Zugunglück in Mannheim - Verletzte außer Lebensgefahr

Beim Zusammenstoß eines Eurocitys und eines Güterzugs in Mannheim sind viele Menschen verletzt worden. Zwei Waggons des EC kippten in der Nähe des Hauptbahnhofs um. Laut Deutscher Bahn waren 250 Reisende in dem EC. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist noch unklar. Zur Zahl der Verletzten gibt es unterschiedliche Angaben. Die Feuerwehr spricht von fünf Schwer- und 40 Leichtverletzten. Die Deutsche Bahn berichtet von 35 Verletzten. Alle Passagiere seien außer Lebensgefahr.   mehr

Mindestens 40 Tote bei Explosion in Fabrik im Osten Chinas

Eine gewaltige Explosion in einer Fabrik hat im Osten Chinas mindestens 40 Menschen in den Tod gerissen. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldet, wurden mehr als 120 Menschen verletzt. Die Detonation ereignete sich demnach in der Stadt Kunshan in der Provinz Jiangsu.  mehr

Erste Sitzung des neuen Parlaments in Libyen

Im Krisenland Libyen kommt heute ein neu gewähltes Parlament zu seiner ersten Sitzung zusammen. Wegen der andauernden Kämpfe in Tripolis und Bengasi treffen sich die Abgeordneten in der Hunderte Kilometer weiter östlich gelegenen Stadt Tobruk. Bei der Wahl Ende Juni waren nur unabhängige Kandidaten und keine Parteilisten erlaubt, um politische Machtkämpfe einzuschränken. Deshalb wird sich erst nach der Bildung von Fraktionen genau zeigen, welche politische Strömung wie stark vertreten ist. Es ist erst das zweite Parlament in Libyens Geschichte.  mehr

Gedenken an Völkermord an den Roma und Sinti in Auschwitz

Sinti und Roma aus 25 Ländern Europas gedenken heute der Auflösung des sogenannten Zigeunerlagers von Auschwitz vor 70 Jahren. In der Nacht zum 3. August 1944 wurden die letzten 2900 Roma-Häftlinge in den Gaskammern des größten deutschen Vernichtungslagers ermordet. Allein in Auschwitz-Birkenau wurden mehr als 20 000 Roma und Sinti Opfer des Völkermords der Nazis. Zu der Gedenkfeier in Auschwitz werden etwa Tausend Teilnehmer erwartet, unter ihnen auch Überlebende. Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth reist als deutsche Vertreterin nach Auschwitz.  mehr

Wieder massive Angriffe Israels - Palästinenser wollen Feuerpause

Nach dem Scheitern einer Waffenruhe haben die israelischen Streitkräfte ihre Angriffe im Gazastreifen intensiviert. Die Militäreinsätze konzentrierten sich in der Nacht auf die südliche Stadt Rafah. Dort suchen Soldaten weiter nach einem ihrer Kameraden, der nach israelischen Angaben von einem Kommando der radikal-islamischen Hamas entführt wurde. Trotz der neuen Auseinandersetzungen kündigte die Palästinensische Autonomiebehörde an, am Samstag eine Delegation zu Verhandlungen über eine Beruhigung der Lage in die ägyptische Hauptstadt Kairo zu entsenden.  mehr

Nach Leichenfunden in Thailand und Baden: Polizei setzt auf Obduktion

Nach dem Fund eines getöteten Ehepaars in Bretten bei Karlsruhe hofft die Polizei auf weitere Erkenntnisse bei der Untersuchung der Leichen. Der Mann sei bereits eindeutig identifiziert, bei der Frau liefen die Maßnahmen noch, sagte ein Sprecher. Das Paar aus Stuttgart ist Opfer eines Verbrechens geworden, dessen Spuren bis nach Thailand reichen. Mitte Juli wurde dort das Skelett eines 34-Jährigen gefunden, zusammen mit Papieren sowie Hinweisen auf das synthetische Rauschgift Crystal Meth. Die Polizei ermittelte die Eltern des Toten - und fand deren Leichen.  mehr

Unions-Mittelstandschef Linnemann offen für Schwarz-Grün

Der Vorsitzende der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung, Carsten Linnemann, ist für eine Koalition mit den Grünen grundsätzlich offen. Mit dem von Grünen-Fraktionsvize Kerstin Andreae vertretenen Wirtschaftsflügel «könnte ich gut leben», sagte Linnemann der dpa in Berlin. Er finde, dass Andreae in der Rentendebatte eine kluge Rolle gespielt habe. Auch im Steuerbereich gehe es bei den Grünen in die richtige Richtung. Es herrsche die Meinung, «dass der Staat mit dem Geld auskommen muss, was er hat». Nun sei die weitere Entwicklung der Partei insgesamt abzuwarten.  mehr

Microsoft verklagt Samsung wegen ausbleibender Patentzahlungen

Microsoft hat den Smartphone-Marktführer Samsung wegen mutmaßlich ausbleibender Patentzahlungen verklagt. Der US-Softwarekonzern wirft der südkoreanischen Firma vor, gegen eine Patent-Vereinbarung aus dem Jahr 2011 verstoßen zu haben. Darin geht es um das Android-Betriebssystem, das Samsung in seinen Smartphones verwendet. Geregelt ist darin, dass die Südkoreaner Microsoft eine Art Lizenzgebühr für jedes verkaufte Smartphone überweisen. In der eingereichten Klageschrift hieß es, Samsung habe nach dem Nokia-Kauf durch Microsoft aufgehört, sich an die Vereinbarung zu halten.  mehr

SPD: Bezahlte Pflege-Auszeit auch für entfernte Verwandte und Freunde

Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich dafür ein, den Freistellungsanspruch für Pflegende stärker auszuweiten als von der großen Koalition geplant. Demnach sollten nicht nur Ehepartner und Kinder die vorgesehene bezahlte zehntägige Auszeit vom Beruf in Anspruch nehmen können, sondern auch weiter entfernte Verwandte oder

Freunde. «Wir müssen den Begriff des Angehörigen weiter

fassen", sagte Vizefraktionschefin Carola Reimann der «Berliner Zeitung». Die zehntägige bezahlte Auszeit vom Beruf ist in der ersten Stufe der Pflegereform geplant und soll vom 1. Januar 2015 gelten.   mehr

SPD-Länder wollen Abbau Kalter Progression nicht mitfinanzieren

Die Finanzminister mehrerer SPD-geführter Länder unterstützen Forderungen aus der Union nach Steuererleichterungen - aber nur, wenn sie dafür nicht aufkommen müssen. Die Ressortchefs von Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, Peter-Jürgen Schneider, Norbert Walter-Borjans und Nils Schmid, sagten der «Rheinischen Post», es sei eine Frage der Gerechtigkeit, dass Lohnerhöhungen nicht durch steigende Steuertarife aufgefressen würden. Ein Anlauf der früheren schwarz-gelben Regierung zum Abbau der Kalten Progression war am Widerstand des Bundesrats gescheitert.  mehr

Auch Großbritannien schließt Botschaft in Libyen

Angesichts der Kämpfe in Libyen schließt Großbritannien vorübergehend seine Botschaft in dem Land. Geplant sei, ein Behelfsbüro in Tunesien einzurichten, schrieb Botschafter Michael Aron beim Kurznachrichtendienst Twitter. Die Vertretung in Libyen werde wiedereröffnet, sobald es die Lage erlaube. Kämpfe zwischen rivalisierenden Milizen um den Flughafen der Hauptstadt Tripolis hatten vor etwa drei Wochen eine dramatische Verschlechterung der Sicherheitslage im Land nach sich gezogen. Die meisten ausländischen Diplomaten haben inzwischen das Land verlassen.  mehr

Güterzug rammt Eurocity - Dutzende Verletzte in Mannheim

Dutzende Menschen sind beim Zusammenstoß eines Eurocitys und eines Güterzugs in Mannheim verletzt worden. Zwei Waggons des EC 216 kippten in der Nähe des Mannheimer Hauptbahnhofs um, als der Fernzug auf der Fahrt von Graz nach Saarbrücken war. Laut Bahn waren 250 Reisende an Bord. Sie hätten mit Hilfe der Rettungskräfte den Zug verlassen. Zur Zahl der Verletzten gibt es unterschiedliche Angaben. Die Feuerwehr sprach bislang von fünf Schwerverletzten und 40 Leichtverletzten. Die Deutsche Bahn berichtete von 35 Verletzten - vier von ihnen seien schwer verletzt.   mehr

Palästinenser-Delegation soll zu Gaza-Beratungen nach Kairo reisen

Trotz des Scheiterns einer Waffenruhe im Gaza-Konflikt haben die Palästinenser angekündigt, eine Delegation zu Verhandlungen nach Ägypten zu schicken. Die Vertreter würden heute nach Kairo reisen, um dort auch über eine Feuerpause zu beraten, sagte der Chefunterhändler der Palästinensischen Autonomiebehörde, Saeb Erekat, am späten Abend dem US-Sender CNN. Er appellierte an die Israelis, auch eine Delegation zu entsenden. Eine für den Freitagmorgen geplante dreitägige Waffenruhe war an der Entführung eines israelischen Soldaten gescheitert.  mehr

Fahrgäste unter Schock: Güterzug stößt mit Eurocity zusammen

Es passiert kurz vor dem Hauptbahnhof in Mannheim: Ein Güterzug kracht mit einem Eurocity der Deutschen Bahn zusammen. Er fährt dem EC 216 in die Seite und schiebt ihn von den Schienen - durch den Aufprall kippen zwei Waggons um - und mit ihnen laut Feuerwehr rund 110 Fahrgäste. Fünf Menschen werden schwer verletzt, vierzig weitere leicht. Doch die meisten haben noch Glück im Unglück: Sie kommen mit einem großen Schrecken davon. Der Zusammenstoß der Züge sei deshalb vergleichsweise glimpflich verlaufen, weil die Züge im Bahnhofsbereich langsam unterwegs sind, so ein Feuerwehrsprecher.  mehr

«Götterdämmerung»: Proteststurm und Standing Ovations für Castorf

Regisseur Frank Castorf ist für seine umstrittene Interpretation von Richard Wagners «Ring des Nibelungen» in Bayreuth gleichzeitig gnadenlos ausgebuht und begeistert gefeiert worden. Nach dem letzten Teil, der «Götterdämmerung», zeigte er sich am Abend erstmals den Zuschauern - und teilte das Publikum in zwei Lager. Die Zuschauer tobten, doch so eindeutig ablehnend wie im letzten Jahr waren die Reaktionen keinesfalls - Buhs und laute Bravo-Rufe waren zu hören. Mit der «Götterdämmerung» ging die Premierenwoche der Festspiele unter den Augen von Kanzlerin Angela Merkel zu Ende.  mehr

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