Koalition rebelliert gegen Fracking-Gesetz

Dutzende Abgeordnete der Unions-Fraktion drohen mit einer Ablehnung des von der Bundesregierung geplanten Gesetzentwurfs zum umstrittenen Gas-Fracking in tiefen Gesteinsschichten. In dieser Form sei der Gesetzentwurf für zahlreiche Kolleginnen und Kollegen nicht zustimmungsfähig, sagte der CDU-Abgeordnete Andreas Mattfeld der dpa. Notwendig sei eine Verschärfung. Auch aus der SPD-Bundestagsfraktion werden Nachbesserungen gefordert. Heute will das Kabinett einen Entwurf für die unkonventionelle Gasförderung beschließen, der eine kommerzielle Förderung unter Auflagen nicht ausschließt.  mehr

Iran-Atomgespräche in der Verlängerung

Lausanne (dpa) – Trotz Ablaufs einer Frist sollen die Verhandlungen über das umstrittene iranische Atomprogramm am Morgen fortgesetzt werden. «Wir haben einiges erreicht. Ich hoffe, wir können die Arbeit am Mittwoch zu Ende führen», sagte Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif nach den jüngsten Gesprächen, die bis tief in die Nacht gingen. Ursprünglich hatten die Vertreter der UN-Vetomächte, Deutschlands und des Irans bis Mitternacht eine Grundsatzeinigung in dem zwölf Jahre andauernden Streit erreichen wollen.  mehr

Hochwasser in Hamburg niedriger als erwartet

Ein für das Hamburger Elbegebiet erwartetes Hochwasser ist in der Nacht niedriger ausgefallen als befürchtet. Das Wasser am Fischmarkt in St. Pauli schwappte bis zum frühen Morgen nicht wie erwartet über die Kaikante. Die Verkehrsleitzentrale hatte Autofahrern geraten, ihre Fahrzeuge nicht auf tiefer gelegenen Parkplätzen abzustellen. Das schwere Sturmtief «Niklas» war gestern mit orkanartigen Böen über den Norden gezogen. Deshalb wurde ein mögliches Hochwasser oder eine leichte Sturmflut erwartet.  mehr

«Niklas» richtet große Schäden an - Sechs Menschen sterben

Beim ersten großen Frühjahrssturm sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Orkantief «Niklas» richtete auf seinem Weg von West nach Ost große Schäden an und legte in der Woche vor Ostern den Bahnverkehr in Teilen Deutschlands lahm. Für gestrandete Fahrgäste stellte die Bahn in mehreren Städten Übernachtungszüge bereit. «Niklas» war mit Böen von bis zu 192 Stundenkilometern einer der stärksten Stürme der vergangenen Jahre. Er brachte gestern auch den Straßen-, Schiffs- und Flugverkehr durcheinander.  mehr

Merkel empfängt Jazenjuk - Reformen und Wirtschaft im Mittelpunkt

Kanzlerin Angela Merkel berät heute mit dem ukrainischen Ministerpräsidenten Arseni Jazenjuk über die Reformvorhaben und die finanzielle Lage in dem Krisenland. An der Unterredung im Kanzleramt in Berlin wird zunächst auch Finanzminister Wolfgang Schäuble teilnehmen. Dabei soll es vor dem Hintergrund der internationalen Auseinandersetzungen mit Russland unter anderem um die wirtschaftliche und finanzielle Lage der Ukraine gehen.  mehr

Trauergottesdienst in Haltern für Opfer der Flugzeug-Katastrophe

Mehr als eine Woche nach dem Absturz der Germanwings-Maschine dauert die tiefe Trauer in der besonders betroffenen westfälischen Stadt Haltern an. Heuter (17.00 Uhr) wollen die Menschen zu einem öffentlichen ökumenischen Gottesdienst in der St.-Sixtus-Kirche zusammenkommen. Es werden viele Teilnehmer erwartet, deshalb wird der Gottesdienst über Lautsprecher auch nach außen übertragen. Unter den Opfern der Tragödie sind auch 16 Schüler und zwei Lehrerinnen des Halterner Gymnasiums.  mehr

Iran-Atomgespräche auf Mittwochmorgen vertagt

Lausanne (dpa) – Die Verhandlungen zum umstrittenen iranischen Atomprogramm sollen am Morgen fortgesetzt werden. Iranische Medien nannten als Anfangszeit 08.00 Uhr. Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif sagte in Lausanne: «Wir habe einiges erreicht. Ich hoffe, wir können die Arbeit am Mittwoch zu Ende führen.» Die Gespräche zwischen den Vertretern der UN-Vetomächte, Deutschlands und des Irans waren in der Nacht zunächst auch nach Ablauf der selbstgesetzten Frist um Mitternacht fortgesetzt worden.  mehr

Grüne fordern Fracking-Verbot in Deutschland

Die Grünen haben der Bundesregierung vorgeworfen, den Weg für die umstrittene Gasförderung aus tiefen Gesteinsschichten zu ebnen. Deutschland brauche ein Frackingverbot, sagte der Fraktionsvorsitzende Anton Hofreiter der dpa. Heute will das Kabinett ein Paket auf den Weg bringen, das zwar ein Verbot für sensible Gebiete etwa zur Wasserversorgung vorsieht, aber nach Erprobungsmaßnahmen eine kommerzielle Förderung nicht ausschließt. Angesichts der Gefahren, die von Fracking ausgingen, sei die Eile der Bundesregierung unverantwortlich, sagte Hofreiter.  mehr

Warnstreiks bei der Deutschen Post

Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Post um kürzere Wochenarbeitszeiten setzt die Gewerkschaft Verdi erste Nadelstiche. Nahezu bundesweit sollen Beschäftigte des gelben Riesen heute ihre Arbeit vorübergehend ruhen lassen. Verdi geht davon aus, dass es bei der Zustellung von Briefen und Paketen zu Verzögerungen kommen wird. Die Post zeigte kein Verständnis für die Warnstreiks. Verdi fordert eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit von 38,5 auf 36 Stunden mit vollem Lohnausgleich.  mehr

Nigerias Präsident Jonathan erkennt Wahlniederlage öffentlich an

Der nigerianische Staatschef Goodluck Jonathan hat seine Niederlage bei den Präsidentschaftswahlen eingestanden. Er habe dem Land freie und faire Wahlen versprochen, und er habe sein Wort gehalten, heißt es in einer Mitteilung des 57-Jährigen. Er forderte seine Anhänger auf, das Ergebnis zu akzeptieren und beglückwünschte Wahlsieger Muhammadu Buhari zu seinem Erfolg. Stunden zuvor hatte Jonathan in einem Telefonat dem 72-jährigen Ex-Militärdiktator Buhari gratuliert. Buhari erzielte den ersten Sieg der Opposition, seit das ölreiche westafrikanische Land 1999 zur Demokratie zurückgekehrt ist.  mehr

Frau in Bayern in ihrem Auto von zwei Bäumen erschlagen

Eine 39-jährige ist bei Dietramszell im bayerischen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen in ihrem Auto von zwei umstürzenden Bäumen erschlagen worden. Die Fichten krachten wegen des starken Windes am frühen Mittwochabend in einem Waldstück auf ihren Wagen, wie die Polizei mitteilte. Die Feuerwehr konnte die Frau nur noch tot aus ihrem Fahrzeug bergen. Damit stieg die Zahl der Toten in Deutschland durch Sturm «Niklas» auf vier.  mehr

Frist bei Atomverhandlungen abgelaufen - Gespräche gehen weiter

Die Gespräche über das umstrittene iranische Atomprogramm sind in der Nacht auch nach Ablauf der selbstgesetzten Frist fortgesetzt worden. Vertreter der UN-Vetomächte, Deutschlands und des Irans kamen nach einer Pause zu weiteren Verhandlungen in Lausanne zusammen, wie eine EU-Sprecherin mitteilte. Ursprünglich sollte bis Mitternacht eine Grundsatzeinigung in dem zwölf Jahre andauernden Streit erreicht werden. Bis Sommer wird ein umfassendes Abkommen angepeilt.  mehr

Staatsanwalt stirbt nach Geiselnahme in Istanbul im Krankenhaus

Istanbul (dpa) - Nach dem gewaltsamen Ende einer Geiselnahme im zentralen Gerichtsgebäude der Metropole Istanbul ist der Staatsanwalt seinen Verletzungen erlegen. Er sei am Abend in einem Istanbuler Krankenhaus gestorben, meldete die Nachrichtenagentur DHA. Die Polizei hatte die Geiselnahme des Staatsanwalts durch Linksextremisten nach neun Stunden gewaltsam beendet. Die beiden Geiselnehmer wurden bei dem Zugriff getötet. Der Staatsanwalt war Ankläger in dem politisch bedeutenden Fall Berkin Elvan. Der Jugendliche war bei den Gezi-Protesten tödlich verletzt worden.  mehr

USA liefern wieder Kampfflugzeuge und Panzer an Ägypten

Die USA nehmen die 2013 gestoppten Militärhilfen für Ägypten wieder auf. Präsident Barack Obama werde die nach der Machtübernahme durch das ägyptische Armee verfügten Beschränkungen aufheben, teilte das Weiße Haus in Washington mit. Kairo werde wieder F-16-Kampfflugzeuge, Raketen und Panzer erhalten, habe Obama dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi in einem Telefonat zugesagt. Zudem beantrage der Präsident beim Kongress 1,3 Milliarden Dollar Hilfsgelder für das ägyptische Militär.  mehr

Orkan trifft Bahnverkehr mit voller Wucht - Mehrere Tote

Das Orkantief «Niklas» hat ein Verkehrschaos auf Schienen und Straßen in Deutschland ausgelöst und schwere Schäden angerichtet. Fünf Menschen starben, zahlreiche weitere wurden verletzt. Der Sturm riss Stromleitungen herunter. In weiten Teilen der Republik kam der Bahnverkehr zum Erliegen. Für Fahrgäste, die unterwegs strandeten, stellte die Bahn in mehreren Städten Übernachtungszüge bereit. Mit Böen von bis zu 192 Stundenkilometern raste das Orkantief quer von Westen gen Osten. In Rheinland-Pfalz starben zwei Männer, als ein Baum auf ihr Fahrzeug krachte. In Sachsen-Anhalt erschlug eine Mauer einen Mann.  mehr

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