Schmutzig, unzuverlässig, unfreundlich

KVB antworten auf Kritik der koeln.de-Leser

Die geplanten Preiserhöhungen der KVB bringen viele Kölner in Rage: Die Tarifanpassungen seien ungerechtfertigt, da die KVB ohnehin bereits überteuert sei. Obendrein seien Haltestellen schmutzig, Verbindungen unzuverlässig und der Service mangelhaft. Die KVB äußerten sich nun gegenüber koeln.de zu den Vorwürfen.

Von Christian Rentrop

"Unpünktlichkeit, Unzuverlässigkeit, Dreck, Verspätungen", beklagt etwa koeln.de-Leser Cop Callahan, dazu "Zugausfälle, Defekte, und katastrophal schlechte Verbindungen zu den Randbezirken." Die KVB störe das seiner Meinung nach nicht: "Die KVB sieht sich als modernen Dienstleistungsbetrieb, der den Anforderungen einer Großstadt gerecht wird - absurd!"

In diesen Tenor stimmen auch andere Kölner ein: "Ich kenne keine Stadt, wo der ÖPNV so schlecht wie in Köln funktioniert", schreibt ein Leser. "Und das noch zu überteuerten Preisen." Vergleiche mit München und Berlin werden gezogen, wo das Öffentliche Verkehrssystem deutlich besser funktioniere: "Fahrt mal in München mit der Bahn, ihr werdet sofort den allgegenwärtigen Unterschied bemerken." Und: "Warum schafen es andere Städte wie Berlin für einen deutlich günstigeren Preis eine viel bessere Leistung zu bringen?"

Haltestellen wie versaute Hinterhöfe?

Hinzu kommen offensichtliche Schwierigkeiten mit dem Zustand der Haltestellen und der Behindertenfreundlichkeit. So beklagen gleich mehrere koeln.de-Leser, dass Aufzüge und Rolltreppen oft nicht eingeschaltet oder defekt seien. Der Zustand mancher Haltestellen sei ebenfalls eine Zumutung: "Die Haltestelle Neusser Straße/Gürtel sieht aus wie der letzte versaute Hinterhof."

Auch der Zustand der Bahnen ist ein Aufreger. Ein Leser polemisiert: "Die KVB sollte endlich mal neue Züge kaufen. In manchen Wagons riecht es wie in einer Gummifabrik und durch die verkratzten Scheiben kann man nichts mehr sehen." Und ein anderer Leser wünscht sich mehr Reinigungskräfte: "Wäre es vielleicht möglich, das Erbrochene zwischen zwei Stationen zu entfernen?" 

KVB äußert sich zu den Vorwürfen

KVB-Sprecher Joachim Berger erklärte auf Nachfrage von koeln.de, dass die KVB solche Beschwerden natürlich ernst nähmen. In regelmässigen Kundenbefragungen sei jedoch auch herausgekommen, dass die Zufriedenheit mit der KVB bei rund 75 Prozent läge. Was aber auch bedeutet, dass ein Viertel der Kölner unzufrieden mit dem Verkehrsbetrieb sind. 

Lesen Sie auf Seite 2, was die KVB zu den Vorwürfen sagt

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