Ausschreitungen bei Protesten gegen Polizeigewalt in Baltimore

In der US-Stadt Baltimore ist es bei Protesten nach dem Tod eines Schwarzen in Polizeigewahrsam zu Ausschreitungen gekommen. Polizeiwagen wurden beschädigt, Polizisten mit Steinen und Wasserflaschen beworfen und als «Mörder» beschimpft. Scheiben von Geschäften wurden zertrümmert, mehrere Verdächtige festgenommen. Ein 25 Jahre alter Schwarzer hatte vor zwei Wochen nach seiner Festnahme eine Rückenmarkverletzung erlitten, fiel später ins Koma und starb. Danach hatte es schon mehrfach friedliche Proteste gegeben.  mehr

Zahl der Todesopfer in Nepal nach Erdbeben steigt auf mehr als 1800

Kathmandu (dpa) - Die Zahl der Erdbebentoten im Himalayastaat Nepal ist weiter gestiegen. Nach Angaben des Innenministeriums kamen mehr als 1800 ums Leben, Tausende wurden verletzt. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Toten weiter steigen wird. Nepal war gestern von einem Beben der Stärke 7,8 erschüttert worden. In der Hauptstadt Kathmandu stürzten zahlreiche Gebäude und Tempel ein. Erste Hilfsmaßnahmen liefen an. Wegen des Erdbebens löste sich auch eine Lawine am Mount Everest und verschüttete mehrere Bergsteiger.  mehr

Hallervorden verstört in Wien mit «Heim ins Reich»-Ausspruch

Dieter Hallervorden hat sich auf ungewöhnliche Art für den «Romy»-Filmpreis bedankt und damit Stirnrunzeln ausgelöst. Er führe den Preis «heim ins Reich», sagte der Komiker am Abend in Wien, nachdem er die Auszeichnung für seine Rolle im Film «Honig im Kopf» entgegen genommen hatte. Der österreichische Künstler André Heller sagte unter dem Applaus des Publikums: «Lieber Didi Hallervorden, ich fand das nicht in Ordnung, was Sie gesagt haben». Mit dem Slogan «Heim ins Reich» warben Nationalsozialisten einst unter anderem für den Anschluss Österreichs an Deutschland.  mehr

Koalitionsgipfel zu Mindestlohn-Streit

Die Spitzen von Union und SPD wollen heute bei einem Koalitionsgipfel im Kanzleramt zentrale Streitpunkte beim Mindestlohn beraten. Die Partei- und Fraktionschefs wollen am Mindestlohn von 8,50 Euro nicht rütteln. Arbeitsministerin Andrea Nahles soll aber einen umfassenden Bericht über mögliche Probleme und Korrekturen vorlegen. Ein wichtiges Thema des Treffens ist auch die Zukunft des Solidaritätsbeitrags. Die Union will eine stufenweise Abschaffung des «Soli» bis 2029, die SPD sperrt sich bisher dagegen.  mehr

Schröder kassiert mit Atlanta erste Playoff-Niederlage gegen Brooklyn

New York (dpa) – Im dritten Spiel der Playoffs in Nordamerikas Basketball-Liga NBA hat Dennis Schröder mit den Atlanta Hawks die erste Niederlage hinnehmen müssen. Die Mannschaft verlor nach einem enttäuschenden Auftritt bei den Brooklyn Nets mit 83:91. Das Team aus New York konnte somit in der best-of-seven-Serie auf 1:2 verkürzen. Die vierte Partie wird morgen erneut in New York ausgetragen.   mehr

Hilfe für Opfer von Himalaya-Erdbeben läuft an

Nach dem gewaltigen Erdbeben im Himalaya haben sich erste Helfer auf den Weg gemacht. Aus vielen Ländern der Erde trafen Beileidsbekundungen und Hilfsangebote für die Katastrophenregion ein. Aus Deutschland wird unter anderem ein Team mit Rettungshunden nach Nepal fliegen, um nach Verschütteten zu suchen. Durch das Beben der Stärke 7,8 sind viele Gebäude eingestürzt. Am stärksten wurde Nepal getroffen, dort starben nach bisherigen Angaben fast 1500 Menschen.

Es wird aber befürchtet, dass die Opferzahl noch deutlich steigt.   mehr

Bericht: Russische Hacker lasen nichtgeheime E-Mails Obamas

Russische Hacker haben sich nach Angaben der «New York Times» im vergangenen Jahr Zugang zu nichtgeheimen E-Mails von US-Präsident Barack Obama verschafft. Sie seien aber anscheinend nicht in strikt geschützte Server eingedrungen, die den von Obamas BlackBerry-Mobiltelefon ausgehenden Kommunikationsverkehr kontrollierten, meldete die Zeitung unter Beruf auf Regierungsbeamte.

Sie bezog sich dabei offenbar auf einen Cyberangriff auf das nichtgeheime Computersystem des Weißen Hauses im vergangenen Herbst, über den kürzlich bereits der Sender CNN berichtet hatte.   mehr

Bericht: BND informierte Kanzleramt schon 2008 über NSA-Vorgehen

Der Bundesnachrichtendienst soll das Kanzleramt schon 2008 über Spionageabsichten des US-Geheimdienstes NSA informiert haben. Laut «Bild am Sonntag» hatte der BND schon vor etlichen Jahren bei der Überprüfung der von den Amerikanern gelieferten Suchkriterien Täuschungsversuche festgestellt. Vor kurzem war bekanntgeworden, dass der BND für die NSA gezielt die Kommunikation europäischer Unternehmen und Politiker ausgehorcht haben soll. Erst allmählich sei

klar geworden, dass die Suckkritererien deutschen und europäischen Interessen widersprechen. Bisher hatte es geheißen, das Kanzleramt sei erst kürzlich informiert worden.   mehr

Konfliktparteien in Ostukraine beklagen Zunahme von Gewalt

Im Kriegsgebiet in der Ostukraine haben die Konfliktparteien nach neuen Verstößen gegen die Feuerpause eine Zunahme der Gewalt beklagt. Bei Gefechten in der Stadt Schirokine in der Nähe von Mariupol sei ein Soldat getötet worden, sagte ein Militärsprecher in Kiew. Zwei Soldaten seien verwundet worden. Die prorussischen Separatisten warfen dem Militär vor, immer wieder von den Aufständischen kontrollierte Gebiete unter Beschuss zu nehmen.

Die Seiten forderten sich gegenseitig auf, den in Minsk vereinbarten Friedensplan umzusetzen.   mehr

Protest gegen Völkermord-Aussage auch in Berlin

Mehrere tausend Menschen haben in Berlin gegen die Einstufung der Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich als «Völkermord» protestiert. Nach Schätzungen der Polizei schlossen sich rund 3800 Demonstranten einer Kundgebung an, die von der Türkischen Gemeinde Berlin angemeldet worden war. Sie wandten sich gegen die Einschätzung unter anderem von Bundespräsident Joachim Gauck, bei den Massakern an bis zu 1,5 Millionen Armeniern im Jahr 1915 habe es sich um einen Genozid gehandelt. Die Aussagen Gaucks haben eine diplomatische Krise mit der Türkei ausgelöst.  mehr

Erdbeben-Katastrophe bringt im Himalaya Tod und Zerstörung

Ein gewaltiges Erdbeben hat den Himalaya erschüttert und in mehreren Ländern über 1500 Menschen getötet. Es wird befürchtet, dass die Opferzahl noch steigt. Besonders schlimm traf die Katastrophe Nepal. In der Hauptstadt Kathmandu stürzten zahlreiche Gebäude und Tempel ein. Erste Hilfsmaßnahmen liefen an. Aus aller Welt gab es Beileidsbekundungen. Wegen des Erdbebens löste sich auch eine Lawine am Mount Everest und verschüttete mehrere Bergsteiger.  mehr

Eine Tote und mehrere Verletzte bei Granatenanschlag in El Salvador

Bei einem Angriff auf eine Trauergemeinde in El Salvador ist ein 13-jähriges Mädchen ums Leben gekommen. Zehn weitere Menschen wurden verletzt, als Unbekannte bei der Zeremonie zu Ehren eines getöteten Bandenmitglieds in der Ortschaft El Carmen im Zentrum des Landes eine Granate in die Menge schleuderten. Das Gangmitglied war am Donnerstag beim Überfall auf einen Bus erschossen worden. Mit über 60 Morden je 100 000 Einwohnern ist El Salvador eines der gefährlichsten Länder der Welt.  mehr

Joker Podolski gibt Vorlage zum 2:1-Sieg für Inter

Dank Torschütze Mauro Icardi und Passgeber Lukas Podolski hat Inter Mailand noch einen 2:1 (1:0)-Heimsieg gegen den AS Rom gefeiert und ist in der Tabelle am Lokalrivalen AC Milan vorbeigezogen.  mehr

Zeitenwende bei VW: Führungskrise mündet in Piëch-Rücktritt

Ferdinand Piëch hat den Machtkampf um die Volkswagen-Spitze verloren - und zieht sich als Aufsichtsratschef zurück. Der 78 Jahre alte VW-Patriarch trat mit sofortiger Wirkung von seinem Kontrolleursposten zurück. Der frühere IG-Metall-Chef Berthold Huber übernimmt nun kommissarisch den Vorsitz. Piëch galt über viele Jahre als das Machtzentrum bei VW. Vor kurzem hatte er das interne Ringen um die Zukunft der VW-Spitze öffentlich gemacht, indem er sagte, er sei «auf Distanz» zum Vorstands-Chef Martin Winterkorn.  mehr

Eine Woche vor WM-Start: DEB-Team siegt 4:2 in Dänemark

Vojens (dpa) - Deutschlands Eishockey-Nationalteam geht mit Selbstvertrauen in die letzte Woche vor Beginn der WM in Tschechien.  mehr

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