Keine Strafe für Hannovers Marcelo

Hannover 96 kann im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga weiter auf seinen Verteidiger Marcelo bauen.  mehr

Ausnahmezusstand: Nationalgarde nach Baltimore eingerückt

Randale, Plünderungen und Gewalt gegen Polizisten haben die US-Metropole Baltimore ins Chaos gestürzt und die Nationalgarde auf den Plan gerufen. Angesichts der schwersten Unruhen seit Jahrzehnten verhängte der Gouverneur von Maryland den Ausnahmezustand, um auf bis zu 5000 Nationalgardisten zurückgreifen zu können. Eine nächtliche Ausgangssperre soll helfen, die Lage nach den Ausschreitungen zu beruhigen. Die Wut der Anwohner über den Tod des Afroamerikaners Freddie Gray im Polizeigewahrsam war nur Stunden nach dessen Beerdigung in Gewalt umgeschlagen.  mehr

EU-Kommission schlägt Anti-Terrorzentrum vor

Wegen der gestiegenen Bedrohung schlägt die EU-Kommission ein Zentrum zur Terrorismusbekämpfung unter dem Dach der europäischen Polizeibehörde Europol vor. Dort sollen Informationen über terroristische Netzwerke zusammenfließen. Eine entsprechende Sicherheitsagenda stellte die EU-Behörde in Straßburg vor. Das Zentrum soll nationale Fahnder dabei unterstützen, ausländische Kämpfer, verdächtige Finanzströme und extremistische Online-Inhalte aufzuspüren. Auch der Kampf gegen Waffenhandel soll dazu gehören.  mehr

Kitas vor Streik: Verdi-Urabstimmungsergebnis nächste Woche

Berufstätige Eltern von Kita-Kindern müssen sich ab Ende nächster Woche Gedanken über eine alternative Betreuung ihrer Kleinen machen. Nach fünf Runden erklärte die Gewerkschaft Verdi die Tarifverhandlungen für die bundesweit 240 000 Erzieher und Sozialarbeiter in kommunalen Einrichtungen für gescheitert. Die Urabstimmung für einen unbefristeten Streik läuft bis einschließlich 5. Mai. Am Tag danach soll das Ergebnis bekanntgegeben werden. Es bestehen kaum Zweifel, dass die nötigen 75 Prozent Zustimmung zum Arbeitskampf zustande kommen.  mehr

Rassismus und Mobbing: Entlassener Polizeianwärter klagt

Sieben Monate nach rassistischem Mobbing gegen eine angehende Polizistin klagt ein entlassener Polizeianwärter gegen seinen Rauswurf. Das Verwaltungsgericht Aachen verhandele die Klage an diesem Donnerstag (30. April), teilte das Gericht am Dienstag auf Anfrage mit. Der heute 22-jährige Mann war entlassen worden, weil er fremdenfeindliche und rassistische Bilder in einer nicht-öffentlichen Whatsapp-Gruppe des Ausbildungskurs gepostet haben soll. In dem Kurs an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung war nach Angaben der Polizei eine angehende Polizistin mit ausländischen Wurzeln gemobbt worden. Das Opfer, eine 23-jährige Frau, hat die Prüfungen nicht geschafft und ist nach Angaben der Aachener Polizei nicht mehr im Dienst.  mehr

Baby lag tot im Bett: Schütteltrauma könnte Ursache sein

Polizei und Staatsanwaltschaft in Münster ermitteln nach dem Tod eines Babys. Zu starkes Schütteln habe möglicherweise den Tod des erst vier Monate alten Mädchens im münsterländischen Hopsten verursacht, teilten die Behörden am Dienstag mit. Die Mutter (24) und deren Lebensgefährte (29) hätten das Kind am vergangenen Samstag tot in seinem Bett gefunden. Eine Obduktion ergab, dass es möglicherweise ein Schütteltrauma erlitten hat und daran gestorben ist. «Dieses muss aber noch durch weitere Untersuchungen abgesichert werden», sagte Oberstaatsanwalt Heribert Beck. Beschuldigt und tatverdächtig sei derzeit niemand.  mehr

Düsseldorfer Schule bangt mit Austauschschule in Kathmandu

Düsseldorf/Kathmandu (dpa/lnw) - Nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal bangen Schüler und Lehrer aus Düsseldorf mit ihrer Partnerschule im Katastrophengebiet. Die Dieter-Forte-Gesamtschule pflegt seit einigen Jahren Kontakt zur Bright Future School in der Hauptstadt Kathmandu, in der viele Tote zu beklagen sind. Zahlreiche Lehrer und Eltern haben Patenschaften für nepalesische Kinder übernommen. Mit Schrecken habe man von dem schweren Erdbeben gehört und versuche seither mehr Informationen über die Lage vor Ort zu erfahren, heißt es auf der Internetseite der Schule. Gleichzeitig rief die Schulleiterin zu Spenden auf. Nepal sei ein sehr armes Land, das jetzt dringend Hilfe benötige. Die «Westdeutsche Zeitung» hatte zuerst berichtet.  mehr

Erdbeben mit Hunderttausenden Flüchtlingen überfordert Nepal

Nach dem schweren Erdbeben haben Hunderttausende Menschen Nepals Hauptstadt Kathmandu verlassen. Eine Viertelmillion habe sich in den vergangenen Tagen auf den Weg gemacht, sagte ein Sprecher des Transportministeriums. Nach UN-Schätzungen sind etwa acht Millionen Menschen von den Folgen der Katastrophe betroffen, davon bräuchten 1,4 Millionen Menschen Nahrungsmittel. Die Zahl der Erdbeben-Toten in der Himalaya-Region stieg auf mehr als 4700. Unter den Todesopfern ist auch ein Professor der Göttinger Georg-August-Universität, wie ein Sprecher der Hochschule mitteilte.  mehr

Gefahr für «Progress»: Russischer Raumfrachter auf falschem Kurs

Wegen einer schweren technischen Panne ist ein unbemannter russischer Raumtransporter kurz nach dem Start auf eine falsche Umlaufbahn geraten. Sollte die «Progress M-27M» nicht auf die Funksignale zur Kurskorrektur reagieren, sei der Frachter wohl verloren, sagte ein Mitarbeiter der Flugleitzentrale bei Moskau der Agentur Tass zufolge. Das Raumschiff war am Morgen mit rund 2,4 Tonnen Nachschub für die Internationale Raumstation ISS vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gestartet.  mehr

Verband: Soziale Spaltung wird tiefer - Viele Kinder und Rentner arm

Die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland wird laut Paritätischem Gesamtverband immer größer. Kinder und Ältere seien besonders betroffen. «Deutschland ist tief gespalten», sagte der Verbandsvorsitzende Rolf Rosenbrock. Binnen eines Jahres stieg der Anteil der von Armut bedrohten Menschen von 15 auf 15,5 Prozent im Jahr 2013 an, wie der Verband in seinem Jahresgutachten 2015 bekräftigt. Rosenbrock wertete als besonders besorgniserregend die Stagnation bei den Langzeitarbeitslosen mit mehr als einer Million Betroffenen.  mehr

BGH weist Prozess wegen riskanter Zinswetten an Vorinstanz zurück

Der Prozess der Stadt Ennepetal aus Nordrhein-Westfalen über riskante Zinswetten muss neu aufgerollt werden. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. In dem Verfahren geht es um sogenannte Swap-Geschäfte, die die Gemeinde Ennepetal 2007 und 2008 mit der damaligen WestLB vereinbart hatte. Das Gericht hob das Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf als Vorinstanz auf und wies das Verfahren zur erneuten Verhandlung dorthin zurück. Das OLG hatte der Stadt 2013 recht gegeben. Die Gemeinde macht geltend, die WestLB habe sie bei den hochriskanten Geschäften falsch beraten.  mehr

Greenpeace: Ölförderer verdrecken Nordsee mit Öl und Chemie

Die Umweltorganisation Greenpeace hat härtere Strafen für Ölunternehmen bei Verschmutzungen der Nordsee gefordert. Jährlich gelangten fast 8300 Tonnen Öl durch die Ölförderung in die Nordsee, teilte Greenpeace mit. Dazu gebe es jedes Jahr auf Plattformen Hunderte Unfälle mit Öl und Chemikalien. Zugleich würden die zahlreichen Anlagen auf See kaum kontrolliert. Von mehreren hundert offiziellen Unfällen pro Jahr würden nur wenige Dutzend bestraft, und das mit geringen Summen bis 30 000 Euro, so Greenpeace.  mehr

Tsipras bringt Volksabstimmung ins Spiel

Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras hält eine Einigung mit den internationalen Geldgebern bis zum 9. Mai für möglich. Sollte es anders kommen, sei eine Volksabstimmung denkbar. Neuwahlen erteilte der Premier in einem Interview mit dem griechischen Sender Star TV eine Absage. «Niemand in Europa wird gewinnen, wenn es zu einem Bruch kommt», warnte Tsipras. «Ich denke, wir werden bis zum 9. Mai eine Vereinbarung haben», gab er sich optimistisch.  mehr

DEB-Präsident Reindl: «Positiv in die WM gehen»

Der Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) bleibt trotz der vielen Absagen für die am Freitag beginnende WM optimistisch. «Uns bleibt nichts anderes, als positiv in die WM zu gehen», sagte Franz Reindl am Dienstag in Köln. Insgesamt 20 Spieler haben Bundestrainer Pat Cortina für die Weltmeisterschaft in Tschechien (1. bis 17. Mai) bislang abgesagt. Trotz der personellen Situation glaubt Reindl an den Klassenverbleib: «Realistisch können wir um den fünften oder sechsten Platz in der Gruppe mitspielen». Auch NHL-Stürmer Tobias Rieder aus Arizona klang vor seiner zweiten WM optimistisch: «Ich glaube, dass wir uns durchbeißen können.»  mehr

Broich ins australische Liga-Team des Jahrzehnts gewählt

Der frühere Fußball-Bundesligaprofi Thomas Broich ist in die Elf des Jahrzehnts der australischen A-League gewählt worden.  mehr

Firmenvideos von Kölner Unternehmen