ADAC-Test: Günstige Auto-Kindersitze oft mangelhaft

Günstige Auto-Kindersitze aus dem Internet sind oft nicht zu empfehlen. Das haben der Automobilclub ADAC und die Stiftung Warentest bekanntgegeben. Bei Tests seien sechs von zehn Produkten als mangelhaft bewertet worden. Eine Babyschale wurde als «gut» bewertet. Für die Untersuchung wurden zehn Sitze getestet, die für weniger als 70 Euro verkauft werden. Bei einem Aufprall seien die Kinder oft nicht ausreichend geschützt, erläuterte der ADAC. Außerdem waren mehrere Produkte stark mit Schadstoffen belastet.  mehr

Müntefering: Sterberegeln sind keine Sache für den Gesetzgeber

Der frühere SPD-Chef Franz Müntefering lehnt eine gesetzliche Neuregelung der Sterbehilfe ab. Zu beschließen, für welche Menschen welche Sterberegeln gelten sollten? Das sei nicht nur eine Zumutung für die Abgeordneten, sagte er der «Westdeutschen Allgemeinen Zeitung». Es sei keine Sache für den Gesetzgeber. Wichtiger sei es zu beantworten, ob es ausreichend Pflegekräfte gebe. Müntefering hatte sich 2007 eine Zeit aus der Politik zurückgezogen, um seiner krebskranken Frau beizustehen, die 2008 starb.  mehr

Grünen-Landesspitze berät über rot-rot-grüne Koalitionsverhandlungen

Die Grünen-Spitze in Thüringen entscheidet heute über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit Linken und SPD. Landeschef Dieter Lauinger hält die Zustimmung für sehr wahrscheinlich. Er hatte das einstimmige Votum des SPD-Vorstandes für Rot-Rot-Grün vom Montag als wichtigen Meilenstein für einen Politikwechsel bezeichnet. Das Dreierbündnis hätte nur eine Stimme Mehrheit im Landtag und könnte mit Bodo Ramelow erstmals in Deutschland einen Linke-Politiker zum Ministerpräsidenten wählen.  mehr

Gericht urteilt über Vorwurf der Selbstamputation

In Schleswig-Holstein entscheidet das Amtsgericht Norderstedt heute über den Vorwurf der Selbstamputation. Laut Anklage hatte sich ein 50-jähriger Mann vor vier Jahren absichtlich mit einer Kreissäge Daumen und Zeigefinger der linken Hand amputiert, um seine Unfallversicherungen zu prellen. Seine vier Versicherungen hätten eine Schadenssumme von bis zu 1,4 Millionen Euro gedeckt. Der Mann gab an, im Hobbykeller über seinen Hund gestolpert und in die Säge gefallen zu sein. Ein Rechtsmediziner bezweifelt diese Version.  mehr

Obama sieht leichte Fortschritte im Kampf gegen Ebola in den USA

Im Kampf gegen Ebola in den USA hat sich Präsident Barack Obama vorsichtig optimistisch gezeigt. Es habe sich herausgestellt, dass Dutzende Menschen, die Kontakt mit Infizierten gehabt hätten, wohl nicht erkrankt seien, sagte Obama in Washington. Zudem gehe es offenbar auch den beiden Krankenschwestern aus Dallas besser, die derzeit behandelt würden. Nach Angaben des Weißen Hauses bedankte sich Obama per Telefon bei ihren Kollegen der Klinik für ihren Einsatz bei der Bekämpfung der Krankheit.  mehr

Premierminister Harper: «Kanada wird niemals eingeschüchtert sein»

Nach dem Attentat im Regierungsviertel der kanadischen Hauptstadt Ottawa hat Premierminister Stephen Harper ein stärkeres Engagement im Kampf gegen den internationalen Terrorismus angekündigt. Kanada werde niemals eingeschüchtert sein, sagte Harper in einer TV-Ansprache. Sein Land werde seine Anstrengungen im Kampf gegen internationale Terrororganisationen noch einmal verdoppeln. Das Attentat sei «brutal und gewalttätig» gewesen, sagte Harper und sprach den Angehörigen des getöteten Soldaten sein Beileid aus.  mehr

USA verurteilen Anschlag in Jerusalem

Die USA haben den Anschlag in Jerusalem verurteilt. Das US-Außenministerium spricht von einer abscheulichen Tat. Es appelliert an die Bevölkerung, Ruhe zu bewahren. Ein Mann war mit seinem Auto in eine Bahnhaltestelle gerast. Dabei starb ein Baby. Mindestens acht weitere Menschen wurden verletzt. Laut Polizei habe es sich wahrscheinlich um einen Terroranschlag gehandelt. Der Fahrer liegt im Krankenhaus. Der Palästinenser aus dem Ostteil Jerusalems schwebt in Lebensgefahr.  mehr

Viele offene Fragen nach Anschlag in Kanadas Hauptstadt Ottawa  

Nach dem Attentat im Regierungsviertel der kanadischen Hauptstadt Ottawa mit zwei Toten suchen die Behörden nach möglichen Hintermännern. Noch immer ist aber unklar, ob es sich um einen Einzeltäter handelte oder ob er Komplizen hatte. Auch zur Frage, ob es einen islamistischen Hintergrund gibt, sagt die Polizei nichts. Laut unbestätigten Medienberichten handelt es sich bei dem mutmaßlichen Attentäter um einen 32-jährigen Kanadier. Den Berichten zufolge sei der Mann wegen einer möglichen Terrorgefahr beobachtet worden und kürzlich zum Islam übergetreten.  mehr

Rekordpreis bei Auktion für einen der ersten Apple-Computer

Für einen der ersten Apple-Computer ist bei einer Auktion ein Rekordpreis von 905 000 Dollar bezahlt worden. Die umgerechnet rund 716 000 Euro kamen vom Henry Ford Museum, teilt das Auktionshaus Bonhams mit. Die ersten Apple-Computer von 1976 bestanden nur aus der Hauptplatine, die Mitgründer Steve Wozniak persönlich zusammenbaute. Um Bildschirm, Tastatur oder Gehäuse mussten sich die Nutzer selber kümmern. Der Computer wurde damals für 666,66 Dollar verkauft. Von 200 Geräten existieren heute noch 50.  mehr

TV: Erneut klettert Mann über Zaun des Weißen Hauses in Washington

Einen Monat nach der schweren Sicherheitspanne in Washington ist erneut ein Mann über den Zaun um das Weiße Haus geklettert. Der Eindringling sei aber vom Wachpersonal schnell gefasst worden, berichtet CNN. Er sei in Handschellen abgeführt worden, sagte ein Journalist, der nach eigenen Angaben Augenzeuge des Vorfalls war. Erst Mitte September war es einem ehemaligen IRA-Veteranen gelungen, ebenfalls den Zaun zu überwinden und bis tief ins Weiße Haus einzudringen. Der Mann war mit einem Messer bewaffnet.  mehr

Demonstranten stecken Rathaus in Mexiko in Brand

Fast einen Monat nach dem Verschwinden von Dutzenden Studenten in Mexiko haben Demonstranten das Rathaus der Stadt Iguala angezündet. Tausende waren zunächst aus Solidarität mit den Vermissten friedlich auf die Straße gegangen. Später griffen Vermummte die Stadtverwaltung an. Die Generalstaatsanwaltschaft hatte den flüchtigen Bürgermeister und dessen Frau als Drahtzieher hinter dem Verschwinden der Studenten identifiziert. Die Leute waren nach Auseinandersetzungen mit der Polizei verschleppt worden.  mehr

Karstadt-Aufsichtsrat berät über die Zukunft der Warenhauskette

Rund 17 000 Karstadt-Mitarbeiter werden am Nachmittag die Sitzung des Aufsichtsrats in Essen mit Spannung verfolgen. Das Kontrollgremium berät über die Zukunft des angeschlagenen Unternehmens. Medienberichten zufolge könnte der bisherige Aufsichtsratschef Stephan Fanderl zum neuen Karstadt-Chef berufen werden. Bereits bei seiner vorigen Sitzung hatte der Aufsichtsrat die Weichen für einen harten Sanierungskurs gestellt. Auch die Schließung verlustreicher Karstadt-Filialen wurde dabei nicht ausgeschlossen.  mehr

EU-Gipfel verhandelt über Klima-Kompromiss

Die EU-Staats- und Regierungschefs kommen am Nachmittag in Brüssel zusammen, um über ein ehrgeiziges Klima- und Energiepaket zu entscheiden. Die Gemeinschaft will damit vor der internationalen Klimakonferenz in Paris weltweit in Führung gehen. Ein Zielwert zum Energieeinsparen ist allerdings umstritten. Auch die Lastenteilung bei der beabsichtigten Senkung des CO2-Ausstoßes muss von den EU-«Chefs» geregelt werden. Sie werden heute auch über die Bekämpfung der Ebola-Epidemie und die Lage in der Ukraine sprechen.  mehr

Blackwater-Männer wegen Mordes und Totschlags im Irak verurteilt

Der Tod von 14 unbewaffneten irakischen Zivilisten 2007 in Bagdad durch US-Wachmänner löste weltweite Empörung aus - jetzt sprach ein US-Gericht die Männer schuldig. Sie arbeiteten damals für das US-Unternehmen Blackwater, das US-Soldaten im Irak unterstützte. Einer der Wachmänner wurde wegen Mordes verurteilt, drei Kollegen wegen Totschlags und versuchten Totschlags. Das Strafmaß wird später verkündet. Die Wachmänner hatten an einem belebten Platz das Feuer auf eine Menschenmenge eröffnet. Sie behaupteten, sie seien angegriffen worden.  mehr

Zeitung: Ottawa-Attentäter war den Behörden bekannt  

Bei dem mutmaßlichen Attentäter im kanadischen Ottawa handelt es sich um einen Anfang 30-Jährigen, der den Behörden bekannt war. Der bei dem Anschlag ums Leben gekommene Mann sei erst kürzlich als «Reisender mit hohem Sicherheitsrisiko» eingestuft worden, berichtet die Zeitung «Globe and Mail» unter Berufung auf Behördenquellen. Die Staatsangehörigkeit des Mannes ist weiter unklar. Bei dem Attentat im Regierungsviertel der Stadt waren ein Soldat ums Leben gekommen und ein Wachmann angeschossen worden.   mehr

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