Amnesty fordert Bundesregierung zu Konzept gegen Rassismus auf

Amnesty International hat von der Bundesregierung ein Konzept zur Bekämpfung von Rassismus gefordert. Rassismus sei dabei nicht mit Rechtsextremismus gleichzusetzen, sondern als gesamtgesellschaftliches Problem anzuerkennen, sagte die Generalsekretärin der deutschen Sektion, Selmin Caliskan, der dpa. Gleichzeitig kündigte sie einen Bericht über Hassverbrechen in Deutschland an. Darin sollen unter anderem rassistische Übergriffe und Verfehlungen von Polizei und Justiz dokumentiert werden.  mehr

Studie: Griechenland bei Standortbedingungen weit abgeschlagen

Griechenland liegt im Standortvergleich der Industrieländer abgeschlagen hinten. Das ist das Ergebnis einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO und des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts. Danach zählen die politisch-rechtlichen, die soziokulturellen und die ökonomischen Rahmenbedingungen zu den schlechtesten in den OECD-Ländern. Wirtschaftlich liegt Griechenland am Boden, die Arbeitslosigkeit ist weiter extrem hoch. Auch im direkten Vergleich mit den EU-Ländern Portugal und Spanien, die Krisen durchlaufen haben, sei Griechenland das klare Schlusslicht.  mehr

UN-Sicherheitsrat in Sorge um Bewohner von Palmyra nach IS-Einnahme

Nach der Einnahme von Palmyra durch die Terrormiliz Islamischer Staat ist der UN-Sicherheitsrat in tiefer Sorge um die tausenden Bewohner der syrischen Stadt. Zivilisten müssten in Sicherheit fliehen können, forderten die 15 Mitglieder des Rates. Auch um das Unesco-Weltkulturerbe zeigte sich das Gremium besorgt. Die Einnahme von Palmyra und die anderen «Terrorakte» des IS verurteilte der Sicherheitsrat. Die Terrormiliz müsse besiegt werden.  mehr

BKA-Chef: Polizei kommt bei Islamismus an Kapazitätsgrenzen

Die Sicherheitsbehörden stoßen angesichts der Bedrohung durch islamistischen Terrorismus an personelle Grenzen. «Natürlich gibt es einen Ressourcenengpass», sagte der Präsident des Bundeskriminalamts, Holger Münch, der Deutschen Presse-Agentur. Die Zahl der islamistischen Gefährder wachse, mittlerweile gebe es mehr als 500 Ermittlungsverfahren gegen Islamisten. Das BKA bekomme zwar mehr Stellen für den Kampf gegen den islamistischen Terror. Die Mitarbeiter müssten aber erst eingestellt und ausgebildet werden.  mehr

Dutzende Tote bei Angriff auf Polizeikonvoi im Westen Mexikos

Bei Gefechten zwischen Sicherheitskräften und mutmaßlichen Bandenmitgliedern sind im Westen Mexikos mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen. Zu den Kämpfen sei es gekommen, als ein Polizeikonvoi im Grenzgebiet zwischen den Bundesstaaten Michoacán und Jalisco aus dem Hinterhalt angegriffen worden sei, erklärte ein Behördensprecher der dpa. Unter den Opfern seien zwei Bundespolizisten. Das Motiv des Angriffs ist unklar. Es sei allerdings sehr wahrscheinlich, dass das Drogenkartell Jalisco Nueva Generación hinter der Tat stecke, sagte Gouverneur Salvador Jara.  mehr

Gewerkschaften planen schnelle Klagen gegen die Tarifeinheit

Die kleinen Gewerkschaften wollen schnell und mit vielen Klagen gegen das Tarifeinheitsgesetz vorgehen. «Wir werden Klage beim Verfassungsgericht einreichen, sobald die Tarifeinheit im Gesetzblatt steht», sagte der Chef des Marburger Bundes, Rudolf Henke, der «Rheinischen Post». Der Beamtenbund kündigte für Juli eine Klage an. Er rechne fest damit, dass eine Vielzahl an Klageschriften beim Verfassungsgericht eingehen werde, sagte der Chef des Beamtenbunds, Klaus Dauderstädt. Man werde sich mit anderen Gewerkschaften abstimmen - aber getrennt klagen.  mehr

27 Lieder beim 60. ESC-Finale in Wien

Der 60. Eurovision Song Contest geht heute in Wien als große Fernsehshow über die Bühne. Interpreten aus 27 Nationen treten mit ihren Songs beim Finale des größten Musikwettbewerb Europas an. 13 Länder waren in zwei Halbfinals ausgeschieden. Erstmals ist als Ehrengast auch Australien dabei. Die ARD überträgt live. Am Fernseher werden weltweit schätzungsweise 100 Millionen Menschen das Spektakel verfolgen. Die Zuschauer können über den Sieger mit abstimmen. Ihr Voting wird ergänzt von Juroren.  mehr

Bürgermeister Klitschko schon morgens um 6 im Fitnessraum

Vitali Klitschko, Ex-Boxweltmeister und inzwischen Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kiew, zeigt beim Thema Fitness eiserne Disziplin. «Jeden Morgen um 6 Uhr bin ich im Fitnessstudio und um 9 Uhr bin ich schon im Büro, wenn es die Situation erlaubt», sagte er in Kiel. Dabei seien die Bedingungen härter geworden. Früher habe er in Abständen Boxkämpfe gehabt. «Jetzt habe ich jeden Tag einen Kampf», sagte er mit Blick auf die Arbeit als Politiker. Klitschko war nach Kiel gekommen, um den Hermann Ehlers Preis entgegenzunehmen.  mehr

CSU-Politiker Kreuzer fürchtet verdeckte Einreise von Terroristen

Der CSU-Politiker Thomas Kreuzer befürchtet eine Einreise islamistischer Terroristen, die als Flüchtlinge getarnt in die EU gelangen könnten. Man müsse aufpassen, dass der IS keine Terroristen auf den Flüchtlingsschiffen mitschicke, sagte Kreuzer der Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung. Gut zwei Monate nach dem Anschlag auf das Nationalmuseum Tunesiens mit 24 Toten war am Dienstag ein Tatverdächtiger in Italien gefasst worden. Der 22 Jahre alte Marokkaner soll bereits im Februar als Bootsflüchtling in Sizilien angekommen sein, dann aber für den Anschlag wieder nach Tunesien gereist sein.  mehr

UN-Sicherheitsrat verurteilt IS-Terroranschlag in Saudi-Arabien

Der UN-Sicherheitsrat hat den Terroranschlag auf eine schiitische Moschee in Saudi-Arabien mit mindestens 22 Toten scharf verurteilt. Den Angehörigen der Opfer sprachen die Vertreter der 15 Mitgliedsländer ihr Beileid aus. Die Verantwortlichen für die Bluttat müssten zur Rechenschaft gezogen und die Terrormiliz Islamischer Staat, die sich zu dem Anschlag bekannt hatte, müsse besiegt werden.  mehr

Jülicher Reaktorbehälter wird verlegt

Der Rückbau des Versuchsreaktors in Jülich geht heute mit der Verlegung des radioaktiv belasteten Behälters in eine entscheidende Phase. Der rund 2000 Tonnen schwere Stahlbehälter aus dem 1988 stillgelegten Hochtemperaturreaktor wird mit einem speziellen Schwerlasttransporter in das Zwischenlager auf dem Areal des Forschungszentrums gebracht. Der Transport über den 600 Meter langen Weg soll rund drei Stunden dauern. Der komplette Rückbau des Versuchsreaktors soll bis 2022 abgeschlossen sein.  mehr

US-Senat streitet über NSA-Reform

Der US-Senat streitet über eine Einschränkung der massiven Ausspähung von Amerikanern durch den Geheimdienst NSA. Nachdem das Repräsentantenhaus kürzlich mit überraschend klarer Mehrheit für eine solche NSA-Reform stimmte, gibt es im Senat weiterhin Widerstand auf Seite der Republikaner. Vor allem eine Gruppe um den republikanische Mehrheitsführer Mitch McConnell legt sich weiter quer. Die Vorlage des Repräsentantenhauses sieht vor, dass künftig die NSA nicht mehr selbst Telefon-Metadaten speichern darf. Dies sollen private Telefongesellschaften übernehmen.     mehr

Bärte willkommen: Casting für US-Serie «Homeland» in Berlin

Berlin (dpa) - In Berlin-Kreuzberg gibt es heute ein Casting für die amerikanische Fernsehserie «Homeland». Die fünfte Staffel der Serie soll von Juni an in Berlin und Potsdam gedreht werden. Etwa 1000 Darsteller werden für die Fernsehproduktion gesucht. Hauptdarstellerin Claire Danes zieht es darin als CIA-Agentin aus Afghanistan in die deutsche Hauptstadt. Gefragt sind Menschen fast aller Altersgruppen. Männer, Frauen und Kinder von 6 bis 80 Jahren können zu dem Casting kommen. Das Aussehen der Bewerber sollte dem von Bürgern im Nahen Osten ähneln.  mehr

Brasilien zieht Budgetbremse: Milliardenkürzungen im Bundeshaushalt

Brasiliens Regierung hat für das laufende Jahr Etatkürzungen in Höhe von umgerechnet rund 20,8 Milliarden Euro angekündigt. Einschnitte gibt es vor allem beim Konjunkturprogramm PAC, durch das auch wichtige Infrastrukturprojekte finanziert und beschleunigt werden, wie Planungs- und Haushaltsminister Nelson Barbosa mitteilte. Aber auch die Ministerien für Bildung so wie Gesundheit müssen Milliarden-Beträge einsparen. Die siebtgrößte Volkswirtschaft steckt in der Wirtschaftskrise.  mehr

«Bild»: US-Geheimdienstchef lässt Zusammenarbeit mit BND überprüfen

US-Geheimdienstdirektor James Clapper lässt einem Bericht der «Bild»-Zeitung zufolge die Zusammenarbeit mit dem Bundesnachrichtendienst auf den Prüfstand stellen. In einer als «Secret» eingestuften Weisung beklage er, dass geheime US-Dokumente aus dem deutschen Untersuchungsausschuss kontinuierlich an die Medien gegeben würden, berichtet die «Bild». Auf die Deutschen könne man sich beim Schutz eingestufter Dokumente nicht mehr verlassen. Solange das so sei, sollen die US-Dienste überprüfen, wo man Zusammenarbeit einschränken oder gar ganz einstellen könne.  mehr

Firmenvideos von Kölner Unternehmen