Folge der Wirtschaftskrise
Lanxess-Umzug liegt auf Eis
Der für 2011 geplante Umzug des Chemieriesen Lanxess von Leverkusen nach Köln liegt bis auf weiteres auf Eis. Das Unternehmen teilte jedoch mit, der Umzug sei zwar aufgeschoben, keinesfalls aber aufgehoben.
Die Wirtschaftskrise macht auch vor dem Leverkusener Spezialchemie-Konzern Lanxess nicht halt: Unternehmenschef Axel Heitmann teilte am Dienstag mit, man werde in einigen Bereichen Kurzarbeit einführen. Weitere Maßnahmen seien nicht ausgeschlossen - im Moment würde aber mit den Arbeitnehmervertretern nach Lösungen gesucht. Betriebsbedingte Kündigungen seien zwar nur das letzte Mittel, würden aber nicht ausgeschlossen.
Vorerst auf Eis liegt auch der geplante Umzug des Konzerns von Leverkusen nach Köln. Ursprünglich hatte dieser noch 2011 stattfinden sollen, wurde aber bereits zuvor um ein Jahr nach hinten verschoben. Nun wurden die Planungen wegen der schlechten Branchenkonjunktur vorerst ganz gestoppt. Nach Aussage Heitmanns sei der Umzug jedoch "nur aufgeschoben und nicht aufgehoben".
(Erstellt am 19. März 2009 - 14:52 Uhr; aktualisiert 19. März 2009 - 18:07 Uhr)
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Kommentare
Schade, dass bedeutet
Schade, dass bedeutet weniger Einnahmen für die Stadt. Ich rege daher folgendes an: Da der Kölner Stadtrat bei den Werbeeinnahnen recht phantasiereich ist (aus Müngersdorfer Stadion wurde Rhein Energie Stadion, aus Köln Arena wurde die Lanxess Arena) sollte man doch hinsichtlich der finanziellen Lage über weitere Umbenennungen nachdenken. So könnte man doch den Scientologys dies anbieten: Der Kölner Dom wird in "Scientology Palast" umbenannt. Ein Umzug der Scientology Zentrale von Berlin nach Köln käme dann vielleicht auch in Betracht.









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