Bauernverband mahnt zu Vorsicht bei Krisenszenarien

Der Deutsche Bauernverband sieht trotz des russischen Importstopps für EU-Produkte vorerst keine bedrohlichen Verwerfungen auf den Agrarmärkten. Es sei in der Tat so, dass sie einen erhöhten Druck auf dem Milchmarkt hätten, sagte Generalsekretär Bernhard Krüsken der Nachrichtenagentur dpa. Sie seien aber im Moment mit dem Szenario einer großen Krise noch sehr vorsichtig. Gerade bei Milch seien die Weltmärkte nach wie vor aufnahmefähig. Daher hätten die Landwirte wenig Verständnis für Marktteilnehmer, die in der aktuellen Verunsicherung versuchen, taktisch ihre Einkaufspreise zu optimieren.  mehr

USA loben EU-Bereitschaft zu neuen Sanktionen gegen Russland

Die USA haben die Bereitschaft der Europäischen Union zu weiteren Sanktionen gegen Russland gelobt. Die US-Regierung begrüße es, dass die EU gemeinsam starke Unterstützung für die Souveränität und territoriale Souveränität der Ukraine zeige und zusätzliche Strafmaßnahmen gegen Moskau vorbereite, erklärte eine Sprecherin des nationalen Sicherheitsrates. Die EU hatte sich bei ihrem Brüsseler Gipfeltreffen darauf verständigt, innerhalb einer Woche über weitere Wirtschaftssanktionen gegen Russland zu entscheiden. Die EU-Kommission soll dazu Vorschläge unterbreiten.  mehr

EU bereitet weitere Sanktionen gegen Russland vor

Die Europäische Union bereitet wegen des Ukraine-Konflikts neue Strafen gegen Russland vor. Innerhalb einer

Woche soll über weitere Wirtschaftssanktionen entschieden werden. Die EU-Kommission solle dazu Vorschläge machen, sagte EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy nach Abschluss des EU-Gipfels in Brüssel. Laut Kanzlerin Angela Merkel soll es wieder um die Bereiche Finanzen und Energie gehen. Auf dem Gipfel gab es auch Personalentscheidungen. Der polnische Regierungschef Tusk soll neuer EU-Ratspräsident werden, die italienische Außenministerin Mogherini neue Außenbeauftragte.   mehr

Hunderte Verletzte bei gewaltsamen Protesten in Pakistan

Bei gewaltsamen Protesten gegen die Regierung in Pakistan sind in der Nacht mindestens 330 Menschen verletzt worden. Die von dem Oppositionspolitiker Imran Khan und dem Prediger Tahirul Qadri angeführten Demonstranten hatten versucht, die Residenz von Premier Nawaz Sharif in Islamabad zu stürmen. Die Polizei setzte Gummigeschosse und Tränengas ein. Mindestens 100 Menschen wurden festgenommen. Die Unruhen weiteten sich nach einem Bericht des Fernsehsenders Geo TV auch auf andere Städte des Landes aus.  mehr

Merkel empfängt Bürger im Kanzleramt

Berlin (dpa) – anzlerin Angela Merkel lädt heute Bürger ins Kanzleramt. Am Tag der offenen Tür der Bundesregierung nimmt sie sich Zeit für einen Rundgang durch die Regierungszentrale und ein Podiumsgespräch. Neben dem Kanzleramt öffnen auch die Bundesministerien und das Bundespresseamt wieder ihre Pforten. Im Bundeswirtschaftsministerium soll es eine Live-Schaltung zur Internationalen Raumstation ISS geben. Im vergangenen Jahr kamen 150 000 Besucher zum Tag der offenen Tür.  mehr

UN-Chef Ban verurteilt Angriffe auf Blauhelmsoldaten in Syrien

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Angriffe bewaffneter Extremisten auf Blauhelmsoldaten an den Golanhöhen in Syrien scharf verurteilt. Außerdem forderte der UN-Chef erneut die Freilassung der 44 noch festgehaltenen Soldaten der Undof genannten Mission. Mehrere Standorte waren gestern unter Beschuss geraten. Eine Sondereingreiftruppe hatte daraufhin 32 Soldaten aus den Kämpfen befreit. Von zwei anderen Standorten seien insgesamt elf Undof-Soldaten und Beobachter in Sicherheit gebracht worden, teilten die Vereinten Nationen in New York mit.  mehr

EU will Moskau für Eskalation in der Ukraine bestrafen

Die Europäische Union will innerhalb einer Woche über weitere Wirtschaftssanktionen gegen Russland entscheiden. Die EU-Kommission solle dazu Vorschläge machen, sagte EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy nach Abschluss des EU-Gipfels in Brüssel. Die Bereiche der bisherigen Sanktionen sollen unverändert bleiben. Kanzlerin Angela Merkel nannte Finanz-Sanktionen ebenso wie den Energiesektor. Auf dem Gipfel gab es auch Personalentscheidungen. Der polnische Regierungschef Tusk soll neuer EU-Ratspräsident werden, die italienische Außenministerin Mogherini neue Außenbeauftragte.  mehr

Regierung entscheidet über Waffenlieferung an irakische Kurden

Die Bundesregierung entscheidet heute Abend über die umstrittene Lieferung deutscher Waffen an die Kurden im Nordirak. Geplant ist die kostenlose Abgabe von Gewehren, Pistolen und Panzerabwehrraketen an die Peschmerga-Streitkräfte, um diese im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat zu unterstützen. Anders als bei bewaffneten Auslandseinsätzen der Bundeswehr hat das Parlament bei Waffenlieferungen kein Mitspracherecht. Allerdings soll der Bundestag morgen über einen Koalitionsantrag zur Unterstützung des Regierungskurses abstimmen.  mehr

Merkel schließt deutsche Waffenlieferungen an die Ukraine aus

Kanzlerin Angela Merkel hat trotz der Eskalation des Konflikts mit Russland deutsche Waffenlieferungen an die Ukraine ausgeschlossen. Dadurch würde der falsche Eindruck entstehen, der Konflikt könne militärisch gelöst werden, sagte Merkel nach Ende des EU-Sondergipfels in Brüssel. Sie könne hier allerdings nicht für alle sprechen. Über weitere Wirtschaftssanktionen gegen Russland will die EU innerhalb einer Woche entscheiden. Die EU-Kommission wurde aufgefordert, dazu Vorschläge zu machen.  mehr

Tennisprofi Kohlschreiber bei US Open im Achtelfinale

Philipp Kohlschreiber steht zum dritten Mal nacheinander bei den US Open im Achtelfinale. Der letzte im Feld verbliebene deutsche Tennisprofi setzte sich gegen den Amerikaner John Isner in vier Sätzen durch. Im Kampf um den Einzug in das Viertelfinale trifft Kohlschreiber nun auf den Weltranglisten-Ersten und Boris-Becker-Schützling Novak Djokovic aus Serbien.  mehr

Spanische Polizei findet kranken Fünfjährigen und Eltern

Die Polizei hat einen krebskranken Jungen und seine Eltern, die ihn eigenmächtig aus einem Krankenhaus in Southampton geholt hatten, in Spanien gestellt. Die Eltern würden nun vernommen, berichtete der britische Sender BBC. Die Suche war ein Wettlauf mit der Zeit, weil der Junge künstlich ernährt werden muss und die Batterien für das Gerät zur Nahrungszufuhr fast leer waren. Die Eltern hatten den kleinen Ashya am Donnerstag aus dem Krankenhaus geholt und mit ihm die Fähre über den Ärmelkanal ins französische Cherbourg bestiegen. Über die Motive der Eltern herrscht Unklarheit.  mehr

Huck besiegt Larghetti nach Punkten und bleibt Box-Weltmeister

Profiboxer Marco Huck bleibt WBO-Weltmeister im Cruisergewicht. Der 29 Jahre alte Wahl-Berliner bezwang in Halle/Westfalen Herausforderer Mirko Larghetti aus Italien in zwölf Runden einstimmig nach Punkten. Huck steht nunmehr bei 38 Siegen in 41 Profikämpfen. Er hält den Titel der WBO seit August 2009.  mehr

EU will über weitere Russland-Sanktionen entscheiden

Die Europäische Union will innerhalb einer Woche über weitere Wirtschaftssanktionen gegen Russland entscheiden. Der EU-Gipfel habe die EU-Kommission aufgefordert, dazu Vorschläge zu machen, sagte EU-Gipfelchef Herman Van Rompuy in Brüssel. Die Union sei bereit, im Licht der Entwicklung in der Ukraine weitere «bedeutsame Schritte» auf den Weg zu bringen, sagte Van Rompuy, ohne ins Detail zu gehen. Die EU hat bereits Wirtschaftssanktionen verhängt. Sie erschwerte unter anderem den Zugang russischer Banken zu den EU-Finanzmärkten.  mehr

Huck besiegt Larghetti und bleibt Weltmeister

Profiboxer Marco Huck bleibt WBO-Weltmeister im Cruisergewicht. Der 29 Jahre alte Wahl-Berliner bezwang vor 5200 Zuschauern in Halle/Westfalen Herausforderer Mirko Larghetti aus Italien in zwölf Runden einstimmig nach Punkten (116:112, 116:112, 118:110).  mehr

Schwarz-gelber Regierung in Sachsen droht das Aus

In Sachsen wird heute ein neuer Landtag gewählt. Der schwarz-gelben Regierung von Ministerpräsident Stanislaw Tillich droht das Aus. Die CDU dürfte laut Umfragen zwar erneut stärkste Kraft werden, die FDP muss aber um den Wiedereinzug in den Landtag bangen. Zweitstärkste Kraft dürfte den Umfragen zufolge die Linke werden, vor der SPD, die sich bereits als möglicher Partner für eine Koalition mit der CDU in Position gebracht hat. Erstmals dürfte die eurokritische Alternative für Deutschland in ein Landesparlament einziehen.  mehr

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