Nach kurzfristiger Genehmigung

Mehrere tausend Jecken beim Geisterzug

Mehrere tausend zum Teil phantasievoll kostümierte Narren zogen am Samstagabend von Ehrenfeld über die Venloer Straße in die Innenstadt. Erst in letzter Minute hatte die Stadt die Genehmigung für den Geisterzug erteilt. Feuerschlucker und Sambagruppen sorgten für gute Stimmung unter den Geistern, Teufeln, Zombies, Hexen und Sensenmännern.

Auch mancher Kirchenmann – vom Mönch bis zum Kardinal – hatte sich in die Masse gemischt. Gesichtet wurden auch Außerirdische und „ganz normale“ Lappenclown. Allerdings kaum nur ein Teil der Karnevalisten bis zum Ziel am Gertrudenplätzchen. Viele bleiben auf der Strecke. So „pausierte“ eine Samba-Gruppe unter der Unterführung am Westbahnhof, wo dann bis in die Nacht getanzt wurde.

Die Polizei meldete – wie immer beim Geisterzug – keine besonderen Vorkommnisse. Auch an der Kreuzung Venloer Straße/Gürtel gab es keine Schwierigkeiten: Bereitwillig machten die Jecken immer wieder Platz, damit Busse und Bahnen passieren konnten. (js)

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