Regierungen von Deutschland und Frankreich tagen gemeinsam in Berlin

Die Regierungen von Deutschland und Frankreich kommen heute in Berlin routinemäßig zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen. Unter der Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatschef François Hollande beraten die Minister unter anderem über Fragen der Sicherheits-, der Wirtschafts- und der Bildungspolitik. Zuvor sprechen Merkel und Hollande im kleinen Kreis. Dabei dürfte es vor allem um den Ukraine-Konflikt, die griechische Schuldenkrise und den Absturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen gehen.  mehr

Mindestens 19 Tote bei Busunfall in Peru

Bei einem schweren Busunfall sind in Peru mindestens 19 Menschen gestorben. Weitere 36 wurden verletzt, als ein Bus in der Region Ayacucho rund 300 Meter tief einen Hang hinabstürzte, wie die Nachrichtenagentur Andina meldet. Die Ursache des Unfalls werde noch ermittelt. Vor einer Woche waren bei einem Zusammenstoß von drei Bussen und einem Lastwagen nördlich von Lima 37 Menschen gestorben.  mehr

Verdi setzt Amazon-Streiks fort

Verdi-Chef Frank Bsirske meldet sich im festgefahrenen Tarifkonflikt beim Online-Versandhändler Amazon zu Wort. Bei einer Streikkundgebung heute in Werne wird er zu den Beschäftigten des dortigen Standorts und Mitarbeitern aus Rheinberg sprechen. An fünf Standorten in Deutschland setzt Verdi die Streiks heute fort. Das Unternehmen sichert seinen Kunden dennoch eine pünktliche Zustellung bis Ostern zu, wenn bis heute Abend bestellt wird. Verdi will Amazon zur Aufnahme von Tarifverhandlungen bewegen - zu den besseren Bedingungen des Einzel- und Versandhandels.  mehr

Zeitung: Deutscher in Kabul an Schussverletzungen gestorben

Ein Deutscher ist in der afghanischen Hauptstadt Kabul an einer Straßensperre angeschossen worden und später im Krankenhaus gestorben. Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte der «Neuen Osnabrücker Zeitung» den Tod des Zivilisten. Der Mann sei am Abend des 19. März in Kabul mit erheblicher Geschwindigkeit auf einen Kontrollposten zugefahren. Er habe nicht auf Warnungen der einheimischen Sicherheitskräfte reagiert, berichtete die Zeitung. Daraufhin hätten die Sicherheitskräfte das Feuer eröffnet und den Mann getroffen. Der Deutsche habe als Elektriker in Kabul gearbeitet.  mehr

Bericht: Agenten sollen Bitcoins bei Silk Road geklaut haben

Die Saga um den ehemaligen Internet-Schwarzmarkt Silk Road wird um ein bizarres Kapitel erweitert: Nach einem Zeitungsbericht stehen zwei Ex-Agenten im Verdacht, sich bei den Ermittlungen die Taschen mit der Digitalwährung Bitcoin gefüllt zu haben. Den damaligen Mitarbeitern der Drogenpolizei DEA und des Geheimdienstes Secret Service werde Geldwäsche und Betrug vorgeworfen, berichtete die «New York Times». Der 46-jährige DEA-Agent habe sich an Bitcoins persönlich bereichert, anstatt sie an die Regierung zu übergeben.  mehr

Übernahme-Ankündigungen und China-Fantasien beflügeln US-Aktien

Gleich drei Übernahmen im Pharmasektor haben die US-Anleger zu Wochenbeginn jubeln lassen. Zudem verwiesen Börsianer auf Impulse der chinesischen Notenbank. Der Dow Jones Industrial zog um 1,49 Prozent auf 17 976,31 Punkte an. Der Kurs des Euro blieb unter Druck und notierte zuletzt bei 1,0821 US-Dollar.  mehr

Tsipras spricht von einem «ehrenhaften Kompromiss» mit Geldgebern

Der linke griechische Regierungschef Alexis Tsipras will in der Schuldenkrise einen «ehrenhaften Kompromiss» mit den Geldgebern erreichen. Zugleich bekräftigte er im Parlament in Athen, die Sparprogramme würden wie im Wahlkampf versprochen beendet. Dies sei notwendig, damit die Wirtschaft wieder wachsen könne. Der Chef der konservativen Oppositionspartei Nea Dimokratia und frühere Regierungschef Antonis Samaras entgegnete, seine Regierung habe das Land bis zur Wahlniederlage auf Kurs gebracht. Tsipras warf er Tatenlosigkeit vor.  mehr

Hrubesch-Team verliert letzten EM-Test - 2:3 in England

Die deutschen U21-Fußballer haben den letzten Härtetest vor der EM verpatzt. Die Mannschaft von Trainer Horst Hrubesch unterlag in Middlesbrough dem zweimaligen Europameister England mit 2:3 und musste damit erstmals seit mehr als einem Jahr wieder eine Niederlage hinnehmen. Bei der Endrunde in Tschechien vom 17. bis 30. Juni trifft die DFB-Auswahl in der Vorrunde auf Serbien, Dänemark und den Gastgeber.  mehr

Hrubesch-Team verliert letzten EM-Test - 2:3 in England

Die deutschen U21-Fußballer haben den letzten Härtetest vor der EM verpatzt. Die Mannschaft von Trainer Horst Hrubesch unterlag in Middlesbrough dem zweimaligen Europameister England mit 2:3 (1:1) und musste damit seit mehr als einem Jahr wieder eine Niederlage hinnehmen.  mehr

Pegida mit weniger Teilnehmern in Dresden

In Dresden schwindet der Zulauf für das islamkritische Pegida-Bündnis. Nach Angaben der Polizei beteiligten sich an der 21. Kundgebung der selbst ernannten «Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung der Abendlandes» am Abend nur noch 2800 Menschen. Es war bereits die zweite Kundgebung mit rückläufiger Teilnehmerzahl in Folge. Pegida geht seit Oktober in Dresden auf die Straße. In Spitzenzeiten konnte das Bündnis in seiner Hochburg bis zu 25 000 Menschen mobilisieren.  mehr

USA: Atomgespräche könnten auch nach Fristablauf fortgesetzt werden

Die USA halten sich die Möglichkeit einer Verlängerung der Atomgespräche mit dem Iran auch über die selbst gesetzte Frist vom 31. März hinaus offen. Die morgen um Mitternacht ablaufende Frist für ein Rahmenabkommen über das iranische Atomprogramm müsse zwar «etwas bedeuten», sagte US-Außenamtssprecherin Marie Harf. Zugleich ließ sie aber die Tür für eine Fortsetzung der Gespräche auch ohne Abkommen offen. In dem Konflikt geht es im Kern um die Frage, wie der Iran Atomkraft zivil nutzen, jedoch keine Atomwaffen entwickeln kann.  mehr

Katar besiegt Slowenien mit drei Bundesliga-Profis 1:0

Die Fußball-Nationalmannschaft von Katar hat ein Test-Länderspiel gegen Slowenien mit 1:0 (0:0) gewonnen. Das entscheidende Tor für den WM-Gastgeber von 2022 erzielte im Al-Sadd-Stadion von Doha Abdelkarim Hassan in der 46. Minute.  mehr

Suche in Absturzregion für die Nacht unterbrochen

In den französischen Alpen ist die Suche nach Opfern des Germanwings-Absturzes für die Nacht erneut unterbrochen worden. Mit der Dämmerung seien die Arbeiten ausgesetzt worden, hieß es bei der zuständigen Gendarmerie in Seyne-les-Alpes. In dem schwer zugänglichen Gebiet sichern nachts Spezialeinsatzkräfte die Absturzstelle. Morgen soll die Aktion fortgesetzt werden. Neben der Bergung der Opfer steht die Suche nach dem zweiten Flugschreiber der A320 im Mittelpunkt. Er soll weitere Erkenntnisse zum Geschehen vor dem Absturz liefern.  mehr

Hersteller Heckler & Koch widerspricht Vorwürfen zu Gewehr G36

Der Waffenhersteller Heckler & Koch ist Vorwürfen von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen entgegengetreten, das Sturmgewehr G36 sei nicht treffsicher. Das widerspreche diametral eigenen Prüfungen der Waffe, erklärte das Unternehmen. Diese hätten bei sachgerechtem Gebrauch keine maßgeblichen Einschränkungen der Einsatztauglichkeit, insbesondere auch im Vergleich zu anderen Sturmgewehren, ergeben. Von der Leyen hatte nicht ausgeschlossen, dass das Gewehr mittelfristig in der Bundeswehr keine Verwendung mehr findet.  mehr

DNA-Experten: Identifizierung kann bis zu vier Monaten dauern

Die Identifizierung der Opfer des Germanwings-Absturzes kann nach Experteneinschätzung bis zu vier Monate dauern. Das sagte der Leiter des zuständigen Kriminalinstituts der französischen Gendarmerie. In Abhängigkeit von der Anzahl der Körperteile, die gefunden werden, könne der Zeitrahmen zwischen mindestens zwei und vier Monaten schwanken. Es sei besser im Rhythmus der Wissenschaft zu arbeiten als zu überstürzen und damit das Risiko einzugehen, sich bei der Identifizierung zu irren.  mehr

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