Zwei 19-Jährige sterben auf Boot im Hafen von Waren

Zwei 19-Jährige sind auf einem Boot im Hafen von Waren in Mecklenburg-Vorpommern ums Leben gekommen. Vermutlich sei auf dem Boot am Abend Kohlenmonoxid ausgetreten, sagte eine Sprecherin der Polizei in Neubrandenburg. Zwei weitere junge Männer - 17 und 18 Jahre alt - wurden schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Man gehe von einem tragischen Unglück aus, die Hintergründe seien aber noch unklar. Eine Zeugin hatte bei der Polizei angerufen und gesagt, im Hafen sei etwas Schreckliches passiert. Kohlenmonoxid ist ein geruchloses Gas, das zum Tod durch Ersticken führen kann.  mehr

IG-Metall-Chef wirft Gabriel «Kopf durch die Wand»-Politik vor

Im Streit um die geplante Klimaschutz-Abgabe für alte Kohlekraftwerke fordert der Vorsitzende der IG Metall, Detlef Wetzel, ein Einlenken von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Es dürfe nicht sein, «dass ganze Regionen wie beispielsweise Teile von Nordrhein-Westfalen oder die Lausitz von heute auf morgen in ihrer Existenz bedroht» würden. Mit dem Kopf durch die Wand könne keine erfolgreiche Energiewende gestaltet werden. Für heute hat unter anderem die Gewerkschaft IG BCE zu einer Demonstration in Berlin aufgerufen, Motto: «Gegen den sozialen Blackout ganzer Regionen».  mehr

Streit um Kohle-Abgabe: Druck auf Gabriel wächst

Der Streit über die Zukunft der Kohle verschärft sich. Mehrere tausend Kumpel aus den deutschen Braunkohlerevieren wollen am Nachmittag in Berlin gegen die von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel geplante Abgabe für ältere Kohlekraftwerke protestieren. In Nordrhein-Westfalen machen zeitgleich die Gegner der Kohle mobil. Klimaschützer haben zu einer Menschenkette am Tagebau Garzweiler II aufgerufen, um ein Zeichen für den Kohleausstieg zu setzen. Gabriel hat angesichts der Kritik in Aussicht gestellt, seine Pläne für eine Klimaschutz-Abgabe nachzubessern.  mehr

Gauck zieht mit Völkermord-Aussage Ärger der Türkei auf sich

Knapp ein Jahr nach seiner Kritik an der Politik des jetzigen Staatsoberhaupts Recep Tayyip Erdogan hat sich Bundespräsident Joachim Gauck erneut den Ärger der Türkei zugezogen. Das türkische Volk werde Gauck seine Aussagen nicht vergessen und nicht verzeihen, erklärte das Außenministerium in Ankara. Auslöser der harschen Worte: Gauck hatte die Massaker im Osmanischen Reich an bis zu 1,5 Millionen Armeniern im Ersten Weltkrieg erstmals klar als Völkermord bezeichnet. Die Türkei als Nachfolgestaat des Osmanischen Reichs lehnt die Bezeichnung Völkermord ab.  mehr

Kim Kardashians Stiefvater Bruce Jenner outet sich als transsexuell

Der Stiefvater von TV-Sternchen Kim Kardashian, Bruce Jenner, hat sich als transsexuell geoutet. Er sei eine Frau, sagte Jenner in einem Fernsehinterview. Sein Gehirn sei viel mehr weiblich als männlich. Es sei schwer für Menschen, das zu verstehen, aber so sei seine Seele. Er wisse davon schon seit er ein kleiner Junge war, habe sich aber erst jetzt entschieden, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Jenner hatte 1976 als Zehnkämpfer Olympia-Gold gewonnen und danach in einigen Filmen mitgespielt.  mehr

Nowitzki mit Dallas nach dritter Niederlage vor Playoff-Aus

Dallas (dpa) – Dirk Nowitzki steht mit seinen Dallas Mavericks in den Playoffs der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA vor dem frühen Aus. Die Mavericks verloren auch das dritte Spiel der Serie gegen die Houston Rockets. Nach einer spannenden Auseinandersetzung unterlag Dallas dem texanischen Rivalen daheim mit 128:130. Somit fehlt den Rockets nur noch ein Sieg zum Einzug ins Viertelfinale.  mehr

Gabriel bessert bei Kohle-Abgabe nach

Nach Kritik von Union, Gewerkschaften und Stromkonzernen will Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel seine Pläne für eine Klimaschutz-Abgabe für alte Kohlekraftwerke nachbessern. Die Höhe der Abgabe, die den Ausstoß von Kohlendioxid drosseln wird, soll nun an die tatsächliche Entwicklung der Großhandelsstrompreise gekoppelt werden, was eine gewisse Entlastung der Betreiber mit sich bringen könnte. Für heute sind in Berlin und Nordrhein-Westfalen große Demonstrationen für und gegen die Kohle angekündigt.  mehr

Polen verweigert «Nachtwölfen» die Einreise - Moskau ist irritiert

Trotz eines Einreiseverbots nach Polen wollen die russischen Biker der kremltreuen «Nachtwölfe» an ihrer Motorradtour zum Weltkriegsgedenken von Moskau nach Berlin festhalten und heute

starten. Alles bleibe wie geplant, sagte der Vize-Präsident des Clubs. Welche Route genau die Biker nun nehmen wollen, ist unklar. Fraglich ist, ob sie den Umweg über die Ukraine wagen. Polen hatte zuvor die Einreise des Clubs mit guten Beziehungen zum russischen Präsidenten Wladimir Putin abgelehnt. Moskau kritisierte den Schritt.   mehr

Kehrtwende nach sieben Jahren: Deutsche Bank will Postbank abstoßen

Die Deutsche Bank hat sich eine harte Schrumpfkur verordnet. Größter Brocken: Die Mehrheit an der Postbank soll aufgegeben werden. Der Aufsichtsrat des Dax-Konzerns stellte sich einstimmig hinter einen entsprechenden Vorschlag des Vorstands. Möglich ist nach Angaben eines Bank-Sprechers ein Komplettverkauf oder die Platzierung von Postbank-Aktien an der Börse. Ihren Anteil an der Postbank von zuletzt gut 94 Prozent will die Deutsche Bank mindestens unter 50 Prozent senken. Einschnitte soll es auch im Investmentbanking geben.  mehr

Ford ruft fast 400 000 Autos wegen Tür-Problemen zurück

Der US-Autobauer Ford hat in Nordamerika wegen Problemen mit der Türverriegelung rund 390 000 Fahrzeuge in die Werkstätten zurückgerufen. Betroffen seien die Modelle Fiesta (Baujahr 2012-2014), Fusion (2013-2014) und Lincoln MKZ, teilte das Unternehmen mit. Ein defektes Bauteil der Verriegelung könnte demnach möglicherweise dazu führen, dass sich die Tür während der Fahrt öffnet.  mehr

20 Verletzte bei Brand in Hamburger Pflegeheim - 150 ohne Obdach

Etwa 20 Patienten haben bei einem Brand in einem Pflegeheim in Hamburg-Steilshoop leichte Rauchvergiftungen erlitten. «Weil durch das Feuer die Elektrik in dem Heim ausgefallen ist, sind rund 150 Menschen erstmal ohne Obdach», sagte ein Polizeisprecher. Es sei ein großes Problem, die hilflosen Menschen so unterzubringen, dass sie richtig versorgt werden. Viele von ihnen werden notdürftig in Bussen betreut. Die Feuerwehr rückte mit einem großen Aufgebot an. Wie es zu dem Brand kam, ist noch unklar.  mehr

Kurswechsel: Deutsche Bank gibt Postbank-Mehrheit auf

Monatelang wurde gerungen, jetzt steht die Entscheidung fest: Die Deutsche Bank trennt sich von ihrer Mehrheit an der Postbank. Das hat der Aufsichtsrat des Konzerns beschlossen. Die Art der Trennung ist offen. Möglich ist ein Komplettverkauf oder auch ein Börsengang. Man wolle den Anteil an der Postbank «mindestens unter 50 Prozent verringern», erklärte ein Sprecher. Auch beim Investmentbanking wird gekürzt. Den ganz radikalen Schnitt gibt es aber nicht. Die Variante, das Privatkundengeschäft komplett abzutrennen, ist wohl erst einmal vom Tisch.  mehr

Trauer in Polen: Wladyslaw Bartoszewski ist tot

Wladyslaw Bartoszewski, der ehemalige polnische Außenminister und Beauftragte für die deutsch-polnischen Beziehungen, ist tot. Das gab Präsident Bronislaw Komorowski bekannt. «Ein großer Pole ist tot. Das ist ein ungeheurer Verlust», schrieb Komorowski bei Twitter. Der 93-jährige Bartoszewski hatte einen Schwächeanfall erlitten und starb am Abend im Krankenhaus. Der langjährige Bürgerrechtler galt nicht nur in seiner Heimat als moralische Instanz. Er gehörte zu den Wegbereitern der deutsch-polnischen Aussöhnung und der Verständigung zwischen Polen und Israel.  mehr

Bahn weiter offen für Schlichtung im Tarifstreit mit Lokführern

Im Tarifstreit mit der Lokführergewerkschaft GDL hat die Bahn ihre Bereitschaft zu einem Schlichtungsverfahren bekräftigt. «Wir müssen mit der GDL zurück an den Verhandlungstisch und eine objektive Bestandsaufnahme machen», sagte Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber der «Bild»-Zeitung. Er rief die Gewerkschaft auf, ihre ablehnende Haltung zu einer Schlichtung zu überdenken. Die Lokführer hatten diese Woche den Personen- und den Güterverkehr bestreikt. Den Knackpunkt in den Tarifverhandlungen sieht die GDL bei der Einstufung der Lokrangierführer im Tarifgefüge der Bahn.  mehr

Russland kritisiert polnisches Einreiseverbot für «Nachtwölfe»

Russland hat das polnische Einreiseverbot für eine Gruppe von Motorradfahrern des Clubs «Nachtwölfe» zum 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges scharf kritisiert. «Wir finden es schade. Wir bedauern diese Entscheidung sehr», sagte ein Kremlsprecher. Er reagierte damit auf die Entscheidung Polens, die Biker nicht in das EU-Land einreisen zu lassen. Die polnische Regierung hatte die Reisepläne als Provokation kritisiert. Die Tour soll heute in Moskau beginnen und bis nach Berlin führen.  mehr

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