Koalition vertagt Mindestlohnstreit

Die große Koalition hat wichtige Streitpunkte etwa beim Mindestlohn oder den Bund-Länder-Finanzen vertagt. Beim Thema Mindestlohn seien die strittigen Punkte gemeinsam identifiziert worden, hieß es nach Beratungen im Kanzleramt aus Koalitionskreisen in Berlin. Damit bleibt es vorerst bei den Regelungen zur seit Anfang des Jahres geltenden Lohnuntergrenze von 8,50 Euro pro Stunde. Auch bei anderen Themenfeldern wurden demnach keine greifbaren Ergebnisse erzielt.  mehr

Prozess um Tod von Tugce geht mit Zeugenvernehmungen weiter

Der Prozess um den Tod der Studentin Tugce in Offenbach geht heute mit der Vernehmung mehrerer Zeugen weiter. Das Landgericht Darmstadt wird voraussichtlich mehrere Freundinnen der getöteten 22-Jährigen hören, die in der Tatnacht im November mit ihr in einem Schnellrestaurant waren. Die Jugendkammer hat insgesamt rund 60 Zeugen geladen. Laut Anklage ging dem fatalen Schlag gegen Tugce ein Streit zwischen der Gruppe um Tugce und einer Gruppe junger Männer um den Angeklagten Sanel M. voraus.  mehr

Koalition: Zunächst keine Änderungen beim Mindestlohn

Die Bundesregierung lässt die Regelungen zum Mindestlohn vorerst unangetastet. Das betreffe vorerst auch die damit verbundenen Verordnungen etwa zur Dokumentation der Arbeitszeit. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur nach einer Sitzung des Koalitionsgipfels in Berlin. Einzelne Streitpunkte wurden vertagt. Wirtschaft und Union hatten gefordert, dass es weniger bürokratische Lasten geben solle. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles gab den Koalitionsspitzen eine ausführliche Bestandsaufnahme zur Umsetzung der 8,50-Euro-Lohnuntergrenze.  mehr

Eil+++ Koalition: Zunächst keine Änderungen beim Mindestlohn

Die schwarz-rote Koalition lässt die Regelungen zum Mindestlohn vorerst unangetastet. Die Streitpunkte wurden vertagt, wie die Deutsche Presse-Agentur nach einer Sitzung des Koalitionsgipfels erfuhr.  mehr

Hilfe für Nepal läuft an - Tausende Tote - Kein Strom

Kathmandu (dpa) - Zahlreiche Staaten und Organisationen haben nach dem schweren Erdbeben im Himalaya Helfer nach Nepal geschickt. Auch aus Deutschland sollen heute weitere Hilfsflüge starten. Die EU

versprach Nepal drei Millionen Euro Soforthilfe. Bislang wurden in der Erdbebenregion mehr als 2500 Todesopfer gezählt, die meisten von ihnen in Nepal. Vor allem dort gibt es große Zerstörungen. Leichen stapelten sich vor Krankenhäusern, ganze Bergdörfer wurden zerstört, am Mount Everest töteten Lawinen mehrere Bergsteiger.   mehr

Brad Pitt mit Schramme im Gesicht - über Flipflops gestolpert

Hollywood-Star Brad Pitt ist am Wochenende mit einer auffälligen Schramme unter dem linken Auge ins Rampenlicht getreten. In der Nacht zum Sonntag nahm der Schauspieler an einer Benefizveranstaltung in Los Angeles teil. Pitt lieferte prompt eine Erklärung für sein geschwollenes Gesicht. Das passiere, wenn man im Dunkeln mit vollen Armen eine Treppe raufläuft und Flipflops trägt, sagte er. Er habe den Sturz mit seinem Gesicht bremsen müssen, zitierte «People» aus der Mitteilung des Schauspielers.  mehr

Israelische Armee tötet mutmaßliche Terroristen an syrischer Grenze

Die israelische Armee hat an der Grenze zu Syrien eine Gruppe mutmaßlicher Terroristen getötet. Die Männer hätten sich auf den Golanhöhen der Grenze mit einem Sprengsatz genähert, mit dem israelische Grenzpatrouillen angegriffen werden sollten, berichtete eine Armeesprecherin. Ein Kampfflugzeug habe mehrere der Angreifer getötet. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu dankte laut einem Bericht der «Times of Israel» den Soldaten für ihr «schnelles und präzises» Eingreifen.  mehr

Abschied vom Leipzig-«Tatort»

Der letzte «Tatort» aus Leipzig hat bei den Zuschauern wenig Bedauern über den Abschied von Simone Thomalla und Martin Wuttke ausgelöst. «Niedere Instinkte», so der Titel des letzten Falls, habe mal wieder gezeigt, dass man ihn nicht vermissen werde, schrieb Twitter-Nutzer Pascal Jordan (@Kallinho91). Der MDR hat die Leipziger Kommissare in Rente geschickt. Besonders Thomalla bedauerte das Ende häufiger, sie hätte gerne weitergemacht. Der finale Fall der Ermittler Eva Saalfeld und Andreas Keppler hatte vorab durchaus gute Kritiken erhalten.  mehr

Heftiges Himalaya-Erdbeben tötet mehr als 2500 Menschen

Kathmandu (dpa) - Das schwere Erdbeben im Himalaya hat mehr als 2500 Menschen den Tod gebracht. Vor allem im armen Nepal sind die Zerstörungen enorm. Dort stapelten sich Leichen vor den Krankenhäusern, ganze Bergdörfer wurden zerstört, am Mount Everest töteten Lawinen mehrere Bergsteiger. Das ganze Ausmaß der Zerstörung ist noch nicht abzusehen, weil viele abgelegene Dörfer bislang nicht erreicht wurden. Eine internationale Hilfswelle lief an. Die Europäische Kommission sagte Nepal drei Millionen Euro Soforthilfe zu.  mehr

Kasachstans Präsident Nasarbajew feiert Rekord-Wahlsieg

Nursultan Nasarbajew und kein anderer: In der Kasachstan feiert der Präsident einen Rekordwahlsieg mit 97,5 Prozent der Stimmen. Der autoritär herrschende Staatschef ist seit 25 Jahren an der Macht, den Steppenstaat drücken viele Probleme. Doch die Wähler hätten sich bei einer «Sensationswahl» für den «Führer der Nation» entschieden, wie die Staatsagentur Kazinform meldete. Es gibt bislang nur Prognosen, echte Ergebnisse soll es erst an diesem Montag geben. Dennoch führte die Nachricht zu Siegesfeiern, an denen in Astana auch Nasarbajew teilnahm.  mehr

Ariane-5-Rakete bringt Kommunikationssatelliten in den Weltraum

Kourou (dpa) - Eine Ariane-5-Rakete ist vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana gestartet. Sie sollte die Kommunikationssatelliten Thor 7 und Sicral 2 etwa eine halbe Stunde nach dem Start in ihre jeweiligen Umlaufbahnen aussetzen. Der Start der Rakete war nach Problemen an der Startrampe um zwei Tage verschoben worden. Der skandinavische Betreiber Telefonor wird Thor 7 für den maritimen Bereich, für Radio und Fernsehen einsetzen. Sicral 2 ist ein französisch-italienischer Verteidigungs- und Kommunikationssatellit.   mehr

SPD bleibt hart bei Mindestlohn

Der Mindestlohn von 8,50 Euro und die Pflichten zur Dokumentation der Arbeitszeit sollen nach dem Willen der SPD nicht angetastet werden. «Wir werden am Gesetz überhaupt nichts ändern», sagte SPD-Chef Sigmar Gabriel in der ARD. Zuvor hatte CSU-Chef Horst Seehofer in der «Bild am Sonntag» substanzielle Änderungen angemahnt und «Regelungswut und das Dokumentationswirrwarr beim Mindestlohn» kritisiert. Der Streit ist auch Thema beim Koalitionsgipfel im Kanzleramt heute Abend. Die Union hätte gerne eine Reduzierung der Pflichten zur Erfassung von Arbeitszeiten.  mehr

Tsipras und Merkel telefonieren wegen Schuldenkrise

Im Ringen um eine Lösung für das pleitebedrohte Griechenland haben Kanzlerin Angela Merkel und Regierungschef Alexis Tsipras miteinander telefoniert. Wie aus Kreisen von Tsipras' Büro verlautete, sei das Klima «positiv» gewesen. Tsipras habe auch mit Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem gesprochen. Die Gespräche Athens mit den Geldgebern sollen morgen fortgesetzt werden. Griechenland kann nur nach einer Einigung auf ein umfangreiches Reformpaket auf bislang blockierte Hilfen von 7,2 Milliarden Euro hoffen.  mehr

WM: Crosby spielt für deutschen Gruppen-Gegner Kanada

Die kanadische Eishockey-Nationalmannschaft bekommt für die Weltmeisterschaft in Tschechien prominente Verstärkung. Wie der Verband des Eishockey-Mutterlandes mitteilte, hat Sidney Crosby von den Pittsburgh Penguins seine Zusage gegeben.  mehr

Nach Himalaya-Erdbeben zeigen sich Helfern Bilder des Schreckens

Kathmandu (dpa) - Hilfsorganisationen haben Experten in die Himalaya-Region entsandt und wollen dort medizinische Nothilfe leisten. Gestern hatte ein Beben der Stärke 7,8 vor allem Nepal erschüttert, es gab danach viele Nachbeben. Mindestens 2500 Menschen starben. Augenzeugen berichten, dass Helfer an vielen Orten mit bloßen Händen nach Überlebenden graben. Fast nirgendwo in Kathmandu gab es Strom, manche Menschen halfen sich mit Solarlampen. Nepals Regierungschef bat «ausländische Freunde» um Hilfe und Unterstützung.  mehr

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