EU-Parlament stimmt über Autonotruf eCall ab

Straßburg (dpa) - Das EU-Parlament stimmt am Mittag über das automatische Notrufsystem eCall ab. Bei einem Unfall soll eCall einen 112-Notruf auslösen. Dies soll die Zeit bis zum Eintreffen der Helfer verkürzen. Ab dem 31. März 2018 soll das System zur Pflicht werden, und die Autobauer sollen alle neuen Modelle mit der nötigen Technologie ausrüsten. Das System soll nur bestimmte Daten weitergeben, darunter Ort und Zeitpunkt des Unfalls. Um einen Missbrauch der Daten zu verhindern, soll eCall ungenutzte Informationen kontinuierlich löschen.   mehr

Nationalgarde nach Baltimore einberufen

Wegen der gewaltsamen Ausschreitungen in Baltimore hat der Gouverneur des US-Bundesstaats Maryland die Nationalgarde einberufen. Außerdem rief Larry Hogan für die Stadt an der Ostküste den Notstand aus. Dort wurden mindestens sieben Polizisten schwer verletzt, Geschäfte wurden geplündert und Polizeiautos in Brand gesteckt. Auch eine Drogerie brannte. Ausgelöst wurden die Ausschreitungen durch den Tod des Afroamerikaners Freddie Gray, der nach seiner Festnahme eine  Rückenmarkverletzung erlitten hatte.  mehr

Studie warnt vor globaler Waldvernichtung - Amazonas stark bedroht

In den nächsten 15 Jahren könnten laut einer neuen Studie weltweit bis zu 170 Millionen Hektar Wald verschwinden. Dies entspreche fast der fünffachen Fläche Deutschlands, teilte die Umweltorganisation WWF mit. Mit den größten Verlusten müsse in den Tropen gerechnet werden. Besonders betroffen seien Borneo, die Mekong-Region und das Amazonas-Gebiet. Der Amazonas könnte sogar ein Drittel seiner Waldfläche verlieren. Hauptgründe seien die Ausweitung der Agrarindustrie, Viehhaltung sowie Straßen- und Kraftwerksbau.  mehr

Medien: BND-Berichte gingen an leitende Mitarbeiter im Kanzleramt

In der Spionageaffäre um den Bundesnachrichtendienst werden Details über die Informationskette ins Kanzleramt bekannt. Dokumente aus dem NSA-Untersuchungsausschuss belegen laut «Bild», welche Mitarbeiter im Kanzleramt seit Jahren über die Vorfälle informiert waren. Demnach gingen entsprechende Berichte in den Jahren 2008 und 2010 an Referatsleiter. In der neuen Affäre geht um den Vorwurf, dass der US-Geheimdienst NSA mit Hilfe des BND versucht hat, europäische Unternehmen, Personen und Behörden zu überwachen.  mehr

Mit Messer bewaffneter Mann von Polizist angeschossen

Bei einem Einsatz in Grünstadt in Rheinland-Pfalz hat ein Polizist auf einen Mann geschossen und ihn lebensgefährlich verletzt. Am Abend waren zwei Streifen nach einem Notruf zu einem Mehrfamilienhaus gefahren, wo es einen Ehestreit gab. Der Wohnungsinhaber öffnete den Polizisten die Tür und ging unvermittelt mit einem Küchenmesser auf sie los. Auch nach mehrmaliger Aufforderung ließ der Mann das Messer nicht fallen, auch Pfefferspray konnte ihn nicht stoppen. Ein Beamter gab deshalb zwei Schüsse ab. Der Mann wurde am Bauch getroffen.  mehr

Merkel und Poroschenko fordern Umsetzung des Donbass-Friedensplans

Kiew (dpa) - Kanzlerin Angela Merkel und der ukrainische Präsident Petro Poroschenko haben die Umsetzung des Friedensplans für das Kriegsgebiet Donbass gefordert. Die beiden hätten in einem Telefonat über andauernde Verstöße gegen die vereinbarte Waffenruhe durch prorussische Separatisten gesprochen, teilte das Präsidialamt in Kiew mit. Der Friedensprozess für die Ostukraine kommt seit Wochen nicht voran. Gegen die Feuerpause verstoßen die Konfliktparteien nahezu täglich.  mehr

Ausschreitungen in Baltimore - Mindestens sieben Polizisten verletzt

Nach dem Tod eines 25-jährigen Afroamerikaners ist es in der US-Ostküstenstadt Baltimore zu gewalttätigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Mindestens sieben Beamte wurden verletzt. TV-Bilder zeigen Demonstranten, die ein Polizeiauto demolieren und Flaschen und Steine auf Beamte werfen. Mehrere Geschäfte wurden geplündert. Die Polizei setzte Tränengas und Pfefferspray ein. Ausgelöst wurde die Gewalt durch den Tod Freddie Grays, der vor rund zwei Wochen nach seiner Festnahme eine Rückenmarkverletzung erlitten hatte und starb.  mehr

In Kitas droht unbefristeter Streik - Tarifverhandlungen gescheitert

Ab Ende nächster Woche droht in Kindertagesstätten ein unbefristeter Streik der Erzieher. Die Gewerkschaft ver.di erklärte die Tarifverhandlungen für die 240 000 Erzieher und Sozialarbeiter für gescheitert und lässt ihre Mitglieder über einen unbefristeten Streik abstimmen. Wenn sich mindestens drei Viertel der Mitglieder positiv zum Streik äußerten, müssten die Eltern mit geschlossenen Kitas rechnen, heißt es von ver.di. Die Gewerkschaft fordert eine höhere Eingruppierung der Beschäftigten. Das würde im Durchschnitt zu Einkommensverbesserungen von rund zehn Prozent führen.  mehr

Wall Street beginnt Woche mit leichten Verlusten

Schwache Biotech-Aktien haben dem US-Aktienmarkt den Schwung genommen. Auch die optimistischen Erwartungen an den nach Handelsende erwarteten Apple-Quartalsbericht konnten die Verluste letztlich nicht verhindern. Der Dow Jones verlor 0,23 Prozent auf 18 037,97 Punkte. Der Euro schaffte es nur kurz über die Marke von 1,09 US-Dollar. Zuletzt rutschte die Gemeinschaftswährung wieder etwas ab auf 1,0885 Dollar.  mehr

Starker iPhone-Absatz lässt Apple-Kasse klingeln

Apples iPhone verkauft sich auch nach dem Weihnachtsgeschäft stark. Im vergangenen Quartal stieg der Absatz im Jahresvergleich um 40 Prozent auf knapp 61,2 Millionen Geräte. Entsprechend gut fielen auch die Geschäftszahlen aus. Der Umsatz in dem Ende März abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal stieg um 27 Prozent auf 58 Milliarden Dollar. Der Gewinn sprang sogar um ein Drittel auf 13,6 Milliarden Dollar hoch, teilte Apple mit.  mehr

Loretta Lynch als neue US-Justizministerin vereidigt

Die Harvard-Anwältin Loretta Lynch ist als neue Justizministerin der USA vereidigt worden. Sie ist die erste afroamerikanische Frau auf dem Posten. Ihr Ziel sei es, das Vertrauen in die Gesetze und diejenigen, die sie durchsetzen, wiederherstellen, sagte Lynch. Vizepräsident Joe Biden lobte Lynch auf Twitter als «erstklassig, gerecht, unabhängig und stark». Auf die New Yorker Staatsanwältin warten große Herausforderungen angesichts wiederholter Fälle von Polizeigewalt gegen Schwarze.  mehr

OSZE berichtet von schweren Gefechten in Ostukraine

Schyrokyne (dpa) - Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) beobachtet verschärfte Gefechte im Kriegsgebiet Ostukraine.  mehr

Prozess um Kino-Amoklauf von Colorado hat begonnen

Fast drei Jahre nach dem Amoklauf bei einer Kinopremiere im US-Bundesstaat Colorado hat der Prozess gegen den Schützen James Holmes begonnen. Damals wurden zwölf Menschen getötet und 58 verletzt. Staatsanwalt George Brauchler zeichnete in seinem Eröffnungsplädoyer das Bild eines klugen Täters, der die Tat bei der Vorführung eines «Batman»-Films in Aurora genau geplant habe. Holmes hat die Taten gestanden, aber auf «nicht schuldig wegen Unzurechnungsfähigkeit» plädiert. Die Staatsanwaltschaft fordert die Todesstrafe.  mehr

4:0 gegen Granada: Valencia auf Champions-League-Kurs

Fußball-Weltmeister Shkodran Mustafi hält mit dem FC Valencia Kurs auf die Champions League.  mehr

4:2 gegen Aue: Braunschweig wahrt Aufstiegshoffnung

Braunschweig (dpa) -Eintracht Braunschweig hat seine Hoffnungen auf den Wiederaufstieg gewahrt. Die Niedersachsen gewannen am Abend mit 4:2 gegen Erzgebirge Aue. Damit haben sie jetzt fünf Punkte Rückstand auf Rang drei und sind Sechster der 2. Fußball-Bundesliga. Vor 20 200 Zuschauern erzielten Jan Hochscheidt, Hendrick Zuck, Emil Berggreen und Marc Pfitzner per Foulelfmeter die Treffer für die Eintracht. Aue fiel trotz einer starken Leistung in der ersten Halbzeit und Toren von Bobby Wood und Stipe Vucur auf den letzten Platz zurück.  mehr

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