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Zoodirektor kritisiert

Zoo-Mitarbeiter prangern Missstände an

Mitarbeiter des Kölner Zoos haben sich jetzt mit einem Brief an die Öffentlichkeit gewandt. Darin beklagen sie sich über angebliche Missstände im Zoo.

Der Kölner Zoo steuere immer weiter auf eine Krise zu: So äußerten sich Mitarbeiter des Zoos gegenüber Kölner Medien. Die Vorwürfe richten sich vor allem gegen Zoodirektor Theo Pagel. Mangelnde Sicherheit und fehlende finanzielle Mittel seien nun Anlass für einen öffentlichen Brief geworden.

Besonders das Sicherheitsrisiko des Elefantenreviers beklagten die Mitarbeiter. Die Bolzen der Tore seien nicht stark genug, um die Elefanten zurückzuhalten. Auch sei das Revier personell unterbesetzt. Für Reparaturen fehle das Geld, für den neuen Tisch im Besprechungsraum seien aber 20.000 Euro investiert worden, zitiert die "Kölnische Rundschau" einen Mitarbeiter.

Zoodirektor Theo Pagel weist alle Vorwürfe zurück. Reparaturen würden immer dann ausgeführt, wenn sie notwendig seien. Auch der neue Konferenztisch habe mit Sicherheit nicht soviel gekostet. "Haltlos und unverschämt" seien die Vorwürfe. Auch Aufsichtsratsvorsitzender Walter Grau sehe keinen realitischen Hintergrund für die Kritik. Unzufriedene Mitarbeiter gebe es sicherlich immer.

(Erstellt am 9. März 2009 - 10:46 Uhr; aktualisiert 10. März 2009 - 13:30 Uhr)


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Kommentare

weiter so, man sieht, dass

weiter so, man sieht, dass der Termin für die Wiederbestätigung des Direktors näher rückt. Nun hat jede Schwuchtel etwas an seiner tollen Arbeit etwas auszusetzen.

Die andere Seite, die

Die andere Seite, die gehört wurde - also die/der Beschuldigte(n)- hatte(n) nichts besseres zu tun, als in einem Rundumschlag mit fristlosen Kündigungen zu drohen! Kritikfähigkeit und Führungsqualität sehen weißgott anders aus! Internes Krisenmanagement auch!

wenn diese Anschuldigungen

wenn diese Anschuldigungen berechtigt sind , sind sie nicht zu entschuldigen. Man sollte dazu sicher beide Seiten hören um alles richtig beurteilen zu können. Ich finde aber es sind interne Schwierigkeiten und wenn man manns genug ist sollten die auch intern gelöst werden und nicht in der breiten Öffendlichkeit ausgetragen werden. Ich komme selber aus dem Fach und weiß mit welchen schwierigkeiten beide seiten zu kämpfen haben.

Ich finde den Spruch

Ich finde den Spruch "unzufriedene Mitarbeiter gibt es immer" den absoluten Hammer.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass sich Zoomitarbeiter solche Vorwürfe auusdenken, um den Zoodirektor "zu ärgern". Schließlich handelt es sich um erwachsene Menschen, die damit, dass sie auf Missstände an ihrem Arbeitsplatz aufmerksam machen, ihren Job riskieren.

Obwohl ich mich als Biologiestudentin sehr für die Tiere und ihre Verhaltensweisen interessiere, ist mir die Lust am Zoo ohnehin schon vergangen - die Eintrittspreise sind derart gesalzen und bekommt man dann auch noch Hunger oder Durst während des Auufenthalts, ist man ganz flott mal 20 Euro extra los...

Hört man dann auch noch von solchen Missständen und der Arroganz, mit welcher der Direktor diesen begegnet macht man am Besten eins: Einen riesen Bogen um den Zoo!

Wenn ich mich richtig

Wenn ich mich richtig erinnere wurde der, in meinen Augen hervorragende Direktor Nogge, 1985 von Schimpansen angegriffen und schwer verletzt.
Vielleicht braucht der gute Herr Pagel eine Lektion, die ihm lehrt, dass Tiere besondere Sicherheit benötigen.
Die Pfleger, die täglich mit Tieren Arbeiten, können beurteilen wann Sicherheitsmängel auftreten, nicht der Herr Direktor, der sich mit den wirtschaftlichen Belangen auseinandersetzt.
Man hat nun mal seine Spezialisten die eine beratende Rolle haben. Wenn man nicht zuhört und Wert auf Represenation legt, sollte man sich nicht wundern, wenn ein Betrieb (egal welcher) den Bach herunter geht.
Es ist einfach zu sagen: "Die sind nur neidisch nicht so einen schönen Tisch zu haben."
Es sieht eher so aus, als ob Herr Direktor mit dem Rücken zur Wand steht...

Dann wollen wir mal hoffen,

Dann wollen wir mal hoffen, dass die Wand, an der Herr Direktor steht, ebenso brüchig und einsturzgefährdet ist wie die gemeine Schramma-UBahn-Wand!

"Ebenholztische" im Wert von

"Ebenholztische" im Wert von 20.000 Euro für Zoodirektor Pagel in Zeiten der Rezession! So muss es sein! Und die Zoo-Eintrittspreise steigen und steigen und steigen....

Nun, es gibt doch genug

Nun, es gibt doch genug Leute in dieser Stadt, die sich zur Zeit zum Affen machen. Dann sollte sich doch entsprechender Ersatz schnell finden lassen.

Auch hier stehen

Auch hier stehen persönliche Interessen der Verantwortlichen wahrscheinlich wieder einmal mehr im Vordergrund. Vielleicht passiert ja mal was.. damit alle wachgerüttelt werden... wenns das dann sein muss... dann bleibt uns nur die Zeit zu warten...leider

siehe kvb, siehe stadt

siehe kvb, siehe stadt köln, siehe einige wenige machen sich frisch...
der klüngel ist hier und überall...
es ist an uns, den bürgern, z.b. wahlen mit mehr verantwortung zu begegnen.
"wer scheisse sät, wird scheisse ernten"!

Ich stimme dem oben gesagten

Ich stimme dem oben gesagten voll und ganz zu! Der Zoo braucht eine charismatische Leitung, die sich mit dem Tierpark und dessen Bewohnern voll identifizieren kann. Davon ist der jetzige Vorstand meilenweit entfernt!

Man braucht nur mit offenen

Man braucht nur mit offenen Augen durch den Kölner Zoo zu gehen und man sieht auf den ersten Blick,
dass der Tierpark mit diesem Direktor kein Glück hat. Es ist alles heruntergekommen und der Eintritt ist viel zu teuer für das, was man zu sehen bekommt. Wenn der "Herr Direktor" das Geld für "Ebenholztische" aus dem Fenster wirft, ist es kein Wunder, dass für die Tiere und die Besucher nichts mehr übrig bleibt. Armer Zoo! Ich plädiere für die schnellstmögliche Direktoren-Neuwahl! Vielleicht wird die Stadt Köln (= die Zoo-Aufsichtsratsmitglieder) ja endlich mal wach, was sie uns da angetan hat!

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