Lasergeräte versagen bei Kälte
Minusgrade beeinträchtigen Blitzer-Attacke der Kölner Polizei
Die sibirischen Temperaturen erschweren den für Freitag auf Samstag geplanten "Blitzmarathon" der Kölner Polizei. Laut des Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste sei die Zuverlässigkeit der Messgeräte nur bis Minus 10 Grad Celsius gewährleistet, außerdem lasse ihre Akkuleistung bei anhaltender Kälte nach. Dennoch gibt es keine Entwarnung für die Autofahrer: Sinken die Temperaturen zu stark, wollen die Kölner Beamten Kontrollen im fließenden Verkehr durchführen, anstatt zu blitzen.
Angesichts der niedrigen Temperaturen scheint der Zeitpunkt der landesweiten Blitzer-Aktion "Brems dich - rette Leben" völlig ungeeignet. In einem internen Brief hat das Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) alle Kreispolizeibehörden vor dem Kälte-Problem gewarnt. Schon ab Werten unter Null Grad würden die Akkus der Gerätschaften schneller leer laufen, außerdem stießen die Lasermessgeräte für die Geschwindigkeitskontrollen ab Minus 10 Grad an ihre Grenzen. Demnach könnten bereits Messungen bei Minus elf Grad fehlerhaft sein und keine gerichtlich verwertbaren Ergebnisse liefern.
Der Wetterfrosch kriecht in den Keller
Auch die Wettervorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) macht der Kölner Polizei keine große Hoffnung, die Radarfallen wie geplant einsetzen zu können: Am Freitagmorgen soll das große Bibbern in der Domstadt mit Minus 10 Grad weitergehen. Tagsüber wird es mit einer Höchsttemperatur von Minus 2 Grad etwas wärmer, doch schon in der Nacht auf Samstag kriecht der Wetterfrosch wieder in den Keller: Bereits am Samstagmorgen prognostizieren die Meteorologen Minus 13 Grad.
Doch von einem Abbruch der Blitzer-Aktion ist in Köln keine Rede. Falls das Wetter nicht mitspielt, werden außerörtliche Kontrollstellen in die Kölner Innenstadt verlegt, so Pressesprecher Thomas Held gegenüber koeln.de. In der City seien die Temperaturen erfahrungsgemäß höher. Würden die Temperaturen aber auch in der Innenstadt zu sehr sinken, weicht die Polizei auf Kontrollen im fließenden Verkehr aus. Laut Held funktionieren die Mess- und Kamerasysteme in den Dienstfahrzeugen der Kölner Polizei Temperatur unabhängig.
Dicke Winterparka halten Beamten warm
Auch um schlotternde Beamte sollen sich die Kölner keine Sorgen machen. Alle Polizeiautos seien mit Standheizungen ausgestattet und auch draußen sorgen dicke Winterparka dafür, dass die Beamten nicht frieren, verspricht Held. "Schließlich wollen wir ja auch nicht, dass alle Mitarbeiter am nächsten Tag krank sind".
Der Blitzer-Marathon soll in ganz NRW 24 Stunden lang von Freitag (10. Februar) 6 Uhr bis Samstagmorgen um 6 Uhr stattfinden. Die Polizei will damit gegen die stark gestiegene Zahl an Verkehrstoten durch Raser reagieren.
Zur Blitzer-Liste: Runter vom Gas - Hier wird am Freitag geblitzt
Übrigens: Auf der Website www.24h-blitz-marathon.de können sich Autofahrer zukünftig über Radarfallen und Blitz-Aktionen in ihrer Umgebung informieren. Die Website ist derzeit allerdings noch im Aufbau.
(Erstellt am 9. Februar 2012 - 11:15 Uhr; aktualisiert 9. Februar 2012 - 16:14 Uhr)
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Vorheriger Artikel: Warme Kostüme für eisige Temperaturen
Kommentare
alles nur schwachfugaktionen
alles nur schwachfugaktionen um sich in die presse zu bringen. der pp präses mit stasi mütze am radarpistölchen, sag aus wie eine lachnummer.
die sollten besser mal drogenvögel. räuber und wohnungseinbrecher fangen, aber autofahrer abzu ocken ist einfacher.
menschen die nicht auto fahren können sollten es sein lassen und die kvb oder ähnliches nutzen. und wer angst hat hat eh auf der strasse nichts zu suchen. nee frau liebefrau
Ich fand diese Aktion gut,
Ich fand diese Aktion gut, man hätte sie nur mal in der Oranienstr., verlängererung der Burgstr., machen sollen,
wo trotz Verkehrsberuhigung überschnell gefahren wird.
Dort könnte man jeden Tag viel Geld verdienen, was der Stadt zu Gute käme.
Blitz-Attacke,
Blitz-Attacke, Blitz-Marathon, Runter vom Gas
Das ist Bild-Journalismus und ich wünsche dem Autor, daß nicht sein Kind Opfer von Rasern wird.
Man könnte ja auch positiv über die Polizei-Aktion berichten oder wenigstens neutral.
Schade, daß keine richtigen Journalisten für die Seite koeln.de zuständig sind.
----Tempo 30 für ganz Köln, dann fließt der Verkehr.---
wenn sich alle autofahrer an
wenn sich alle autofahrer an die vorgegebenen gesetze und geschwindigkeiten haltern ist die stadt dicht!!! die verantwortlichen der polizei sollen lieber drogenvögel, wohnungseinbrecher, raubüberfaller, schläger usw. fangen und somit das volk schützen, richter sollten härtere strafen gegen schläger aussprechen. autofahrer abzocken ist eine billige art geld zu machen, leider bekommen ökogrüne, weicheier und saunauntensitzer die sich kein auto leisten oder vernünftig fahren können immer mehr die oberhand und das schlimmste die werden auch noch gewählt.
Nein, dann wäre die Stadt
Nein, dann wäre die Stadt sicherer, wenn sich alle an die Gesetze hielten. Mann mann mann, was für eine Einstellung! Guck dir mal an, wie es in Pollerwackenstadt zugeht, da hält sich auch keiner an Gesetze! Und, wie geht es da zu? Richtig! Das dient unser aller Sicherheit im Straßenverkehr! Das Schlimme ist ja, dass Raser eben auch die unschuldigen gefährden!!! Natürlich gibt es f+ür Einbruch und Diebstahl und so härtere Strafen, aber Autofahren is halt, da gibts viele die sich nicht an die Regeln halten! Viele! Du auch! Ich nicht!
Hör auf, dich über meine
Hör auf, dich über meine Heimatstadt lustig zu machen!!! Gut, es gibt mehr Verkehrsunfälle weil sich keiner an die Regeln hält, aber darauf sollte man Pollerwackenstadt nicht reduzieren!!!









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