Tarifrunde bei der Post geht weiter - zähes Ringen auch am Samstag

Die schwierigen Tarifverhandlungen bei der Post gehen heute in Bad Neuenahr weiter. Gestern hatte es bis zum Abend keine wesentlichen Fortschritte gegeben. Die Gewerkschaft Verdi fordert für die rund 140 000 Beschäftigten 5,5 Prozent mehr Geld und eine Arbeitszeitverkürzung von 38,5 auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Verdi bietet aber ein Entgegenkommen an, falls die Post auf die Ausgliederung von Paketgesellschaften aus dem Haustarif verzichtet. Das lehnt die Post allerdings vehement ab.  mehr

Bericht: Auch RWE will Konzernumbau - Verdi: Arbeitnehmer schützen

Deutschlands zweitgrößter Versorger RWE will sich mit einem großangelegten Konzernumbau gegen wegbrechende Gewinne infolge der Energiewende stemmen. Die Essener erwägen laut der «Rheinischen Post» die Zusammenlegung von Töchtern oder deren Verschmelzung mit dem Mutterkonzern. Der RWE-Aufsichtsrat will demnach auf einer Sondersitzung am 10. August über die Pläne von Vorstandschef Peter Terium beraten. Die Gewerkschaft Verdi mahnte den Schutz von Arbeitnehmerrechten an. Einsparungen waren bereits angekündigt worden - vor allem in der Verwaltung.  mehr

Schäuble schließt Ausscheiden Griechenlands aus Euro-Zone nicht aus

Vor dem griechischen Referendum über den weiteren Reformkurs des Landes schließt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ein Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone nicht aus. «Ob mit Euro oder vorübergehend ohne: Diese Frage können nur die Griechen selbst beantworten», sagte er der «Bild»-Zeitung. Offensichtlich mit Blick auf diefortbestehende EU-Mitgliedschaft der Griechen fügte er hinzu: «Klar ist auch: Wir werden die Menschen in Griechenland nicht im Stich lassen.» Vom griechischen Banken-Sektor geht Schäuble zufolge keine Bedrohung für andere Geldinstitute in Europa aus.  mehr

Ein Toter bei Pro-Mursi-Demonstration in Kairo

Bei Protesten von Anhängern des vor zwei Jahren vom Militär gestürzten ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi ist in Kairo ein Mensch getötet worden. Wie das Onlineportal «Al-Ahram» weiter berichtete, wurden die Proteste von Anhängern der verbotenen Muslimbruderschaft von der Polizei aufgelöst. Die Demonstranten hätten die Sicherheitskräfte mit Feuerwerkskörpern beschossen, die daraufhin Tränengas einsetzte. Mursi wurde am 3. Juli 2013 nach Massenprotesten vom Militär abgesetzt. Inzwischen wurde er wie viele andere Islamisten zum Tode verurteilt.  mehr

Heckler & Koch zieht im Streit um Sturmgewehr G36 vor Gericht

In der Affäre um das Sturmgewehr G36 zieht der Hersteller Heckler & Koch gegen die Bundeswehr vor Gericht, um etwaige Mängel der Waffe juristisch klären zu lassen. Das Bundeswehr-Beschaffungsamt hatte am 10. Juni Gewährleistungsforderungen gegen das Unternehmen erhoben und mit ungenügender Treffsicherheit begründet. Dagegen habe man nun beim Landgericht Koblenz Klage eingereicht, teilte Heckler & Koch mit. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ordnete jüngst an, alle 167 000 Exemplare des Standardgewehrs auszumustern oder nachzurüsten.  mehr

Trotz Bundesliga-Kritik: DFB gibt Bundestrainerin Neid Jobgarantie

Silvia Neid muss ungeachtet des WM-Scheiterns der deutschen Fußball-Frauen und der teils heftigen Kritik aus der Bundesliga nicht um ihren Job als Bundestrainerin bangen. Einen Tag vor dem Spiel um Platz drei gegen England sprach DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock ein Machtwort in der zunehmend hitzigen Debatte. Und auch Neid äußerte sich. «Ich bin eigentlich dankbar für jede Kritik», sagte die 51-Jährige in Edmonton vor dem Abschlusstraining im Commonwealth-Stadion. Nied war nach dem verpassten Titel durch das 0:2 im Halbfinale gegen die USA ins Kreuzfeuer geraten.  mehr

Alligator tötet Schwimmer in Texas

Ein Alligator hat im US-Bundesstaat Texas einen Mann getötet. Der 28-Jährige habe Warnschilder ignoriert und sei in einem Wasserarm am Rande der Stadt Orange am Golf von Mexiko nachts schwimmen gegangen, berichteten US-Medien. Er sei gleich nach dem Sprung ins Wasser angegriffen worden, meldete der Sender KFDM-TV unter Berufung auf Augenzeugen. Eine Begleiterin des Opfers habe noch versucht, dem schreienden Mann aus dem Wasser zu helfen. Sie sei unverletzt geblieben. Die Leiche des Mannes wurde von der Polizei erst zwei Stunden nach dem Vorfall entdeckt.  mehr

Griechenland vor Volksabstimmung - Tsipras wirbt für Nein

Auch nach der Volksabstimmung am Sonntag über den umstrittenen Sparkurs ist für das pleitebedrohte Griechenland keine schnelle Rettung in Sicht. Die Bundesregierung dämpfte Hoffnungen der Linksregierung in Athen, zügig frische Hilfsgelder zu erhalten. Der Ausgang des Referendums ist laut Umfrage völlig offen. Regierungschef Alexis Tsipras rief seine Landsleute am Abend bei einer Kundgebung auf, mit einem «Nein» neue Verhandlungen mit den Geldgebern zu ermöglichen. Dagegen erwarten Euro-Finanzexperten, dass eine Ablehnung den Verbleib Griechenlands im Euroraum gefährden dürfte.  mehr

Letzte Ruhestätte für Portugals Fußball-Legende Eusébio

Eineinhalb Jahre nach seinem Tod hat Fußball-Legende Eusébio seine letzte Ruhestätte gefunden. Als erster Sportler Portugals wurde der «Schwarze Panther» am Freitagabend ins Nationale Pantheon in Lissabon gebracht.  mehr

Hitzewelle erreicht Höhepunkt

Dieser Samstag soll der heißeste Tag des Jahres werden und könnte womöglich einen neuen Hitzerekord in Deutschland bringen. Der Rekord von 40,2 Grad - gemessen 1983 und 2003 - könnte fallen. Im Westen und Südwesten seien Werte bis zu 40 Grad möglich. Bereits heute brachte Hoch «Annelie», das Saharaluft ins Land leitet, viele Menschen mächtig zum Schwitzen: Am wärmsten war es mit 37,7 Grad in Bad Mergentheim in Baden-Württemberg, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes sagte. Das Wochenende bringt auch wachsende Schwüle und viele Gewitter.  mehr

Tsipras schwört seine Anhänger auf «Nein» bei Referendum ein

Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras hat vor Zehntausenden Anhängern für eine Ablehnung der internationalen Sparvorgaben beim bevorstehenden Referendum geworben. «Am Sonntag werden wir nicht nur einfach über unseren Verbleib in Europa entscheiden, sondern über die Frage, ob wir mit Würde in Europa bleiben», sagte Tsipras bei einer Kundgebung von etwa 30 000 Nenschen auf dem Syntagma-Platz. Auch die Befürworter des Sparprogrammes dempnstrierten. Etwa 20 000 Regierungsgegner sprachen sich dafür aus, auf die Forderungen der internationalen Geldgeber einzugehen.  mehr

Tuchel startet mit Sieg: BVB gewinnt 5:0 gegen Rhede

Thomas Tuchel ist mit einem Sieg als Trainer von Borussia Dortmund gestartet. Der neue BVB-Coach gewann mit dem Fußball-Bundesligisten das erste Testspiel zur Vorbereitung auf die kommende Saison gegen den Landesligisten VfL Rhede mit 5:0 (3:0).  mehr

Tuchel startet mit Sieg: Borussia Dortmund gewinnt 5:0 gegen Rhede

Thomas Tuchel ist mit einem Sieg als Trainer von Borussia Dortmund gestartet. Der neue BVB-Coach gewann mit dem Fußball-Bundesligisten am Freitag das erste Testspiel zur Vorbereitung auf die kommende Saison gegen den Landesligisten VfL Rhede mit 5:0 (3:0). Vor 7500 Zuschauern im westlichen Münsterland eröffnete Ilkay Gündogan zwei Tage nach seiner vorzeitigen Vertragsverlängerung bis 2017 in der zwölften Minute den Torreigen.  mehr

Serena Williams zittert sich ins Achtelfinale gegen Schwester Venus

Die Weltranglisten-Erste Serena Williams hat mit viel Mühe das Achtelfinale von Wimbledon erreicht und trifft dort am Montag auf ihre ältere Schwester Venus. Damit kommt es erstmals seit dem Wimbledon-Finale 2009 wieder bei einem Grand-Slam-Turnier zum Duell der beiden Williams-Schwestern. Serena setzte sich erst nach 2:14 Stunden gegen die Britin Heather Watson mit 6:2, 4:6, 7:5 durch und feierte damit ihren 24. Sieg nacheinander bei einem der vier wichtigsten Tennisturniere. Venus gewann gegen die Serbin Aleksandra Krunic 6:3, 6:2.  mehr

AKW Temelin meldet leicht erhöhte Strahlung an Block II

Auf dem Betriebsgelände des umstrittenen tschechischen Atomkraftwerks Temelin sind geringfügig erhöhte Radioaktivitätswerte gemessen worden. Das teilte ein Sprecher des Betreibers mit. Grenzwerte seien nicht überschritten worden, hieß es. Die Werte seien aber an Stellen gemessen worden, wo das nicht vorkommen sollte. Deshalb habe man die staatliche Atomaufsicht und die Öffentlichkeit in Tschechien und Österreich informiert, teilte ein AKW-Sprecher mit. Betroffen sei das Dach des zweiten Reaktorblocks. Dieser ist derzeit wegen Reparaturarbeiten außer Betrieb. Umweltschützer kritisieren den AKW-Standort Temelin seit langem als störanfällig und gefährlich,  mehr

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