Zeichnungen von Lepère
Wallraf-Richartz-Museum: Mit Napoleon in Ägypten
1798 brach Napoleon auf zu einem Feldzug durch Ägypten. Dabei begleiteten ihn nicht nur Soldaten, sondern ebenso zahlreiche Wissenschaftler und Künstler - unter anderem Jean-Baptiste Lepère. Das Wallraf-Richartz-Museum widmet dem Architekturzeichner nun vom 2. Oktober bis zum 10. Januar eine eigene Ausstellung.
Nicht nur kriegerische Strategie und Politik bildeten den Mittelpunkt des dreijährigen Feldzuges Napoleon Bonapartes durch Ägypten, sondern ebenso die Erforschung, Dokumentation und Auswertung dieses fremden, faszinierenden Landes.
Jean-Baptiste Lepère, Architekt und Altertumsforscher im Kreise Napoleons, widmete sich während dieser Zeit voller Begeisterung und Enthusiasmus der Kultur der Pharaonen, den Pyramiden, Tempeln und Hieroglyphen.
Faszination für Pharaonen
Zahlreiche detailgetreue Zeichnungen der Altertümer begeistern noch heute mit ihrer besonderen Atmosphäre. Die Rund 500 Blätter, die sich in der graphischen Sammlung des Museums befinden, bilden deshalb den Kern der Ausstellung.
Gleichzeitig zeigt das Wallraf-Richartz-Museum eine kleine Schau der Bilder des Giovanni Domenico Tiepolo, der sich in mehr als zwanzig Radierungen mit dem biblischen Begriff "Ägpytens" auseinandersetzt.
Die Ausstellung läuft vom 2. Oktober bis zum 10. Januar und ist Dienstag, Mittwoch und Freitag von 10-18 Uhr, Donnerstags von 10-22 Uhr sowie Sonntags von 11-18 Uhr geöffnet. Montags bleibt das Museum geschlossen. Der Eintritt kostet 8,50 Euro bzw. 6,50 Euro ermäßigt.
Mehr Informationen zum Wallraf-Richartz Museum - Fondation Corboud
(Erstellt am 2. Oktober 2009 - 9:48 Uhr; aktualisiert 4. Oktober 2009 - 17:13 Uhr)
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