Konflikt in Ostukraine eskaliert mit 30 Toten in Mariupol

Mariupol (dpa) - Bei dem Raketenbeschuss der Hafenstadt Mariupol sind mindestens 30 Zivilisten getötet und 100 verletzt worden. Das berichtete die Stadtverwaltung. Aufständische und die Kiewer Führung beschuldigten sich gegenseitig, das Wohngebiet gestern angegriffen zu haben. Präsident Petro Poroschenko berief den Nationalen Sicherheitsrat ein und forderte Friedensverhandlungen. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa sieht Hinweise, dass die Separatisten für den Angriff verantwortlich sein könnten.  mehr

32-Jährige in Remscheid getötet: Lebensgefährte geständig

Eine 32-Jährige ist am Wochenende in Remscheid vermutlich bei einem Beziehungsdrama getötet worden. Tatverdächtig ist ihr 33 Jahre alter Lebensgefährte. Er sei geständig, berichtete die Polizei Wuppertal am Sonntag. Zeugen sagten, dass sie bereits im Laufe des Samstags Streitigkeiten in der Wohnung gehört hätten. Am späten Abend wurde dann per Notruf der Polizei ein Tötungsdelikt gemeldet. Die Frau habe äußerliche Verletzungen aufgewiesen. Ein Notarzt habe nur noch den Tod feststellen können. Die Polizei hat eine Mordkommission eingesetzt.  mehr

Gedenken in Auschwitz: NRW-Schulministerin beginnt Polenreise

Die nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) hat am Sonntag eine dreitägige Polenreise begonnen. Unmittelbar vor dem Internationalen Gedenktag für die Opfer des Holocaust am 27. Januar reiste sie mit 76 jungen Menschen für drei Tage nach Auschwitz. Zusammen mit jüdischen Jugendlichen aus mehreren nordrhein-westfälischen Städten und einer Schulklasse aus Kevelaer traf sie zu Beginn des Besuchs mit dem 90 Jahre alten Ignacy Krasnokucki zusammen, der als Zeitzeuge über sein Leben im Ghetto von Lodz und in drei deutschen Konzentrationslagern, darunter in Buchenwald, berichtete. Löhrmann begleitet mittlerweile zum vierten Mal eine solche Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz.  mehr

Hoffenheim gewinnt auch viertes Testspiel

1899 Hoffenheim hat auch sein viertes und letztes Testspiel vor dem Rückrundenstart der Fußball-Bundesliga gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol setzte sich mit 3:1 (0:0) gegen den rumänischen Europa-League-Teilnehmer Astra Giurgiu durch.  mehr

Boko Haram greift nigerianische Millionenstadt Maiduguri an

Die islamistische Terrororganisation Boko Haram hat einen Angriff auf die Millionenstadt Maiduguri im Nordosten Nigerias begonnen. Neben der Hauptstadt des Bundesstaats Borno attackierten die Islamisten auch den Verkehrsknotenpunkt Monguno.  mehr

Otto spendet zehn Millionen Euro für HSV-Campus

Unternehmer Alexander Otto unterstützt den Hamburger SV und spendet zehn Millionen Euro für den Bau des Nachwuchsleistungszentrums Campus.  mehr

Steinmeier setzt weiter auf Vierer-Vermittlung in der Ukraine

Außenminister Frank-Walter Steinmeier setzt im Ukraine- Konflikt weiter auf die Vierertreffen mit Russland, der Ukraine und Frankreich. An Russland appellierte er erneut, seinen Einfluss auf die prorussischen Separatisten geltend zu machen, damit sich die Lage im Osten der Ukraine wieder entspanne. Deutschland versucht seit Monaten zusammen mit Frankreich, zwischen Russland und der Ukraine zu vermitteln. Nach der jüngsten Gewalteskalation mit mindestens 30 Toten in Mariupol ist ein Vierergipfel aber weit in die Ferne gerückt.  mehr

Stielike: Müssen Rolle des Favoriten annehmen

Der Asien-Cup gilt als Bewährungsprobe für Südkoreas Trainer Uli Stielike. Nun trifft sein Team im Halbfinale auf den Irak. Und dessen Spieler wollen unbedingt gewinnen - um der krisengeplagten Heimat Hoffnung zu geben.  mehr

WHO sieht bei Ebola Trendwende - Kosten bei fast vier Milliarden Euro

Der Kampf gegen Ebola macht deutliche Fortschritte, ist nach Überzeugung der Weltgesundheitsorganisation aber noch lange nicht gewonnen. Sie hätten eine Trendwende geschafft, sagte die WHO-Generaldirektorin Margaret Chan. Zugleich betonte der UN-Beauftragte für Ebola, David Nabarro: Der Ausbruch sei noch nicht vorbei. Um Ebola in den betroffenen Ländern zu besiegen, werde noch viel Geld und Engagement benötigt. Bisher habe der Kampf gegen die Seuche vier Milliarden Dollar gekostet - umgerechnet rund 3,6 Milliarden Euro.  mehr

Schweizer dominieren Max-Ophüls-Filmfest

Das Sozialdrama «Chrieg» des Schweizer Regisseurs Simon Jaquemet hat den mit 36 000 Euro dotierten Max Ophüls Preis 2015 gewonnen. Die Jury würdigte den Streifen am Samstag in Saarbrücken als «kraftvolles Erstlingswerk, das uns mit seiner Wucht, Klarheit und Authentizität auf Anhieb gepackt hat.»  mehr

Bergung von AirAsia-Maschine erneut gescheitert

Gleich zwei Mal haben die indonesischen Suchmannschaften am Wochenende den Versuch unternommen, das Wrack der abgestürzten AirAsia-Maschine aus der Javasee zu heben. Doch die Natur machte ihnen einen Strich durch die Rechnung.  mehr

Mons startet mit Spektakel ins Kulturhauptstadtjahr

Ein fliegender Akkordeonist, weiße Vögel und eine schwebende Frau: Die Szene erinnert an ein fantastisches Gemälde von Marc Chagall. Das wallonische Mons ist mit Luftkunst, Lichtinstallationen und dem Segen des belgischen Königspaars in sein Kulturhauptstadtjahr 2015 gestartet.  mehr

Zahl der Toten nach Busunglück in Osthessen steigt auf fünf

Nach dem schweren Busunglück Ende Dezember in Osthessen ist die Zahl der Toten auf fünf gestiegen. Eine Frau aus Schwegenheim in Rheinland-Pfalz sei an den Folgen ihrer Verletzungen gestorben. Das teilte der Reiseveranstalter Palatina Kunst und Kultur heute mit und bestätigte damit einen Bericht der Zeitung «Rheinpfalz». Die Frau starb demnach in einer Klinik in Thüringen. Bei dem Unfall auf der Autobahn 4 bei Bad Hersfeld waren am 30. Dezember außerdem rund 40 Fahrgäste verletzt worden.  mehr

Tillich: Islam gehört nicht zu Sachsen

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat der Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU) widersprochen, der Islam gehöre auch zu Deutschland. Er teile diese Auffassung nicht, sagte Tillich der «Welt am Sonntag».  mehr

Poroschenko fordert trotz Gewalt in Mariupol Friedensgespräche

Obwohl erst gestern die Gewalt in der Hafenstadt Mariupol eskaliert ist, hat der ukrainische Präsident Petro Poroschenko gefordert, die Friedensgespräche fortzusetzen. Sie ließen nicht zu, dass die Minsker Vereinbarungen untergraben würden, sagte Poroschenko bei einer Sondersitzung des Nationalen Sicherheitsrates heute in Kiew. Die Separatisten hatten vorher mitgeteilt, sie sähen keinen Sinn in neuen Treffen mit Vertretern Kiews in Minsk. Beim Beschuss von Mariupol waren mindestens 30 Zivilisten getötet worden.  mehr

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