Schäuble will für Griechenland «sehr strenge Maßstäbe» anlegen

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble will Griechenland harte Auflagen machen, sollte im Sommer ein drittes Hilfspaket nötig werden. Klar sei, dass Athen die Auflagen der Eurogruppe ohne Abstriche erfüllen müsse, sagte der CDU-Politiker der «Bild am Sonntag». «Herr Tsipras ist im Wort. Wenn Griechenland sich daran nicht hält, wird es keine weiteren Hilfen geben.» Schäuble bekräftige, man wolle keinen Austritt Griechenlands aus der Eurozone. «Wir sind solidarisch, aber nicht erpressbar», betonte er.  mehr

Rangnick: Tuchel-Wechsel zu RB Leipzig nicht sicher

Sportdirektor Ralf Rangnick sieht RB Leipzig nicht als Favorit im Werben um Wunschtrainer Thomas Tuchel. «Wir können nicht davon ausgehen, dass wir ihn bekommen», sagte Rangnick der «Welt am Sonntag».  mehr

Parlamentswahl in Ex-Sowjetrepublik Tadschikistan begonnen

Duschanbe (dpa) - In der ehemaligen Sowjetrepublik Tadschikistan hat die Wahl eines neuen Parlaments begonnen. Bisher verfügt die Partei des mit harter Hand regierenden Präsidenten Emomali Rachmon über 55 der 63 Parlamentssitze. Viele der 8,3 Millionen Einwohner finden daheim keine Arbeit und verdienen als Gastarbeiter vor allem in Russland den Lebensunterhalt für ihre Familien. Tadschikistan steht international in der Kritik, wegen Drucks auf Andersdenkende, Justizwillkür und Menschenrechtsverletzungen.  mehr

Acht Verletzte bei Unfall auf Autobahn 71 nahe Erfurt

Acht Menschen sind bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 71 nahe dem Erfurter Kreuz in Thüringen verletzt worden. Ein 23-Jähriger fuhr mit seinem Wagen auf ein vorausfahrendes Auto auf. Kurz darauf krachten noch zwei Fahrzeuge in die Unfallstelle. Acht Insassen erlitten zum Teil schwere Verletzungen.  mehr

Madonna: Soziale Netzwerke können gefährlich sein

Popstar Madonna sieht soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter mit gemischten Gefühlen. «Die sozialen Netzwerke sind wie ein zweischneidiges Schwert. Man kann über all diese Kanäle auf großartige Weise mit Menschen kommunizieren. Aber die Leute können anonym bleiben und extrem destruktive, herablassende, negative und diskriminierende Dinge sagen», sagte die Sängerin der Zeitung «Welt am Sonntag». «Die sozialen Netzwerke geben vielen Menschen eine falsche Form von Mut. In dieser Hinsicht sind sie sehr gefährlich.»  mehr

Kraftwerk Moorburg ist kommerziell am Netz

Das umstrittene Kohlekraftwerk Moorburg in Hamburg hat am späten Abend seinen gewerblichen Betrieb aufgenommen. Nach mehr als einem Jahr Probe- und Testbetrieb erfülle der erste Block des Kraftwerks mit 827 Megawatt Leistung die Anforderungen des Netzbetreibers, heißt es von Vattenfall. Der zweite Block soll im Sommer folgen. Umweltschützer nennen den kommerziellen Start des Kraftwerks einen «schwarzen Tag für den Klimaschutz». Das Kraftwerk setze pro Jahr acht bis neun Millionen Tonnen Kohlendioxid frei.  mehr

Polizeieinsatz in Bremen geht nach Warnung vor Extremisten weiter

Bremen kommt nicht zur Ruhe: Nach einer Warnung vor gewaltbereiten Islamisten ist der Polizeieinsatz noch in vollem Gange. Gestern hatten die Beamten einen Verdächtigen festgenommen. Mehrere Menschen sind in Gewahrsam, sagte ein Sprecher am frühen Morgen. Es bestehe eine erhöhte Gefahr durch Extremisten, hatte die Polizei am Samstag mitgeteilt und auf Hinweise unter anderem vom Verfassungsschutzes verwiesen. Die Beamten waren teils mit Maschinenpistolen in der Stadt und zeigten eine hohe Präsenz. Später wurden ein Islamisches Kulturzentrum und eine Wohnung durchsucht.  mehr

Stürmisches Regenwetter zum Frühlingsbeginn

Mit ungemütlich-stürmischem Regenwetter beginnt der meteorologische Frühling. Im Kalender hat der Frühlingsanfang dagegen noch fast drei Wochen Zeit - bis zum 20 März. Vielleicht stellen sich bis dahin milde Temperaturen und Sonnenschein ein. Für die ersten März-Tage sagt der Deutsche Wetterdienst in Offenbach jedoch vor allem Wind und Schauer vorher. Zunächst bringt Tief «Xeno» von Island her Niederschläge und stürmische Böen nach Deutschland. In den Mittelgebirgen ist auch Schnee möglich. Auf «Xeno» folgt Tief «Yoda» mit windigem Regenwetter vom Nordatlantik.  mehr

US-Konservative küren Rand Paul zum Vorzugskandidaten für 2016

Wenige Monate vor Beginn des republikanischen Vorwahlkampfes in den USA hat der radikale Querdenker Rand Paul Rückenwind als potenzieller Präsidentschaftsbewerber erhalten. Der für seine libertären Ansichten bekannte Senator, der Regierung und Steuern möglichst kleinhalten will, wurde bei einer traditionellen alljährlichen Abstimmung besonders konservativer Aktivisten zum Vorzugskandidaten gekürt. Das Ergebnis überraschte allerdings nicht: Paul ist ein ausgesprochener Liebling der Radikalkonservativen und hatte bereits die Abstimmungen in den beiden Vorjahren gewonnen.  mehr

Serien auf dem Prüfstand: Werder empfängt Wolfsburg

Nach dem Achtelfinal-Einzug in der Europa League will der VfL Wolfsburg heute auch gegen Werder Bremen erfolgreich bleiben. Den Tabellenzweiten erwartet dort allerdings eine harte Prüfung. Beide Teams sind in der Rückrunde als einzige in der Liga noch ungeschlagen. Für den Tabellendritten Borussia Mönchengladbach geht es im Heimspiel gegen Abstiegskandidat SC Paderborn darum, Champions-League-Kurs zu halten. Die Mannschaft von Trainer Lucien Favre konnte aber zuletzt neunmal nach Europa-League-Spielen das nächste Bundesliga-Spiel nicht gewinnen.  mehr

Trauermarsch für Nemzow im Herzen Moskaus

Moskau nimmt heute Abschied vom ermordeten Kremlkritiker Boris Nemzow. Nach dem Attentat auf den Oppositionspolitiker wollen bis zu 50 000 Menschen im Zentrum Moskaus an einer Trauerkundgebung für den ermordeten Kremlgegner teilnehmen. Auf einen ursprünglich geplanten Marsch gegen die Politik von Kremlchef Wladimir Putin verzichtete die Opposition. Nemzow war am späten Freitagabend auf offener Straße hinterrücks erschossen worden. Vom Täter fehlt seitdem jede Spur. Nach Fernsehberichten fanden die Ermittler möglicherweise das Fluchtauto.  mehr

Neues Top-Smartphone von Samsung erwartet

Smartphone-Marktführer Samsung wird heute voraussichtlich sein neues Top-Modell präsentieren, das gegen das erfolgreiche iPhone 6 von Apple antreten soll. Laut Medienberichten könnte das Samsung-Gerät ein Metallgehäuse bekommen - sowie einen Bildschirm, der über die Seitenkanten ausgedehnt ist. Das solle zusätzliche Funktionen ermöglichen. Die Samsung-Präsentation in Barcelona könnte zum Höhepunkt der ersten Presse-Termine zur weltgrößten Mobilfunk-Messe Mobile World Congress werden.  mehr

Mehrweg-Krise: Umweltbundesamt droht mit Zwangsabgabe

Nach dem Teilausstieg von Coca-Cola aus dem deutschen Mehrweg-System und der Zunahme von Einwegflaschen droht das Umweltbundesamt mit Zwangsmaßnahmen. «Eine Zusatzabgabe für Einweg zur Stützung des Mehrwegs schließen wir nicht aus», sagte UBA-Präsidentin Maria Krautzberger der dpa. Eine solche Abgabe würde die Einwegflaschen teurer machen und nicht wie das Pfand zurückerstattet werden. Coca-Cola will für 0,5- und 1,5-Liter-Flaschen verstärkt auf Einwegverpackungen setzen, die aber in der Regel auch recycelt und so wiedergenutzt werden.  mehr

Krisengeschüttelte Ex-Sowjetrepublik Tadschikistan wählt Parlament

Die autoritär geführte ehemalige Sowjetrepublik Tadschikistan wählt am Sonntag ein neues Parlament. Das zentralasiatischen Land steckt in einer schweren Wirtschaftskrise. Bisher verfügt die Volksdemokratische Partei des mit harter Hand regierenden Präsidenten Emomali Rachmon über 55 der 63 Parlamentssitze. Vor allem die oppositionelle Partei der Islamischen Wiedergeburt hofft auf mehr als die bisherigen zwei Mandate. Das Land ist von hoher Arbeitslosigkeit betroffen. Viele Tadschiken verdienen als Gastarbeiter vor allem in Russland den Lebensunterhalt.  mehr

Giftige Dämmstoffe: Grünen werfen Bundesregierung Ignoranz vor

Die Grünen fordern mit Blick auf gefährliche Dämmstoffe in deutschen Häusern eine Überarbeitung der Förderrichtlinien für energetische Gebäudesanierungen. «Bauen und Ökologie stehen bei dieser Bundesregierung diametral im Widerspruch», sagte der bau- und wohnungspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Christian Kühn, der dpa. Er kritisierte die jahrelange Verwendung des giftigen Brandschutzmittels HBCD in Polystyrol-Dämmplatten. Daraus müsse der Bund lernen und nur Sanierungen mit Dämmstoffen aus ökologisch und gesundheitlich unbedenklichen Materialien fördern.  mehr

Firmenvideos von Kölner Unternehmen