Merkel besucht «Siegfried» in Bayreuth

Hoher Besuch auf dem Grünen Hügel: Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am Nachmittag bei den Bayreuther Festspielen erwartet. Sie hat Urlaub und kommt ganz privat. Den offiziellen Teil zur Festspiel-Eröffnung hatte Merkel, die mit ihrem Mann Joachim Sauer zu den Stammgästen der Richard-Wagner-Festspiele gehört, in diesem Jahr aus terminlichen Gründen ausfallen lassen. Den «Ring des Nibelungen» in der umstrittenen Inszenierung von Frank Castorf wolle sie sich aber zu Ende ansehen, sagte ein Festspiel-Sprecher. Das habe sie im vergangenen Jahr nicht geschafft.   mehr

Chile und Peru rufen Botschafter aus Israel zu Konsultationen zurück

Chile und Peru haben wegen der Verschärfung der israelischen Militäroperationen im Gazastreifen ihre Botschafter in Israel zu Konsultationen zurückgerufen. Chile beobachte mit großer Sorge die Einsätze, die derzeit eine «kollektive Bestrafung» der palästinensischen Bevölkerung darstellten, hieß es in einer Mitteilung des chilenischen Außenministeriums. Die Militäroperationen respektierten keine Normen des internationalen Menschenrechtes, wie die mehr als 1000 zivilen Opfer, darunter Frauen und Kinder, zeigten. Ähnlich äußerte sich das peruanische Außenministerium.  mehr

Israel bombardiert weiter Ziele im Gazastreifen

Die israelische Luftwaffe hat auch am frühen Morgen ihre Angriffe auf den Gazastreifen fortgesetzt. Nach israelischen Medienangaben wurden zu Beginn des 23. Tags der Militäroperation gegen palästinensische Extremisten Dutzende «Terrorziele» bombardiert. Nach palästinensichen Angaben starben bei einem israelischen Artillerieangriff im nördlichen Gazastreifen am späten Abend 13 Menschen, 40 weitere wurden verletzt. Im Gazastreifen machen sich Panik und Verzweiflung breit. Die Zahl der Schutzsuchenden gab ein Sprecher des UN-Hilfswerks UNRWA mit mehr als 200 000 an.  mehr

Nach Flugzeugabsturz in Ukraine: UN-Agentur plant Untersuchung

Nach dem mutmaßlichen Abschuss eines Passagierflugzeugs über der Ostukraine plant die Internationale Zivilluftfahrtorganisation eine grundlegende Sicherheitsuntersuchung. Die Tragödie habe «beunruhigende Sorgen in Hinsicht auf die zivile Luftfahrt von, nach und über Krisengebieten aufgeworfen», sagte der Chef der UN-Agentur ICAO, Raymond Benjamin. An der Untersuchung sollen Experten von Regierungen und aus der Industrie beteiligt sein. Bei der Katastrophe waren vor rund zwei Wochen alle 298 Menschen an Bord des malaysischen Flugzeugs ums Leben gekommen.  mehr

Angst und Schrecken in Gaza - 13 Tote bei neuem Artillerieangriff

Nach den schlimmsten Bombardierungen seit Beginn der israelischen Militäroffensive im Gazastreifen machen sich zunehmend Panik und Verzweiflung in der Enklave breit. Immer mehr verängstigte Menschen versuchten, dem Inferno zu entrinnen. Sie flohen in eine von 85 UN-Einrichtungen, die als Notunterkünfte dienen. Die Zahl der Schutzsuchenden gab der Sprecher des UN-Hilfswerks UNRWA, Chris Gunness, am Abend mit mehr als 200 000 an. Im nördlichen Gazastreifen sind bei einem israelischen Artillerieangriff am späten Abend nach palästinensischen Angaben 13 Menschen ums Leben gekommen.  mehr

Gabriel: Jetzige Südost-Gleichstromtrasse nicht durchsetzbar

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hält die umstrittene Südost-Gleichstromtrasse von Sachsen-Anhalt nach Bayern in ihrer jetzigen Form nicht für durchsetzbar. Zur Begründung wies er in Nürnberg auf den massiven Bürgerwiderstand entlang des geplanten Trassenkorridors hin. Auf einer Veranstaltung der Bundesagentur für Arbeit warnte er zugleich vor Widerstand gegen Stromtrassen. Diese seien nach der Abschaltung der Atomkraftwerke in Süddeutschland unverzichtbar.  mehr

Osram legt Zahlen vor - Neue Sparrunde im Fokus

Die neue Sparrunde beim Lampenhersteller Osram dürfte heute im Fokus der Bilanz für das dritte Geschäftsquartal stehen. Der Lichttechnik-Hersteller Osram will weltweit rund 7800 Stellen streichen - davon etwa 1700 in Deutschland. Dies teilte das Unternehmen in München mit. Insgesamt 6100 Jobs sollen im Ausland abgebaut werden. Die Kürzungen infolge des Umbaus träfen vor allem die Fabrikation traditioneller Leuchtmittel, den Vertrieb und die Verwaltung. In Deutschland sollen von den Kürzungen laut «Wirtschaftswoche» die Standorte Augsburg und Berlin betroffen sein.  mehr

13 Tote bei israelischem Artilleriebeschuss

Im nördlichen Gazastreifen sind bei einem israelischen Artillerieangriff am späten Abend nach palästinensischen Angaben 13 Menschen ums Leben gekommen. Nach Worten des Sprechers des palästinensischen Rettungsdienstes wurden 40 Palästinenser verletzt. Zuvor seien durch israelische Artilleriegranaten an mehreren Orten des Gazastreifens weitere zwölf Palästinenser getötet worden. Seit Beginn des israelischen Militäroffensive am 8. Juli starben nach neuesten Angaben des Gesundheitsministerium in Gaza 1231 Menschen, 7000 wurden verletzt.  mehr

Fahnder setzen nach Mord an Achtjährigem Belohnung aus

Auf der Suche nach dem Mörder des achtjährigen Armani in Freiburg hat die Staatsanwaltschaft eine Belohnung von 6000 Euro ausgesetzt. Diese sei für Privatpersonen gedacht, deren Hinweise zur Ermittlung oder Ergreifung des Täters führen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Von dritter Seite sei zusätzlich eine Belohnung in Höhe von 4000 Euro ausgesetzt worden. Die Ermittler fanden gestern einen Ball nahe des Fundorts der Leiche, er stehe aber nicht mit dem Verbrechen in Zusammenhang, so die Polizei. Ein Spaziergänger hatte die Leiche des Kindes in einem Bach gefunden.  mehr

Sommergewitter bringen Sintflut-Regen - Drei Tote

Heftige Unwetter haben in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg drei Menschen das Leben gekostet. In Münster ertrank ein Mann in seinem vollgelaufenen Keller. Nahe der westfälischen Stadt kam ein Autofahrer bei Starkregen vermutlich von einer überfluteten Straße ab und starb. Die Unwetter wüteten auch im Ruhrgebiet. In Baden-Württemberg lösten ebenfalls Gewitter Erdrutsche und Überflutungen aus. Ein Autofahrer starb bei einem Unfall auf regennasser Straße. Starke Unwetter führten in Frankfurt zu Flugausfällen und zahlreichen Einsätzen der Feuerwehr.  mehr

EU und USA verschärfen Sanktionen gegen Russland

Die EU und die USA verstärken in der Ukraine-Krise mit Wirtschaftssanktionen den Druck auf Russland. Die Botschafter der 28 Mitgliedstaaten bei der EU einigten sich in Brüssel auf ein Paket von Strafmaßnahmen, in dem erstmals Wirtschaftsbereiche im Mittelpunkt stehen. US-Präsident Barack Obama zog nach und setzte drei weitere Banken auf die US-Sanktionsliste. Die neuen US-Strafmaßnahmen beträfen den Finanz-, Rüstungs- und Energiebereich, sagte Obama. Dies werde die russische Wirtschaft weiter schwächen.  mehr

«Maverick»-Star James Garner starb an einem Herzinfarkt

Zehn Tage nach dem Tod des US-Schauspielers James Garner steht die Todesursache fest. Der Star der Fernsehserien «Maverick» und «Detektiv Rockford» starb dem Totenschein zufolge an den Folgen eines schweren Herzinfarkts. Das Promiportal «TMZ.com» stellte das Dokument ins Netz. Der 86-Jährige war am 19. Juli in Los Angeles gestorben. Vor allem in den 60er und 70er Jahren wurde Garner als TV-Star gefeiert. Eine Oscar-Nominierung bekam er 1985 an der Seite von Sally Field in «Die zweite Wahl - Eine Romanze». 1994 war er in einer Kinoversion des TV-Hits «Maverick» zu sehen.  mehr

Hunderttausende Kolumbianer nach Terroranschlag ohne Strom

Nach einem Anschlag der Guerillaorganisation Farc auf eine Hochspannungsleitung ist die kolumbianische Großstadt Buenaventura an der Pazifikküste von der Stromversorgung abgeschnitten. Die Rebellen hätten einen Masten in einem Vorort der Hafenstadt gesprengt, sagte ein Marinekommandeur der Region. Die Streitkräfte hätten Telefongespräche der Farc abgehört, in denen sich die Gruppe zu dem Anschlag bekannte. Es könnte Tage dauern, bis die rund 400 000 Einwohner wieder Strom haben, berichtet die Zeitung «El País».  mehr

Twitter verzückt Börsianer mit Werbe- und Nutzerwachstum

Ein starker Anstieg der Werbeeinnahmen und der Nutzerzahlen hat die Twitter-Aktie durch die Decke gehen lassen. Am Dienstag schoss das Papier nachbörslich um 35 Prozent auf mehr als 52 Dollar in die Höhe.  mehr

Hamas-Militärchef: Israel muss für Waffenruhe Offensive beenden

Der Militärchef der Hamas hat eine Waffenruhe im Gaza-Konflikt vom Ende der israelischen Militäroffensive abhängig gemacht. Auch die Blockade der Enklave müsse aufgehoben werden, sagte Mohammed Deif in einer über den TV-Sender der Hamas verbreiteten Audio-Botschaft. Es war die erste öffentliche Äußerung des Anführers des bewaffneten Flügels der radikal-islamischen Organisation, den Kassam-Brigaden, seit Beginn der Offensive vor mehr als drei Wochen. Die Bewohner des Gazastreifens hatten zuvor die schlimmsten Bombardierungen seit Beginn der Kämpfe erlebt.  mehr

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