• Home
  • Mi, 29. Mär. 2017
  • Stadtplan
  • cologne.de
  • Branchen
  • KoelnMail
  • Experten

Arbeitsmarktkonferenz

Medienbranche droht Fachkräftemangel

„Irgendwas mit Medien“ – vorbei die Zeiten, als viele Jugendliche darin ihre berufliche Zukunft sahen. Inzwischen haben sie bemerkt, diese Branche ist stark konjunkturabhängig, Festanstellungen sind selten und die Arbeitsbedingungen für Selbstständig eher schlecht. Noch herrscht kein Facharbeitermangel – aber wenn nicht gegengesteuert wird, sieht es schlecht aus. Eine Arbeitsmarktkonferenz leuchtete am Mittwoch die Möglichkeiten aus, wie dies geschehen kann.

Fernsehen und Zeitungen, Musik, Kunst, Werbung, Künstleragenturen, IT- Techniker, Beleuchter, Maskenbildner – die Medien-, Kultur- und Kreativwirtschaft ist für Köln ein wichtiger Wirtschaftszweig. Etwa jeder 10. sozialversicherungspflichtig Beschäftigte arbeitet in diesem Bereich, genau 50.440 wurden hier Ende 2010 gezählt. Nur in München liegen die Zahlen höher, sind aber nicht vergleichbar, weil die Agentur für Arbeit dort auch – anders als in Köln – das Umland mitzählt. Für Selbstständige liegen keine Zahlen vor.

Jede fünfte Stelle unbesetzt?

Neben der Zurückhaltung bei der Berufswahl kommt bald auch der demografische Faktor zur Geltung, das heißt, ältere Mitarbeiter gehen bald in Rente. Wenn sich nichts ändert, warnt Roswitha Stock, Vorsitzende der Geschäftsführung bei der Kölner Arbeitsagentur, wird im Jahr 2020 in der Kreativwirtschaft jede fünfte Stelle nicht besetzt werden können, im Medienbereich sogar jede vierte Stelle.

Schon jetzt dauere es erheblich länger, die richtige Fachkraft für eine offene Stelle zu finden. Sie mahnte deshalb die Betriebe, mehr auszubilden: „Schon jetzt ist hier die Quote unterdurchschnittlich. Aber auch Selbstständige sollten sich ständig weiterbilden.

Um Köln als Medien- und Kreativstandort zu stärken, setzt die Stadt besonders auf die Beratung bei Existenzgründungen sowie auf auf Arbeitsräume zu günstigen Mieten, so Konrad Peschen, Leiter der Stabsstelle Medien. Staatssekretär Marc Jan Eumann verwies auf die gute Zusammenarbeit zwischen Bildungsinstitutionen, Wirtschaft und Politik, wenn es um zukunftsträchtige neuer Berufe gehe. So beschäftige man sich derzeit mit der Game-Industrie. In Köln entwickelt wurden die Berufsbilder Mediengestalter Bild und Ton sowie Kaufleute für audiovisuelle Medien. (js/Foto: dapd)

Schon gelesen?

Onlinespiele

candyland-225.jpg
Tippen Sie die Süßigkeiten an, um sie verschwinden zu lassen. Alle direkt nebeneinanderliegenden Süßigkeiten verschwinden dann - je mehr auf einmal, um so besser!  Jetzt Back to Candyland spielen!
fruitacrush-225.jpg
Bringen Sie  nebeneinanderliegende Früchte durch vertauschen in Reihen von mindestens drei Früchten - dann "ploppen" die Früchte weg und machen Platz für neue.  Jetzt Fruita Crush spielen
hex-puzzle-225.jpg
Ganz schön knifflig: Platzieren Sie die Sechseck-Elemente so, dass möglichst viele auf das Spielfeld passen.  Jetzt spielen!