Verfassungsschutz-Chef: Bürger sollen Hinweise auf Salafisten geben

Als Reaktion auf die von Salafisten betriebene Kampfsport-Schule für Jugendliche in Mönchengladbach fordert Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen die Bürger zur Wachsamkeit auf. «Es handelt sich um ein gesamtgesellschaftliches Problem», sagte er der «Rheinischen Post» (Dienstag). «Dieses perfide Treiben selbst ernannter Gotteskrieger kann auf Dauer nur eingedämmt werden, wenn Mitbürger aufmerksam hinschauen und Hinweise an Polizei und Verfassungsschutz geben.»  mehr

Todesfall-Häufung in Nigeria: Männer tranken gepanschten Gin

Gepanschter Gin soll eine Erkrankungswelle mit inzwischen 19 Toten im Süden Nigerias ausgelöst haben. Weitere Patienten zeigten mit ähnliche Symptome. Das stütze die Vermutung, dass die Ursache keine Infektion sei, wird Gesundheitsminister Fidelis Nwankwo von der WHO zitiert. Es gebe Hinweise, dass die Betroffenen mit Methanol verunreinigten selbst gebrannten Gin tranken. Viele Menschen in der Region hatten befürchtet, es könne sich um einen Ebola-Ausbruch handeln. Gepanschter Alkohol ist weltweit immer wieder Ursache von Todesfällen.  mehr

19-Jähriger im Streit erstochen: Mutmaßlicher Täter flüchtig

Bei einem Streit im westfälischen Soest soll ein 30 Jahre alter Mann seinen 19-jährigen Kontrahenten mit einem Messer erstochen haben. Der junge Mann sei bei dem Angriff am Montagabend so schwer verletzt worden, dass er noch am Tatort starb, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag. Der mutmaßliche Täter sei seit dem tödlichen Angriff auf der Flucht. Die Männer hatten sich vor Zeugen gestritten. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht mitgeteilt.  mehr

Ariana Grande und Big Sean haben sich getrennt

Das Ende eines Liebes-Duetts: Die Popsängerin Ariana Grande (21, «Love me Harder») und der Rapper Big Sean (27, «Control») haben sich getrennt. Das bestätigten ihre Sprecher dem US-Promiportal «Us Weekly». «Sie mögen sich sehr und bleiben enge Freunde», hieß es in dem gemeinsamen Statement.  mehr

Suche nach Nessie: Google-Kameras erkunden Loch Ness

Wer schon immer mal nach dem berühmten Seeungeheuer Nessie in Schottland fahnden wollte, muss dafür jetzt nicht mal mehr den Schreibtisch verlassen.  mehr

GDL-Chef Weselsky wirft Bahn Blockadehaltung vor

GDL-Chef Claus Weselsky hat der Deutschen Bahn in den Tarifverhandlungen eine Blockadehaltung vorgeworfen. Die GDL habe die Verhandlungen wieder für gescheitert erklären müssen, weil die Bahn kein schriftlich fixiertes Zwischenergebnis mit der GDL vereinbaren wollte, sagte er im Deutschlandfunk. Den neuerlichen Streik verteidigte er. Dieser richte sich nicht gegen die Bahnkunden, sondern sei das letzte Mittel. Der Streik beginnt im Güterverkehr und endet Freitagmorgen um 9.00 Uhr. Der Personenverkehr soll von Mittwochfrüh 2.00 Uhr bis Donnerstag 21.00 Uhr bestreikt werden.  mehr

«Bild»: Deutscher in Afghanistan verschwunden

Ein deutscher Entwicklungshelfer in Afghanistan ist in der nordafghanischen Stadt Kundus verschwunden. Die «Bild»-Zeitung berichtet unter Berufung auf deutsche Sicherheitskreise, der Mann arbeite für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit. Im Auswärtigen Amt in Berlin hieß es, ein Krisenstab befasse sich mit dem Fall. Eine Entführung des Deutschen wird nicht ausgeschlossen. Laut «Bild» soll bereits ein Verhandlungsteam auf dem Weg sein. Die Polizei in Kundus wollte weder einen Entführungs- noch einen Vermisstenfall bestätigen.  mehr

Suche nach Nessie: Google-Kameras erkunden Loch Ness

Wer schon immer mal nach dem berühmten Seeungeheuer Nessie in Schottland fahnden wollte, muss dafür jetzt nicht mal mehr den Schreibtisch verlassen. Google ist mit Kameras über den Loch Ness in den Highlands gefahren, seit heute können Internet-Nutzer über den Dienst Street View den See erkunden und sogar abtauchen. Ein Zufall dürfte der Starttermin nicht sein: Am Dienstag vor 81 Jahren, am 21. April 1934, erschien in der «Daily Mail» das vielleicht berühmteste Foto, das angeblich Nessie zeigen soll. Die Tourismusagentur VisitScotland erhofft sich regen Zulauf am echten Loch Ness.  mehr

Keine weiteren Verdachtsmomente nach Germanwings-Absturz

Vier Wochen nach dem Germanwings-Absturz mit 150 Toten haben die Ermittler bislang ausschließlich Verdachtsmomente gegen den Copiloten entdeckt. Weder gegen seine Ärzte, noch gegen Airline-Mitarbeiter habe sich bisher ein Verdacht ergeben, sagte ein Sprecher der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft. Die Behörde führt nach dem Absturz die Ermittlungen in Deutschland. Der 27-jährige Copilot war am Tattag krankgeschrieben. Seine Ausbildung hatte er wegen einer schweren Depression monatelang unterbrechen müssen und darüber auch informiert. Zuletzt war er krankgeschrieben.  mehr

Verteidigungsministerium treibt Drohnen-Projekt voran

Das Verteidigungsministerium treibt das Drohnen-Projekt «Triton» als Ersatz für den gescheiterten «Euro Hawk» voran.  mehr

Flüchtlingsdrama: Röttgen beklagt fehlende Solidarität in Europa

CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hat angesichts der jüngsten Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer fehlende Solidarität in Europa beklagt. Die EU-Staaten seien ihrer Verantwortung bisher nicht gerecht geworden, kritisierte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Deutschlandfunk. Am Wochenende war ein Flüchtlingsboot gekentert, das nach Angaben Überlebender bis zu 950 Menschen an Bord hatte. 28 wurden gerettet. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz fordert mehr Möglichkeiten zur legalen Einwanderung und eine europäische Quotenregelung für die Aufnahme von Flüchtlingen.  mehr

Staatsanwaltschaft ermittelt erneut gegen BVB-Profi Reus

Die Dortmunder Staatsanwaltschaft ermittelt erneut gegen Fußball-Nationalspieler Marco Reus wegen des Verdachts auf Fahren ohne Führerschein. Es werde geprüft, ob der 25-Jährige noch häufiger als bislang bekannt ohne Fahrerlaubnis am Steuer gesessen hatte, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Reus hatte vergangenes Jahr wegen Fahrens ohne Führerschein in sechs Fällen einen Strafbefehl in Höhe von 540 000 Euro erhalten. Es hätten sich daraufhin zahlreiche Zeugen gemeldet, die den Dortmunder Profi auch an weiteren Tagen hinter dem Steuer eines Autos gesehen haben wollen.  mehr

Japans Regierungschef opfert für umstrittenen Kriegsschrein

Japans rechtskonservativer Ministerpräsident Shinzo Abe hat dem umstrittenen Kriegsschrein Yasukuni in Tokio eine Opfergabe zukommen lassen. Von einem Pilgergang zum Frühjahrsfest des Schreins sah Abeaber ab, wie Medien meldeten.  mehr

Durchsuchungen im Rockermilieu in Rheinland-Pfalz, Hessen und NRW

Rund 650 Polizeibeamte haben am Dienstag mehrere Objekte des Rockerclubs «Hells Angels» in Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen durchsucht. Auch zwölf Staatsanwälte seien bei der Aktion dabei, teilte die Staatsanwaltschaft in Koblenz mit. Mehrere Haftbefehle wurden vollstreckt. Hintergrund der Durchsuchungen seien Ermittlungen wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung sowie schwerer Straftaten. Die Aktion laufe noch, erklärte die Staatsanwaltschaft am Morgen. Zuvor hatte die «Rhein-Zeitung» über die Durchsuchungen berichtet.  mehr

Anteil regulärer Jobs nimmt ab

Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten nicht in regulären Jobs: Die Zahl der betroffenen Arbeitnehmer stieg binnen 20 Jahren um mehr als 70 Prozent. Sie sind befristet, in Teilzeit mit 20 oder weniger Wochenstunden, Zeitarbeit oder geringfügig beschäftigt.  mehr

Firmenvideos von Kölner Unternehmen