UN-Gipfel soll Weg ebnen zum geplanten Weltklimavertrag

Ein Klimagipfel der Vereinten Nationen soll neuen Schwung in die internationalen Klimaverhandlungen bringen. In New York erwartet werden mehr als 100 Staats- und Regierungschefs, darunter US-Präsident Barack Obama. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird allerdings nicht dabei sein, sie schickt Umweltministerin Barbara Hendricks und Entwicklungsminister Gerd Müller nach New York. Die Veranstaltung auf Einladung von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon soll einem angestrebten Weltklimavertrag für über 190 Staaten den Weg ebnen. Ziel ist eine Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad.  mehr

WHO-Studie rechnet mit 20 000 Infizierten bis Anfang November

Genf (dpa) - Die Weltgesundheitsorganisation rechnet mit mehr als 20 000 Ebola-Infizierten bis Anfang November. Das geht aus einer Untersuchung der WHO und des Imperial College in London hervor, die im «New England Journal of Medicine» veröffentlicht wurde. Für die Studie haben die Wissenschaftler die Daten seit dem Ausbruch der Seuche im vergangenen Dezember analysiert. Erste Vorausteams der UN-Sondermission zur Bekämpfung der Epidemie sind inzwischen in Westafrika eingetroffen. Der UN-Sicherheitsrat und UN-Chef Ban hatten die Einrichtung einer Sondermission angekündigt.  mehr

Griechische Staatsbedienstete wollen heute streiken

Aus Protest gegen weitere Entlassungen wollen die griechischen Staatsbediensteten heute erneut die Arbeit niederlegen. Ministerien und staatliche Schulen sollen nach Gewerkschaftsangaben 24 Stunden lang geschlossen bleiben. Auswirkungen auf den Verkehr oder den Tourismus sollte der Ausstand nicht haben. Die Staatsbediensteten protestieren unter anderem gegen die geplante Entlassung von rund 6500 Kollegen. Einsparungen im öffentlichen Dienst sind Voraussetzung für weitere Finanzspritzen der internationalen Geldgeber.  mehr

USA und «Verbündete» beginnen Luftangriffe in Syrien

Die USA haben mit nicht näher genannten Verbündeten Angriffe gegen die Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien begonnen. Das US-Militär und die Streitkräfte von  Partnerländern hätten die Extremisten mit einem Mix aus Kampfjets, Bombern und Tomahawk-Marschflugkörpern angegriffen. Das teilte ein Pentagonsprecher mit. Nach Informationen der «Washington Post» handelt es sich bei den Verbündeten um Saudi-Arabien, Jordanien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain.  mehr

Gericht verhandelt über Vaterschaftsklage gegen Belgiens Ex-König

Ein Brüsseler Gericht verhandelt heute über die Vaterschaftsklage gegen Belgiens Ex-König Albert II. Die 1968 geborene Delphine Boël kämpft seit über einem Jahr vor Gericht um die Anerkennung als Tochter von Albert, der 2013 als König abdankte. Sie verlangt, dass der ehemalige Monarch sich einem DNA-Test unterzieht. Der heute 80-jährige Albert hat aus der Ehe mit seiner Frau Paola drei Kinder, darunter ist der heutige belgische König Philippe. Bei der Anhörung hinter verschlossenen Türen sollen die Parteien ihre Plädoyers vortragen. Eine Entscheidung soll aber erst später fallen.  mehr

Drogendealer sollen Crystal Meth aus Imbiss-Wagen verkauft haben

Dealer im US-Staat Colorado sollen ihre Geschäfte mit der Droge Crystal Meth aus einem Imbiss-Wagen für mexikanische Tacos abgewickelt haben. Das teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Unverfrorenheit der Dealer sei «verblüffend» gewesen. Fünf verschiedene Telefone wurden über fünf Wochen abgehört, um den Tätern auf die Spur zu kommen. 25 Kilogramm der kristallartigen Droge Methamphetamin wurden beschlagnahmt. 17 Menschen wurden angeklagt und müssen sich nun für die mutmaßliche Beteiligung an dem Drogenring vor Gericht verantworten.  mehr

USA und «Verbündete» beginnen Luftangriffe in Syrien

Die USA haben mit nicht näher genannten Verbündeten Angriffe gegen die Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien begonnen. Das US-Militär und die Streitkräfte von Partnerländern hätten die Extremisten mit einem Mix aus Kampfjets, Bombern und Tomahawk-Raketen angegriffen. Das teilte ein Pentagonsprecher mit. Welche Länder die IS-Stellungen an Seite der USA angriffen, sagte er nicht. Die Entscheidung für die Angriffe sei von US-Präsident Barack Obama als Oberbefehlshaber der Streitkräfte gekommen.  mehr

USA beginnen Luftangriffe in Syrien

Die USA haben mit Angriffen gegen die Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien begonnen. Das US-Militär habe die Extremisten mit einem Mix aus Kampfjets, Bombern und Tomahawk-Raketen angegriffen. Das teilte das Pentagon mit.  mehr

Europas Notenbanken bringen neuen Zehn-Euro-Schein in Umlauf

Europas Verbraucher müssen sich an einen neuen Zehn-Euro-Schein gewöhnen. Ab heute wird die überarbeitete Banknote an Geldautomaten, Bankschaltern und Ladenkassen unters Volk gebracht. Neue Sicherheitsmerkmale versprechen mehr Schutz vor Geldfälschern. Dank einer Speziallackierung sollen die Scheine länger halten. Der überarbeitete Fünfer ist seit Mai 2013 im Umlauf, voraussichtlich Anfang 2016 soll ein neuer 20-Euro-Schein folgen. Alte Scheine gelten weiter, sie werden nach und nach aus dem Verkehr gezogen.  mehr

DGB pocht auf Teilrente ab 60

Unmittelbar vor Koalitionsberatungen über flexiblere Übergänge in die Rente pocht der Deutsche Gewerkschaftsbund auf eine Teilrente ab 60. Viele Arbeitnehmer könnten nicht bis zum gesetzlichen Rentenalter voll arbeiten, sagte Annelie Buntenbach vom DGB-Vorstand. Bauarbeiter würden von den Arbeitgebern im Schnitt mit 58 Jahren aussortiert, Bäcker mit 60 und Krankenpfleger mit 61. Sie warb für eine geringere Arbeitszeit und längere Pausen bei Älteren. Teilzeitarbeit müsse dafür mit einer Teilrente ab 60 kombiniert werden können.  mehr

Merkel und Samaras sprechen über griechische Finanzlage

Kanzlerin Angela Merkel spricht heute in Berlin mit dem griechischen Ministerpräsidenten Antonis Samaras über die wirtschaftliche Lage seines Landes. Athen will nach drastischen Reformen zur Sanierung des verschuldeten Landes an die Geldmärkte zurückkehren. Griechischen Medien zufolge will er versuchen, das Land unabhängiger von der Troika aus EU-Kontrolleuren, des Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Zentralbank zu machen. Athen plant demnach, auf die restlichen IWF-Tranchen in den Jahren 2015 und 2016 und auf ein weiteres EU-Hilfsprogramm zu verzichten.  mehr

Eindringling im Weißen Haus hortete Munition

Ein ins Weiße Haus eingedrungener 42-Jähriger hat in seinem Auto rund 800 Schuss Munition sowie zwei Beile und eine Machete gehortet. Das teilte Staatsanwalt David Mudd dem Fernsehsender CNN zufolge während der ersten Anhörung des Angeklagten mit. Der Texaner sei eine Gefahr für US-Präsident Barack Obama gewesen. Bei der Verhandlung wurde bekannt, dass der Mann bereits in zwei weiteren Fällen in den vergangenen Monaten auffällig geworden war. Am Freitag war der ehemalige Irak-Veteran über einen Zaun in den Garten des Weißen Hauses geklettert und in das Gebäude eingedrungen.  mehr

Brandenburg-SPD entscheidet über künftigen Koalitionspartner

Eine gute Woche nach der Landtagswahl entscheidet die brandenburgische SPD heute, mit welchem Partner sie für die kommenden fünf Jahre eine Koalition eingehen will. Der Sitzung des Landesvorstandes werden jeweils zwei Sondierungsgespräche mit der Linken und der CDU vorangegangen sein. Die SPD war aus der Wahl als klarer Sieger hervorgegangen, gefolgt von CDU und Linker. In Thüringen treffen sich heute zum zweiten Mal Linke, SPD und Grüne, um Chancen für eine gemeinsame Regierung auszuloten. Die SPD prüft auch mit der CDU eine Fortsetzung der Koalition.  mehr

Prozess um Geiselnahme im Rathaus Ingolstadt: 25-Jähriger vor Gericht

Eine spektakuläre Geiselnahme vor einem Jahr im Rathaus von Ingolstadt in Bayern wird ab heute vor Gericht verhandelt. Ein 25 Jahre alter Mann muss sich wegen Geiselnahme in vier Fällen verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Stalker vor, vier Menschen, darunter die von ihm verfolgte Mitarbeiterin der Stadt, in seine Gewalt gebracht zu haben. Nach stundenlangem Nervenkrieg befreite ein Sondereinsatzkommando der Polizei die Geiseln und schoss den mit einem Messer bewaffneten sowie der Attrappe einer Pistole ausgestatteten jungen Mann nieder.  mehr

Paris bestätigt Morddrohung gegen Franzosen in Algerien

Ein in Algerien entführter französischer Tourist befindet sich in den Händen einer Splittergruppe der Terrormiliz Islamischer Staat. Das Außenministerium in Paris bestätigte die Existenz eines Videos der Islamisten. Darin droht eine Jund al-Khilafa genannte Gruppe mit der Ermordung der Geisel, wenn Frankreich nicht seine Militärschläge gegen die IS-Miliz im Irak einstelle. Frankreich fliegt seit Freitag Lufteinsätze gegen Stellungen der Extremisten in dem Land.  mehr

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