Mindestens 43 Tote bei Schiffsuntergang vor Kamschatka

Moskau (dpa) - Beim Untergang eines russischen Fischtrawlers vor der fernöstlichen Halbinsel Kamschatka sind mindestens 43 Menschen ums Leben gekommen. Wie die russische Nachrichtenagentur Tass berichtet, wurden 63 Menschen gerettet. 26 Menschen würden vermisst. Die Ursache für den Untergang des Schiffes mit multinationaler Besatzung ist noch unklar. Die Verletzten würden per Hubschrauber in Krankenhäuser in die Hafenstadt Magadan am Ochotskischem Meer geflogen. Im Ochotskischem Meer hatte sich das Unglück ereignet.  mehr

Tiefe Trauer in Haltern - weiter Suche nach Flugschreiber

Gut eine Woche nach dem Absturz der Germanwings-Maschine dauert die tiefe Trauer in der besonders betroffenen westfälischen Stadt Haltern an. Zu einem öffentlichen Gedenkgottesdienst kamen gestern viel mehr Menschen, als die St.-Sixtus-Kirche fassen konnte. Über Lautsprecher hörten Hunderte unter freiem Himmel die Predigt, Reden und Musik aus der Kirche, in der ebenfalls Hunderte Menschen trauerten. Bei den Arbeiten in der Absturzregion der Germanwings-Maschine konzentrieren sich die Experten heute auf die Suche nach dem zweiten Flugschreiber.  mehr

Zähes Ringen um Einigung im Atomstreit mit Iran - weitere Nachtrunde

Bei den Atomverhandlungen mit dem Iran geht auch nach Ablauf der selbst gesetzten Frist die Suche nach einer Kompromissformel weiter. Sowohl die fünf UN-Vetomächte plus Deutschland als auch der Iran wollen ein Scheitern der Gespräche im schweizerischen Lausanne verhindern. Der französische Außenminister Laurent Fabius kehrte in der Nacht wieder nach Lausanne zurück. Die Sprecherin von US-Außenminister John Kerry sagte, es gebe zwar Fortschritte, aber noch keine Einigung. Bereits seit Tagen verhandeln die UN-Vetomächte sowie Deutschland in Lausanne mit dem Iran.  mehr

Vier Tote nach Explosion auf Bohrinsel - Keine Ölverschmutzung

Bei der Explosion einer Ölplattform im Golf von Mexiko ist nach Betreiberangaben kein Öl ins Meer ausgelaufen. Rettungsschiffe hätten den Abfluss von Öl aus der Bohrinsel «Akatun Permanente» verhindert, teilte der Staatskonzern Pemex mit. Die Löscharbeiten dauerten an. Mindestens vier Menschen waren nach Behördenangaben bei dem Unfall vor der südöstlichen Küste Mexikos gestorben. Weitere 16 seien verletzt worden. Die Umweltorganisation Greenpeace forderte ein Ende der Ölförderung auf See. Die Explosion zeige erneut, wie gefährlich diese Art Arbeiten seien.  mehr

«Bild»: Regierung will Sicherheit im Flugverkehr verbessern

Berlin (dpa) - Nach dem Germanwings-Absturz will die Bundesregierung nach einem Bericht der «Bild»-Zeitung die Sicherheit im Flugverkehr verbessern. Demnach würden derzeit unter anderem Änderungen beim Türschutz-Mechanismus in Flugzeug-Cockpits sowie das Sammeln und der Austausch von Informationen aus den Flugpassagierlisten diskutiert. So prüften deutsche und französische Experten in einer Arbeitsgruppe, ob der Türschutz-Mechanismus im Flugzeug-Cockpit wieder abgeschafft werden soll - er kann für die Totalverriegelung der Cockpittür sorgen. Die «Bild» beruft sich auf Angaben aus Sicherheitskreisen.  mehr

Adler Mannheim vor Finaleinzug in der Deutschen Eishockey Liga

Mit dem vierten Halbfinal-Sieg in Serie will Meisterschaftskandidat Adler Mannheim heute den Finaleinzug in der Deutschen Eishockey Liga perfekt machen. Der Hauptrunden-Sieger führt im Best-of-Seven-Duell mit den Grizzly Adams Wolfsburg 3:0 und tritt zur vierten Begegnung auswärts bei den Niedersachsen an. In der Halbfinal-Serie zwischen der Düsseldorfer EG und Titelverteidiger ERC Ingolstadt kann noch keine Entscheidung fallen. Ingolstadt liegt mit 2:1 vorn. Gastgeber der vierten Partie ist Düsseldorf.  mehr

«Bild»: Regierung will Sicherheit im Flugverkehr verbessern

Berlin (dpa) - Nach dem Germanwings-Absturz will die Bundesregierung nach einem Bericht der «Bild»-Zeitung die Sicherheit im Flugverkehr verbessern. Demnach würden derzeit unter anderem Änderungen der Türschutz-Mechanismus in Flugzeug-Cockpits sowie das Sammeln und der Austausch von Informationen aus den Flugpassagierlisten diskutiert. So prüften deutsche und französische Experten in einer Arbeitsgruppe, ob der Türschutz-Mechanismus im Flugzeug-Cockpit, der für die Totalverriegelung der Cockpittür sorgen kann, wieder abgeschafft werden soll. Die «Bild» beruft sich auf Angaben aus Sicherheitskreisen.  mehr

«James Bond»-Dreharbeiten in Mexiko abgeschlossen

Die Dreharbeiten des neuen James-Bond-Films in Mexiko-Stadt sind nach zwei Wochen abgeschlossen. Bond-Darsteller Daniel trat gestern ein letztes Mal als Geheimagent 007 im historischen Zentrum der mexikanischen Hauptstadt auf. Craig war unter anderem an Bord eines Hubschraubers zu sehen. Die Dreharbeiten für «Spectre» in Mexiko-Stadt hatten am 19. März begonnen. In einer der aufwendigsten Szenen jagte 007 einen von Christoph Waltz gespielten Schurken durch die Straßen.  mehr

Bericht: FDP sind 2013 die Einnahmen weggebrochen

Der FDP sind im Bundestagswahljahr 2013 nach einem Zeitungsbericht die Einnahmen weggebrochen. Im Vergleich zum Wahljahr 2009 gingen sie um 23 Prozent, also fast ein Viertel, zurück, schreibt die «Süddeutsche Zeitung» unter Berufung auf den neuen Rechenschaftsbericht der Liberalen. Demnach nahm die FDP 2013 noch 33,3 Millionen Euro ein - 10 Millionen Euro weniger als 2009. Bei der Wahl war die FDP aus dem Bundestag geflogen. Vor kurzem war bekannt geworden, dass die ums politische Überleben kämpfende FDP ihre Kreisverbände zusätzlich zur Kasse bitten will.  mehr

«Pet Rock»-Erfinder Gary Dahl mit 78 gestorben

Einer der, gemessen an der Geschäftsidee, erfolgreichsten Unternehmer der USA ist tot. Gary Dahl, Erfinder der «Pet Rocks», starb bereits am 23. März im Alter von 78 Jahren in Oregon, wie die «New York Times» meldete. Dahl war vor 40 Jahren aus einer Spaßidee heraus zum Millionär geworden: Er hatte größere Kieselsteine als «Pet Rocks» wie Haustiere verkauft und für knapp vier Dollar in Kisten mit Luftlöchern und Holzwolle verschickt. Den Spaß fanden offenbar auch viele Kunden witzig, Dahl verkaufte mehr als eine Million «Haustiersteine».  mehr

Korruptionsvorwürfe gegen einflussreichen US-Demokraten Menendez

Der einflussreiche US-Senator Robert Menendez ist wegen Korruptionsvorwürfen angeklagt worden. Der Demokrat aus dem Staat New Jersey soll über sieben Jahre Geschenke von einem Augenarzt aus Florida im Wert von fast einer Million Dollar angenommen haben. Darunter sind laut Justizministerium unter anderem Wahlkampfspenden sowie die Nutzung von Privatjets, einer Villa in der Karibik und einem Luxus-Hotelzimmer in Paris. Im Gegenzug soll der 61-Jährige sein Amt genutzt haben, um ausländischen Freundinnen des Arztes Visa zu verschaffen.  mehr

Bericht: Union will Physiotherapeuten und Masseure besserstellen

Die Union will die Stellung von Physiotherapeuten, Logopäden, Masseuren und anderen Heilmittel-Erbringern deutlich aufwerten. Das berichtet die «Süddeutsche Zeitung». Einem Positionspapier der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zufolge sollen sie demnach nicht nur mehr Geld bekommen. Sie sollen künftig auch frei und ohne ärztliche Vorgabe darüber entscheiden können, welche Anwendungen ihre Patienten brauchen. Die Union wolle sogar erproben lassen, dass sich Patienten auf Kassenkosten direkt an ihre Therapeuten wenden können, also ohne vorher zum Arzt zu gehen.  mehr

Suche in Absturzregion konzentriert sich auf Flugschreiber

Bei den Arbeiten in der Absturzregion der Germanwings-Maschine konzentrieren sich die Experten heute auf die Suche nach dem zweiten Flugschreiber. Die Blackbox mit den Flugdaten wurde in der ersten Woche nach dem Unglück noch nicht gefunden. Sie soll weiter Aufschluss geben über die Abläufe im Airbus A320 vor dem Absturz. Der bereits am ersten Tag entdeckte Voicerecorder hatte enthüllt, dass der Copilot die Maschine mit 150 Menschen an Bord wohl vorsätzlich zum Absturz brachte. Auch ein Ermittlerteam aus Düsseldorf ist inzwischen an der Absturzstelle.  mehr

Atomgespräche: Frankreichs Außenminister zurück nach Lausanne

Der französische Außenminister Laurent Fabius hat sich wieder auf den Weg nach Lausanne gemacht, wo die Atomgespräche mit dem Iran weitergehen. Das berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP. Auf eine weitere lange Verhandlungsnacht haben sich Außenminister Frank-Walter Steinmeier und sein US-Kollege John Kerry eingerichtet. Es gebe zwar Fortschritte, aber noch keine Einigung, teilte Kerrys Sprecherin mit. In einem Rahmenabkommen sollen Schritte vereinbart werden, die dem Iran die zivile Nutzung der Atomkraft erlauben, den Weg zu einer Atombombe aber versperren.  mehr

Wall Street schließt mit Verlusten

Enttäuschende Konjunkturdaten haben den US-Anlegern den Quartalsstart verhagelt. Der Dow Jones fiel um 0,44 Prozent auf 17 698,18 Punkte. Der Euro blieb unter Druck und kostete zuletzt 1,0759 US-Dollar.  mehr

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