhältnissen erst 24 Stunden im Voraus veröffentlichen.  mehr

Deutschland und Frankreich bauen gemeinsame Terrorforschung aus

Nach den Terroranschlägen von Paris bauen Deutschland und Frankreich die grenzüberschreitende Terrorismusforschung aus. Ziel ist es nach einem Bericht der «Bild am Sonntag», gemeinsame Konzepte zu entwickeln, wie etwa öffentliche Plätze, Einkaufszentren, religiöse Stätten und Schulen besser geschützt werden können. Bereits entwickelt wurde dem Bericht zufolge ein koffergroßes tragbares Labor, mit dem die häufigsten sechs Erreger und vier Gifte innerhalb von 20 Minuten nachgewiesen werden können.  mehr

Günther Jauch wird mit Goldener Kamera ausgezeichnet

TV-Moderator Günther Jauch hat seine vierte Goldene Kamera bekommen. Der 59-Jährige gewann in der ZDF-Show einen der beiden Publikumspreise. Es sei das schönste, was einem passieren könne, weil es die authentischste Meinung sei, sagte Jauch, dessen ARD-Talk im vergangenen Jahr zu Ende gegangen war. Außerdem habe er jetzt in der Anzahl der Goldenen Kameras mit Thomas Gottschalk, der die Verleihung auch wieder moderierte, gleichziehen können. Die weitere Publikumsehrung ging zuvor an Sängerin Helene Fischer.  mehr

Firmenvideos von Kölner Unternehmen